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Artikel Tagged ‘banksystem’

Cyberattacke gegen Banken in Griechenland

1. Dezember 2015 / Aufrufe: 628 Keine Kommentare

Russische Hacker bedrohen seit vergangener Woche die Griechische Bank und zwei weitere systemische Banken in Griechenland, um Lösegeld zu erpressen.

Am vergangenen Donnerstag (26 November 2015) wurde bei der Leitung der Griechischen Bank (TtE) Alarm ausgelöst, da versucht wurde, die elektronischen Systeme der Banken in Griechenland zu hacken – sprich Bankdaten in Zusammenhang mit Sparkonten, Krediten usw. zu löschen oder zu manipulieren (was ihnen jedoch letztendlich nicht gelungen sein, sondern nur zu einer kurzzeitigen Systemblockade geführt haben soll).

Noch am selben Tag konferierten eiligst Giannis Stournaras (Leiter der Griechischen Bank), Giannis Roumpatis (Leiter des Nationalen Informations- bzw. Geheimdienstes EYP) und Manolis Sfakianakis (Leiter des Dezernats für Cyber-Kriminalität), damit alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden, auf dass die Bedrohung der russischen Hacker abgewendet und sie – wenn möglich – ausfindig gemacht werden.
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SYRIZA: rekapitalisierte Banken in Griechenland gehören dem Staat

1. März 2014 / Aufrufe: 709 1 Kommentar

Die SYRIZA-Partei in Griechenland betont erneut ihre Position, mit öffentlichen Geldern rekapitaliserte Banken gehören dem griechischen Staat.

Informationen zufolge soll dem griechischen Parlament umgehend nach der anstehenden Vereinbarung mit der Troika und der Verstaatlichung der zusätzlichen Kapitalbedürfnisse der aus dem neuen Bericht der Black Rock hervorgehenden vier systemischen Banken die strittige Gesetzvorlage über die Änderung der Rekapitalisierungs-Bedingungen vorgelegt werden, die im vergangenen Januar so viele Proteste hervorrief.

Alle Indizien zeigen, dass sie trotz unserer in letzter Zeit erfolgten klaren Warnungen letztendlich mit dem Ausverkauf der Banken voranschreiten werden, die jüngst mit öffentlichen Geldern rekapitalisiert wurden und öffentliches Vermögen darstellen, womit sich ungeheure wirtschaftliche, politische und ethische Themen stellen„, kommentiert das Ressort für Wirtschaftspolitik der SYRIZA-Partei und fährt fort:
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Banken in Griechenland erwarten Explosion „roter“ Kredite

10. September 2012 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 1.973 3 Kommentare

Die Banken in Griechenland befürchten eine rapide Zuname der in Verzug befindlichen Kredite der Unternehmen und privaten Haushalte ab September 2012.

Im griechischen Kreditsystem herrscht „roter Alarm“, weil alles darauf hinzudeuten scheint, dass ab September 2012 die „roten Kredite“ eine „Explosion verzeichnen werden. Hochrangige Bankfunktionäre verbergen nicht ihre starke Beunruhigung über die Dimensionen, welche in den kommenden Monaten als Ergebnis der neuen Steuermaßnahmen, der Senkung der Einkommen und natürlich des Anstiegs der Arbeitslosigkeit das Unvermögen der Unternehmen und Haushalte annehmen könnte, fristgerecht ihre Verpflichtungen an das Banksystem zu bedienen.

Die Banken befürchten sogar, dass die Lage sich ab dem nächsten Monat weiter verschlimmern wird, da der „Mix“ des Drucks – mit dem neuen Anstieg der Arbeitslosigkeit nach dem Auslaufen der Saisonarbeiten, den Gehaltskürzungen auf dem allgemeinen öffentlichen Sektor, der anstehenden „Arbeitsreserve“ (falls und auf welche Weise auch immer sie letztendlich umgesetzt wird) und den erhöhten Einnahmeforderungen von Seite des Fiskus als gegeben – noch gefährlicher wird.
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Stunde Null für Rekapitalisierung der Banken in Griechenland

19. August 2012 / Aufrufe: 334 Keine Kommentare

Die Festlegung der endgültigen Bedingungen für die Rekapitalisierung der Banken in Griechenland wird bis Mitte September 2012 erwartet.

Bis zum 15 September 2012 wird die Bestimmung der Bedingungen für die Rekapitalisierung der griechischen Banken erwartet, da der von Finanzminister Giannis Stournaras vorgelegte neue institutionelle Rahmen kritische Änderungen bei den Verpflichtungen der Banken forcierte und  das Verfahren fast von dem Nullpunkt beginnt.

Es sei daran erinnert, dass mit dem neuen Rahmen, der gleichzeitig auch die drei vorherigen gesetzgeberischen Akte ratifiziert, welche unter den Regierungen Papadimos und Pikramenos erfolgt waren, die Voraussetzung der Erwirtschaftung von Gewinnen der Kreditinstitute als Ziel für die Beteiligung der Finanzstabilitätsfazilität am Aktienkapital der Banken abgeschafft, der für den Business-Plan für die Überlebensfähigkeit des Kreditinstituts vorgesehene Zeitraum auf fünf Jahre verlängert und der Fazilität die Möglichkeit eingeräumt wird, sich an dem Kapital der Kreditinstitute auch mit anderen wandelbaren Finanzmitteln zu beteiligen.

