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Media-Saturn schließt drei Filialen in Griechenland

13. Oktober 2011 / Aufrufe: 317 Keine Kommentare

Aufgrund der wirtschaftlichen Lage in Griechenland schließt Media-Saturn drei Saturn-Filialen in Athen und Thessaloniki, womit über die Hälfte des Personals seine Arbeitsplätze verliert.

Wie in einer einschlägigen Pressemitteilung angeführt wird, schreitet der Konzern Media-Saturn wegen der aktuellen wirtschaftlichen Lage in Griechenland zu einer strategischen Reorganisation des Filialnetzes in Athen und Thessaloniki und benennt drei Saturn-Filialen in Mediamarkt um und schließt zwei Geschäfte in Athen und eins in Thessaloniki.

Gemäß den neuen Gegebenheiten der Konzerns werden n Athen die Saturn-Filialen Faliro und Stathmos Larissis sowie in Thessaloniki das Geschäft in Pylea geschlossen. Laut der Gesellschaft sollen fast 50% des Personals dieser Filialen innerhalb des Firmengruppe übernommen und auf anderen Arbeitsplätzen eingesetzt werden.

Parallel sollen die Saturn-Filialen in Athen an der Syngrou-Allee im Stadtbezirk Kallithea und an der Marathonos-Allee im Stadtbezirk Jearakas sowie ebenfalls auch die Filiale im Stadtbezirk Stavroupolis in Thessaloniki in Media Markt umbenannt werden, im übrigen ihren Betrieb jedoch regulär fortsetzen.

Quellen: Eleftherotypia

Angst und Schrecken im Zentrum von Athen in Griechenland

19. August 2011 / Aufrufe: 478 9 Kommentare

Im Zentrum der Stadt Athen in Griechenland agieren organisierte Banden, die Autos aufbrechen, Passanten bestehlen und an den Verkehrsampeln Autofahrer überfallen.

In der griechischen Nachmittagszeitung “Vradyni” publizierte Giannis Alexiou, der selbst Opfer eines Überfalls wurde, am 18. August 2011 unter dem Titel “Angst und Schrecken im Zentrum von Athen” einen Artikel über die Verhältnisse im Zentrum von Athen, der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.

Im Bezirk Monastiraki treibt eine Bande Drogensüchtiger ihr Unwesen und ist laut Aussagen zu Angst und Schrecken der Fahrzeugbesitzer, die ihre Wagen in der Gegend abstellen, aber auch der Touristen geworden, die in dem Gebiet unterwegs oder in Hotels untergebracht sind. Eine ganze Diebesbande agiert skrupellos in dem Bezirk ab Monastiraki, der Straße Ermou und den umliegenden Gebieten bis hin zu Psyrri. Die Bande geht alltäglich und systematisch ihren Aktivitäten nach und veräußert das Diebesgut an einer konkreten Stelle, und es existiert sogar ein … “Zusteller”, der unabsetzbare Beute an Bestohlene zurückgibt.

Die Täter sind hauptsächlich Drogensüchtige, die blitzschnell zuschlagen und eine besondere Vorliebe für Auto-Kofferräume zeigen, die sie im Handumdrehen in der Hoffnung aufbrechen, darin von den Fahrern verstaute Taschen und persönliche Gegenstände zu finden. Danach unterziehen sie das Diebesgut einer Untersuchung (üblicherweise an einem hinter der Kirche in der Straße Asomaton gelegenen Platz) und sortieren die Beute aus, um die verwertbaren Stücke anschließend zu verscherbeln und sich ihre Dosis zu besorgen.

Alltäglich beklagen hunderte nichtsahnende Passanten im Bezirk Monastiraki den Verlust ihrer Mobiltelefone, Taschen, Sonnenbrillen, Fotoapparate, Geldbörsen, Uhren, Digitalkameras, Schmuckstücke und jeder Art persönlicher Gegenstände, angefangen von Arbeitsunterlagen, Quittungsblöcken, Sparbüchern und Kontokarten bis hin zu Ausweisen und – speziell im Fall von Touristen – Reisepässen, und natürlich von Bargeld, das sich “verflüchtigt” hat.

Nachdem die Opfer der Diebstähle in Abfallbehältern und an diversen Stellen erfolglos nach den verlorenen Gegenständen suchen, begeben sie sich zum Polizeirevier Akropolis, wo ein ungemeines Gedränge herrscht! Ganze Touristengruppen und natürlich hunderte Einzelpersonen werden alltäglich auf der in Rede stehenden Wache vorstellig, wo die Beamten nicht mit der Ausgabe von Anträgen nachkommen.

