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Artikel Tagged ‘austerität’

Griechenland droht neue Krise

25. November 2018 / Aufrufe: 555 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland droht Griechenland möglicherweise eine neue wirtschaftliche Krise, wenn es das Problem mit den sogenannten roten Krediten nicht löst.

Laut einem Artikel von Bloomberg stellen die „roten“ Kredite der Banken ein brennendes Thema und parallel einen Hemmschuh für den Aufschwung der griechischen Wirtschaft dar.

Dem besagten Artikel zufolge bleiben die mit den fast die Hälfte der gesamten Zuteilungen abdeckenden roten Krediten belasteten geprüften Banken eins der ernsthaftesten Hindernisse für den Aufschwung Griechenlands. Es bestehen sogar Beunruhigungen, dass Griechenland einer neuen wirtschaftlichen Krise begegnen wird, wenn es seine Kreditinstitute nicht aus der Abwärtsspirale zu bringen schafft.
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Tragische Resultate der Austerität in Griechenland

22. November 2018 / Aktualisiert: 22. November 2018 / Aufrufe: 439 Kommentare ausgeschaltet

Die tragischen Resultate der in Griechenland im Rahmen der Memoranden umgesetzten Sparpolitiken sind unter anderem Armut, Ernährungsunsicherheit und Ungleichheiten.

Ein Bericht, den das Transnational Institute (TNI), ein in Holland ansässiges nicht gewinnorientiertes Forschungszentrum, in Zusammenarbeit mit der Menschenrechtsorganisation FIAN International und der griechischen Organisation Agroecopolis am 20 November 2018 in Brüssel veröffentlichte, gelangt zu der Schlussfolgerung, dass die in Griechenland im Rahmen der Memoranden umgesetzten Austeritäts-Politiken das internationale Menschenrecht und konkret das Recht der Bürger auf Nahrung verletzen.

Laut dem Bericht „steigerten die Austeritätsmaßnahmen nicht nur die Armut und die Ernährungssicherheit, sondern etablierten auch ein unternehmerisches System für landwirtschaftliche Nahrungsmittel, das die Ungleichheiten bei dem Zugang zu Lebensmitteln und deren Kontrolle verewigt„.
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Profitierte Griechenland von der EU?

14. November 2018 / Aufrufe: 585 Kommentare ausgeschaltet

Profitierte Griechenland letztendlich von der Europäischen Union?

In Osteuropa bezahlten sie ihren Sozialismus in bar. Ihre Armut war von Anfang an offenkundig. Die Austerität war relativ allgemein, einheitlich und kontinuierlich. In Griechenland hatten wir jedoch die Möglichkeit, eine sozialistische Produktion und einen kapitalistischen Konsum zu haben.

Der Transfer von Mitteln aus der Europäischen Union und die mit dem Übergang zum Euro möglich gewordene überdimensionale Verschuldung gaben einer politischen Klasse, deren Tage eigentlich schon vorüber waren, die Möglichkeit, ihren Einfluss und ihre Macht in der griechischen Gesellschaft zu steigern.
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Das sichere „Spiel“ der Gläubiger Griechenlands

14. September 2018 / Aufrufe: 548 1 Kommentar

Ab dem Moment, wo Griechenland in ein Memorandum eintrat, waren auch die Gläubiger des Landes für den Absturz der griechischen Wirtschaft verantwortlich.

Griechenland trägt die größte Verantwortung für die Situation, in der es angelangte. Wie sich jeden Tag erweist, sorgten jedoch auch die Gläubiger dafür, kräftig nachzuhelfen.

Vielleicht werden wir anstrengend, es ist es jedoch wert, zur Vermeidung von Fehlinterpretationen und Missverständnissen gewisse Dinge klarzustellen.
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Die Memoranden ruinierten Griechenland

28. August 2018 / Aufrufe: 418 Kommentare ausgeschaltet

Verspätetes Eingeständnis von Moody’s bezüglich des Griechenland aufgezwungenen toxischen Rezepts bei Beschäftigung, Renten, Besteuerung und Braindrain.

Die katastrophalen Folgen des falschen Rezepts der Memoranden gesteht (im Nachhinein) Moody’s in einem am 24 August veröffentlichten Bericht über Griechenland ein, der jedoch gleichzeitig verlangt, dass die von der griechischen Regierung eingegangenen post-memorandischen Verpflichtungen eingehalten werden!

Die Rating-Agentur vertritt sogar, im gegenteiligen Fall sei die Gefahr existent, dass Griechenland wieder abstürzt und das „Martyrium des Sisyphos“ durchmacht.
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Das Elend Griechenlands ist noch nicht vorbei

20. August 2018 / Aufrufe: 455 Kommentare ausgeschaltet

Die Schwierigkeiten für Griechenland sind nach dem 20 August 2018 nicht zu Ende.

