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Artikel Tagged ‘auswanderung’

Die fatale dritte Auswanderungswelle in Griechenland

5. Juli 2016 / Aufrufe: 3.409 2 Kommentare

In den Jahren der andauernden Krise verließen rund 427000, in der Mehrzahl junge und gut ausgebildete Personen Griechenland.

Die Bilanz der Auswanderung der Griechen im 20 und 21 Jahrhundert beläuft sich auf 1.764.000 Personen, womit Griechenland historisch und traditionell zu den Ländern mit reichen Auswanderungs-Erfahrungen zählt..

Der Bericht der Griechischen Bank (TtE) mit Thema „Abfluss von Humankapital: moderne Tendenz der Griechen in den Jahren der Krise zur Emigration“ enthüllt laut der Zeitung „Kathimerini“ zum ersten Mal die Anzahl der Griechen, die wegen der Krise das Land verließen. Parallel erfolgt ein Vergleich mit den vorherigen Emigrationsphasen, werden die makroökonomischen Folgen analysiert und Lösungen vorgeschlagen, um dem Phänomen zu begegnen.
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Griechenland verliert … seine Intelligenz und seine Zukunft

30. März 2016 / Aufrufe: 2.203 4 Kommentare

Der stetig zunehmende Abfluss qualifizierten Humankapitals droht in Griechenland den Anstieg des BIP, Investitionen und letztendlich Aufschwung und Wachstum zu verhindern.

Zur Stunde, wo Griechenland unter den großen Immigrationsströmen „versinkt“, verlassen die Griechen – hauptsächlich die jungen, die bei dem Ausgang aus der Krise helfen könnten – massenhaft das Land.

Ärzte, Ingenieure, Rechtsanwälte, Ökonomen, Akademiker und Forscher – also die Crème de la Crème des wissenschaftlichen Arbeitskräftepotentials – werden zu tausenden aus dem Land „vertrieben“, da sie wegen der Krisenumstände keinerlei berufliche Optionen haben.
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Als die Griechen selbst die Einwanderer waren …

29. Dezember 2015 / Aktualisiert: 30. Dezember 2015 / Aufrufe: 2.461 3 Kommentare

Die erste große Auswanderungswelle erlebte Griechenland bereits im 19 Jahrhundert und die Wirtschaftskrise hat erneut hunderttausende Griechen ins Ausland getrieben.

Die wirtschaftliche Krise riss wieder die alte „Wunde“ der Emigration auf. In dem Zeitraum 2009 – 2013 verließen schätzungsweise über 230.000 Griechen – in ihrer Mehrheit junge Leute mit Studienabschlüssen – das Land auf der Suche nach einer besseren Zukunft in Ländern Mitteleuropas und hauptsächlich in Deutschland.

Das Problem des demographischen „Aderlasses“ ist für die Gesellschaft Griechenlands nicht neu. Die erste große „Welle“ griechischer Auswanderer wurde bereits gegen Mitte des 19 Jahrhunderts verzeichnet, wobei Amerika den größten „Pol der Anziehung“ darstellte.
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Griechenlands Bürger wurden um 30 Prozent „verarmt“

26. Oktober 2015 / Aufrufe: 938 1 Kommentar

Laut einer Studie der Alpha Bank wurden in Griechenland die Bürger seit Ausbruch der Wirtschaftskrise um rund 30 Prozent verarmt und 228000 wanderten aus.

Die privaten Haushalte in Griechenland haben in dem Zeitraum 2008 – (Juni) 2015 insgesamt 28,9% ihres gesamten Reichtums verloren, während derweilen in den Jahren 2009 – 2013 insgesamt 228.000 Griechen auswanderten.

Dies stellen die Analysten der Alpha Bank in einer Studie fest, welche die Veränderung des Niveaus des Wohlstands in Griechenland während der Dauer der wirtschaftlichen Krise zum Thema hat.
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Auswanderung senkt Arbeitslosigkeit in Griechenland

29. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.787 2 Kommentare

Die Regierung in Griechenland rühmt sich des Rückgangs der Arbeitslosigkeit, der jedoch zu einem erheblichen Teil auf einem fatalen Braindrain beruht.

Nach den von der nationalen griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) an die Öffentlichkeit gegebenen Daten, die von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit im 3. Quartal 2014 auf 25,5% gegenüber 27,2% vor einem Jahr sprechen, beruft die Regierung sich auch bezüglich der Arbeitslosigkeit auf eine Success Story.

