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Artikel Tagged ‘austerität’

Steuerwahn in Griechenland frisst … Einnahmen

13. November 2016 / Aufrufe: 1.158 2 Kommentare

Während in Griechenland Steuermaßnahmen mit einem Volumen von 37 Milliarden Euro ergriffen wurden, sanken parallel die Einnahmen des Fiskus um 9 Milliarden Euro.

Zur Steigerung der Einnahmen wurden in Griechenland seit 2010 bis einschließlich heute Maßnahmen mit einem Volumen von insgesamt 37 Mrd. Euro verhängt – mit einem enttäuschenden Resultat, da die offiziellen Angaben der Europäischen Kommission zeigen, dass in dem selben Zeitraum die Einnahmen des Staates um 9,2 Mrd. Euro sanken.

Insgesamt ratifizierten die griechischen Regierungen in der Periode der Memoranden mittels rigoroser Kürzungen, neuer Steuern und sonstiger Maßnahmen zur Stimulation der Einnahmen Maßnahmen mit einem Volumen von 72,6 Mrd. Euro.
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4 Gründe, warum Griechenlands Zentralbankchef zu schassen ist

16. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.870 3 Kommentare

Laut dem Ökonomen und Griechenlands ehemaligen Finanzminister Yanis Varoufakis muss Giannis Stournaras des Amts des Präsidenten der Griechischen Bank enthoben werden.

Ein Liquiditätsproblem lässt sich durch Kredite lösen. Ein Insolvenzproblem kann jedoch nie durch neue Kredite gelöst werden, speziell wenn diese Kredite unter der Auflage einer weiteren Schrumpfung des Einkommens des Insolventen (beispielsweise durch die aufgezwungene Austerität) gewährt werden.

Eine für die Überwindung einer Insolvenz wiederum vorab zu erfüllende Voraussetzung ist die Umstrukturierung der Verschuldung, der sogenannte „Haircut“.
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Wie Karamanlis Griechenland in den Bankrott führte

20. August 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.416 2 Kommentare

Rückblickend betrachtet wurde Griechenland nicht von Georgios Papandreou, sondern von Kostas Karamanlis bewusst in den Bankrott und das Memorandum getrieben.

Kostas Karamanlis, ein Neffe des 1998 verstorbenen früheren Ministerpräsidenten und Staatspräsidenten Konstantinos Karamanlis, begann seine Karriere in der Regierungsführung des Landes mit der unvergesslichen „Inventur“. Es war ein gut geplanter politischer Betrug.

Vorausgehend war Griechenland während der acht Jahre unter Premierminister Kostas Simitis zu großen Bestellungen von Waffensystemen geschritten. Gemäß den europäischen Regeln konnte dabei die Verbuchung der Rüstungsausgaben im Staatshaushalt entweder während des Jahres der Bestellung oder während des Jahres des Erhalts der Waffen erfolgen.
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Die Griechenland-Krise wird wieder auflodern

17. August 2016 / Aufrufe: 3.608 2 Kommentare

Laut dem Wirtschaftsredakteur Larry Elliot der Guardian wird die griechische Krise früher oder später erneut auflodern.

In einem in der britischen Zeitung Guardian publizierten Artikel lautet es, die griechische Krise werde früher oder später wieder auflodern. Das Thema sei nicht, ob dies geschehen wird, sondern wann es geschehen wird. Der Redakteur Larry Elliot führt unter anderem an, die Vereinbarung des vergangenen Sommers 2015 nach dem „erniedrigenden Nachgeben der SYRIZA-Regierung“ hatte drei offensichtliche Probleme:

Erstens die neue Dosis Austerität, die Griechenlands Bemühung, aus der Rezession heraus zu kommen, noch schwieriger machte, zweitens die unrealistischen Einschätzungen der Gläubiger bezüglich des Wachstums und der Reduzierung des Defizits und drittens, dass die griechische Krise früher oder später wieder auflodern wird.
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Griechenlands Bürger halten Regierung für unfähig

17. Juni 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.020 1 Kommentar

Laut einer Demoskopie der Alco halten in Griechenland 8 von 10 Bürgern die Regierung für unfähig, das Land aus der Krise hinaus zu bringen.

In Griechenland wurde von der Alco für Rechnung der gewerkschaftlichen Dachorganisation GSEE eine Meinungsumfrage durchgeführt, wobei die für die derzeitige Regierung vernichtenden Ergebnisse der Erhebung zeigen, dass in der Gesellschaft ein unglaublicher Pessimismus, aber auch ein völliges Fehlen des Vertrauens in die Regierung herrscht.