Die britische Zeitung „Guardian“ legt in einem am 12 August 2018 publizierten Artikel dar, dass Griechenland nach fast neuen Jahren einer Krise und harter Austerität in der kommenden Woche aus dem dritten Rettungsprogramm („Memorandum“) herauskommen wird, die Schwierigkeiten jedoch keinesfalls zu Ende sind.

Die Zeitung unterstreicht, die Narben der griechischen Krise bleiben tief – mit schwachen Banken, großen fälligen Schulden des Staats, keinerlei Spielraum für fiskalische Aufwendungen und der öffentlichen Verschuldung bei 180% des BIP, die damit die höchste Verschuldung in der Europäischen Union darstellt.
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Griechenland stehen 40 Jahre Austerität bevor

6. August 2018 / Aufrufe: 1.471 2 Kommentare

In den letzten 10 Jahren schrumpften nur in 4 Ländern die Wirtschaften mehr als in Griechenland, wobei 2 der besagten Ländern von Bürgerkriegen heimgesucht wurden.

Die amerikanische Zeitung „Washington Post“ (WP) berichtet, auf Basis der letzten Vereinbarung über den Ausgang aus dem „Programm“ werde angenommen, dass Griechenland bis 2060 jährliche Primärüberschüsse in Höhe von (durchschnittlich) wenigstens 2,2% des BIP zu haben hat.

Und ja, das bedeutet weitere vier Jahrzehnte der Austerität. Womit es nicht merkwürdig ist, dass die griechische Wirtschaft bis 2030 nicht (wenigstens) auf die Niveaus des Jahres 2008 zurückkehren können werden wird.
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Warum Griechenlands Lieferjunge Merkel erzürnte

18. Juli 2018 / Aufrufe: 753 Kommentare ausgeschaltet

Alexis Tsipras hoffte irrig, in Gegenleistung zu der mit Deutschland vereinbarten Rückführung illegaler Migranten fiskalische Spielräume eingeräumt zu bekommen.

Es gibt kein Problem, alles läuft gut„, meinte am 13 Juli 2018 Griechenlands stellvertretender Finanzminister Dimitris Tzanakopoulos nach der „Verhohnepiepelung“ der griechischen Regierung in Brüssel und der „Einfrierung“ der letzten „feierlichen“ Tranche des dritten Memorandums durch Merkel.

Allerdings erinnert der „ewige Sonnenschein“ der Erklärungen Tzanakopoulos‘ eher an das „zum Glück ist uns nichts passiert“ aus der bekannten Anekdote mit dem Lastwagenfahrer und seinem als Anhalter mitgenommenen unglücklichen Landsmann *.
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Griechenland wird seine Verschuldung nie tilgen können

17. Juli 2018 / Aufrufe: 614 Kommentare ausgeschaltet

Die britische Zeitung Guardian versucht in einem langen Artikel die Frage zu beantworten, ob Griechenland endlich der Katastrophe entkommen ist.

Anlass für den weitschweifigen Beitrag der Korrespondentin der britischen Zeitung in Athen, Elena Smith, stellt die anstehende Vollendung des letzten sogenannten Programms („Memorandums“) zur Rettung Griechenlands dar.

Niemand glaubt, dass Griechenland seine Verschuldung erfolgreich tilgen kann. Die im vergangenen Monat offengelegte Vereinbarung gibt Athen die Möglichkeit zu einer Prolongierung der Zahlungen zur Tilgung der Verschuldung von 320 Mrd. Euro um ein Jahrzehnt und gewährt die so sehr benötigte ‚Atempause‘ für die Modernisierung der Wirtschaft. Dies wird jedoch allgemein als unzureichend betrachtet, damit Griechenland in Zukunft einer weiteren Krise entgeht„, führt der besagte Artikel an.
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Griechenland tauschte Hölle gegen Fegefeuer

27. Juni 2018 / Aufrufe: 638 Kommentare ausgeschaltet

Anstatt in der Hölle sogenannter Rettungsprogramme soll Griechenland nun im ewigen Fegefeuer absurder Primärüberschüsse schmoren.

Es sind nicht nur die deutschen Massenmedien, die – hinsichtlich Griechenlands – dem am 21 Juni 2018 gefassten Beschluss der Eurogruppe bezüglich der griechischen Verschuldung pessimistisch begegnen.

Auf der selben Wellenlänge bewegt sich in einer einschlägigen Analyse auch die Nachrichtenagentur Reuters, die über die von der (derzeitigen …) Koalitionsregierung SYRIZA – ANEL abgezogene „Jubel-Show“ offensichtlich nicht gerührt war.
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