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Griechenland begegnet einem Banken-Putsch

24. April 2015 / Aufrufe: 5.925 2 Kommentare

Laut Finanzminister Yanis Varoufakis ist Griechenland mit einem Putsch konfrontiert, und zwar diesmal nicht mit Panzern, sondern mittels der Banken.

Als „ermüdend“ charakterisierte der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis die Verhandlungen mit den Institutionen in einer Mitteilung an eine am vergangenen Dienstag (21 April 2015) in Melbourne durchgeführte Veranstaltung zur Bezeugung der Solidarität mit der griechischen Regierung und dem griechische Volk.

Weiter führte Herr Varoufakis an, sogar auch ein zehnjähriges Kind verstehe inzwischen, dass der riesige Kredit nicht unter strengen Austeritäts-Maßnahmen bedient werden kann, zumal in einem Moment, wo das nationale Produkt Griechenlands um 25% gesunken ist. „Wenn man eine kranke Kuh hat und kontinuierlich auf sie einprügelt, damit sie mehr Milch gibt, ist letztendlich das einzige, was man erzielt, dass man sie noch mehr schwächt und sie überhaupt keine Milch mehr gibt„, merkt er charakteristisch an.
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Auswanderung von Griechenland nach Australien geringer als erwartet

9. April 2012 / Aufrufe: 647 1 Kommentar

Trotz des anfänglich regen Interesses in Griechenland wanderten 2011 letztendlich nur sehr wenige Griechen wirklich nach Australien aus.

Obwohl viele Griechen ein reges Interesse bezeugten, wegen der Krise in Griechenland nach Australien auszuwandern, fassten schließlich nur sehr wenige den großen Entschluss, sich an das andere Ende der Welt zu begeben und dort ihr Glück zu suchen. Die Anzahl der in Australien aufgenommenen dauerhaften Auswanderer zeigte im letzten Halbjahr 2011 einen Anstieg um 20%.

Laut den Daten, welche das Einwanderungsministerium in Australien bekannt gab, erreichte die Anzahl der dauerhaften Einwanderer im zweiten Halbjahr 2011 insgesamt 116.000 Personen. Von diesen waren 76.000 neue Immigranten, während weitere 40.000, die sich bereits in Australien aufhielten, die Genehmigung zur dauerhaften Niederlassung erhielten. Die meisten Einwanderer kamen aus Neuseeland (11,5%), Indien (11,3%), Großbritannien (11%) und China (11%). Die Immigranten aus Griechenland beschränkten sich dagegen auf einige wenige Dutzend.

Zur selben Zeit beabsichtigt Australien, Bauarbeiter, Klempner und Elektriker zum „vorläufigen Verbleib im Land“ aus den USA zu „importieren“, um auch den Bedarf an Arbeitskräften auf diesen konkreten Sektoren zu decken. Eine einschlägige Bekanntmachung der Einwanderungsministerin Chris Ivans überraschte die griechische Community, die in Australien seit geraumer Zeit Druck zur Unterzeichnung eines Besucher-Abkommens mit Griechenland nebst Arbeitsberechtigung ausübt, damit auch Griechen nach Australien auswandern können.

Inoffiziell wird von australischer Seite behauptet, Griechenland sei die Partei, welche die Unterzeichnung eines einschlägigen Abkommens wegen „anderer Prioritäten“ verzögere. Die Nichtunterzeichnung der einschlägigen Vereinbarung war auch der hauptsächliche Hinderungsgrund, warum griechisch-stämmige Unternehmer keine Taxifahrer aus Griechenland holen konnten und sich nun Irland zugewendet haben.

(Quelle: in.gr)