Archiv

Artikel Tagged ‘bargeldlos’

Hinweise zum obligatorisch bargeldlosen Zahlungsverkehr in Griechenland

5. Oktober 2014 / Aufrufe: 5.749 1 Kommentar

Hinweise zur Umsetzung des obligatorisch bargeldlosen Zahlungsverkehrs in Griechenland bei Geschäftsvorgängen im Wert von über 500 Euro.

Mit einem Runderlass gibt das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Griechenland Anweisungen in Zusammenhang mit der Verpflichtung zur bargeldlosen Zahlung bei Vorgängen, die sich auf den Kauf von Gütern oder die Inanspruchnahme von Dienstleistungen im Wert von über 500 Euro beziehen, sofern ihre teilweise oder vollständige Begleichung nicht unter Nutzung eines Bankzahlungsmittel erfolgte, aber bei den Ausgaben eines Unternehmens abgesetzt werden soll.

Das signifikanteste mit dem Runderlass bekannt gemachte Element ist, dass im Fall, in dem es zwei Unternehmen mit gegenseitigen Forderungen gibt, nur jenes Geld bei der Bank einzahlt, das den größeren Betrag schuldet, nachdem vorher die erforderliche Verrechnung erfolgt.
Gesamten Artikel lesen »

Bargeldloser Zahlungsverkehr bei Finanzämtern in Griechenland

15. September 2013 / Aufrufe: 1.114 4 Kommentare

Einzahlungen bei Finanzämtern in Griechenland werden fortan nur noch in bargeldloser Form per Karte oder Scheck akzeptiert.

Gemäß einem Beschluss der Zentrale für Einnahmen über die Abschaffung von Bareinzahlungen können die Steuerzahler bei den Kassenstellen der griechischen Finanzämter fortan Zahlungen nur noch per Kredit- / Debit-Karte oder Scheck tätigen. Ganz gleich wie gering der Betrag an der Zahlung auch ist, werden bei den Finanzämtern nur noch Schecks und Karten akzeptiert.

Ziel des Finanzstabs ist, durch die Reduzierung des Publikumsverkehrs eine bessere Bedienung der Steuerzahler und den Abbau der Warteschlangen bei den Finanzämtern zu erreichen (… die sich allerdings nun gegebenenfalls vor den Schaltern der Banken und Poststellen bilden werden).
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland weitet obligatorischen bargeldlosen Zahlungsverkehr aus

1. Januar 2013 / Aktualisiert: 09. Juli 2013 / Aufrufe: 2.229 11 Kommentare

Griechenland will den obligatorischen bargeldlosen Zahlungsverkehr per Kreditkarten und Debitkarten sogar auch auf Kleinbeträge ausweiten.

Wie der griechische Finanzminister Giannis Stournaras ankündigte, beabsichtigt die Regierung die gesetzliche Einführung der obligatorischen Verwendung von Kredit- und Debit-Karten bei Einkäufen und Geschäftsvorgängen sogar auch für Kleinbeträge, damit die Möglichkeiten zur Steuerhinterziehung eingeschränkt werden. Während derzeit Geschäftsvorgänge mit privaten Endkunden ab einem Gesamtwert von 1.500 Euro (zwischen Geschäftsleuten ab 3.000 Euro) obligatorisch bargeldlos abzuwickeln sind, soll diese Grenze nun auf 500 Euro und im Laufe des Jahres 2013 möglicherweise sogar noch erheblich niedriger angesetzt werden.

In seinen Äußerungen gegenüber dem TV-Sender MEGA erklärte der Minister, „die Verwendung des elektronischen Geldes – Kredit- und Debit-Karten – wird für signifikant unter einem Wert von 1.500 Euro liegende Geschäftsvorgänge obligatorisch werden und somit als zusätzliche Sicherheitsbarriere im Kampf gegen die Steuerhinterziehung fungieren„. Informationen zufolge wird im Finanzministerium (YPOIK) geplant, die Verwendung von „Plastikgeld“ sogar auch für Beträge von erheblich unter 500 Euro obligatorisch zu machen.
Gesamten Artikel lesen »

Klage gegen obligatorischen bargeldlosen Zahlungsverkehr in Griechenland

28. April 2011 / Aufrufe: 3.195 1 Kommentar

Gegen den seit April 2011 in Griechenland obligatorischen bargeldlosen Zahlungsverkehr wurde Beschwerde vor dem obersten griechischen Verwaltungsgerichtshof eingelegt.

Zwei griechische Staatsbürger legten vor dem obersten griechischen Verwaltungsgerichtshof (StE) Beschwerde gegen die gesetzlichen Rahmenbestimmungen in Griechenland ein, die Anfang April 2011 in Kraft traten und die Bürger dazu verpflichten, Kaufgeschäfte über Güter und Dienstleistungen ab einem Gesamtwert von 3.000 Euro (ab 2012 ab 1.500 Euro) obligatorisch bargeldlos per Bank abzuwickeln und mittels Debitkarte, Kreditkarte, Scheck oder Überweisung zu begleichen.

Die Beschwerde legten ein Rechtsanwalt aus Athen und eine in Brüssel ansässige Griechin ein. Laut ihrer Argumentation widersprechen die einschlägigen Bestimmungen dem Vertrag über die Europäische Union (EUV), der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte (EMRK) und der griechischen Verfassung.
Gesamten Artikel lesen »