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Artikel Tagged ‘bankrun’

Warum Schäuble Griechenland aus der Eurozone drängen will

12. Juli 2015 / Aufrufe: 8.235 13 Kommentare

Yanis Varoufakis attackiert mit einem Artikel in der Zeitung Guardian Wolfgang Schäuble, dem er anlastet, Griechenland absichtlich aus der Eurozone drängen zu wollen.

Der ehamlige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis führt in seinem Beitrag im Gurdian an, nach Monaten der Verhandlungen der Ansicht zu sein, dass der deutsche Finanzminister Griechenland aus der gemeinsamen Währung hinausdrängen will, um bei den Franzosen die Angst zu säen und sie zu zwingen, sein Modell einer Eurozone der Disziplin zu akzeptieren.

Schäuble ist überzeugt, dass es so, wie die Dinge liegen, einen Grexit geben muss, damit sich die Lage auf die eine oder andere Weise klärt„, führt Herr Varoufakis charakteristisch an.
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Griechenlands Premierminister ruft zu Gelassenheit und Geduld auf

29. Juni 2015 / Aufrufe: 3.860 13 Kommentare

Anlässlich der Ergreifung von Maßnahmen zum Schutz des Banksystems in Griechenland rief Premierminister Alexis Tsipras die Bürger zu Gelassenheit und Geduld auf.

Nach dem Antrag des Ausschusses für Systemische Sicherheit auf Verhängung von Kontrollen des Kapitalverkehrs (capital controls) und Schließung der Banken ab Montag (29 Juni 2015) richtete Premierminister Alexis Tsipras eine Ansprache an das griechische Volk.

Wie der Premierminister erklärte, führte der (vor-) gestrige Beschluss der Eurogruppe, das Ersuchen auf eine Verlängerung (des Hilfsprogramms) nicht zu genehmigen, die EZB dazu, die Liquidität an die griechischen Banken nicht zu erhöhen, und im weiteren Sinn die Griechische Bank dazu, zur Ergreifung außerordentlicher Maßnahmen zu schreiten.
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Will die Opposition in Griechenland einen Bank Run?

25. April 2015 / Aufrufe: 3.069 3 Kommentare

Manolis Kefalogiannis, EU-Abgeordneter der Nea Dimokratia, soll öffentlich dazu ermuntert haben, Guthaben von den Banken in Griechenland abzuziehen.

Funktionäre der – nunmehr in der parlamentarischen Opposition befindliche – Nea Dimokratia (ND) scheinen mit dem höheren Ziel ihrer Rückkehr an die Macht die Taktik der Einschüchterung des Volkes zu befolgen.

Nach der vor den Wahlen erfolgten „berühmten“ Ermunterung des (damaligen Gesundheitsministers) Adonis Georgiadis, die Leute sollen ihre Guthaben von den Banken abheben, falls die SYRIZA an die Macht käme, schlug (nunmehr nach den Parlamentswahlen am 25 Januar 2015) und mit der SYRIZA an der Regierung) der Europa-Abgeordnete der Nea Dimokratia, Manolis Kefalogiannis ohne Skrupel und zweite Überlegung den Bürgern vor, zu den Banken zu gehen und ihr Geld abzuheben.
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Banken in Griechenland stimulierten Kapitalflucht?

26. Februar 2015 / Aufrufe: 1.659 1 Kommentar

In Griechenland wurden Meldungen publik, Großanleger seien von Bankfunktionären angehalten worden, ihre Guthaben in Auslandsfonds in Sicherheit zu bringen.

koutipandoras.gr (Büchse der Pandora) bringt eine äußerst ernsthafte Meldung ans Licht der Öffentlichkeit, die einer umgehenden Erforschung durch die zuständigen Behörden bedarf. Konkret sollen – immer gemäß den Meldungen – Bankfunktionäre in den beiden letzten Wochen ihre Kunden ermuntert haben, ihr Geld mittels der Platzierung in ausländischen Investment-Fonds ins Ausland zu schaffen, anderenfalls würden sie ihr Geld verlieren.

Die Meldung bezieht sich auf Funktionäre des sogenannten „Private Bankings“ zweier der vier systemischen griechischen Banken. Dabei handelt es sich um jene Abteilungen der Banken, die sich an Kunden mit signifikanten Guthaben richten und wie ein formloser geschlossener „Club“ für wenige Kunden agieren.
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10 Mrd Euro „Matratzengeld“ in Griechenland

16. Februar 2015 / Aufrufe: 2.065 5 Kommentare

Die Bürger in Griechenland haben schätzungsweise 10 Milliarden Euro Bargeld in Schließfächern, in Schatullen und unter Matratzen gebunkert.

