Archiv

Artikel Tagged ‘austerität’

Dreijähriges „Armageddon“ in Griechenland

16. Mai 2017 / Aufrufe: 2.084 Keine Kommentare

Griechenlands Regierung muss in den Jahren 2017 – 2019 rigorose Maßnahmen und Reformen umsetzen, die enorme soziale Auswirkungen haben werden.

Das zweite aktualisierte Memorandum, das Griechenlands Regierung mit den Institutionen vereinbarte und am vergangenen Samstag (13 Mai 2017) dem Parlament vorlegte, kehrt ab diesem Jahr und bis einschließlich 2019 an allen grundlegenden gesellschaftlichen Fronten das Unterste zuoberst.

Konkreter zeigt gemäß all dem, was aus der aktualisierten memorandischen Vereinbarung zwischen Regierung und Institutionen hervorgeht, die „Road Map“ der hauptsächlichen Eingriffe in den drei Jahren 2017 – 2019 auf Basis der chronologischen Reihenfolge ihrer Umsetzung, dass 2017 grundsätzliche strukturelle Eingriffe bei den Arbeitsverhältnissen, der Beschäftigung auf dem öffentlichen Sektor und den Arbeitszeiten der Beschäftigten im Handel umgesetzt werden sollen (Abschaffung des Minister-Vetos bei Entlassungen, Plafond bei den Vertragsbediensteten, Öffnung der Verkaufsgeschäfte an 32 Sonntagen).
Gesamten Artikel lesen »

Wird Griechenland die neuen Maßnahmen ratifizieren?

14. Mai 2017 / Aufrufe: 590 Keine Kommentare

Was ist wirklich mit den Verhandlungen Griechenlands mit der Eurozone los und wird es die neuen Maßnahmen schließlich ratifizieren?

Bisher ist uns bekannt, alles sei zu Ende gebracht worden und wir warten nur noch auf die formale Ratifizierung der Maßnahmen und der sogenannten Gegenmaßnahmen, damit die zweite Bewertung (des griechischen Programms durch die Gläubiger) zum Abschluss kommt und Griechenland in eine gewisse Bahn eines Aufschwungs eintreten können wird.

Ist es jedoch wirklich so?
Gesamten Artikel lesen »

Austerität zerstört Griechenland

20. Februar 2017 / Aktualisiert: 20. Februar 2017 / Aufrufe: 941 3 Kommentare

Laut einem Artikel der Frankfurter Rundschau ist es wirtschaftlicher Wahnsinn, Griechenland zu kontinuierlichen Haushaltsüberschüssen zu verpflichten.

Angesichts der anstehenden Eurogruppe wurde bezüglich der Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern in einem Artikel in der deutschen Zeitung „Frankfurter Rundschau“ geschrieben:

Seit 7 Jahren wird Griechenland von seinen Gläubigern gerettet. Die Zeit drängt und der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Eurozone – speziell Deutschland – sind sich uneinig, welche Maßnahmen sie noch von Griechenland zu verlangen vermögen. Noch ist nicht klar, welche Art von Kompromiss am Montag (20 Februar 2017) erfolgen wird. Es ist jedoch sicher, dass Griechenland neuen Maßnahmen zustimmen muss um weitere Kredite zu bekommen, mit denen es die alten (Kredite) abzahlen wird. Wie die griechische Wirtschaft das aushalten wird, scheint für die Gläubiger zweitrangig zu sein.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland sollte in Wirklichkeit gar nicht geholfen werden

17. Februar 2017 / Aufrufe: 3.552 8 Kommentare

Der IWF und Poul Thomsen wollten Griechenland offensichtlich bewusst zu einer Schuldenkolonie mit spottbilligen Arbeitskräften für internationale Investoren machen.

Auf Twitter erfolgte vorgestern (13 Februar 2017) eine Bomben-Enthüllung bezüglich der arglistigen Machenschaften der wirtschaftlichen Mörder des Internationalen Währungsfonds (IWF) gegen Griechenland:

Es wurde ein geheimer Bericht eingestellt, den am 04 Mai 2010 der damalige Chef-Ökonom des IWF, Olivier Blanchard, erstellt hatte und in dem die Warnung enthalten war, dass das griechische Rettungsprogramm (sprich das damals von der unterwürfigen PASOK-Regierung unterzeichnete Memorandum) wegen des geforderten Niveaus fiskalischer Angleichung sehr ernsthafte Gefahren beinhaltet und sogar auch im Fall der völligen Einhaltung schnell von seinem Kurs abzukommen vermag.
Gesamten Artikel lesen »

Von Griechenland geforderte Primärüberschüsse sind verrückt

12. Februar 2017 / Aufrufe: 719 Kommentare ausgeschaltet

Paul Krugman vertritt, es sei verrückt, von Griechenland einen Primärüberschuss in Höhe von 3,5 Prozent des BIP zu verlangen.

In einem Interview an die deutsche Zeitung „Handelsblatt“ führte der amerikanische Ökonom und Nobelpreisträger Paul Krugman in Zusammenhang mit der griechischen Krise und den sich sich sonst noch in der Eurozone langsam und still ausbreitenden weitläufigeren Gefahren an:

Die Wirtschaft hat bis heute nicht geschafft, aus der Rezession wieder Fuß zu fassen. Die Eurokrise könnte erneut schnell wiederauflodern.
Gesamten Artikel lesen »

Wie viel kann das Volk in Griechenland ertragen?

