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Artikel Tagged ‘bankwesen’

Griechenlands Sparer bringen ihr Geld in Deutschland in Sicherheit

10. Juni 2015 / Aufrufe: 1.290 Keine Kommentare

Die aus Griechenland herrührenden Guthaben bei Banken in Deutschland haben mit insgesamt 3,8 Milliarden Euro einen neuen Höchststand seit 2012 erreicht.

Wie „Die Welt“ schreibt, haben die griechischen Guthaben bei den deutschen Banken ihren höchsten Stand seit 2012 erreicht. Laut dem Artikel der deutschen Zeitung bluten die griechischen Finanzinstitute 2015 unaufhörlich aus, da die Bedrohung eines Grexit die Griechen dazu treibt, ihre Gelder aus dem griechischen Banksystem abzuziehen.

Allein im April 2015 gingen in Griechenland die Guthaben der Haushalte und Unternehmen um 5 Mrd. Euro zurück, welche Tendenz eine Fortsetzung des ersten Quartals 2015 darstellte, in dem die Abflüsse 22 Mrd. Euro erreichten – ein Betrag, der ungefähr 15% der Summe der griechischen Sparguthaben darstellt.
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Griechenland: Belagerung, Guthaben und … die Geldflieger der EZB

12. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.052 1 Kommentar

Die EZB wird bis auf weiteres die Liquidität der Banken in Griechenland sicherstellen und damit auch der erwarteten Kapitalflucht der Anleger und Sparer entgegen wirken.

Die Europäische Zentralbank wird in der Rolle des Garanten der Liquidität des griechischen Kreditwesens bleiben, sogar auch wenn es nötig sein wird, wieder Flugzeuge mit Bargeld zu schicken, damit die ATMs der Banken in Griechenland nicht leer werden.

Dies betonen Bankfunktionäre angesichts der wenigstens dreimonatigen „Belagerung“, in der sich die griechische Wirtschaft wegen der beschleunigten Wahl eines neuen Staatspräsidenten und der großen Wahrscheinlichkeit befinden wird, dass schon am 25 Januar 2015 vorgezogene Parlamentswahlen stattfinden könnten.
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Historischer Kompromiss der SYRIZA mit Banken in Griechenland!

1. Oktober 2014 / Aktualisiert: 12. Mai 2016 / Aufrufe: 948 3 Kommentare

Die SYRIZA scheint vor einem historischen Arrangement mit den Bankiers zu stehen und von der Position der engen staatlichen Kontrolle der Banken in Griechenland abzurücken.

Die Ängste der Bankiers in Griechenland und allgemein des Finanzmarkts, der eventuelle Aufstieg der linksradikalen SYRIZA an die Macht werde erneut das Gespenst der erstickenden staatlichen Kontrolle der Banken auf die Bühne bringen, klingen ab, da die Oppositionspartei sich einen Schritt vor einem historischen Vergleich mit den starken Interessen des inländischen Bankensektors zu befinden scheint.

Nach der signifikanten Begegnung des Alexis Tsipras mit dem „Oberpriester“ des Banksystems der Eurozone, sprich dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank Marios Draghi, hatten die beiden Spitzenfunktionäre des Wirtschaftsstabs der Koumoundouri (Anmerkung: gemeint ist die Parteizentrale der SYRIZA), Giannis Dragasakis und Evklidis Tsakalotos, eine ebenfalls bedeutsame Begegnung mit (dem ehemaligen Finanzminister und heutigen Präsidenten der Bank of Greece) Giannis Stournaras. Also dem Menschen, den – als Finanzminister – die SYRIZY vereint zu … hassen verehrte, und für den Alexis Tsipras verlangt hatte, nicht zur Griechischen Bank überzuspringen, und dabei durchklingen ließ, wenn er das Amt des Premierministers antrete, werde er anstreben, Stournaras zu entfernen.
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Piräus-Bank übernimmt zypriotische Banken in Griechenland

23. März 2013 / Aktualisiert: 12. Mai 2015 / Aufrufe: 635 2 Kommentare

Die Filialen – Tochtergesellschaften und Netze der zypriotischen Banken in Griechenland sollen von der griechischen Piräus-Bank übernommen werden.

In einer offiziellen Bekanntmachung des Büros des zypriotischen Staatspräsidenten wurde am 22 März 2013 mitgeteilt: „Nach Gesprächen zwischen den zypriotischen Präsidenten Nikos Anastasiadis und dem griechischen Premierminister Antonis Samaras wurde bestätigt, dass das Thema der Abspaltung der griechischen Filialen der zypriotischen Banken zu den unter den gegenwärtigen Umständen günstigsten Bedingungen und mit bemerkenswerten Vorteilen für die zypriotische Seite geschlossen wurde.

Im weiteren Verlauf bestätigte am Nachmittag des selben Tages die Finanzstabilitätsfazilität (EFS), dass für den Aufkauf der zypriotischen Banken in Griechenland die Wahl auf die Piräus-Bank fiel, und führte in ihrer Bekanntmachung an: „Die Transaktion unterliegt unter anderem der Genehmigung des Europäischen Wettbewerbsausschusses.“ Die einschlägigen Gerüchte hatten vorher eine Rally bei der Aktie der Piräus-Bank initiiert, die kurz vor Sitzungsschluss an der Athener Börse einen Kursanstieg um 22% verzeichnete.
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Zypern und die geheime Angst der EUDSSR

22. März 2013 / Aufrufe: 4.444 13 Kommentare

Die Kollision des Imperiums mit Zypern wird besonders heftig sein, da viele einen Präzedenzfall  für die übrigen Staaten des europäischen Südens befürchten.

Wir sind in den Frühling eingetreten, die Welt ist wieder jungfräulich und das „Bis wann, oh Herr …“ kondensiert sich im „Nein“ der Zyprioten. Es folgte die paranoide Wut der Dämonen über die unvorhergesehene Wendung der Dinge, über den David, der sich widersetzte, über die Menschheit, die sich erhebt. Sie ächzen, krächzen, erpressen, aber jenes hübsche Mädchen aus Nikosia nimmt sie auseinander, da es ihnen mitteilt, sich nicht vor dem „Unheil verkündenden Morgen“ zu fürchten, weil: „Wir haben Würde. Wir sind keine Sklaven.

Danach sehe ich den Geistlichen das Vermögen der Kirche in die Dienste des Staates stellen und stelle automatisch Gedankengänge an. Wie jene Bezüge, welche der Historiker David Engels in seinem Buch „Der Verfall, die Krise der EU und der Fall der Römischen Republik: historische Analogien“ herstellt. Die zypriotische Sache ist gleichermaßen ein Fauxpas wie auch ein simpler Machtmissbrauch. Griechenland – fährt er fort – endete als „Semi-Provinz“ mit eingeschränkter Unabhängigkeit, die regiert wird von Vertretern des Europäischen Imperiums, das auf die schwache Union der antiken griechischen Städte verweist.
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