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Artikel Tagged ‘austerität’

Die Griechenland-Krise wird wieder auflodern

17. August 2016 / Aufrufe: 2.405 Keine Kommentare

Laut dem Wirtschaftsredakteur Larry Elliot der Guardian wird die griechische Krise früher oder später erneut auflodern.

In einem in der britischen Zeitung Guardian publizierten Artikel lautet es, die griechische Krise werde früher oder später wieder auflodern. Das Thema sei nicht, ob dies geschehen wird, sondern wann es geschehen wird. Der Redakteur Larry Elliot führt unter anderem an, die Vereinbarung des vergangenen Sommers 2015 nach dem „erniedrigenden Nachgeben der SYRIZA-Regierung“ hatte drei offensichtliche Probleme:

Erstens die neue Dosis Austerität, die Griechenlands Bemühung, aus der Rezession heraus zu kommen, noch schwieriger machte, zweitens die unrealistischen Einschätzungen der Gläubiger bezüglich des Wachstums und der Reduzierung des Defizits und drittens, dass die griechische Krise früher oder später wieder auflodern wird.
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Griechenlands Bürger halten Regierung für unfähig

17. Juni 2016 / Aufrufe: 831 1 Kommentar

Laut einer Demoskopie der Alco halten in Griechenland 8 von 10 Bürgern die Regierung für unfähig, das Land aus der Krise hinaus zu bringen.

In Griechenland wurde von der Alco für Rechnung der gewerkschaftlichen Dachorganisation GSEE eine Meinungsumfrage durchgeführt, wobei die für die derzeitige Regierung vernichtenden Ergebnisse der Erhebung zeigen, dass in der Gesellschaft ein unglaublicher Pessimismus, aber auch ein völliges Fehlen des Vertrauens in die Regierung herrscht.

Auf die Frage, ob die derzeitige Regierung über die Fähigkeit verfüge, das Land aus der Krise zu bringen, antworten die Bürger zu einem Anteil von 80% mit „Nein“, während ein Anteil von 11% mit „Ja“ antwortet und 9% sich einer Antwort enthalten.
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Steuern machen Griechenland teuer

16. Juni 2016 / Aufrufe: 1.060 Keine Kommentare

Die wiederholten Steuererhöhungen machen Griechenland zu einem teuren Land.

Obwohl das Niveau der Preise allgemein sinkt, bleibt Griechenland für seine Bürger ein teures Land. Hauptgründe stellen der Zeitung „Kathimerini tis Kyriakis“ zufolge die interne Abwertung bei den Löhnen und die Erhöhungen der indirekten und direkten Steuern dar.

Gemäß den Daten der OECD für den Monat April 2016 ergibt sich, dass Griechenland inzwischen leicht teurer als Portugal und um Einiges teurer als ehemalige Ostblockstaaten wie Polen und Ungarn ist.
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Quod licet Iovi, non licet … Graecia

19. Mai 2016 / Aufrufe: 1.121 3 Kommentare

Im Gegensatz zu dem unerbittlichen Kurs gegenüber Griechenland drückt die Kommission im Fall Spaniens und Portugals aus offensichtlichen Gründen geflissentlich die Augen zu.

Trotz aufgeblähter Defizite lässt die Europäische Kommission gegenüber Spanien und Portugal aus offensichtlichen Gründen „Fünfe gerade sein“.

Wie es scheint, erweist die Kommission dem derzeitigen spanischen Interims-Premier Mariano Rajoi einen politischen Gefallen und setzte die Ergreifung von Maßnahmen zu Lasten Spaniens und Portugals wegen deren übermäßiger fiskalischer Defizite bis nach den Parlamentswahlen in Spanien am 26 Juni 2016 aus.
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Die Haie wollen Griechenland untergehen sehen

4. Mai 2016 / Aufrufe: 1.886 5 Kommentare

Gianni Pittella vertritt, IWF und Deutsche verurteilen Griechenland zum Tod.

Sie wollen das Land untergehen sehen, sie wollen den Grexit. Wir sagen ihnen jedoch: No passaran, No passaran!„, unterstrich der Fraktionsvorsitzende der Progressiven Allianz.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Deutschen wollen Griechenland untergehen sehen, die Sozialisten beabsichtigen jedoch, sie daran zu hindern, versichert Gianni Pittella, Leiter der Fraktion der Sozialisten und Demokraten im Europäischen Parlament.
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Lagarde hat im Thema Griechenlands auch einmal recht

13. April 2016 / Aufrufe: 744 Keine Kommentare

Trotz aller Fehler des IWF im Thema Griechenlands hat Christine Lagarde zumindest in einem Punkt auch einmal recht.

Ich verabscheue den IWF eben so sehr wie 80% der Griechen, die laut der letzten Demoskopie brennend dessen Entfernung aus Griechenlands memorandischer Beaufsichtigung wünschen. Obwohl dies beileibe keine weltweite Besonderheit ist. Es gibt kein Land, das der IWF unter lobender Anerkennung verließ, nachdem er es vorher zu einer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ruine machte.