22. Januar 2017 / Aktualisiert: 02. Februar 2017 / Aufrufe: 1.749 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der andauernden Tragödie Griechenlands erhebt die Financial Times die Frage, wie viel ein Volk noch zu ertragen vermag.

Anlässlich der Beschreibung einer Reise durch Dörfer Efyra, Roviata, Ino der im Nordwesten der Peleponnes liegenden Präfektur Ilia (Elis) beherbergte die britische Zeitschrift Financial Times einen ausführlichen Artikel über die wirtschaftliche Krise in Griechenland acht Jahre nach ihrem Ausbruch, die Situation in den düstersten Farben „malend“ und sich fragend, wie viel die Griechen noch zu ertragen vermögen.

Wir befinden uns in Gefahr„, sagt zur FT Angelos Petropoulos, Bäcker und Bürgermeister von Efyra. „Alles entwickelt sich zum Schlimmeren. Im nächsten Jahr noch mehr. Die alten Leute sterben. Die jungen Leute werden nicht bleiben. Wir brauchen Hilfe.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland und der böse Deutsche

24. Dezember 2016 / Aufrufe: 2.219 10 Kommentare

Der böse Deutsche, den man in Griechenland zu hassen verehrt.

Schäuble wundert sich, dass Athen nicht begreift, dass außer seiner (Schäubles) Hartnäckigkeit auch noch etwas anderes daran schuld ist, dass Griechenland sich immer noch in einer Krise befindet. Und er hat Recht. Vielleicht ist es an der Zeit, zu begreifen, dass nicht der Deutsche unser Problem ist und unser Problem wir selbst sind …

Wolfgang Schäuble wundert sich, dass die griechische Regierung meint, weil er auf deren großzügigen Gesten an die Rentner und Inselbewohner reagierte, Griechenland nicht zu mögen und ihm schaden zu wollen. In einem Interview an „Die Zeit“ wundert er sich, dass die – ich nehme an derzeitige, aber auch vorherige – Regierung nicht zu begreifen vermag, dass es an etwas anderem außer seiner Hartnäckigkeit liegt, keine großen Sprünge machen zu sollen, solange wir uns immer noch tief in unserer Krise befinden.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland braucht fiskalischen Atemraum

16. Dezember 2016 / Aufrufe: 796 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Regierung ergriff mehr fiskalische Maßnahmen als erforderlich und schuf damit überflüssige negative Auswirkungen auf seine reale Wirtschaft.

2016 wird das zweite aufeinanderfolgende Jahr sein, in dem Griechenland die Zielvorgaben für seinen Primärüberschuss übertroffen haben wird. Entgegen den pessimistischen Prognosen der Gläubiger Griechenlands haben seine Autoritäten bewiesen, dass sie die Zusagen des Landes zu erfüllen vermögen. Zu diesem Resultat trug eine Reihe von Faktoren bei:

  • In der Vereinbarung des Jahres 2015 mit den Gläubigern waren die Zielvorgaben im Vergleich zu vorherigen Programmen niedriger.
  • Die Beitreibung von Einnahmen ist verbessert worden.
  • Die Disziplin bei den Ausgaben ist gestärkt worden.
  • Die gesellschaftliche Auswirkung war geringer als erwartet.


Gesamten Artikel lesen »

Soziale Unruhen wegen Austerität in Griechenland

8. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.095 1 Kommentar

Laut Bloomberg drohen in Griechenland wegen der Austerität gesellschaftliche Unruhen.

Bloomberg hält die kurzfristigen Maßnahmen bezüglich der Verschuldung Griechenlands für besser als gar nichts, betont dabei jedoch, die Erzielung eines Primärüberschusses von 3,5% für ein Jahrzehnt nach 2018 gehöre der Sphäre der Phantasie an.

In einer ausführlichen Reportage über die Eurogruppe des vergangenen Montags (05 Dezember 2016) wird angemerkt, die neuen kurzfristigen Maßnahmen seien zwar besser als nichts, geben jedoch keine Lösung für ein seit geraumer Zeit gärendes Problem, und solange dem Problem der griechischen Verschuldung keine Lösung gegeben wird, werde das Land von den internationalen Finanzmärkten ausgeschlossen bleiben.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland zwischen Trump und Troika

24. November 2016 / Aufrufe: 1.918 3 Kommentare

Eine Analyse der möglichen Folgen der Wahl Trumps für Griechenland.

Zwischen Trump und der Troika“ lautet der Titel einer Analyse über Griechenland, die in der renommierten Zeitschrift Foreign Affairs publiziert wird.

In dem von Akis Georgakellos und Charis Mylonas signierten Text erfolgt eine Einschätzung der Folgen der Wahl Trumps für Griechenland, aber auch bezüglich der Probleme, denen das Land begegnet, um die zweite Bewertung (des griechischen Programms) zu Ende zu bringen und die Partner zu überzeugen, ihm eine Entlastung der Verschuldung zu gewähren.
Gesamten Artikel lesen »