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151 schiffbrüchige Immigranten in Griechenland geborgen

21. April 2012 / Aufrufe: 180 Keine Kommentare

In Griechenland wurden an einer Untiefe bei den Panagia-Eiländern im Seegebiet südlich der Insel Eladonisi 151 Ausländer von einem aufgelaufenen Schiff geborgen.

Die geborgenen Passagiere sind alle Männer, im Alter von 18 – 30 Jahren und verschiedener Nationalitäten. Das am Freitag (20 April 2012) in den frühen Morgenstunden aufgelaufene Schiff wurde lokalisiert, nachdem einer der Passagiere über sein Mobiltelefon die Polizeidirektion Sparta benachrichtigte, die ihrerseits die Such- und Bergungszentrale informierte.

An der Stelle trafen ein Boot der Hafenpolizei und Fischkutter ein und die Ausländer wurden schließlich in das Gebiet Pounta auf der Insel Elafonisi gebracht, wo höchstwahrscheinlich auch die amtliche Kontrolle erfolgen wird. Bisher bleibt jedenfalls unbekannt, wo die illegalen Immigranten untergebracht werden.

(Quelle: Zougla.gr)

Wracks müssen in Griechenland innerhalb von 3 Monaten gehoben werden

8. Juni 2011 / Aufrufe: 199 Keine Kommentare

Laut einem Beschluss des Obersten Verwaltungsgerichtshofs in Griechenland müssen gesunkene Schiffe innerhalb von 3 Monaten gehoben werden.

Gemäß den Auflagen der Verfassung und mit dem Schutz der Umwelt als Leitlinie müssen Schiffwsracks von der Besitzergesellschaft innerhalb von drei Monaten ab dem Untergang geborgen werden, und zwar auch ohne einen begründenden Beschluss. Dieses Urteil verkündete der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland (StE) in Untersuchung des Falls eines mit Baumaterial beladenen Frachters, der 2004 im saronischen Golf gesunken war.

Sollte sich der Schiffseigentümer nicht daran halten, hat laut dem Urteil des StE die Bergung durch den zuständigen öffentlichen Träger zu erfolgen und die Reederei die Kosten zu tragen. Ebenfalls wurde betont, dass für die Bergung von Wracks keinerlei Begründung hinsichtlich der Verschmutzungsgefahr erforderlich sei.

In den Fällen, in denen die Bergung erwiesenermaßen unmöglich oder besonders schwierig ist, sind begründete Alternativmaßnahmen wie die Neutralisierung der gesunkenen Fracht und die Zerlegung des Wracks auf dem Meeresboden zu berücksichtigen.
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