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Artikel Tagged ‘auslandsverschuldung’

Die hypothetische Neue Drachme in Griechenland

10. Dezember 2013 / Aktualisiert: 12. Mai 2016 / Aufrufe: 7.213 7 Kommentare

Griechenland muss einen Plan für eine eventuell Rückkehr zur nationalen Währung parat haben, weil deren unkontrollierte Einführung mehr als katastrophal wäre.

Für einen Staat gibt es nichts Schlimmeres als den Zusammenbruch des Marktwertes seiner Währung, während im Fall Griechenlands die Rückkehr zur nationalen Währung unwiderruflich mit dem Bankrott verbunden ist – also mit dem Zahlungsstopp oder der Streichung eines großen Teils seiner Verschuldung … .

Da es durchaus denkbar ist, dass Griechenland mehr oder weniger „überraschend“ zu einem „freiwilligen“ Ausscheiden aus der Währungsunion geführt werden könnte, muss es auf jeden Fall einen Plan bereit haben, da die unkontrollierte Rückkehr zu einer nationalen Währung mehr als katastrophal wäre.
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Griechenland wird seine Schulden nie tilgen können

11. Juli 2013 / Aufrufe: 2.115 7 Kommentare

Die Zeitung New York Times bezeichnet das Konzept zur Rettung Griechenlands als falsch, während das Wall Street Journal einen Schuldenerlass kommen sieht.

Die beiden großen amerikanischen Zeitungen gehen in Leitartikeln auf die Entwicklungen in Griechenland ein. Die „New York Times“ vertritt anlässlich des letzten Beschlusses der Eurogruppe, „das Rezept für Griechenland ist falsch„, während das „Wall Street Journal“ von der „kommenden Streichung der griechischen Verschuldung“ spricht.

Die „New York Times“ merkt an, Griechenland und seine Bankaufseher haben sich am vergangenen Montag (08 Juli 2013) über die Bedingungen für die Fortsetzung der Kreditzahlungen geeinigt. Die Vereinbarung stelle eine Linderung dar, ohne die Griechenland pleite gehen würde. Im selben Augenblick stelle sie jedoch keinen Grund zum Feiern dar, in Wirklichkeit sei sie genau das Entgegengesetzte.
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