Archiv

Artikel Tagged ‘auswanderung’

Griechenland bleibt schlimmstes Land für Einwanderer

10. September 2017 / Aufrufe: 961 2 Kommentare

InterNations kürte Griechenland auch 2017 zum schlimmsten Einwanderungsland.

Auf die Frage, welches das beste Land für jemanden sei, der sein Heimatland zu verlassen um dort zu leben beschließt, würde die Antwort Bahrain lauten. Wenn wiederum ein Land gemieden oder es zumindest die letzte Wahl darstellen sollte, um dorthin auszuwandern, wäre dies Griechenland. Dies Gemäß der Jahresuntersuchung „Expat Insider 2017„.

Die in Rede stehende und jedes Jahr von InterNations durchgeführte Untersuchung platziert Griechenland wirklich auf der letzten Position ihrer Liste mit den beliebten und weniger beleibten Zielen der Ausgewanderten.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland steht vor einer sozialen und humanitären Katastrophe

28. Februar 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.665 3 Kommentare

Die Verschuldung Griechenlands reißt nicht nur wirtschaftliche Wunden und die Bürger des Landes stehen vor einer sozialen und humanitären Katastrophe.

Die britische Zeitung „Independent“ berichtete jüngst, die von der griechischen Verschuldung geöffnete Wunde sei nicht nur wirtschaftlicher Natur. Wie der Redakteur schreibt, bekommen das durch die Krise verursachte Leiden die anfälligsten Gruppen der Bevölkerung zu spüren, einschließlich der alten Menschen.

Die Besorgnis in Griechenland verlängert sich, wie in einer Erklärung Deutschlands Wirtschaftsminister Jens Spahn in Erinnerung rief, der eine Einigung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) für möglich hält, die keine Erleichterung der griechischen Verschuldung fordert, damit – wie er meinte – die Gläubiger keine Verluste bezüglich ihrer Kredite erleiden.
Gesamten Artikel lesen »

Die Hälfte der Haushalte in Griechenland lebt von Renten

27. Januar 2017 / Aufrufe: 1.858 1 Kommentar

Rund die Hälfte der Haushalte in Griechenland hält sich mit der Rente der Großmutter und des Großvaters über Wasser.

Eine von dem Institut für Studien der GSEBEE durchgeführte Untersuchung beschreibt die Unheil verkündenden Aussichten der griechischen Wirtschaft. Es wird ein Pessimismus bezüglich des wirtschaftlichen Kurses der griechischen Haushalte verzeichnet, da 73,5% der Befragten einschätzen, dass ihre wirtschaftliche Lage sich verschlimmern werden wird.

Nur 5,1% nehmen dagegen an, ihre wirtschaftliche Position werde sich verbessern. Fast 2/3 der Haushalte (65,3%) sind zu Kürzungen gezwungen, um das Notwendige für die Lebensführung sicherzustellen. Aufzeigend für die ausgedehnte Einkommensunsicherheit in Griechenland ist der Umstand, dass im Fall einer eventuellen außerordentlichen Notwendigkeit zur Zahlung von 500 Euro 15,8% erklären, diese nicht tätigen können zu werden, während 51,4% diese Ausgabe mit großer Schwierigkeit decken würden.
Gesamten Artikel lesen »

Die fatale dritte Auswanderungswelle in Griechenland

5. Juli 2016 / Aufrufe: 3.631 2 Kommentare

In den Jahren der andauernden Krise verließen rund 427000, in der Mehrzahl junge und gut ausgebildete Personen Griechenland.

Die Bilanz der Auswanderung der Griechen im 20 und 21 Jahrhundert beläuft sich auf 1.764.000 Personen, womit Griechenland historisch und traditionell zu den Ländern mit reichen Auswanderungs-Erfahrungen zählt..

Der Bericht der Griechischen Bank (TtE) mit Thema „Abfluss von Humankapital: moderne Tendenz der Griechen in den Jahren der Krise zur Emigration“ enthüllt laut der Zeitung „Kathimerini“ zum ersten Mal die Anzahl der Griechen, die wegen der Krise das Land verließen. Parallel erfolgt ein Vergleich mit den vorherigen Emigrationsphasen, werden die makroökonomischen Folgen analysiert und Lösungen vorgeschlagen, um dem Phänomen zu begegnen.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland verliert … seine Intelligenz und seine Zukunft

30. März 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.446 4 Kommentare

Der stetig zunehmende Abfluss qualifizierten Humankapitals droht in Griechenland den Anstieg des BIP, Investitionen und letztendlich Aufschwung und Wachstum zu verhindern.

Zur Stunde, wo Griechenland unter den großen Immigrationsströmen „versinkt“, verlassen die Griechen – hauptsächlich die jungen, die bei dem Ausgang aus der Krise helfen könnten – massenhaft das Land.

Ärzte, Ingenieure, Rechtsanwälte, Ökonomen, Akademiker und Forscher – also die Crème de la Crème des wissenschaftlichen Arbeitskräftepotentials – werden zu tausenden aus dem Land „vertrieben“, da sie wegen der Krisenumstände keinerlei berufliche Optionen haben.
Gesamten Artikel lesen »

Als die Griechen selbst die Einwanderer waren …

29. Dezember 2015 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.996 3 Kommentare

Die erste große Auswanderungswelle erlebte Griechenland bereits im 19 Jahrhundert und die Wirtschaftskrise hat erneut hunderttausende Griechen ins Ausland getrieben.

Die wirtschaftliche Krise riss wieder die alte „Wunde“ der Emigration auf. In dem Zeitraum 2009 – 2013 verließen schätzungsweise über 230.000 Griechen – in ihrer Mehrheit junge Leute mit Studienabschlüssen – das Land auf der Suche nach einer besseren Zukunft in Ländern Mitteleuropas und hauptsächlich in Deutschland.

