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Artikel Tagged ‘bankrott’

4 Gründe, warum Griechenlands Zentralbankchef zu schassen ist

16. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.518 3 Kommentare

Laut dem Ökonomen und Griechenlands ehemaligen Finanzminister Yanis Varoufakis muss Giannis Stournaras des Amts des Präsidenten der Griechischen Bank enthoben werden.

Ein Liquiditätsproblem lässt sich durch Kredite lösen. Ein Insolvenzproblem kann jedoch nie durch neue Kredite gelöst werden, speziell wenn diese Kredite unter der Auflage einer weiteren Schrumpfung des Einkommens des Insolventen (beispielsweise durch die aufgezwungene Austerität) gewährt werden.

Eine für die Überwindung einer Insolvenz wiederum vorab zu erfüllende Voraussetzung ist die Umstrukturierung der Verschuldung, der sogenannte „Haircut“.
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Wie Karamanlis Griechenland in den Bankrott führte

20. August 2016 / Aufrufe: 2.044 2 Kommentare

Rückblickend betrachtet wurde Griechenland nicht von Georgios Papandreou, sondern von Kostas Karamanlis bewusst in den Bankrott und das Memorandum getrieben.

Kostas Karamanlis, ein Neffe des 1998 verstorbenen früheren Ministerpräsidenten und Staatspräsidenten Konstantinos Karamanlis, begann seine Karriere in der Regierungsführung des Landes mit der unvergesslichen „Inventur“. Es war ein gut geplanter politischer Betrug.

Vorausgehend war Griechenland während der acht Jahre unter Premierminister Kostas Simitis zu großen Bestellungen von Waffensystemen geschritten. Gemäß den europäischen Regeln konnte dabei die Verbuchung der Rüstungsausgaben im Staatshaushalt entweder während des Jahres der Bestellung oder während des Jahres des Erhalts der Waffen erfolgen.
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Griechenland-Rettung: The Show Must Go On!

21. August 2015 / Aufrufe: 1.272 1 Kommentar

Der Traum von der EU ist in diesen Tagen zerfetzt und die Autoritäten der Linken und Rechten gaben bekannt, Europa sei gescheitert.

Das Bild eines vor einem Geldautomaten auf dem Boden sitzenden schwachen, weißhaarigen Rentners in Griechenland, dem es offensichtlich nicht gelang, den von der EZB verhängten ärmlichen Betrag von 60 Euro abzuheben, ging rund um die Welt und symbolisierte für viele das ethische Vakuum im Kern des europäischen Plans. Die Wirtschaft, die den von dem Krieg getroffenen Kontinent sanieren sollte, hat stattdessen die Länder gegeneinander gerichtet.
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Die linken Europa-Skeptiker liegen bei Griechenland falsch

13. August 2015 / Aufrufe: 1.939 6 Kommentare

Die linken Europa-Skeptiker mögen in Zusammenhang mit Griechenland in Manchem Recht haben, jedoch gibt es in ihrer Darstellung auch Vieles, was falsch ist.

Ist die griechische Krise für Großbritannien ein Grund, die Europäische Union zu verlassen? Etliche Autoren der Guardian haben vertreten, es sei einer. Es handelt sich jedoch um einen Fehler. Ihre Schlussfolgerungen basieren auf einer verzerrten Ansicht darüber, was in Griechenland geschieht.

Die rechtsgerichteten britischen Euroskeptiker freuen sich seit geraumer Zeit über die Aussicht auf einen Ausschluss Griechenlands aus dem Euro. Obwohl sie Krokodilstränen über das Unglück des griechischen Volkes vergossen, war ihr Motiv, die Krise auszunutzen um ihre inländische politische Agenda voranzutreiben: den Austritt Großbritanniens aus der EU.
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Wie Griechenland mit der Rückkehr zur Drachme sein würde

27. Juli 2015 / Aufrufe: 5.501 20 Kommentare

Laut Ernst & Young stellt für Griechenland ein Ausscheiden aus dem Euro keinen einfachen und schnellen Weg zur Bewältigung seiner wirtschaftlich Probleme dar.

Ernst & Young präsentierte am vergangen Donnerstag (23 Juli 2015) eine zusammen mit Oxford Economics für Rechnung ihrer Kunden erstellte schockierende Untersuchung über die Auswirkungen, welche die Rückkehr zur Drachme für die griechische Gesellschaft haben würde. Die Daten zeigen eine dramatische Abwertung des Lebensniveaus der Griechen und einen großen Rückgang des BIP.

Laut der Untersuchung würden wir bei einem koordinierten Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro haben:

  1. Die Banken würden für etliche Monate geschlossen bleiben, bis die neue Währung ausgegeben wird.
  2. Abwertung der neuen Währung um 50%, und dies, ohne die Möglichkeit spekulativen Drucks einzubeziehen.


