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Artikel Tagged ‘balkanroute’

Flüchtlinge wollen aus Griechenland weg

2. April 2016 / Aufrufe: 1.116 Keine Kommentare

Praktisch keiner der derzeit in Griechenland festsitzenden Flüchtlinge möchte im Land bleiben, während 7 von 10 nach Deutschland gelangen wollen.

Die von der Kapa Research für den Bezirksverband Griechenlands (ENPE) durchgeführte Untersuchung verzeichnet interessante Angaben über die in den Auffangzentren Attikas und im Hafen von Piräus befindlichen Flüchtlinge und Immigranten.

Die Ergebnisse der Ergebung, die am 15 und 16 März 2016, also noch bevor die Grenzen an der sogenannten Balkanroute schlossen, in der Sprache der Flüchtlinge durchgeführte wurde und bei der 637 Personen antworteten, präsentierte am 31 März 2016 bei einer Pressekonferenz der Vorsitzende der ENPE und Gouverneur von Thessalien, Kostas Agorastos.
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Flüchtlinge kosten Griechenland bis zu 4 Mrd Euro jährlich

24. März 2016 / Aufrufe: 802 Keine Kommentare

In einer schockierenden Prognose veranschlagt die HSBC die jährlichen Kosten des Flüchtlingsproblems für Griechenland auf bis zu 4 Milliarden Euro.

In einer am 21 März 2013 veröffentlichten Analyse vertritt die HSBC, die Flüchtlingskrise könne die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Griechenlands steigern. Die Schließung der Westbalkan-Route bedeutet, dass es nun ungefähr 50.000 innerhalb der griechischen Grenzen eingeschlossene Flüchtlinge gibt. Dies kommt zu den fiskalischen Kosten für die Regierung hinzu und stellt ebenfalls die Divergenzen zwischen der SYRIZA und den ANEL bloß.

Am 18 März 2016 wurde zwischen der EU und der Türkei eine Vereinbarung erzielt, damit Griechenland die (nicht asylberechtigten) Flüchtlinge in die Türkei zurückschickt, die Umsetzung könnte jedoch geraume Zeit in Anspruch nehmen und es ist unsicher, ob dies genug ist um den Strom der Immigranten zurückzuhalten.
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Appell an Flüchtlinge in Griechenland

17. März 2016 / Aufrufe: 842 Keine Kommentare

Griechenlands Premierminister appelliert an die unter katastrophalen Verhältnissen an der Grenze zur FYROM ausharrenden Flüchtlinge, sich in die Auffanglager zu begeben.

Das Problem der Ansammlung von Flüchtlingen und Immigranten im Grenzgebiet liegt jenseits und außerhalb des Rahmens unserer Verantwortung„, betonte Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras und appellierte parallel an die Flüchtlinge, Idomeni (sprich das Gebiet an der Grenze zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens / FYROM) verlassen. Er schätzte sogar ein, „diejenigen, die den Weg schlossen, werden ihn auf keinen Fall wieder öffnen„.

Der Premierminister rief die Menschen ebenfalls auf, sich in die Auffangzentren zu begeben, „und im weiteren Verlauf werden wir alle zusammen für die Beschleunigung des Verfahrens ihrer legalen Passage nach Europa arbeiten, mittels der Beschleunigung des Verfahrens der Umsiedelung„, und merkte an: „Wir können nicht mit verfolgten Menschen spielen.
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Europa macht Griechenland zu einem riesigen Gefängnis

13. März 2016 / Aktualisiert: 13. März 2016 / Aufrufe: 1.296 Keine Kommentare

Griechenland wird zu einem riesigen Gefängnis für Flüchtlinge und Immigranten, da alle umliegenden Länder ihre Grenzen praktisch geschlossen haben.

Die sogenannten europäischen Partner und andere wandeln Griechenland in ein riesiges Gefängnis um. Trotz des Umstands, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel sich über den Zug der Länder entlang der Balkanroute erbost zeigt, die Grenzen zu Griechenland zu schließen, scheint dies niemanden zu kümmern.