Parallel wird der Fazilität die Möglichkeit gegeben, den für die Rekapitalisierung in Frage kommenden Banken auf Beschluss der TtE Bestätigungen zu erteilen, dass sie sich zu ihrer Beteiligung an deren Stützung verpflichtet, und schließlich schafft er das Verbot der Übertragung der Aktien der Fazilität auf Dritte und des Handels der Banken auf einem organisierten Markt ab. Die kritischste Änderung all des Obigen sind die sonstigen wandelbaren Finanzmittel, die auch zu definieren sind.
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Der Schleier des Schweigens in Griechenland

4. August 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.569 1 Kommentar

Die Zentralbank in Griechenland schaut tatenlos der imaginären Rekapitalisierung griechischer Banken zu, während die Troika sich in skandalöses Schweigen hüllt.

Vor dem aktuellen Hintergrund der Übernahme des abgespaltenen „gesunden“ Teils der staatlichen ATEbank durch die Piräus Bank (siehe Piräus Bank übernimmt ATEbank in Griechenland), aber auch weiterer anstehender Privatisierungen, Verkäufe und Übernahmen im griechischen Bankwesen enthüllt eine Recherche der Nachrichtenagentur Reuters die Machenschaften griechischer Bankiers, durch die gegenseitige Vergabe von Krediten zu imaginären Kapitalerhöhungen ihrer Banken zu schreiten, während Zentralbank und Troika diesem Treiben tatenlos zuschauen.

Warum einerseits die Griechische Bank mit ihrer Haltung nicht nur die eigene Rolle untergräbt, sondern auch die Umgehung der Regelungen der Europäischen Union bezüglich der Kapitalausstattung der Banken duldet, und andererseits das Schweigen der Troika gegenüber dieser Form der Korruption einen unerhörten Skandal darstellt, legt der Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis in einem Artikel dar, der am 03 August 2012 auf dem griechischen Portal “Protagon” publiziert wurde und nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.
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Finanzminister Rapanos stößt Banken-Domino in Griechenland an

24. Juni 2012 / Aufrufe: 890 1 Kommentar

Mit dem Bankier und Wirtschaftswissenschaftler Vasilis Rapanos in der Position des Finanzminister in Griechenland beginnt das Domino der Entwicklungen im Banksystem.

Für den gemäßigten und überparteilichen neuen Finanzminister selbst mag der Schritt von der Position des Präsidenten der stärksten Bankformation (Anmerkung: gemeint ist die Griechische Nationalbank / ETE) der Landes bis zum Ministersitz nicht groß erscheinen. Außer, dass er von ungeheurer Bedeutung ist. Und die Rede geht weniger um seinen persönlichen Weg von der Omonia bis zum Syntagma-Platz, als vielmehr darum, welche Gegebenheiten sich ändern, speziell da die Umstürze im Banksystem einfach … der Regierungsbildung harren.

So mögen derzeit die Entwicklungen in der Eurogruppe im Licht der Öffentlichkeit stehen, hinter den Scheinwerfern und ab den unmittelbar nächsten Tagen werden jedoch die Projektierungen beginnen, welche in dem griechischen Banksystem viel ändern werden. Und aus diesem Grund scheint die Wahl des Herrn Rapanos auf den ersten Blick eine gute Entscheidung zu sein – von den wenigen des Antonis Samaras. Schauen wir also, was sich ändern wird:
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Papadimos warnt vor völligem Zusammenbruch in Griechenland

27. Mai 2012 / Aufrufe: 378 2 Kommentare

Der ehemalige kommissarische Premierminister Lukas Papadimos warnte bereits nach den Parlamentswahlen am 06 Mai 2012 vor dem völligen Zusammenbruch in Griechenland.

In besonders düsteren Farben beschrieb Lukas Papadimos die volkswirtschaftliche Lage des Landes in einer geheimen Notiz, die er Karolos Papoulias am 11 Mai, also in der Zeit der Sondierungsaufträge zur Bildung einer Regierung übergab: „Das Land nähert sich dem Punkt des Zusammenbruchs.

Die Sonntagsausgabe der Zeitung To Vima (27 Mai 2012) präsentiert die Notiz mit den detaillierten Positionen des ehemaligen Premierministers bezüglich der wirtschaftlichen Lage, worin er unter anderem anführt:

  • Die Kassenbestände des Fiskus werden sich ab dem 20 Juni auf das negative Niveau in der Größenordnung von 1 Mrd. Euro gestalten.
  • Die reale Entwicklung bei den Steuereinnahmen erweist sich niedriger als vorgesehen, der Anstieg der Ausgaben dagegen größer als die Vorsehungen des zentralen Szenariums. Ab Mitte Juni wird der Fiskus folglich großen Schwierigkeiten bei der Deckung der gesamten Ausgaben begegnen.
  • Ab Ende Juni und danach wird die Fähigkeit des Fiskus zur Finanzierung seiner Bedürfnisse ausschließlich von der nächsten Tranche nächsten der EFSF und des IWF abhängen.
  • Die Liquidität des Banksystems ist in den letzten Jahren dramatisch geschrumpft, mit dem Ergebnis, dass die griechischen Banken ausschließlich von der EZ und allgemeiner dem Euro-System gestützt werden.
  • Das Umfeld, in dem sich das Land bewegt, und die Anzweiflung seiner Fähigkeit, in der Eurozone zu verbleiben, kann in Kombination mit irgendeinem unvorhergesehenen Ereignis katalytische Auswirkungen auf die Liquidität der Banken, die Finanzierung der Wirtschaft und die globalere wirtschaftliche Aktivität haben.

Rückschließend verstärken die obigen Einschätzungen die Notwendigkeit der Schaffung von Umständen der Stabilität und des Vertrauens„, endet Herr Papadimos.

(Quellen: in.gr)