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Artikel Tagged ‘bankguthaben’

Griechenlands Fiskus nimmt Bankguthaben ins Visier

17. Oktober 2016 / Aufrufe: 2.821 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland tauft völlig legale Bankguthaben kurzerhand zu Schwarzgeldern um und fordert willkürliche Strafsteuern in Höhe von 50 minimal Prozent.

Das Finanzministerium in Griechenland schickt sich an, Benachrichtigungen an zigtausende (einer anderen Quelle zufolge sogar rund 250.000!) Steuerpflichtige zu verschicken, bei denen Abweichungen zwischen ihren deklarierten Einkommen und ihren Bankguthaben ausfindig gemacht wurden.

Diese Steuerpflichtigen wurden mit der ersten Recherche „erwischt“, die auf Basis des neuen elektronischen Systems zur Analyse und Recherche von Daten durchgeführt wurde. Dieses System enthüllt innerhalb weniger Stunden Steuerpflichtige mit Abweichungen zwischen deklarierten Einkommen und Guthaben, also einem ungerechtfertigten Vermögenszuwachs.
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Führung von Gemeinschaftskonten in Griechenland

4. Juni 2016 / Aufrufe: 390 Kommentare ausgeschaltet

Die Führung sogenannter Gemeinschaftskonten ist in Griechenland weit verbreitet, birgt jedoch gewisse rechtliche und steuerliche Risiken.

In Griechenland werden zahllose Bankkonten als sogenannte Gemeinschaftskonten geführt, bei denen außer dem – ausdrücklich als 1. Inhaber eingetragenen – Berechtigten entweder schon bei Eröffnung des Kontos, häufig aber erst nachträglich hinzugefügten „Mitinhabern“ der gleichberechtigte, sprich vollumfängliche Zugriff auf das jeweilige Konto eingeräumt wurde.

Die Führung eines solchen „joint accounts“ mag in vielen Fällen diverse Vorteile bieten, birgt allerdings – nicht zuletzt angesichts der aktuellen Entwicklungen und forcierten Praktiken – auch einschlägige rechtliche und steuerliche Risiken.

Weiterführende Informationen bietet der Artikel Gemeinschaftskonto in Griechenland.

Sparer misstrauen Griechenlands Banken

6. Januar 2016 / Aufrufe: 875 2 Kommentare

Laut der internationalen Presse zeigen die Sparer in Griechenland sich eher unwillig, ihr Geld an die Schalter der Banken zurückzubringen.

Eine Reportage bei Bloomberg berichtet, „Da der griechische Premierminister Alexis Tsipras sich auf eine weitere Runde harter Verhandlungen mit den Gläubigern vorbereitet, zögern die Sparer weiterhin, die Ansicht zu adoptieren, dass die Gespräche des laufenden Jahres für sie selbst und die Position des Landes in der Eurozone weniger gefährlich sind als sie es 2015 waren„.

Laut der internationalen Agentur „zeigten die von der Griechischen Bank bekannt gegebenen Angaben, dass die Abflüsse von Guthaben sich im November über den zweiten aufeinanderfolgenden Monaten fortsetzten, und zwar trotz der strengen Kapitalverkehrskontrollen, die seit dem vergangenen Sommer mit der Verhängung eines Plafonds bei den Barabhebungen und dem Transfer von Geldern ins Ausland zur Anwendung gebracht worden sind„.
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Rückgang der Bankguthaben in Griechenland trotz Kapitalkontrollen

31. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.083 2 Kommentare

Trotz der im Juni 2015 verhängten Kapitalverkehrskontrollen gingen in Griechenland die Bankguthaben auch im November 2015 wieder zurück.

Gemäß den am 30 Dezember 2015 von der Griechischen (Zentral-) Bank publizierten Angaben gingen in Griechenland im November 2015 die Bankguthaben der privaten Haushalte und Unternehmer im zweiten aufeinanderfolgenden Monat erneut zurück.

Auf Monatsbasis sanken die Guthaben der privaten Haushalte und Unternahmen bei den griechischen Banken um 180 Mio. Euro bzw. 0,15% und erreichten insgesamt 120,9 Mrd. Euro, sprich das – wie Reuters anmerkt – niedrigste Niveau seit Mai 2003.
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Bankguthaben der Haushalte in Griechenland sinken weiter

2. November 2015 / Aufrufe: 528 Kommentare ausgeschaltet

Die privaten Haushalte in Griechenland fahren darin fort, ihre Guthaben von den Banken abzuheben um ihren finanziellen und steuerlichen Verpflichtungen zu entsprechen.

Die verfügbaren Guthaben bei den Banken in Griechenland waren Ende September 2015 um 557 Mio. Euro gestiegen, welcher Zuwachs allerdings auf dem Anstieg der Guthaben der Unternehmen beruht. Die privaten Haushalte fuhren dagegen darin fort, Gelder von ihren Bankkonten abzuziehen, und reduzierten damit ihre Guthaben bei den Banken um 199 Mio. Euro, da der September ein Monat der Zahlung steuerlicher Verpflichtungen war.