Der größte Teil der Bankguthaben, die in den beiden letzten zweieinhalb Monaten wegen der Ungewissheit das griechische Banksystem „verließen“, befinden sich innerhalb Griechenlands und in Investment-Produkten. Wie die Banken einschätzen, wurde nur ein kleiner Teil bzw. ungefähr 20% der abgezogenen Gelder zu Banken im Ausland geleitet.

Wie Bankfunktionäre betonen, könnte der größte Teil der 20 Mrd. Euro, die seit Ende November 2014 bis heute die Banken verlassen haben, relativ schnell zurückkehren, wenn am heutigen Montag (16 Februar 2015) die griechische Regierung eine neue Vereinbarung mit den Partnern erzielt, die den europäischen Kurs des Landes bestätigen und der Ungewissheit ein Ende setzen wird.
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Sind Griechenlands Banken gegen einen Run gewappnet?

8. Januar 2015 / Aufrufe: 670 1 Kommentar

Der Abzug von Geldern aus dem Banksystem in Griechenland scheint bisher überschaubar zu sein, jedoch bleibt die Frage, inwieweit er gegebenenfalls abgefangen werden kann.

Die Abhebungen aus Guthaben bei den Banken in Griechenland mögen während der letzten Tage steigende Tendenzen zeigen, die harmonisierten Züge von Seite der Griechischen Bank und der Europäischen Zentralbank haben jedoch zum Ergebnis, dass dem Phänomen weiterhin begegnet werden kann.

Was wird jedoch geschehen, falls es wirklich zu einem – im Rahmen der speziell auch in deutschen Medien systematisch geschürten Panik vor einem sich abzeichnenden Wahlsieg der SYRIZA propagierten – „Schaltersturm“ kommen sollte?
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Warum Tsipras vor den Sparern in Griechenland zittert

6. Januar 2015 / Aufrufe: 1.527 Kommentare ausgeschaltet

Die SYRIZA-Partei in Griechenland muss die sogenannte Fraktion der Sparer von der Sicherheit ihrer Guthaben überzeugen und unbedingt einen Ban Run verhindern.

In der Koumoundourou (Anmerkung: gemeint ist die Parteizentrale der SYRIZA) schätzt man ein, das größte Hindernis zwischen der SYRIZA und der Regierungsübernahme sei die … „Fraktion der Sparer“, und macht die Bemühung um die Beruhigung der Anleger inmitten von Szenarien über Grexit und leere ATMs zu einer zentralen Achse der Wahlkampfkampagne.

Den Ton gab den Funktionären der SYRIZA Alexis Tsipras mit seiner Rede am 29 Dezember 2014 bei der ersten Versammlung vor, welche die Partei der amtierenden Opposition nach der offiziellen Ankündigung der vorgezogenen Neuwahlen für den 25 Januar 2015 abhielt.
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Deutsche Medien erfinden Bank-Run in Griechenland

2. Januar 2015 / Aufrufe: 5.125 7 Kommentare

Im Rahmen der Panikmache vor einer SYRIZA-Regierung in Griechenland erfand die Propaganda-Maschinerie der deutschen Medien kurzerhand einen Bankensturm.

Mit reißerischen Schlagzeilen wie „Griechenlands Sparer heben Milliarden ab“ (Spiegel), „Griechen versorgen sich mit Bargeld“ (Handelsblatt), „Griechen heben Milliardensumme ab“ (Focus), „Besorgte Griechen heben Milliarden von Konten ab“ (Welt), die auf breiter Basis unbesehen aufgegriffen, nachgeplappert und reproduziert werden, versucht die deutsche Propagandamaschine angesichts eines sich als wahrscheinlich abzeichnenden Wahlsiegs der SYRIZA in Griechenland Angst und Panik vor den „Linken“ zu schüren.

Als Aufhänger diente ein am 31 Dezember 2014 in der griechischen Zeitung „Kathimerini“ veröffentlichter Artikel über die Entwicklung der Bankguthaben, so wie es in den Medien turnusmäßig auf den Angaben der Griechischen Bank basierende Berichte zu finden gibt. Ebenfalls ist es eine Tatsache, dass infolge stetig steigender steuerlicher Belastungen einerseits und sinkender Einkommen und galoppierender Arbeitslosigkeit anderseits immer mehr Steuerzahler gezwungen sind, ihre letzten Reserven (sprich Sparguthaben) anzugreifen um ihren Verpflichtungen nachzukommen.
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