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Kann Griechenland das Vermögen seiner Bürger garantieren?

20. Juli 2015 / Aufrufe: 1.455 1 Kommentar

Inwieweit vermag der griechische Staat das Vermögen seiner Bürger zu garantieren?

Der griechische Staat war nie kreditwürdig. Und dabei handelt sich um eine Feststellung, die zu dokumentieren es keiner großen Mühe bedarf. Die Fakten sind viele und man findet sie sehr leicht in seiner historischen Kontinuität im Lauf der Zeit. Außerdem sprechen wir von einer Körperschaft, der politische Unabhängigkeit gewährt wurde, ohne dass das im Protokoll die Unterschrift irgend eines griechischen Politikers verlangt wurde (Londoner Protokoll vom 03 Februar 1830).

Nach all dem, was heute und mit geschlossenem Bankensystem in Griechenland geschieht, stellt sich logischerweise die Frage, ob der griechische Staat in der Lage ist, das mobile und immobile Vermögen seiner Bürger zu schützen. Ob er also nicht dessen Wert, der variablen Umständen unterliegt, sondern dessen Sicherung garantiert.
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EU stellt Griechenland Ultimatum

20. Juni 2015 / Aufrufe: 6.312 10 Kommentare

Die EU stellt Griechenland ein Ultimatum, entweder das Angebot der Institutionen anzunehmen oder zum Staatsbankrott zu schreiten.

Der Präsident des Europäischen Rats, Donald Tusk, schickte in einer Erklärung in Zusammenhang mit dem Sondergipfel am 22 Juni 2015 eine harte Botschaft an die griechische Regierung. Ein Ultimatum direkt an die griechische Regierung richtend betont der Präsident des Europäischen Rats, Athen müsse entweder das akzeptieren, was laut Donald Tusk ein gutes Angebot ist, oder zum Staatsbankrott schreiten.

Am Ende des Tages wird es sich um einen Beschluss und die Verantwortung Griechenlands handeln. Es gibt noch Zeit, aber nur wenige Tage„, betont in seiner Erklärung Herr Tusk, also der Mensch, der nach dem Scheitern bei der Eurogruppe die außerordentliche Einberufung der Gipfelkonferenz der EU wegen des griechischen Themas beschloss.
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Welches Spiel spielt Griechenland?

19. Juni 2015 / Aufrufe: 3.160 8 Kommentare

Vier Spiele, die Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras spielen könnte.

Als in Griechenland im Januar 2015 die radikale Linke an die Macht kam, wurden wegen der Tatsache, dass der neue Finanzminister Yanis Varoufakis akademischer Ökonom war, viele Vermutungen angestellt. Viele erwarteten, die Verhandlungsstrategie Griechenland würde eine neue Feinheit und Intelligenz zeigen, da sie der Co-Autor des Buchs „Spieltheorie – Eine kritische Einführung“ leiten würde.

Trotz allem gehen Griechenland einige Monate später die Freunde und das Geld aus. Während der Staatsbankrott bedrohlich nahe rückt, fühlen sich selbst diverse freundlich gesinnte Kommentatoren von den Handlungen der Regierung in Athen verwirrt. Welches Spiel spielen also die Griechen? Es folgen vier mögliche Hypothesen:
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Griechenland schuldet Pharma-Unternehmen über 1 Mrd Euro

30. Mai 2015 / Aufrufe: 1.261 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem Sprecher der EFPIA schuldet Griechenland den Pharma-Unternehmen über 1,1 Milliarden Euro.

Wie gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters ein Vertreter der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA) enthüllte, belaufen sich die Schulden Griechenlands an die Pharma-Unternehmen auf über 1,1 Milliarden Euro.

Laut dem Telegramm der Agentur sehen die Pharma-Unternehmen sich wegen der Krise in Griechenland hinsichtlich der Fortsetzung des Zugangs des Landes zu medizinischem Material sogar mit einem großen moralischen Dilemma konfrontiert.
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Merkel, Tsipras und die „Operation Absolution“

27. Mai 2015 / Aufrufe: 3.943 3 Kommentare

Berlin scheint unbedingt den Eindruck vermeiden zu wollen, allein für ein Scheitern der Rettung Griechenlands und einen Grexit verantwortlich zu sein.

Bundeskanzlerin Angela Merkel widmet dem griechischen Thema letztens viel Zeit und zeigt sich entschlossen, einen eventuellen Bankrott Griechenlands abzuwenden.

Dieses Beharren beruht allerdings nicht nur auf Gründen, die sich auf die Erhaltung des europäischen Währungszusammenhalts und den Erfolg des Arguments bezüglich einer auf sich genommenen gemeinsamen Währung, sondern auch darauf beziehen, dass auf keinen Fall der Eindruck entstehen darf, die Verantwortung für einen eventuellen Grexit würde ausschließlich Deutschland zufallen.
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