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Artikel Tagged ‘austerität’

Griechenland und der böse Deutsche

24. Dezember 2016 / Aufrufe: 2.065 10 Kommentare

Der böse Deutsche, den man in Griechenland zu hassen verehrt.

Schäuble wundert sich, dass Athen nicht begreift, dass außer seiner (Schäubles) Hartnäckigkeit auch noch etwas anderes daran schuld ist, dass Griechenland sich immer noch in einer Krise befindet. Und er hat Recht. Vielleicht ist es an der Zeit, zu begreifen, dass nicht der Deutsche unser Problem ist und unser Problem wir selbst sind …

Wolfgang Schäuble wundert sich, dass die griechische Regierung meint, weil er auf deren großzügigen Gesten an die Rentner und Inselbewohner reagierte, Griechenland nicht zu mögen und ihm schaden zu wollen. In einem Interview an „Die Zeit“ wundert er sich, dass die – ich nehme an derzeitige, aber auch vorherige – Regierung nicht zu begreifen vermag, dass es an etwas anderem außer seiner Hartnäckigkeit liegt, keine großen Sprünge machen zu sollen, solange wir uns immer noch tief in unserer Krise befinden.
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Griechenland braucht fiskalischen Atemraum

16. Dezember 2016 / Aufrufe: 773 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Regierung ergriff mehr fiskalische Maßnahmen als erforderlich und schuf damit überflüssige negative Auswirkungen auf seine reale Wirtschaft.

2016 wird das zweite aufeinanderfolgende Jahr sein, in dem Griechenland die Zielvorgaben für seinen Primärüberschuss übertroffen haben wird. Entgegen den pessimistischen Prognosen der Gläubiger Griechenlands haben seine Autoritäten bewiesen, dass sie die Zusagen des Landes zu erfüllen vermögen. Zu diesem Resultat trug eine Reihe von Faktoren bei:

  • In der Vereinbarung des Jahres 2015 mit den Gläubigern waren die Zielvorgaben im Vergleich zu vorherigen Programmen niedriger.
  • Die Beitreibung von Einnahmen ist verbessert worden.
  • Die Disziplin bei den Ausgaben ist gestärkt worden.
  • Die gesellschaftliche Auswirkung war geringer als erwartet.


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Soziale Unruhen wegen Austerität in Griechenland

8. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.065 1 Kommentar

Laut Bloomberg drohen in Griechenland wegen der Austerität gesellschaftliche Unruhen.

Bloomberg hält die kurzfristigen Maßnahmen bezüglich der Verschuldung Griechenlands für besser als gar nichts, betont dabei jedoch, die Erzielung eines Primärüberschusses von 3,5% für ein Jahrzehnt nach 2018 gehöre der Sphäre der Phantasie an.

In einer ausführlichen Reportage über die Eurogruppe des vergangenen Montags (05 Dezember 2016) wird angemerkt, die neuen kurzfristigen Maßnahmen seien zwar besser als nichts, geben jedoch keine Lösung für ein seit geraumer Zeit gärendes Problem, und solange dem Problem der griechischen Verschuldung keine Lösung gegeben wird, werde das Land von den internationalen Finanzmärkten ausgeschlossen bleiben.
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Griechenland zwischen Trump und Troika

24. November 2016 / Aufrufe: 1.777 3 Kommentare

Eine Analyse der möglichen Folgen der Wahl Trumps für Griechenland.

Zwischen Trump und der Troika“ lautet der Titel einer Analyse über Griechenland, die in der renommierten Zeitschrift Foreign Affairs publiziert wird.

In dem von Akis Georgakellos und Charis Mylonas signierten Text erfolgt eine Einschätzung der Folgen der Wahl Trumps für Griechenland, aber auch bezüglich der Probleme, denen das Land begegnet, um die zweite Bewertung (des griechischen Programms) zu Ende zu bringen und die Partner zu überzeugen, ihm eine Entlastung der Verschuldung zu gewähren.
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Steuerwahn in Griechenland frisst … Einnahmen

13. November 2016 / Aufrufe: 961 2 Kommentare

Während in Griechenland Steuermaßnahmen mit einem Volumen von 37 Milliarden Euro ergriffen wurden, sanken parallel die Einnahmen des Fiskus um 9 Milliarden Euro.

Zur Steigerung der Einnahmen wurden in Griechenland seit 2010 bis einschließlich heute Maßnahmen mit einem Volumen von insgesamt 37 Mrd. Euro verhängt – mit einem enttäuschenden Resultat, da die offiziellen Angaben der Europäischen Kommission zeigen, dass in dem selben Zeitraum die Einnahmen des Staates um 9,2 Mrd. Euro sanken.