Auf die Frage, ob die derzeitige Regierung über die Fähigkeit verfüge, das Land aus der Krise zu bringen, antworten die Bürger zu einem Anteil von 80% mit „Nein“, während ein Anteil von 11% mit „Ja“ antwortet und 9% sich einer Antwort enthalten.
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Steuern machen Griechenland teuer

16. Juni 2016 / Aufrufe: 1.277 Kommentare ausgeschaltet

Die wiederholten Steuererhöhungen machen Griechenland zu einem teuren Land.

Obwohl das Niveau der Preise allgemein sinkt, bleibt Griechenland für seine Bürger ein teures Land. Hauptgründe stellen der Zeitung „Kathimerini tis Kyriakis“ zufolge die interne Abwertung bei den Löhnen und die Erhöhungen der indirekten und direkten Steuern dar.

Gemäß den Daten der OECD für den Monat April 2016 ergibt sich, dass Griechenland inzwischen leicht teurer als Portugal und um Einiges teurer als ehemalige Ostblockstaaten wie Polen und Ungarn ist.
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Quod licet Iovi, non licet … Graecia

19. Mai 2016 / Aufrufe: 1.292 3 Kommentare

Im Gegensatz zu dem unerbittlichen Kurs gegenüber Griechenland drückt die Kommission im Fall Spaniens und Portugals aus offensichtlichen Gründen geflissentlich die Augen zu.

Trotz aufgeblähter Defizite lässt die Europäische Kommission gegenüber Spanien und Portugal aus offensichtlichen Gründen „Fünfe gerade sein“.

Wie es scheint, erweist die Kommission dem derzeitigen spanischen Interims-Premier Mariano Rajoi einen politischen Gefallen und setzte die Ergreifung von Maßnahmen zu Lasten Spaniens und Portugals wegen deren übermäßiger fiskalischer Defizite bis nach den Parlamentswahlen in Spanien am 26 Juni 2016 aus.
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Die Haie wollen Griechenland untergehen sehen

4. Mai 2016 / Aufrufe: 2.054 5 Kommentare

Gianni Pittella vertritt, IWF und Deutsche verurteilen Griechenland zum Tod.

Sie wollen das Land untergehen sehen, sie wollen den Grexit. Wir sagen ihnen jedoch: No passaran, No passaran!„, unterstrich der Fraktionsvorsitzende der Progressiven Allianz.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Deutschen wollen Griechenland untergehen sehen, die Sozialisten beabsichtigen jedoch, sie daran zu hindern, versichert Gianni Pittella, Leiter der Fraktion der Sozialisten und Demokraten im Europäischen Parlament.
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Lagarde hat im Thema Griechenlands auch einmal recht

13. April 2016 / Aufrufe: 858 Kommentare ausgeschaltet

Trotz aller Fehler des IWF im Thema Griechenlands hat Christine Lagarde zumindest in einem Punkt auch einmal recht.

Ich verabscheue den IWF eben so sehr wie 80% der Griechen, die laut der letzten Demoskopie brennend dessen Entfernung aus Griechenlands memorandischer Beaufsichtigung wünschen. Obwohl dies beileibe keine weltweite Besonderheit ist. Es gibt kein Land, das der IWF unter lobender Anerkennung verließ, nachdem er es vorher zu einer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ruine machte.

Aus diesem Gemeinplatz ergibt sich allerdings eine Frage: wie unterschiedlich wären die Resultate der Memoranden, wenn sie von einer rein europäischen Troika und ohne die Kredite und das Know-how des IWF durchgesetzt worden wären?
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Griechenland als Schäubles Kollateralschaden

6. April 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.120 Kommentare ausgeschaltet

Yanis Varoufakis spricht von einer Erniedrigung des Premierministers Griechenlands, das von Wolfgang Schäuble als Kollateralschaden betrachtet wird

Europa ist zu wichtig um seinen unkundigen Regierenden überlassen zu werden„: Dies ist der Titel des Interviews des Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis an das Magazin der britischen Zeitung Telegraph, deren Titelblatt der ehemalige Finanzminister mit der Fragestellung ziert: „Ein griechischer Held?“

Der ehemalige Finanzminister Griechenlands spricht ein weiteres Mal über sein Verhältnis zu Alexis Tsipras, seinen Einstieg in die Politik, über Wolfgang Schäuble, aber auch die Zukunft Griechenlands.
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