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Artikel Tagged ‘aufschwung’

EZB demontiert Mythos von Griechenlands Aufschwung

13. April 2018 / Aufrufe: 624 Kommentare ausgeschaltet

Der Jahresbericht 2017 der EZB bringt den von der Regierung propagierten Mythos vom Wachstum in Griechenland zum Einsturz.

Den Mythos der griechischen Regierung von einer Rückkehr Griechenlands zum Wachstum zerstört der Jahresbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) für 2017, der bestätigt, dass Griechenland noch einen weiten Weg vor sich hat um den durchschnittlichen Wachstumsrhythmus der Wirtschaften der Eurozone zu erreichen.

Detaillierter ergibt sich aus den Fakten der EZB, dass Griechenland 2017 das niedrigste Wachstum in der Eurozone hatte, nämlich 1,4% gegenüber dem Durchschnittswert von 2,3%. Und als ob dies noch nicht reichte, betrug das Pro-Kopf-BIP in Griechenland weniger als 2/3 des Durchschnittswerts der Eurozone, nämlich 19.900 Euro gegenüber 31.700 Euro.
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Griechenland läuft in Gefahr, noch ein Jahrzehnt zu verlieren

17. März 2018 / Aufrufe: 674 2 Kommentare

Griechenland braucht eine Reform des öffentlichen Sektors und Investitionen und keinen durch Verschuldung angetriebenen größeren Konsum.

Bloomberg rät den Investoren, ihren Optimismus hinsichtlich des wirtschaftlichen Aufschwungs Griechenlands und seiner Rückkehr an die Finanzmärkte zu zügeln.

In einem Beitrag mit dem Titel „Griechenland steckt bei den Reformen stillschweigend zurück“ betont die Nachrichtenagentur, das Wachstum in Griechenland mag sich in einem niedrigen Grad stabilisiert zu haben zeigen und dass manche dies als Anzeichen einer Rückkehr zur Normalität betrachten, jedoch „ist das Problem bei diesem Optimismus, dass nicht klar ist, woher sich die zukünftigen Antriebskräfte des Wachstums ergeben werden. Der Konsum der privaten Haushalte hat sich etwas erholt, bleibt jedoch mit einem durchschnittlichen Anstieg von 0,65% im Jahr 2017 schwach. Und mit den geplanten zusätzlichen Steuererhöhungen und Rentenkürzungen ist es schwer, Spielräume für eine darüber hinaus gehende Beschleunigung zu sehen.
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Drei verlorene Jahre für Griechenland

25. Dezember 2017 / Aufrufe: 780 2 Kommentare

Griechenland bedarf eines politischen Wechsels, weil es nicht verdient, weitere Gelegenheiten zu verpassen.

Der Eintritt in die Periode der Fest- und Feiertage bietet sich für eine erste Bilanzierung des verstrichenen Jahres 2017 an.

2017 war für Griechenland leider kein Jahr des „Abhebens“ der Wirtschaft und auch kein Jahr der großen Reformen, derer das Land bedarf, damit sich das Lebensniveau der Bürger verbessert, unternehmerische Gelegenheiten geschaffen werden und sich die geeigneten Umstände für die Rückkehr der hunderttausende zählenden Griechen gestalten, die wegen der wirtschaftlichen Krise gezwungen wurden, ins Ausland auszuwandern.
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In Griechenland bleiben Produktionsmöglichkeiten ungenutzt

12. November 2017 / Aufrufe: 473 Kommentare ausgeschaltet

Laut den sogenannten Fünf Wirtschaftsweisen werden nur in Griechenland die Möglichkeiten nationaler Produktion nicht vollständig genutzt.

Der „Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“ (SVR) betont in seinem Jahresbericht an die deutsche Regierung, der konjunkturelle Aufschwung betreffe ebenfalls sowohl die Eurozone als auch Griechenland.

Laut dem Jahresbericht der deutschen „Fünf Weisen“ wird die deutsche Wirtschaft 2017 ein Wachstum von 2,0% und 2018 von 2,2% präsentieren. Entsprechend hoch sind die Zahlen auch bezüglich des Wachstums in der Eurozone (2,3% und 2,1%). Was speziell Griechenland betrifft, schätzen die renommierten Wirtschaftswissenschaftler ein, das BIP werde in diesem Jahr um 0,9% und 2018 um 2,0% steigen.
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Wird Griechenland die neuen Maßnahmen ratifizieren?

14. Mai 2017 / Aufrufe: 713 Kommentare ausgeschaltet

Was ist wirklich mit den Verhandlungen Griechenlands mit der Eurozone los und wird es die neuen Maßnahmen schließlich ratifizieren?

Bisher ist uns bekannt, alles sei zu Ende gebracht worden und wir warten nur noch auf die formale Ratifizierung der Maßnahmen und der sogenannten Gegenmaßnahmen, damit die zweite Bewertung (des griechischen Programms durch die Gläubiger) zum Abschluss kommt und Griechenland in eine gewisse Bahn eines Aufschwungs eintreten können wird.