Die bittere Wahrheit ist jedoch, dass die Arbeitslosenquote sank, weil sich die Anzahl der Arbeitslosen ausweitete, die das Land verließen. Einer von zwei Arbeitslosen sitzt inzwischen „auf gepackten Koffern“ und konkret wanderten allein im letzten Jahr mehr als 150.000 Menschen ins Ausland aus.
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Griechenland: Onkel Takis und Onkel Takis

12. September 2013 / Aufrufe: 1.564 Keine Kommentare

Alle Menschen werden als Bäume geboren, manchen wachsen danach jedoch Flügel.

Es sind zwei Cousins meiner Mutter – untereinander auch Cousins – in fast dem selben Alter und mit den selben Vornamen. Onkel Takis und Onkel Takis. Sie sind über achtzig, halten sich jedoch sehr gut. Sie ähneln sich sogar – groß, korpulent und weißhaarig, wie Eisbären, die aus dem städtischen Zoo weggelaufen sind.

Sie wurden beide zu Beginn der 30er Jahre geboren. Der große Takis von einem „alteingesessenen“ Athener Vater. Der Athener Metzger begehrte die fröhlichen Augen einer Frau aus Smirni und heiratete sie, „auch wenn sie keinen zweiten Schlüpfer besaß„. Vater und Mutter des kleinen Takis waren dagegen beide Flüchtlinge, die – sogar als „Griechenland in Wohlstand lebte“, wie sich die jeweiligen Premierminister brüsteten – darauf beharrten, sehr schwer über die Runden zu kommen, der Tagelohn reichte gerade zum Überleben …
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Griechenland: Jeder Fünfte würde auswandern, wenn er Geld hätte

3. Juni 2013 / Aufrufe: 615 Keine Kommentare

Laut einer demoskopischen Erhebung in Griechenland würde jeder Fünfte auswandern wollen, wenn die entsprechenden finanziellen Mittel zur Verfügung ständen.

Einer von fünf Bürgern möchte auswandern, gibt jedoch an, nicht über die wirtschaftliche Möglichkeit zu verfügen (die Anteile liegen über dem Durchschnitt und beziehen sich auf junge Leute und Personen mit höheren Qualifikationen). „Wir erleben das umgekehrte Bild des Jahrzehnt von 1960, als die Griechen zu großen Anteilen emigrierten„, erklärte am Mittwoch (29 Mai 2013) Zacharias Soutis von Seite der Demoskopie-Gesellschaft OpinionPoll bei der Präsentation einer panhellenischen Erhebung durch die Universität Athen im Rahmen von Aktionen, die sie zur Unterstützung ihrer Studenten, aber auch von Bürgern in der Periode der wirtschaftlichen Krise aufnimmt.

Das Wort ergreifend sprach Theodosis Pelegrinis, Rektor der Universität Athen, über die von seiner Seite erfolgende Bemühung zur Schaffung eines Universitäten-Networks der Länder des Südens, mit Ziel die Unterstützung „bei den Überlebens- und Lebensproblemen unserer jungen Leute„. Wie er berichtete, wenden sich viele verzweifelte junge Leute an das Institut und bitten um Hilfe, um Arbeit zu finden.

Obwohl das Bild in unserer Gesellschaft über das universitäre Niveau zu einem großen Teil negativ ist, respektieren die Bürger gleichzeitig die Institution der Universität und suchen ihre Hilfe, und wir werden uns bemühen, diesem zu entsprechen„, meinte Herr Pelegrinis. Es herrscht ein „Horror in der griechischen Gesellschaft und zwei von drei Bürgern fürchten, dass es möglich sei, morgen ihre Arbeit zu verlieren„, merkte parallel Herr Soutis an.
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Die große Flucht der Wissenschaftler aus Griechenland

1. Mai 2013 / Aktualisiert: 28. September 2013 / Aufrufe: 2.218 4 Kommentare

Griechenland verliert seine qualifiziertesten Wissenschaftler, die ins Ausland auswandern und Ländern wie Deutschland fertig ausgebildete Experten zum Nulltarif bescheren.

Giannis Angelos Trantos befindet sich im 5. Jahr seines Studiums an der medizinischen Fakultät der Universität von Athen. „Die Zukunft für die meisten meiner Kommilitonen ist Arbeitslosigkeit oder Auswanderung„, sagt er. „Ich möchte in Griechenland bleiben, weil ich nicht denke, dass es unser Traum ist, nach unseren Studien wissenschaftliche Emigranten zu werden. Leider ist dies jedoch die Zukunft, die sie uns bieten„, meint der junge Student.

Wenn Krankenhäuser wegen Unterfinanzierung schließen, wenn andere Behandlungseinrichtungen personell unterbesetzt sind, wenn unsere Zukunft in der Luft hängt und die Regierenden uns … als Generation abschreiben, dann denkt ein Teil der jungen Generation leider an die Flucht ins Ausland.“ Giorgos Lentzas, Student an der Abteilung für Massenmedien der Aristoteles-Universität Thessaloniki, erklärt auf der selben Wellenlänge, „der Weggang ins Ausland ist eine Einbahnstraße„.

