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Artikel Tagged ‘beschäftigung’

Wird Mindestlohn für Griechenland zum Bumerang?

1. Februar 2019 / Aufrufe: 632 Kommentare ausgeschaltet

Die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns in Griechenland um gleich 11 Prozent ist ein zweischneidiges Messer.

Die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns ist willkommen zu heißen, solange sie die Beschäftigung nicht mindert, die Einkommen stärkt und das Wirtschaftswachstum des Landes nicht untergräbt.

Was von all dem gilt jedoch für Griechenland?
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Steter Rückgang der Löhne in Griechenland

11. Dezember 2017 / Aufrufe: 769 1 Kommentar

Die Löhne auf dem privaten Sektor in Griechenland sinken von Monat zu Monat, gleich ob es sich um Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung handelt.

Im vergangenen Februar belief sich in Griechenland der durchschnittliche (Brutto-) Lohn bei Vollzeitbeschäftigung auf 1.193,38 Euro und bei Teilzeitbeschäftigung auf 378,96 Euro und war damit im Vergleich zu Januar 2017, als der durchschnittliche Lohn für Vollzeitbeschäftigung 1.203,98 Euro und für Teilzeitbeschäftigung 394,13 Euro betrug, um 1,3% niedriger.

Die Löhne, die zeigen, was in der realen Wirtschaft geschieht, werden in den sogenannten „Analytischen Periodischen Deklarationen“ (APD) wiedergegeben, die von 224.795 Arbeitgebern für insgesamt 1.760.076 Versicherte bei dem „Einheitlichen Träger für Sozialversicherungen“ (EFKA) eingereicht wurden.
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Griechenland: Touristenzahlen steigen, Einnahmen nicht

30. Juli 2014 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.960 Kommentare ausgeschaltet

Die rasante Zunahme der Ankünfte der Touristen in Griechenland schlägt sich nicht in einem entsprechenden Anstieg der Einnahmen nieder.

Die Anzahl der Besucher, die Griechenland in diesem Jahr empfangen wird, wird 20 Mio. tangieren, die Einnahmen halten jedoch nicht Schritt damit. Ziel ist fortan die Wende zur Qualität. Etliche Unternehmensfunktionäre sehen die Zunahme des Tourismus als eine der bedeutendsten Chancen zur Umkehr der negativen wirtschaftlichen Lage.

Kritische Branchen für die griechische Wirtschaft setzen auf die gestiegene touristische Welle und hoffen, die negativen Fakten des Winters wettzumachen. Zu diesen Erwartungen tragen die positiven Signale von der Front der aus der touristischen Aktivität, aber auch der Stärkung der Beschäftigung herrührenden Steuereinnahmen bei, obwohl noch viel zu geschehen hat.
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Löhne in Griechenland niedriger als 2000

1. Dezember 2013 / Aktualisiert: 21. Mai 2014 / Aufrufe: 1.427 1 Kommentar

Die Nettobezüge der meisten Arbeitnehmer in Griechenland haben nach den Angleichungen der letzten Jahre ein niedrigeres Niveau als im Jahr 2000 erreicht.

Wie in einem Artikel der „Kathimerini“ unter Berufung auf Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) berichtet wurde, sind in Griechenland in dem Zeitraum 2000 – 2012 die Bezüge um 1,7% gesunken.

Eine Ausnahme stellen die Beschäftigten des weiteren öffentlichen Sektors dar, die während der letzten vier Jahre Verluste verzeichnet haben mögen, jedoch sind ihre Bezüge von 2000 bis 2012 um 12,4% gestiegen. Daher erklärt sich auch der Druck der Troika auf eine radikale Umstrukturierung der öffentlichen Unternehmen und Träger (DEKO) und der öffentlichen juristischen Personen.
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„Schwarze“ Arbeit in Griechenland bei 30 Prozent

10. Dezember 2012 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 1.076 5 Kommentare

Eine aktuelle Studie der Foundation for Economic & Industrial Research veranschlagt die „schwarze“ Arbeit in Griechenland auf 30% der Gesamtwirtschaft.

Laut einer Analyse der Stiftung für Wirtschafts- und Industrieforschung (IOBE) mit dem Titel „Die Bedeutung der nicht deklarierten Arbeit und ihre Charakteristika“ stellen die anhaltende Rezession, die hohe Arbeitslosigkeit und die große Anzahl Selbständiger und Immigranten die Basisfaktoren für die ungemeldete Arbeit in unserem Land dar.

Unter Berufung von Daten der Einheit der Arbeitsinspektoren (SEPE) führt die Studie an, dass die ungemeldete Arbeit 30% der Gesamtheit der griechischen Wirtschaft erreicht hat. Laut der selben Analyse ist die undeklarierte Arbeit an die Entwicklung der Schattenwirtschaft gekoppelt, die auf ungefähr 25% des BIP veranschlagt wird.

Weiter stellen die tiefe Rezession, in welche die griechische Wirtschaft in den drei letzten Jahren geraten ist, die hohe Arbeitslosigkeit und die Änderungen bei den Arbeitsverhältnissen ebenfalls Faktoren dar, welche die ungemeldete Arbeit begünstigen, während von den institutionellen Faktoren als primäre das niedrige Vertrauen in die Organisation des Staates und das politische System, die starken familiären Bindungen und die bestehende positive Verhaltensweise gegenüber der unversicherten Arbeit betont werden.
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Über eine Million Arbeitslose in Griechenland

16. März 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 419 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland stieg Ende 2011 die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr 2010 um 44,1 Prozent auf 1.025.877 Personen.

Die von der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) veröffentlichte Untersuchung des Arbeitskräftepotentials gibt die explosive Situation auf dem Arbeitsmarkt in Griechenland wieder, wo sich die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen gegen Ende 2011 auf 1.025.877 Personen belief, während die Anzahl der erfassten Beschäftigten unter 4 Millionen, nämlich konkret auf 3.932.790 Personen sank.

Im letzten Quartal 2011 erreichte die Arbeitslosenquote damit 20,7%, gegenüber 17,7% im dritten Quartal 2011 und 14,2% des entsprechenden Quartals des Vorjahres 2010. Die Beschäftigung wiederum sank im vierten Quartal 2011 um 3,6% im Vergleich zum vorherigen Quartal und um 8,5% im Vergleich zum letzten Quartal des Jahres 2010.

Die Anzahl der Arbeitslosen stieg im letzten Quartal 2011 um 16,8% im Vergleich zum vorherigen Quartal und um 44,1% im Vergleich zu 2010.

(Quelle: To Vima)