Das Problem des demographischen „Aderlasses“ ist für die Gesellschaft Griechenlands nicht neu. Die erste große „Welle“ griechischer Auswanderer wurde bereits gegen Mitte des 19 Jahrhunderts verzeichnet, wobei Amerika den größten „Pol der Anziehung“ darstellte.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Bürger wurden um 30 Prozent „verarmt“

26. Oktober 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 989 1 Kommentar

Laut einer Studie der Alpha Bank wurden in Griechenland die Bürger seit Ausbruch der Wirtschaftskrise um rund 30 Prozent verarmt und 228000 wanderten aus.

Die privaten Haushalte in Griechenland haben in dem Zeitraum 2008 – (Juni) 2015 insgesamt 28,9% ihres gesamten Reichtums verloren, während derweilen in den Jahren 2009 – 2013 insgesamt 228.000 Griechen auswanderten.

Dies stellen die Analysten der Alpha Bank in einer Studie fest, welche die Veränderung des Niveaus des Wohlstands in Griechenland während der Dauer der wirtschaftlichen Krise zum Thema hat.
Gesamten Artikel lesen »

Auswanderung senkt Arbeitslosigkeit in Griechenland

29. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.883 2 Kommentare

Die Regierung in Griechenland rühmt sich des Rückgangs der Arbeitslosigkeit, der jedoch zu einem erheblichen Teil auf einem fatalen Braindrain beruht.

Nach den von der nationalen griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) an die Öffentlichkeit gegebenen Daten, die von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit im 3. Quartal 2014 auf 25,5% gegenüber 27,2% vor einem Jahr sprechen, beruft die Regierung sich auch bezüglich der Arbeitslosigkeit auf eine Success Story.

Die bittere Wahrheit ist jedoch, dass die Arbeitslosenquote sank, weil sich die Anzahl der Arbeitslosen ausweitete, die das Land verließen. Einer von zwei Arbeitslosen sitzt inzwischen „auf gepackten Koffern“ und konkret wanderten allein im letzten Jahr mehr als 150.000 Menschen ins Ausland aus.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland: Onkel Takis und Onkel Takis

12. September 2013 / Aufrufe: 1.594 Kommentare ausgeschaltet

Alle Menschen werden als Bäume geboren, manchen wachsen danach jedoch Flügel.

Es sind zwei Cousins meiner Mutter – untereinander auch Cousins – in fast dem selben Alter und mit den selben Vornamen. Onkel Takis und Onkel Takis. Sie sind über achtzig, halten sich jedoch sehr gut. Sie ähneln sich sogar – groß, korpulent und weißhaarig, wie Eisbären, die aus dem städtischen Zoo weggelaufen sind.

Sie wurden beide zu Beginn der 30er Jahre geboren. Der große Takis von einem „alteingesessenen“ Athener Vater. Der Athener Metzger begehrte die fröhlichen Augen einer Frau aus Smirni und heiratete sie, „auch wenn sie keinen zweiten Schlüpfer besaß„. Vater und Mutter des kleinen Takis waren dagegen beide Flüchtlinge, die – sogar als „Griechenland in Wohlstand lebte“, wie sich die jeweiligen Premierminister brüsteten – darauf beharrten, sehr schwer über die Runden zu kommen, der Tagelohn reichte gerade zum Überleben …
Gesamten Artikel lesen »

Artikel weiterlesen: Seite 1 Seite 2

Griechenland: Jeder Fünfte würde auswandern, wenn er Geld hätte

3. Juni 2013 / Aufrufe: 642 Kommentare ausgeschaltet

Laut einer demoskopischen Erhebung in Griechenland würde jeder Fünfte auswandern wollen, wenn die entsprechenden finanziellen Mittel zur Verfügung ständen.

Einer von fünf Bürgern möchte auswandern, gibt jedoch an, nicht über die wirtschaftliche Möglichkeit zu verfügen (die Anteile liegen über dem Durchschnitt und beziehen sich auf junge Leute und Personen mit höheren Qualifikationen). „Wir erleben das umgekehrte Bild des Jahrzehnt von 1960, als die Griechen zu großen Anteilen emigrierten„, erklärte am Mittwoch (29 Mai 2013) Zacharias Soutis von Seite der Demoskopie-Gesellschaft OpinionPoll bei der Präsentation einer panhellenischen Erhebung durch die Universität Athen im Rahmen von Aktionen, die sie zur Unterstützung ihrer Studenten, aber auch von Bürgern in der Periode der wirtschaftlichen Krise aufnimmt.

Das Wort ergreifend sprach Theodosis Pelegrinis, Rektor der Universität Athen, über die von seiner Seite erfolgende Bemühung zur Schaffung eines Universitäten-Networks der Länder des Südens, mit Ziel die Unterstützung „bei den Überlebens- und Lebensproblemen unserer jungen Leute„. Wie er berichtete, wenden sich viele verzweifelte junge Leute an das Institut und bitten um Hilfe, um Arbeit zu finden.

Obwohl das Bild in unserer Gesellschaft über das universitäre Niveau zu einem großen Teil negativ ist, respektieren die Bürger gleichzeitig die Institution der Universität und suchen ihre Hilfe, und wir werden uns bemühen, diesem zu entsprechen„, meinte Herr Pelegrinis. Es herrscht ein „Horror in der griechischen Gesellschaft und zwei von drei Bürgern fürchten, dass es möglich sei, morgen ihre Arbeit zu verlieren„, merkte parallel Herr Soutis an.
Gesamten Artikel lesen »

KategorienAllgemein Tags: ,