Ein Blick auf die Fakten enthüllt jedoch, dass sich damit für Griechenland und entsprechend auch die anderen Länder der europäischen Peripherie eine (weitere) Katastrophe anbahnt.
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Griechenland der Bettler, Greise und Emigranten

23. April 2012 / Aufrufe: 4.361 12 Kommentare

Die aufgezwungene irrationale Sparpolitik macht Griechenland zu einem Land der Bettler, Greise und Emigranten, was den neuen Besitzern durchaus gelegen zu kommen scheint.

Nein, Gnade, wir ertragen keinen weiteren Aufschwung. Nicht noch mehr Kohle, keine weitere Spekulation über eine Wirtschaft, die sie aus drei Metern füsiliert haben. Es regnet Wahlkampfversprechen der beiden ewigen (?) „Luden“ der Regierungsmacht, der abtretenden PASOK-Partei und der (wahrscheinlich) erneut antretenden Nea Dimokratia (ND), welche versprechen, was ihnen in den Sinn und gelegen kommt. Mit der Krönung die Modifizierung des Memorandums und den … Aufschwung, der angeblich den Ausgang aus der Krise bringen wird.

Nun schön, jeder wird – mehr oder weniger leicht – begreifen, dass das Gerede über den Aufschwung nicht mehr als ein Schleier ist, der nicht den … Bären zu verbergen mag – den der kontinuierlichen Rezession, der (unter Ausnahme Auserwählter) gewaltsamen Verarmung des gesamten griechischen Volkes, des völligen Ausverkaufs des Landes und der Zerschlagung der Wirtschaft.

Venizelos und Samaras mögen, mit dem … „freundlichen“ Beitrag des Barroso, absolut der Notwendigkeit zur Vertuschung der gesellschaftlichen und nationalen Katastrophe bedürfen, deren Verlauf sich unmittelbar nach den Wahlen erschreckend intensivieren wird, jedoch ist die Realität für die überwältigende Mehrheit der Griechen hier, gegenwärtig und vollumfänglich wahrnehmbar.
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Auswanderung von Griechenland nach Australien geringer als erwartet

9. April 2012 / Aufrufe: 647 1 Kommentar

Trotz des anfänglich regen Interesses in Griechenland wanderten 2011 letztendlich nur sehr wenige Griechen wirklich nach Australien aus.

Obwohl viele Griechen ein reges Interesse bezeugten, wegen der Krise in Griechenland nach Australien auszuwandern, fassten schließlich nur sehr wenige den großen Entschluss, sich an das andere Ende der Welt zu begeben und dort ihr Glück zu suchen. Die Anzahl der in Australien aufgenommenen dauerhaften Auswanderer zeigte im letzten Halbjahr 2011 einen Anstieg um 20%.

Laut den Daten, welche das Einwanderungsministerium in Australien bekannt gab, erreichte die Anzahl der dauerhaften Einwanderer im zweiten Halbjahr 2011 insgesamt 116.000 Personen. Von diesen waren 76.000 neue Immigranten, während weitere 40.000, die sich bereits in Australien aufhielten, die Genehmigung zur dauerhaften Niederlassung erhielten. Die meisten Einwanderer kamen aus Neuseeland (11,5%), Indien (11,3%), Großbritannien (11%) und China (11%). Die Immigranten aus Griechenland beschränkten sich dagegen auf einige wenige Dutzend.

Zur selben Zeit beabsichtigt Australien, Bauarbeiter, Klempner und Elektriker zum „vorläufigen Verbleib im Land“ aus den USA zu „importieren“, um auch den Bedarf an Arbeitskräften auf diesen konkreten Sektoren zu decken. Eine einschlägige Bekanntmachung der Einwanderungsministerin Chris Ivans überraschte die griechische Community, die in Australien seit geraumer Zeit Druck zur Unterzeichnung eines Besucher-Abkommens mit Griechenland nebst Arbeitsberechtigung ausübt, damit auch Griechen nach Australien auswandern können.

Inoffiziell wird von australischer Seite behauptet, Griechenland sei die Partei, welche die Unterzeichnung eines einschlägigen Abkommens wegen „anderer Prioritäten“ verzögere. Die Nichtunterzeichnung der einschlägigen Vereinbarung war auch der hauptsächliche Hinderungsgrund, warum griechisch-stämmige Unternehmer keine Taxifahrer aus Griechenland holen konnten und sich nun Irland zugewendet haben.

(Quelle: in.gr)