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Artikel Tagged ‘austerität’

Griechenland braucht keine weiteren Illusionen

9. Oktober 2017 / Aktualisiert: 23. Januar 2019 / Aufrufe: 1.070 2 Kommentare

Griechenland braucht nicht noch mehr Illusionen und Visionen, sondern eine politische Wende mit einem realistischen Programm und umsetzbaren Lösungen.

Als Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras im vergangenen Jahr in eine schwierige politische Position gelangt war, hatte er die Fehler in der katastrophalen Verhandlung des Jahres 2015 auf die politischen Illusionen zurückgeführt, die er in Zusammenhang mit der Haltung der Gläubiger, aber auch mit dem Plan seines Finanzministers Yanis Varoufakis hatte.

Die zentrale Regierungslinie zum Ausdruck bringend hatte der stellvertretende Regierungschef Giannis Dragasakis erklärt, wenn Griechenland mit einem Grexit drohen würden, würden sie (die Gläubiger) darum betteln, dem Land Geld zu leihen. Aber auch der Premierminister selbst meinte, sobald er Angela Merkel seine Pläne präsentieren würde, würde sie darum flehen, Griechenland Geld zu leihen.
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Fünftes Memorandum für Griechenland wird wahrscheinlicher

7. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.049 1 Kommentar

Dem vernichtenden Zwischenbericht Oktober 2017 des INE GSEE zufolge untermauert nichts, dass sich in Griechenland eine haltbare konjunkturelle Dynamik einstellen wird.

Berücksichtigt man die von dem Institut für Arbeit (INE) der GSEE veröffentlichten Angaben, könnte man die Träume des griechischen Premierministers Alexis Tsipras von einem Ausgang aus den Memoranden im August 2018 als „Sommernachtsträume“ charakterisieren.

Wie Giorgos Argitis betonte, „sucht Griechenlands Wirtschaft nach einem aufsteigenden Ausweg, jedoch untermauern die Fakten und die alltäglichen Gegebenheiten nicht, dass wir uns vor einer haltbaren konjunkturellen Dynamik befinden„. Weiter ergeht im dem Bericht des INE die Rede von der heftigen Überbesteuerung und einer Arbeitslosigkeit bei 28,7%.
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Der „Goldjunge“ der Gläubiger Griechenlands

4. Oktober 2017 / Aktualisiert: 23. Januar 2019 / Aufrufe: 1.070 2 Kommentare

Wie Premierminister Alexis Tsipras zum Lieblingskind der Gläubiger Griechenlands wurde.

Wir erinnern uns immer noch an das Titelblatt einer regierungsnahen Tageszeitung am Tag nach dem Referendum in Griecenland, auf dem Jeroen Dijsselbloem mit einem ungläubigen Ausdruck über die 63% abgebildet war, die das „Nein“ bekommen hatte.

Seitdem passierten viele Dinge und hauptsächlich zwei Memoranden das Parlament, ohne dass auch nur eine einzige Nase blutete. Mario Draghi, der die griechischen Banken „dicht machte“, wurde zum Faktor, der zugunsten der griechischen Positionen Druck auf den IWF ausübt, während Dijsselbloem vom Vertreter der „Zinswucherer“ zu einem begeisterten Unterstützer des Premierministers Alexis Tsipras wurde.
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Zahlungsstopp bei direkten Steuern in Griechenland

1. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.008 Kommentare ausgeschaltet

Millionen private Haushalte in Griechenland vermögen die direkten Steuern nicht mehr zu zahlen und entrichten nur noch die unvermeidbaren indirekten Steuern.

Der unabhängige Abgeordnete und ehemalige Generalsekretär für öffentliche Einnahmen, Charis Theocharis, deckt in drei auf Twitter eingestellten gleichermaßen enthüllenden wie erläuternden Diagrammen bezüglich des Verlaufs der Steuereinnahmen während des laufenden Jahres 2017 „heiße“ Fakten auf.

Wegen der Überschuldung und des finanziellen Aderlasses, den sie aus der Verhängung brutaler Überbesteuerungs-Maßnahmen in den letzen acht Jahren der Umsetzung des Memorandums erlittenen, befinden die griechischen Steuerpflichtigen sich mittlerweile in völligem Unvermögen, die Steuern zu zahlen, die ihnen die Regierung in diesem Jahr auf ihre Einkommen und Immobilienvermögen auferlegte.
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Der IWF muss aufhören, Griechenland zu foltern

21. September 2017 / Aufrufe: 583 Kommentare ausgeschaltet

Kyle Bass vertritt, der IWF habe von Anfang an gewusst, seine Kredite an Griechenland nie zurückbekommen zu werden, und müsse endlich aufhören, das Land zu foltern.

Kyle Bass, Investitions-Leiter der Hayman Capital Management, führt in seinem Artikel bei Bloomberg an, der Internationale Währungsfonds (IWF) müsse Griechenlands Schuld streichen und keine neue Rekapitalisierung der griechischen Banken verlangen.

Der IWF muss aufhören, Griechenland zu foltern„, lautet der Titel des Beitrags von Kyle Bass, dessen Gesellschaft in Aktien griechischer Banken investiert hat.
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„Reformen“ in Griechenland ließen Einkommen weiter schrumpfen

8. September 2017 / Aufrufe: 587 Kommentare ausgeschaltet

Die Griechenland von seinen Gläubigern aufgezwungen angeblichen Reformen führten zu einer weiteren Schrumpfung der verfügbaren Einkommen.

Die Beträge der Einkommen, die in Griechenland 2017 (sprich rückwirkend für das Jahr 2016) Arbeitnehmer, Rentner, Selbständige und „Rentiers“ dem Finanzamt deklarierten, waren im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringer.

