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Artikel Tagged ‘baugenehmigung’

Nachfrist für Schwarzbauten-Regulierung in Griechenland bis 2013

13. September 2012 / Aufrufe: 1.029 Keine Kommentare

In Griechenland wurde die Frist für die Beantragung der Regulierung – nachträglichen Legalisierung von Schwarzbauten erneut bis nunmehr Ende Januar 2013 verlängert.

Die Verlängerung der Frist für die Einreichung von Anträgen bezüglich der Regulierung der Schwarzbauten sowie auch der teilumbauten Flächen bis zum 31 Januar 2013 beschloss das Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA), unter Berücksichtigung der ungünstigen wirtschaftlichen Umstände, wie es in seiner einschlägigen Bekanntmachung anführt, aber auch in einem Versuch, mehr Bürger zur Regelung und Regulierung der Bauverstöße an ihren Immobilien zu bewegen.

Parallel wird entsprechend auch die Frist für die zweite Phase zur Aufnahme unter die Bestimmungen des Gesetzes 4014 bis zum 30 Juni 2013 verlängert.

Spezieller bleibt mittels einer gesetzgeberischen Intervention die 20%ige Ermäßigung auf die Gesamtsumme der Geldstrafe für alle Bürger erhalten, welche sich zur Entrichtung der Strafe in einer einmaligen Zahlung entschließen, während all jenen Bürgern, welche wählen, bis zum 31 Januar 2013 sowohl in alten als auch neuen Anträgen 30% der gesamten Geldstrafe zu entrichten, ein Nachlass von 10% auf deren Gesamtsumme gewährt wird.
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Wann in Griechenland eine Baugenehmigung nötig wird

25. März 2012 / Aufrufe: 907 5 Kommentare

In der neuen Bauordnung in Griechenland wird unter anderem bestimmt, für welche Bauarbeiten eine Baugenehmigung erforderlich ist und für welche nicht.

Neben zahlreichen zum Teil tiefgreifenden neuen Bestimmungen wird in der neuen griechischen Bauordnung auch neu definiert, welche Baumaßnahmen einer Baugenehmigung bedürfen, für welche Arbeiten eine Genehmigung für „Arbeiten geringen Ausmaßes“ zu beantragen ist und in welchen Fällen keine Genehmigung erforderlich ist oder / und eine einfache Informierung der zuständigen Behörden ausreicht.

Info: Wann in Griechenland eine Baugenehmigung nötig ist

Ausbau von Schwarzbauten in Griechenland gerichtlich gestoppt

17. März 2012 / Aufrufe: 255 Keine Kommentare

In Griechenland wurde dem weiteren Ausbau und der Erweiterung von Schwarzbauten und Bauten mit Bauverstößen ein höchstrichterlicher Riegel vorgeschoben.

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof (StE) befand in einem aktuellen Musterprozess, dass im Fall von Immobilien, die bereits mit baurechtlichen Verstößen behaftet sind, keine Baugenehmigungen für weitere Ausbauten oder Erweiterungen erteilt werden darf.

Info: Verwaltungsgerichtshof stoppt Erweiterung von Schwarzbauten in Griechenland

Neues Verfahren zur Erteilung von Baugenehmigungen in Griechenland

23. Februar 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.272 4 Kommentare

In Griechenland treten ab März 2012 neue Bestimmungen bezüglich der Beantragung und Erteilung von Baubewilligungen und Baugenehmigungen in Kraft.

Wer ab dem 01. März 2012 und danach in Griechenland bauen will, muss insgesamt fast 30 verschiedene Unterlagen zusammentragen, um die Bewilligung und die Genehmigung zum Bau eines Gebäudes zu erwirken. Gemäß dem Ministerialerlass, der in Spezialisierung des Gesetzes 4030 über den neuen Erteilungsmodus der Baugenehmigungen erging, sind für die Baubewilligung 13 und für die Baugenehmigung 15 Unterlagen, Studien und Abläufe notwendig – und das zu einem Zeitpunkt, wo das anfängliche Ziel des Ministeriums die Vereinfachung des Verfahrens der Erteilung von Baugenehmigungen war.

Die Baubewilligung wird innerhalb von fünf Werktagen ab der Einreichung der Unterlagen, nach der Kontrolle der Angaben und sofern sich diese als korrekt erweisen erteilt. Die Kontrollfristen können jedoch um 20 Tage verlängert werden, wenn dies von dem Bauamt für notwendig erachtet wird. Die Geltungsdauer der Bewilligung beträgt für Gebäude mit einer Gesamtfläche von bis zu 2.000 qm ein Jahr und für zwei Jahre für Gebäude mit einer Fläche von mehr als 2.000 qm zwei Jahre. Ergänzungen und Korrekturen können innerhalb von zwei Monaten ab der Antragstellung erfolgen.
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Lockerung bei Legalisierung von Schwarzbauten in Griechenland

31. Januar 2012 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 1.181 2 Kommentare

In Griechenland dürfen nun auch Schwarzbauten legalisiert werden, deren Fertigstellung nicht durch öffentliche oder private Dokumente nachgewiesen werden kann.