Zur Stunde, wo der Präsident der Europäischen Kommission, der Pole Donald Tusk, den 28 zu der Schließung der Grenzen zu Griechenland gratuliert, kommt auch die Nachricht aus den albanischen Medien, gemeinsame Grenzpatrouillen mit den Italienern aufzunehmen, damit die Flüchtlinge und Immigranten keinen Durchschlupf nach Europa finden.
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Balkanroute ist für Flüchtlinge in Griechenland dicht

9. März 2016 / Aufrufe: 1.012 3 Kommentare

Inzwischen versiegelten auch Serbien und Kroatien ihre Grenzen für Flüchtlinge, während sich in Griechenland bei Idomeni eine humanitäre Katastrophe abspielt.

Seit Anfang der Woche (07 März 2016) begann Serbien, die selben Maßnahmen zu verhängen, die auch Slowenien für die Einreise von Flüchtlingen verhängte.

Die von einem Mitgliedsland der Europäischen Union (sprich Slowenien) durchgesetzte neue Situation berücksichtigend kann Serbien nicht gestatten, ein Konzentrationslager für die Flüchtlinge darzustellen, und wird an seinen Grenzen zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM) und zu Bulgarien den Grundsatz der Gegenseitigkeit umsetzen„, wird in der Bekanntmachung des serbischen Innenministeriums betont.
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Griechenland muss sofort 50000 Flüchtlingsunterkünfte schaffen

7. März 2016 / Aufrufe: 3.110 5 Kommentare

Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert von Griechenland die sofortige Schaffung von 50000 Unterkünften für Flüchtlinge, aber auch die Unterstützung Athens durch die EU.

In einem am 05 März 2016 veröffentlichten Interview erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel, Griechenland müsse sofort seine Zusage realisieren und 50.000 Flüchtlingen Unterkunft bieten, während die Europäische Union Athen zu helfen hat, dieses Ziel zu erreichen.

Österreich, für hunderttausende Flüchtlinge und Immigranten einer der letzten Korridore nach Deutschland, verhängte jüngst Beschränkungen und zündete damit eine Kettenreaktion und bewirkte die Einschließung zehntausender Flüchtlinge und Immigranten in Griechenland.
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In Griechenland werden bald 70.000 Flüchtlinge feststecken

1. März 2016 / Aufrufe: 2.446 4 Kommentare

Laut Griechenlands Minister für Migrationspolitik werden in einem Monat bis zu 70000 Flüchtlinge und Immigranten im Land eingeschlossen worden sein.

Giannis Mouzalas, Minister für Migrationspolitik, gestand offiziell ein, dass in Griechenland im kommenden Monat 50.000 – 70.000 Flüchtlinge und Immigranten eingeschlossen werden sein.

Wie Herr Mouzalas betonte, befinden sich derzeit 22.000 Eingeschlossene im Land, und wie die Historie zeigt, wird die Anzahl im nächsten Zeitraum auf 50.000 bis 70.000 ansteigen. Die Ströme setzen sich derweilen mit ungeminderter Intensität fort, während es allein in Piräus rund 3.500 Ausländer gibt und den Hafen zu einem formlosen „Hotspot“ machen.
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Isolierung Griechenlands löst nichts

12. Februar 2016 / Aufrufe: 1.373 5 Kommentare

Die Absicht Europas, Griechenland zu isolieren und zu einem riesigen Internierungslager für unerwünschte Immigranten zu machen, wird zu einer neuen humanitären Krise führen.

Wenn der Wunsch gewisser europäischer politischer Führer sich durchsetzen wird, könnte das schwächste Glied der Europäischen Union zu einem riesigen Freilandlager für Flüchtlinge werden. Inmitten der Beunruhigungen, Griechenland schaffe es nicht, die Außengrenzen Europas zu bewachen, sind die Aufrufe zu seiner Isolierung beharrlicher geworden und helfen dem Nachbarstaat Mazedonien (FYROM), seine Grenzen – welche die Flüchtlinge passieren müssen, um ihre Reise nach Norden fortzusetzen – zu schließen und Griechenland aus der Zone des freien Verkehrs der EU, sprich Schengen auszuschließen.

Diese Vorschläge werden Griechenland von der übrigen EU isolieren und zehntausende Asylbewerber in einem politisch und wirtschaftlich verwundbaren Land ohne die Strukturen und Mittel festsetzen, für sie zu sorgen. Den meisten Immigranten ist dies bekannt. Deswegen war Griechenland auch niemals ihr Ziel. Es war einfach nur die Etappe zu wohlhabenderen Staaten in den Tiefen des Kontinents.
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