Obdachloser bringt Diebesgut zurück

Das Überraschende ist, dass in diesem ganzen Täterkreis an der Situation auch ein in seiner Arbeitsweise außerordentlich organisierter “Zusteller” für Diebesgut profitiert, der die konkreten Stellen kennt, an denen die Diebe alle ihnen nutzlos erscheinenden Gegenstände wegwerfen. Der Mann sucht dann nach Kommunikationsdaten der Bestohlenen und nimmt so schnell wie möglich Kontakt zu ihnen auf, um ihnen alles (noch) Vorhandene zu übergeben – und zwar ohne dafür Geld zu verlangen, jedoch gibt jeder etwas … .

Der “Zusteller” ist obdachlos und zeigt in seiner Arbeit Kultur und Methodik. Er ist freundlich und hinterlässt auf seine Weise … einen ausgezeichneten Eindruck bei allen, die mit ihm in Kontakt kommen. Er lebt auf den Bänken der Gegend und bringt sein eigenes … konstruktives Werk ein, da er sich in die Diebstähle nicht einmischt.

Organisierte Raubüberfälle an Verkehrsampeln

In letzter Zeit ist es Mode geworden, dass sich einzelne Drogensüchtige und auf den ersten Blick ungefährliche Person an den Verkehrsampeln im Bezirk Monastiraki, aber auch der weitläufigeren Gegend bis zum Koumoundourou-Platz und an den “Obdachlosen-Ampeln” im Stadtbezirk Athen nichtsahnenden allein im Wagen befindlichen Autofahrern nähern. Zuerst bitten sie auf die bekannte Weise um etwas Geld. Die Fahrer, die sich darauf einlassen, werden dann durch das Fenster an den Haaren gepackt und festgehalten, während weitere 5 – 6 Personen auftauchen, den Wagen entern und in Windeseile durchsuchen und nicht häufig auch brutal auf den nichtsahnenden Fahrer einschlagen.

“Sie stahlen mir das Geld, nahmen alles im Wagen Befindliche mit, schlugen mich und brachen mir das Bein”, bezeugt B. B., der in dem Bezirk arbeitet und die Sensibilität hat, Drogensüchtigen Geld zu geben. “Das Schlimmste von allem ist, dass sie mir die Mappe mit allen Versen und Musikstücken entwendeten, die ich seit meiner Kindheit bis heute schrieb” erklärte der Künstler, der an der Ampel an der Straße Koumoundouris einem Raubüberfall zum Opfer fiel.

Der Umschlagsplatz für das Diebesgut

Bei den im Bezirk Monastiraki Beschäftigten ist es ein offenes Geheimnis, dass die Gasse hinter der unten an der zentralen Straße in Monastiraki gelegenen Kirche St. Filippos (Αγ. Φιλίππου) der Ort ist, an dem von morgens bis mittags die Drogensüchtigen ihre “Ware” für ein paar Euro feilbieten, um mit dem Erlös ihre Dosis sicherzustellen.

Geschichten des alltäglichen Wahnsinns im Zentrum von Athen, die uns an die Decke gehen lassen und denen wir alleine nicht entgegen treten können … .

(Quelle: Vradyni)

Über 1 Million Euro Falschgeld in Griechenland sichergestellt

25. Juli 2011 / Aufrufe: 74 Keine Kommentare

Im Stadtteil Galatsi von Athen in Griechenland wurde eine Fälscherwerkstatt ausgehoben und Falschgeld im Nennwert von weit über einer Million Euro sichergestellt.

Nach der Festnahme zweier 27-jähriger afrikanischer Ausländer aus Ruanda und Kamerun in Athen wurde am 22. Juli 2011 im Stadtteil Galatsi eine Fälscherwerkstatt gefunden.

Die beiden Ausländer wurden von Beamten der Unterdirektion der Kriminalpolizei Athen und der Kripo-Abteilung Patisia festgenommen. Jedem der beiden Männer war im Besitz einer gefälschten Banknote im Nennwert von 50 Euro. Im weiteren Verlauf führten die beiden Festgenommenen die Polizisten zu einer im Athener Stadtbezirk Galatsi gelegenen Wohnung, in der sie eine komplett ausgestattete Fälscherwerkstatt eingerichtet hatten.

In der Wohnung wurden gefälschte Banknoten zu 20, 50, 100, 200 und 500 Euro in einem Gesamtnennwert von 1.155.190 Euro sowie auch gefälschte 50- und 100-Dollarscheine im Gesamtnennwert von 40.000 US-Dollar gefunden und beschlagnahmt. Ebenfalls sichergestellt wurden in besagter Wohnung elf voll ausgerüstete Drucker, auf die Formate von Banknoten zugeschnittenes Papier, acht Glasbehälter mit Emulsionen und Pulver, die für die Bearbeitung von Geldscheinen eingesetzt werden, acht Klingen und drei Mobiltelefone.