Diese die ungünstigen Auswirkungen, welche die von den Gläubigern mit den Memoranden aufgezwungenen … „Reformen“ auf die griechische Wirtschaft haben, wiedergebende Schlussfolgerung ergibt sich aus der statistischen Auswertung der diesjährigen (Einkommens-) Steuererklärungen. Gemäß den sich aus dieser Auswertung ergebenden Fakten sind in diesem Jahr die einzige Kategorie von Steuerpflichtigen die Landwirte die, die gestiegene Einkommensbeträge zeigen.
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Wie Mitsotakis Griechenland zu retten verspricht

30. Juni 2017 / Aufrufe: 918 3 Kommentare

Der Vorsitzende der ND und Oppositionsführer Kyriakos Mitsotakis präsentierte 5 Schritte, mit denen Griechenland unter seiner zukünftigen Regierung aus der Krise kommen soll.

Am Abend des 28 Juni 2017 bei der Economist-Konferenz sprechend richtete der Vorsitzende der Nea Dimokratia (ND), Kyriakos Mitsotakis, einen Aufruf an die Marktwelt, sich darauf vorzubereiten, in Griechenland zu investieren:

Die früher oder später kommende politische Wende vorwegnehmend rufe ich die Marktwelt bereits jetzt auf: Bereitet Euch vor, in Griechenland zu investieren. Bringt Kapital, Beschäftigung, Know-how in unser Land. Und ich werde einen Rahmen mit Stabilität, niedrigerer Besteuerung, unverfälschtem Wettbewerb, weniger Bürokratie garantieren. Wir sind bereit, alles Nötige tun, damit unsere Wirtschaft anspringt. Wir haben keine andere Wahl als dies zu erreichen. Wir haben es als Nation schon einmal geschafft, wir können es auch jetzt. Mit Planung, harter Arbeit und dem Glauben der Bürger als Waffe werden wir Griechenland wieder zu einem Leuchtturm des Wachstums in unserer Region machen.
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Die SYRIZA nährte in Griechenland den Hass

27. Juni 2017 / Aufrufe: 818 3 Kommentare

Kyriakos Mitsotakis vertritt, die SYRIZA habe eine Hasskultur genährt und Griechenland sei Europas einziges Land mit einem linksextremen Inlandsterrorismus.

Während der Dauer seines Besuchs am vergangenen Donnerstag (22 Juni 2017) in Brüssel wegen des Gipfels der Europäischen Volkspartei (EVP) traf der Vorsitzende der Nea Dimokratioa (ND), Kyriakos Mitsotakis, sich mit dem Redaktionsteam der Zeitung Politico. „Griechenland braucht Wachstum, und die Grundvoraussetzungen, damit dies geschieht, sind drei„, betonte Herr Mitsotakis gegenüber dem Politico-Journalisten Ryan Heath und fügt an:

Erstens, die griechischen strukturellen Reformen in der Wirtschaft. Leider haben der Premierminister und die Regierung sich nicht mit essentiellen strukturellen Reformen in der Wirtschaft befasst. Hinsichtlich der Reformen der vorherigen Regierung gibt es sogar einen signifikanten Rückschritt. Zweitens müssen wir uns ernsthaft mit den ‚roten‘ Krediten beschäftigen und drittens brauchen wir mehr fiskalischen (Spiel-) Raum.
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Drei Bomben bedrohen Griechenlands Stabilität

31. Mai 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.401 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland droht eine ernsthafte Gefahr der Destabilisierung des Landes, wobei die griechische Gesellschaft tiefer gespalten ist als je zuvor.

Wenige Tage, bevor auch offiziell die Sommerperiode eröffnet wird und das Volk seine Bäder zu nehmen beginnt, gerät Griechenland mit einer ungewissen Zukunft und der Angst vor einer völligen Entgleisung auf gefährliche Pfade.

Der Terroranschlag gegen den ehemaligen Premierminister Lukas Papadimos, aber auch die negativen Entwicklungen rund um die griechische Verschuldung mögen in keiner offensichtlichen Verbindung stehen, jedoch gestalten sie ein explosives Klima und rufen unkontrollierbare Situation hervor, indem sie Griechenland in Abenteuer stürzen.
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Dreijähriges „Armageddon“ in Griechenland

16. Mai 2017 / Aufrufe: 2.640 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Regierung muss in den Jahren 2017 – 2019 rigorose Maßnahmen und Reformen umsetzen, die enorme soziale Auswirkungen haben werden.

Das zweite aktualisierte Memorandum, das Griechenlands Regierung mit den Institutionen vereinbarte und am vergangenen Samstag (13 Mai 2017) dem Parlament vorlegte, kehrt ab diesem Jahr und bis einschließlich 2019 an allen grundlegenden gesellschaftlichen Fronten das Unterste zuoberst.

Konkreter zeigt gemäß all dem, was aus der aktualisierten memorandischen Vereinbarung zwischen Regierung und Institutionen hervorgeht, die „Road Map“ der hauptsächlichen Eingriffe in den drei Jahren 2017 – 2019 auf Basis der chronologischen Reihenfolge ihrer Umsetzung, dass 2017 grundsätzliche strukturelle Eingriffe bei den Arbeitsverhältnissen, der Beschäftigung auf dem öffentlichen Sektor und den Arbeitszeiten der Beschäftigten im Handel umgesetzt werden sollen (Abschaffung des Minister-Vetos bei Entlassungen, Plafond bei den Vertragsbediensteten, Öffnung der Verkaufsgeschäfte an 32 Sonntagen).
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