Insgesamt ratifizierten die griechischen Regierungen in der Periode der Memoranden mittels rigoroser Kürzungen, neuer Steuern und sonstiger Maßnahmen zur Stimulation der Einnahmen Maßnahmen mit einem Volumen von 72,6 Mrd. Euro.
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4 Gründe, warum Griechenlands Zentralbankchef zu schassen ist

16. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.551 3 Kommentare

Laut dem Ökonomen und Griechenlands ehemaligen Finanzminister Yanis Varoufakis muss Giannis Stournaras des Amts des Präsidenten der Griechischen Bank enthoben werden.

Ein Liquiditätsproblem lässt sich durch Kredite lösen. Ein Insolvenzproblem kann jedoch nie durch neue Kredite gelöst werden, speziell wenn diese Kredite unter der Auflage einer weiteren Schrumpfung des Einkommens des Insolventen (beispielsweise durch die aufgezwungene Austerität) gewährt werden.

Eine für die Überwindung einer Insolvenz wiederum vorab zu erfüllende Voraussetzung ist die Umstrukturierung der Verschuldung, der sogenannte „Haircut“.
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Wie Karamanlis Griechenland in den Bankrott führte

20. August 2016 / Aufrufe: 2.070 2 Kommentare

Rückblickend betrachtet wurde Griechenland nicht von Georgios Papandreou, sondern von Kostas Karamanlis bewusst in den Bankrott und das Memorandum getrieben.

Kostas Karamanlis, ein Neffe des 1998 verstorbenen früheren Ministerpräsidenten und Staatspräsidenten Konstantinos Karamanlis, begann seine Karriere in der Regierungsführung des Landes mit der unvergesslichen „Inventur“. Es war ein gut geplanter politischer Betrug.

Vorausgehend war Griechenland während der acht Jahre unter Premierminister Kostas Simitis zu großen Bestellungen von Waffensystemen geschritten. Gemäß den europäischen Regeln konnte dabei die Verbuchung der Rüstungsausgaben im Staatshaushalt entweder während des Jahres der Bestellung oder während des Jahres des Erhalts der Waffen erfolgen.
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Die Griechenland-Krise wird wieder auflodern

17. August 2016 / Aufrufe: 3.494 2 Kommentare

Laut dem Wirtschaftsredakteur Larry Elliot der Guardian wird die griechische Krise früher oder später erneut auflodern.

In einem in der britischen Zeitung Guardian publizierten Artikel lautet es, die griechische Krise werde früher oder später wieder auflodern. Das Thema sei nicht, ob dies geschehen wird, sondern wann es geschehen wird. Der Redakteur Larry Elliot führt unter anderem an, die Vereinbarung des vergangenen Sommers 2015 nach dem „erniedrigenden Nachgeben der SYRIZA-Regierung“ hatte drei offensichtliche Probleme:

Erstens die neue Dosis Austerität, die Griechenlands Bemühung, aus der Rezession heraus zu kommen, noch schwieriger machte, zweitens die unrealistischen Einschätzungen der Gläubiger bezüglich des Wachstums und der Reduzierung des Defizits und drittens, dass die griechische Krise früher oder später wieder auflodern wird.
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Griechenlands Bürger halten Regierung für unfähig

17. Juni 2016 / Aufrufe: 881 1 Kommentar

Laut einer Demoskopie der Alco halten in Griechenland 8 von 10 Bürgern die Regierung für unfähig, das Land aus der Krise hinaus zu bringen.

In Griechenland wurde von der Alco für Rechnung der gewerkschaftlichen Dachorganisation GSEE eine Meinungsumfrage durchgeführt, wobei die für die derzeitige Regierung vernichtenden Ergebnisse der Erhebung zeigen, dass in der Gesellschaft ein unglaublicher Pessimismus, aber auch ein völliges Fehlen des Vertrauens in die Regierung herrscht.

Auf die Frage, ob die derzeitige Regierung über die Fähigkeit verfüge, das Land aus der Krise zu bringen, antworten die Bürger zu einem Anteil von 80% mit „Nein“, während ein Anteil von 11% mit „Ja“ antwortet und 9% sich einer Antwort enthalten.
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Steuern machen Griechenland teuer

16. Juni 2016 / Aufrufe: 1.128 Kommentare ausgeschaltet

Die wiederholten Steuererhöhungen machen Griechenland zu einem teuren Land.

Obwohl das Niveau der Preise allgemein sinkt, bleibt Griechenland für seine Bürger ein teures Land. Hauptgründe stellen der Zeitung „Kathimerini tis Kyriakis“ zufolge die interne Abwertung bei den Löhnen und die Erhöhungen der indirekten und direkten Steuern dar.

Gemäß den Daten der OECD für den Monat April 2016 ergibt sich, dass Griechenland inzwischen leicht teurer als Portugal und um Einiges teurer als ehemalige Ostblockstaaten wie Polen und Ungarn ist.
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