(Quelle: Kathimerini)

Korruption im Obdachlosenzentrum Athen in Griechenland

24. Juli 2011 / Aufrufe: 178 4 Kommentare

In Griechenland wurden gegen Funktionäre des Obdachlosenzentrums der Stadtgemeinde Athen Verfahren wegen passiver Korruption, Pflichtverletzung und Geldwäsche eingeleitet.

Mit der Justiz konfrontiert sehen werden sich der Präsident und der Direktor des Obdachlosenzentrums der Stadtgemeinde Athen. Letzterer hatte Geld von einem Lieferanten für Fertiggerichte Geld verlangt, damit dessen Unternehmen bei zukünftigen Ausschreibungen von Belieferungsverträgen, aber auch hinsichtlich der Verbindlichkeiten der Gemeinde gegenüber dem Unternehmen Vorteile gewährt werden.

Nachdem ein Verfahren gegen sie eingeleitet wurde, werden der Präsident und der Direktor des Obdachlosenzenztrums der Gemeinde Athen der fortgesetzten passiven Bestechung, der Pflichtverletzung sowie auch der Geldwäsche beschuldigt. In den selben Fall ist auch ein 43-jähriger Mitarbeiter des Präsidenten verwickelt.

Die Polizeibeamten des Departments für interne Angelegenheiten nahmen in Kifisia den Direktor fest, während der Präsident und sen 43-jährige Mitarbeiter nicht verhaftet wurden, weil die Beschuldigungen gegen sie außerhalb der Schnellgerichtsfristen erfolgten. Der Fall wurde aufgedeckt, nachdem der Oberbürgermeister von Athen den Leiter der griechischen Polizei (ELAS) informiert hatte.

Wie die Untersuchung ergab, zeigte am 16. Juli 2011 der 45-jährige Generaldirektor des privaten Fertiggericht-Unternehmens, das über vier Jahre das Obdachlosenzentrum mit Mahlzeiten für die abendliche Beköstigung der Obdachlosen belieferte, bei der Abteilung für interne Angelegenheiten an, dass der Direktor des Zentrums von ihm 10.000 Euro verlangte, um in Zukunft in Zusammenhang mit den Ausschreibungen von Belieferungen, aber auch bezüglich der Schulden der Gemeinde an sein Unternehmen bevorzugt behandelt zu werden.

Vor wenigen Monatensoll der 45-Jährige Direktor des Lieferunternehmens dem Direktor des Obdachlosenzentrums bereits andere 7.500 Euro gegeben haben.

Provision für Freigabe geschuldeter Gelder

Parallel verlangten laut der Anzeige des Direktors der Lieferunternehmens der Präsident des Obdachlosenzentrums und sein 43-jährigen Mitarbeiter vor wenigen Tagen, ihnen 10% der Verbindlichkeiten der Stadtgemeinde an sein Unternehmen in Höhe von 406.000 Euro zu entrichten, um die dem Unternehmen geschuldeten Gelder freizugeben. Wie jedoch der Direktor des Lebensmittelunternehmens anführte, verweigerte er so etwas.

Am Abend des Donnerstag (22. Juli 2011) vereinbarte der 45-jährige auf Anweisungen, die ihm von den Polizeibeamten erteilt wurden, mit dem Direktor des Obdachlosenzentrums ein Treffen an einer Nebenstraße der Nationalstraße Athen – Lamia in Höhe bei Kifisia, wo er ihm einen 10.000 Euro enthaltenden Umschlag übergab. Als der Amtsträger der Gemeinde Athen den Umschlag entgegen nahm. schritten die Polizeibeamten ein und verhafteten ihn. Der Festgenommene wird dem Staatsanwalt des Strafgerichts Athen vorgeführt werden..

(Quelle: in.gr)

Gesundheitliche Zeitbombe im Zentrum von Athen in Griechenland

14. Juli 2011 / Aufrufe: 290 Keine Kommentare

Im Zentrum von Athen zeichnet sich ein dramatischer Anstieg der Prostitution und parallel der Infektionen mit Tuberkulose, sexuell übertragenen Krankheiten, AIDS und Hepatitis ab.

Das Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen hat sich zu einer – und zwar nicht nur – gesundheitlichen Bombe entwickelt, da ein dramatischer Anstieg der Prostitution (speziell auch jugendlicher Prostituierter) und parallel der Ausbreitung einer aggressiven Variante der Tuberkulose, der durch sexuelle Kontakte übertragenen Krankheiten, der Fälle der Übertragung des HIV-Virus und der Hepatitis B und C festgestellt wird. Diese beunruhigenden Erkenntnisse wurden in dem parteiübergreifenden Ausschuss für das Immigrationsthema diskutiert, der auch die politische Führung des Gesundheitsministeriums informierte.