Mit immer wieder neuen Änderungen weitet das griechische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) den Anwendungsbereich des Gesetzes über die Legalisierung von Schwarzbauten und ungenehmigten baulichen Maßnahmen noch mehr aus und gewährt die Möglichkeit zur Inanspruchnahme der Regelung sogar gegebenenfalls auch mit der Einreichung nur einer einfachen rechtsverbindlichen Erklärung. Weiter führen die neuen Modifizierungen einige Änderungen bei den Zonenpreisen herbei, welche in bestimmten Fällen für die Berechnung der Geldstrafe herangezogen werden.

Mit einem Zusatz zu dem debattierten Gesetzentwurf über den strafrechtlichen Umweltschutz betont das YPEKA, dass in Fällen, in denen weder öffentliche noch private Dokumente vorliegen, aus denen der Zeitpunkt der Fertigstellung der Konstruktion oder der Einrichtung der Nutzung belegt wird, die „Regulierung“ mit einer rechtsverbindlichen Erklärung des Eigentümers erfolgen kann. Diese Erklärung muss allerdings von dem technischen Bericht eines Architekten / Ingenieurs begleitet werden, der den Inhalt der rechtsverbindlichen Erklärung des Eigentümers untermauert.
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Bauamt in Griechenland darf fristlos gegen Schwarzbauten vorgehen

1. Mai 2011 / Aufrufe: 622 Keine Kommentare

Das Bauamt in Griechenland darf Schwarzbauten als illegal charakterisieren, ohne vorher eine Frist zur Erwirkung einer nachträglichen Baugenehmigung setzen zu müssen.

Die fünfte Kammer des Obersten Verwaltungsgerichtshofs in Griechenland (StE) befand mit ihrem Urteil Nr. 1167/2011, dass ein von dem Bauamt aufgenommenes Besichtigungsprotokoll zur Charakterisierung ohne Baugenehmigung errichteter Bauten als ungenehmigt auch dann rechtmäßig ist, wenn der Betroffene (Bauherr / Eigentümer) vorher (also vor Aufnahme des Berichts und Einleitung der entsprechenden Sanktionen) nicht benachrichtigt wird, um gegebenenfalls für die nachträgliche Erteilung einer Baugenehmigung zu sorgen.

Speziell befand das oberste Berufungsgericht ein Protokoll als rechtmäßig, das von dem Bauamt Markopoulos in Athen über die Kontrolle von Immobilien an der Straße Leoforos Vouliagmenis – Souniou bei Kalyvies aufgenommen worden war und Anbauten und bauliche Veränderungen an einem alten Wohnhaus als „schwarz“ charakterisierte, woraufhin das Bauamt nicht nur den Abriss anordnete, sondern parallel auch die entsprechenden Geldstrafen für Errichtung und Erhaltung der Schwarzbauten verhängte.

Die Gesellschaft, in deren Eigentum sich die Immobilie befand, wendete sich an die Justiz und argumentierte, dass das von dem Bauamt befolgte Verfahren nicht rechtmäßig war, da es die Gesellschaft vorher (sprich vor Aufnahme des Besichtigungsprotokolls bzw. Verhängung der Sanktionen) hätte benachrichtigen und ihr eine Frist von vier Monaten gewähren müssen, um eine (nachträgliche) Baugenehmigung zu erwirken.

Neue Baubestimmungen außerhalb von Bebauungsplänen in Griechenland

11. März 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 960 Keine Kommentare

Parzellierung und Bebauung außerhalb von Ansiedlungen und Bebauungsplänen liegender Grundstücke in Griechenland werden insbesondere in Natura-Gebieten erheblich erschwert.

In Griechenland ratifizierte das Parlament am vergangenen Donnerstag (10.03.2011) die auf breiter Basis umstrittenen neuen Baubestimmungen, die insbesondere in Natura-2000-Gebieten die Bebauung außerhalb von Städtebauplänen und bestehenden Ansiedlungen liegender Grundstücke wenn nicht völlig verbieten, so doch zumindest rigoros einschränken. Die neuen Bestimmungen treten mit Veröffentlichung des Gesetzes im Regierungsanzeiger in Kraft und sehen unter anderem für die allgemeine Bebauung außerhalb genehmigter Bebauungspläne und bestehender Ansiedlungen liegender Grundstücke eine Fläche von wenigstens 4.000 Quadratmetern vor.

Speziell in Natura-2000-Gebieten können dagegen nur noch Grundstücke mit einer Fläche von wenigstens 10.000 Quadratmetern bebaut werden. Von dieser Regelung ausgenommen bleiben nur jene Grundstücke, die nach den bisherigen gesetzlichen Bestimmungen bereits rechtmäßig parzelliert und als bebaubar charakterisiert worden sind (also unter anderem eine Mindestfläche von 4.000 Quadratmetern aufweisen). Eine weitere Voraussetzung für die Erteilung einer Baugenehmigung besteht darin, dass abhängig von dem Zeitpunkt seiner Parzellierung das Grundstück über eine Länge von wenigstens 25 Metern oder 45 Metern an eine öffentliche bzw. gemeinschaftlich genutzte Straße angrenzt.
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