Der Stillstand der (Kapital-) Abflusswelle infolge der fortgesetzten Beschränkungen im Kapitalverkehr erklärt auch den Rückgang um 1 Mrd. Euro des von den griechischen Banken per ELA geschöpften (Liquiditäts-) Kontingents, dessen Höhe sich auf 86,9 Mrd. Euro gestaltet, und auch wenn dies nicht die Wiederherstellung der Liquidität reflektiert, stellt es ein Indiz dafür dar, dass die Guthaben bei den Banken zusammengehalten werden.
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Bürger in Griechenland sollen Geld zu Banken zurückbringen

17. September 2015 / Aufrufe: 4.774 1 Kommentar

Die Griechen sollen ihr Geld zur Bank bringen, der ehemalige Finanzminister Tsakalotos erklärt, die Guthaben seien nicht sicher, und das Finanzamt nimmt alle Konten ins Visier.

Der stellvertretende Finanzminister Tryfonas Alexiadis rief die Bürger in Griechenland auf, die Gelder, die sie von den Banken abzogen und zu Hause in „Truhen“ und Matratzen aufbewahren, auf ihre Bankkonten zurück zu bringen.

Am vergangenen Montag (14 September 2015) in der Morgensendung des TV-Senders Mega sprechend versicherte Herr Alexiadis, jeder Bürger, der Geld zu der Bank zurück bringt, von der er es aus Angst (vor einem Grexit bzw. „Schnitt“ der Guthaben) abgehoben hatte, „kein Problem hat“ – womit er meinte, dass im Fall, wo es sich um Gelder handelt, die auf legale Weise erworben und besteuert worden sind, kein Grund zur Beunruhigung besteht, da sie nicht überprüft und (erneut) besteuert werden sollen. (Zu letzterem ist allerdings anzumerken, dass dies in der Praxis nicht zutrifft!)
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Griechenland geht Sparern ans Leder

28. Mai 2015 / Aufrufe: 2.254 3 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland will die Inhaber aus nicht deklarierten Einkommen herrührender Bankguthaben zur Entrichtung von Steuern bewegen.

Der Entwurf des Finanzministeriums, der öffentlich zur Beratung gestellt werden soll, sieht Steuern zweier Klassen für die freiwillige Enthüllung und Legalisierung der „heimlichen“ Einkommen, die sich auf Banken des Auslands und in Griechenland befinden.

Der vorgestern von Finanzminister Yanis Varoufakis bekannt gegebene Vorschlag der Regierung sieht die Besteuerung der bei ausländischen Banken befindlichen nicht deklarierten Einkommen mit einem Satz von 15% und die Erhebung einer Steuer mit dem doppelten Satz in Höhe von 30% für all jene vor, die „heimliche“ Einkommen bei inländischen Banken haben.
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Griechenland konfisziert 15 Mio aus „inaktiven“ Bankguthaben

6. Mai 2015 / Aufrufe: 3.904 Kommentare ausgeschaltet

Auf Basis eines 2013 verabschiedeten Gesetzes reißt der Fiskus in Griechenland sich 2015 Bankguthaben in Höhe von rund 15 Mio Euro unter den Nagel.

Gegen Mitte Mai 2015 wird die staatliche Rechnungszentrale in Griechenland von den Handelsbanken und der Griechischen Bank die endgültigen Daten über die Beträge der als inaktiv charakterisierten Guthaben erhalten, die bis Ende April 2015 dem Fiskus zufielen.

Gemäß einer vorläufig angestellten Einschätzung wird erwartet, dass der einschlägige Betrag der bei griechischen Banken geführten sogenannten inaktiven Guthaben in diesem Jahr bei 15 Millionen Euro liegt.
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Schweizer Bankguthaben im Visier Griechenlands

23. März 2015 / Aufrufe: 1.303 2 Kommentare

Bern und Athen wollen das Thema schweizerischer Guthaben griechischer Bürger angehen, zu denen entgegen der deutschen Medienhetze keine offiziellen Daten vorliegen.

Laut Angaben der schweizerischen Zeitung „Tages-Anzeiger“ betragen die griechischen Guthaben im Land 1,4 Milliarden Euro. Der schweizerische Staatsminister kommt wegen des Themas nach Athen.

Wie ein Sprecher des Schweizer Finanzministeriums bekannt gab, werden in dieser Woche die Gespräche zwischen Bern und Athen mit Thema die nicht deklarierten Guthaben bei schweizerischen Banken wieder aufgenommen werden.
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10 Mrd Euro „Matratzengeld“ in Griechenland

16. Februar 2015 / Aufrufe: 2.064 5 Kommentare

Die Bürger in Griechenland haben schätzungsweise 10 Milliarden Euro Bargeld in Schließfächern, in Schatullen und unter Matratzen gebunkert.

Der größte Teil der Bankguthaben, die in den beiden letzten zweieinhalb Monaten wegen der Ungewissheit das griechische Banksystem „verließen“, befinden sich innerhalb Griechenlands und in Investment-Produkten. Wie die Banken einschätzen, wurde nur ein kleiner Teil bzw. ungefähr 20% der abgezogenen Gelder zu Banken im Ausland geleitet.

Wie Bankfunktionäre betonen, könnte der größte Teil der 20 Mrd. Euro, die seit Ende November 2014 bis heute die Banken verlassen haben, relativ schnell zurückkehren, wenn am heutigen Montag (16 Februar 2015) die griechische Regierung eine neue Vereinbarung mit den Partnern erzielt, die den europäischen Kurs des Landes bestätigen und der Ungewissheit ein Ende setzen wird.
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