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Artikel Tagged ‘beschäftigung’

Griechenland: Touristenzahlen steigen, Einnahmen nicht

30. Juli 2014 / Aufrufe: 1.627 Kommentare ausgeschaltet

Die rasante Zunahme der Ankünfte der Touristen in Griechenland schlägt sich nicht in einem entsprechenden Anstieg der Einnahmen nieder.

Die Anzahl der Besucher, die Griechenland in diesem Jahr empfangen wird, wird 20 Mio. tangieren, die Einnahmen halten jedoch nicht Schritt damit. Ziel ist fortan die Wende zur Qualität. Etliche Unternehmensfunktionäre sehen die Zunahme des Tourismus als eine der bedeutendsten Chancen zur Umkehr der negativen wirtschaftlichen Lage.

Kritische Branchen für die griechische Wirtschaft setzen auf die gestiegene touristische Welle und hoffen, die negativen Fakten des Winters wettzumachen. Zu diesen Erwartungen tragen die positiven Signale von der Front der aus der touristischen Aktivität, aber auch der Stärkung der Beschäftigung herrührenden Steuereinnahmen bei, obwohl noch viel zu geschehen hat.
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Löhne in Griechenland niedriger als 2000

1. Dezember 2013 / Aktualisiert: 21. Mai 2014 / Aufrufe: 1.189 1 Kommentar

Die Nettobezüge der meisten Arbeitnehmer in Griechenland haben nach den Angleichungen der letzten Jahre ein niedrigeres Niveau als im Jahr 2000 erreicht.

Wie in einem Artikel der „Kathimerini“ unter Berufung auf Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) berichtet wurde, sind in Griechenland in dem Zeitraum 2000 – 2012 die Bezüge um 1,7% gesunken.

Eine Ausnahme stellen die Beschäftigten des weiteren öffentlichen Sektors dar, die während der letzten vier Jahre Verluste verzeichnet haben mögen, jedoch sind ihre Bezüge von 2000 bis 2012 um 12,4% gestiegen. Daher erklärt sich auch der Druck der Troika auf eine radikale Umstrukturierung der öffentlichen Unternehmen und Träger (DEKO) und der öffentlichen juristischen Personen.
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„Schwarze“ Arbeit in Griechenland bei 30 Prozent

10. Dezember 2012 / Aufrufe: 934 5 Kommentare

Eine aktuelle Studie der Foundation for Economic & Industrial Research veranschlagt die „schwarze“ Arbeit in Griechenland auf 30% der Gesamtwirtschaft.

Laut einer Analyse der Stiftung für Wirtschafts- und Industrieforschung (IOBE) mit dem Titel „Die Bedeutung der nicht deklarierten Arbeit und ihre Charakteristika“ stellen die anhaltende Rezession, die hohe Arbeitslosigkeit und die große Anzahl Selbständiger und Immigranten die Basisfaktoren für die ungemeldete Arbeit in unserem Land dar.

Unter Berufung von Daten der Einheit der Arbeitsinspektoren (SEPE) führt die Studie an, dass die ungemeldete Arbeit 30% der Gesamtheit der griechischen Wirtschaft erreicht hat. Laut der selben Analyse ist die undeklarierte Arbeit an die Entwicklung der Schattenwirtschaft gekoppelt, die auf ungefähr 25% des BIP veranschlagt wird.

Weiter stellen die tiefe Rezession, in welche die griechische Wirtschaft in den drei letzten Jahren geraten ist, die hohe Arbeitslosigkeit und die Änderungen bei den Arbeitsverhältnissen ebenfalls Faktoren dar, welche die ungemeldete Arbeit begünstigen, während von den institutionellen Faktoren als primäre das niedrige Vertrauen in die Organisation des Staates und das politische System, die starken familiären Bindungen und die bestehende positive Verhaltensweise gegenüber der unversicherten Arbeit betont werden.
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Über eine Million Arbeitslose in Griechenland

16. März 2012 / Aufrufe: 349 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland stieg Ende 2011 die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr 2010 um 44,1 Prozent auf 1.025.877 Personen.

Die von der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) veröffentlichte Untersuchung des Arbeitskräftepotentials gibt die explosive Situation auf dem Arbeitsmarkt in Griechenland wieder, wo sich die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen gegen Ende 2011 auf 1.025.877 Personen belief, während die Anzahl der erfassten Beschäftigten unter 4 Millionen, nämlich konkret auf 3.932.790 Personen sank.

Im letzten Quartal 2011 erreichte die Arbeitslosenquote damit 20,7%, gegenüber 17,7% im dritten Quartal 2011 und 14,2% des entsprechenden Quartals des Vorjahres 2010. Die Beschäftigung wiederum sank im vierten Quartal 2011 um 3,6% im Vergleich zum vorherigen Quartal und um 8,5% im Vergleich zum letzten Quartal des Jahres 2010.

Die Anzahl der Arbeitslosen stieg im letzten Quartal 2011 um 16,8% im Vergleich zum vorherigen Quartal und um 44,1% im Vergleich zu 2010.

(Quelle: To Vima)