Aus diesem Gemeinplatz ergibt sich allerdings eine Frage: wie unterschiedlich wären die Resultate der Memoranden, wenn sie von einer rein europäischen Troika und ohne die Kredite und das Know-how des IWF durchgesetzt worden wären?
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Griechenland als Schäubles Kollateralschaden

6. April 2016 / Aufrufe: 1.014 Keine Kommentare

Yanis Varoufakis spricht von einer Erniedrigung des Premierministers Griechenlands, das von Wolfgang Schäuble als Kollateralschaden betrachtet wird

Europa ist zu wichtig um seinen unkundigen Regierenden überlassen zu werden„: Dies ist der Titel des Interviews des Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis an das Magazin der britischen Zeitung Telegraph, deren Titelblatt der ehemalige Finanzminister mit der Fragestellung ziert: „Ein griechischer Held?“

Der ehemalige Finanzminister Griechenlands spricht ein weiteres Mal über sein Verhältnis zu Alexis Tsipras, seinen Einstieg in die Politik, über Wolfgang Schäuble, aber auch die Zukunft Griechenlands.
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Europa – Eine Kurklinik für Konsumenten?

17. Februar 2016 / Aktualisiert: 17. Februar 2016 / Aufrufe: 3.848 3 Kommentare

Aris Kalaizis moniert unter anderem, die vielbeschworenen europäischen Werte scheinen nur auf dem Papier zu bestehen, ohne in den Nationalstaaten umgesetzt zu werden.

Ein nachdenkendes Gespräch zwischen dem Maler Aris Kalaizis und dem Verleger des Leipzig-Magazins „kreuzer“, Stephan Schwardmann, über die Vereinfachung, die Erosion der Verständigung sowie das Verschwinden der Empathie im überreizten Blick auf die Krisen Griechenlands, Europas und der arabischen Welt … .

Als Sohn griechischer Emigranten, die wegen des Bürgerkriegs in Griechenland Ende der 40er Jahre nach Ostdeutschland flohen, moniert Aris Kalaizis unter anderem die plumpe Rohheit der Beschimpfungsrhetorik gegenüber Griechenland und konstatiert, angewidert zu sein, einer sich „Europäer“ nennenden Spezies anzugehören, da die vielbeschworenen europäischen Werte nur auf dem Papier zu existieren scheinen.
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Melkeimer-Syndrom bedroht Griechenlands Wirtschaft

16. Februar 2016 / Aktualisiert: 18. Februar 2016 / Aufrufe: 830 Keine Kommentare

Griechenland scheint von dem Syndrom des Melkeimers besessen zu sein und wieder einmal kurz davor zu stehen, den sich füllenden Milchkübel umzustoßen.

Von der griechischen Zeitung Imerisia nach seiner Einschätzungen in Zusammenhang mit dem Verlauf der griechischen Wirtschaft inmitten der herrschenden politischen Ungewissheit, des Drucks der Gläubiger und der Gefahren, die das Flüchtlingsproblem birgt, antwortete ein wirtschaftlicher Spitzenfaktor: „Griechenland ist von dem Syndrom des … Melkeimers besessen.“ Und damit meinte er natürlich nicht die Viehzüchter, die sich zusammen mit den griechischen Bauern in Aufruhr befinden.

Die selbe Persönlichkeit erinnerte an die volkstümliche Redensart: „Sobald der Melkeimer mit Milch gefüllt ist, versetzt die Kuh ihm einen Tritt und kippt ihn aus„, wozu er sagt: „Wissen Sie, auch die Deutschen bedienen sich einer ähnlichen Phrase und sagen: Was hilft’s, dass die Kuh viel Milch gibt, wenn sie den Kübel umstößt?
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Griechenlands Wirtschaftskrise wird zu endloser Odyssee

8. Januar 2016 / Aufrufe: 3.540 9 Kommentare

Die wirtschaftliche Krise Griechenlands setzt sich wie eine endlose Odyssee fort und es steigen neue Ängste vor gesellschaftlichen Unruhen auf.

Wenn Stavros Staikos an das vor ihm liegende neue Jahr denkt, bringt er Angst zum Ausdruck. Obwohl er von seiner Natur her stoisch ist, tut der im Ruhestand befindliche Seemann der Handelsmarine sich schwer, sein Land und seine eigene Situation optimistisch zu sehen.

Es ist schwer, optimistisch zu sein„, meint Stavros Staikos, während er darauf wartet, an die Reihe zu kommen um in der zentralen Athener Geschäftsstelle des Verbands der Verbraucher und Kreditnehmer wirtschaftliche Ratschläge zu bekommen. „Wer hätte sich vorgestellt, hier anzugelangen? Wer hätte sich vorgestellt, dass ich mit meinen 63 Jahren Angst haben würde, meine Wohnung zu verlieren?
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