Ist es jedoch wirklich so?
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Griechenland bleibt in der Rezession

13. März 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 754 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland verblieb 2016 als einziges Land der EU und der Eurozone in einer Rezession.

Gemäß den jüngst von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) bekannt gegebenen Daten ist Griechenland das einzige Land in der Europäischen Union, das in einer Rezession verbleibt.

Spezieller sank das BIP Griechenlands im 4. Quartal 2016 um 1,2% im Verhältnis zum vorherigen Quartal und um 1,1% im Verhältnis zum selben Quartal des Vorjahres.
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Drei Voraussetzungen für Investitionen in Griechenland

5. Oktober 2016 / Aktualisiert: 05. Oktober 2016 / Aufrufe: 972 Kommentare ausgeschaltet

Die Rückkehr der Investitionen nach Griechenland hängt von der Erfüllung drei grundsätzlicher Voraussetzungen ab.

Rückkehr zum Wachstum, Umsetzung des Memorandums und Aufnahme des Landes in das sogenannte Programm der „Quantitativen Lockerung“ (QE) der Europäischen Zentralbank (EZB) sind die drei Voraussetzungen, welche die Investoren während der Dauer der gegen Ende September 2016 in London geführten Gespräche über Griechenland den Vertretern der griechischen Regierung stellten.

Michel Danechi von der Duet Asset Management betonte im Gespräch mit Bloomberg, „wenn Griechenland in das Programm der quantitativen Lockerung aufgenommen wird, wird die Stimmung sich automatisch ändern„.
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Warum soll jemand in Griechenland investieren?

22. Januar 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.966 4 Kommentare

Bei seinem Besuch in Davos gefragt, warum jemand in Griechenland investieren sollte, verwies Premierminister Alexis Tsipras auf positive Signale und große Gelegenheiten.

Während seines Besuchs in Davos wurde der griechische Premierminister Alexis Tsipras in einem Interview an Bloomberg gefragt: „In einer Epoche, in der sich wegen der Verzögerungen bei den Investitionen viele fragen, warum sie in Griechenland investieren sollten, welche Botschaft schicken Sie ihnen?

Herr Tsipras antwortete und sprach von sehr guten Anzeichen aus der griechischen Wirtschaft in den letzten Monaten und von großen anstehenden Gelegenheiten, wobei er sich auch auf die Tatsache bezog, dass die anfänglichen Prognosen bezüglich einer Rezession im Jahr 2015 widerlegt wurden.
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OECD macht Hoffnungen auf Wachstum in Griechenland zunichte

8. Mai 2014 / Aufrufe: 725 3 Kommentare

Die OECD sprengt die Einschätzungen Kommission und der griechischen Regierung über ein Wachstum in Griechenland praktisch in die Luft.

Der griechischen Regierung zum Trotz, die anlässlich des Gangs an die Finanzmärkte das Nahen des Wachstums ausposaunt, prognostiziert die OECD für Griechenland ein weiteres Jahr der Rezession, weitere Senkungen der Löhne und eine vernachlässigbare Deeskalation der Arbeitslosigkeit.

Die Einschätzungen der OECD bezüglich einer Rezession von 0,3% stehen in direktem Gegensatz zu denen der Kommission, welche auch die griechische Regierung adoptiert hat und von einem Wachstum von 0,6% im Jahr 2014 sprechen. Eine Rückkehr zum Wachstum prognostiziert die OECD für das Jahr 2015 und siedelt es bei 1,9% des BIP an, also ebenfalls erheblich niedriger als die Prognose des Finanzministeriums und der Kommission über 2,9% des BIP.
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2014 wird für Griechenland das Jahr des Aufschwungs sein

1. Januar 2014 / Aufrufe: 1.161 4 Kommentare

Laut Premierminister Samaras wird in Griechenland 2014 der Aufschwung beginnen und das Land nicht mehr jeden Monat ausländische Kredite benötigen, um zu überleben.

Ein Signal des Optimismus für das neue Jahr sendete am Montagnachmittag (30 Dezember 2013) Premierminister Antonis Samaras und betonte, 2014 werde das Griechenland den ersten großen Sprung tun um aus dem Memorandum heraus zu gelangen. In seiner Neujahrsansprache bedankte der Premierminister sich bei dem griechischen Volk für die von ihm erbrachten Opfer und hob besonders hervor, dass diesen die positiven Ergebnisse zu verdanken seien, welche die Wirtschaft verzeichnet.

2014 werden wir auch den großen Schritt tun, aus dem Memorandum herauszukommen. Jetzt beginnt sich nur einfach schwach das Licht am Ende des Tunnels zu zeigen. Ende 2014 werden alle dieses Licht sehen„, betonte Antonis Samaras charakteristisch und unterstrich an anderer Stelle, dass 2013 das „Jahr Null“ war, seine Regierung dem Niedergang ein Ende gesetzt habe und 2014 das erste Jahr des Aufschwungs sein werde.
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