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Artikel Tagged ‘berufsausbildung’

NEET-Index in Griechenland über 25 Prozent

12. August 2016 / Aufrufe: 379 Keine Kommentare

Mehr als ein Viertel der jungen Leute im Alter von 20 bis 24 Jahren in Griechenland besuchen keine Schule, haben keine Arbeit und stehen auch nicht in Ausbildung.

Gemäß den Angaben des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) für das Jahr 2015 zählen in Griechenland mehr als 1 von 4 jungen Leuten im Alter von 20 bis 24 Jahren (26,1%) zur Gruppe der sogenannten NEET, haben also keine Arbeit und befinden sich auch nicht in einem Schulungs- oder Ausbildungsprogramm.

Griechenland liegt damit nach Italien (31,1%) an zweithöchster Stelle in der EU während auf dem dritten Platz Kroatien und Rumänien mit jeweils 24,1% liegen.
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Ausbildung in Deutschland für Arbeitslose aus Griechenland

28. Juni 2013 / Aktualisiert: 29. Juni 2013 / Aufrufe: 4.732 20 Kommentare

Das Programm Mobipro-EU bietet jungen Arbeitslosen aus Griechenland die Möglichkeit, in Deutschland eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf zu absolvieren.

Arbeitslose Griechen im Alter von 18 – 35 Jahren haben die Möglichkeit, in Deutschland mit Bezuschussung durch den deutschen Staat in einem der 350 anerkannten Ausbildungsberufe ausgebildet zu werden.

In Deutschland werden in diesem Jahr 33.000 Berufsausbildungsplätze unbesetzt bleiben. Die Gründe sind hauptsächlich zwei: das ständige Problem des Geburtenrückgangs und die Tatsache, dass ein Teil der jungen Leute nicht die Voraussetzungen erfüllt, entweder weil sie nicht die Schule abgeschlossen haben oder weil ihr Schulabschluss alles andere als gut ist. Als Industrieland mit Hochtechnologie benötigt Deutschland jedoch sehr gut ausgebildete Arbeitskräfte.

Dies ist der eine Hauptgrund für die Einführung des Programms Mobipro-EU seit Anfang des Jahres, das sich an junge Leute ab 18 bis 35 Jahren aus Ländern der EU richtet. Der zweite Grund ist das Ziel der Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit hauptsächlich in den Ländern des Südens. Das Programm wird bis Ende 2016 dauern und von dem Arbeitsministerium mit 139 Mio. Euro subventioniert werden.
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