Ein wichtiges Werkzeug in Zusammenhang mit dem Immigrationsproblem stellen offensichtlich die Programme der “Straßenarbeit” (Streetwork) des Personals des Zentrum für Krankheiten-Kontrolle und Vorbeugung (KEELPNO / ΚΕΕΛΠΝΟ) dar, das mit qualifizierten wissenschaftlichen Mitarbeiten zentrale Punkte der Stadt besucht, an denen viele Immigranten verkehren.

Streetwork des KEELPNO in Athen – Griechenland

Die von den Mitarbeitern des KEELPNO geleistete Arbeit scheint das Vertrauen der (illegalen) Immigranten zu gewinnen begonnen zu haben, da immer mehr von ihnen die “Straßenprogramme” besuchen, um sich über die Gesundheitsprobleme zu informieren, mit denen sie konfrontiert werden – ohne befürchten zu müssen, dass ihr Kontakt zu dem Zentrum sie in die Abschiebung führen wird.

Somit zeichnet das – im übrigen auch mit nichtstaatlichen Organisationen kooperierende – KEELPNO fortan einerseits die geläufigsten Erkrankungen auf und gewährt andererseits den Immigranten die ersten notwendigen Gesundheitsleistungen.

Drogensüchtige und Prostituierte strömen allabendlich zur Omonia

Charakteristisch ist die Beschreibung des Staatssekretärs für Gesundheit Michalis Timosidis vor dem parteiübergreifenden Ausschuss des Parlaments über das Studium und die Bekämpfung des Immigrationsproblems. “Drogensüchtige, aber hauptsächlich jugendliche Prostituierte strömen mit Einbruch der Dämmerung zu Hunderten in den Bezirk der Omonia-Straße, und dieses Problem stellt für uns ein zentrales Thema dar“, meinte der Staatsekretär und merkte an, dass das Gesundheitsministerium die Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Stadt Athen und der Bezirksverwaltung von Attika mit dem Ziel der Findung einer Lösung intensiviert und auch mit den gemeinsam zuständigen Ministerien kooperiert. Wie der Staatssekretär ausführte, “besteht das Thema nicht darin, die Immigranten von dort (der Omonia) in die nächste Nachbarschaft zu vertreiben, sondern Lösungen zu finden, die sichallerdings nicht von dem einen auf den anderen Tag ergeben“.

Abgeordnete fordern Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung Athens

Die unmittelbare Ergreifung von Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung der Hauptstadt vor ansteckenden Krankheiten speziell in den sogenannten “abgewerteten” Bezirken wie in dem Stadtbezirk Agios Panteleimonas und im Umfeld des Attika-Platzes forderte der Abgeordnete der LAOS-Partei Adonis Georgiadis und berief sich dabei auch auf die Hinweise des Bezirkspräsidenten Attikas Giannis Sgourou.

Auch der Abgeordnete der PASOK-Partei Christos Magkoufis forderte ein spezielles Programm bezüglich der Krankheiten, welche von Prostituierten übertragen werden, die wie von ihm beklagt das Zentrum von Athen geradezu überschwemmt haben. Er merkte sogar an, dass “viele dieser Prostituierten sogar auch aggressiv gegenüber all den Bürgern auftreten, die ihren Aufforderungen nicht Folge leisten“.

Selbst Manolis Stratakis, Vorsitzender des parteiübergreifenden Ausschusses für das Immigrationsthema, verlangte die Intensivierung der Kooperation der gemeinsam zuständigen Ministerien, da “in dem Gebiet von der Omonia-Straße bis zum Vathi-Platz die Phänomene des Drogenkonsums und Traffickings allgegenwärtig und die Gefahren speziell für aus der umliegenden Gegend kommende Jugendliche, die diese Bezirke besuchen, ungeheuer sind“.

(Quelle: Vradyni)

Revierleiter der Polizei in Griechenland erpresste Schutzgelder

10. Juni 2011 / Aufrufe: 73 Keine Kommentare

Ein Revierleiter der Polizei in Griechenland und zwei weitere Polizeibeamte sollen in ihrem Dienstbezirk systematisch Schutzgelder von Unternehmern erpresst haben.

Der besagte Revierleiter, ein höherer Polizeioffizier und ein Polizist der griechischen Polizei (ELAS) werden beschuldigt, von den Inhabern einer Reihe von Unternehmen an der Strandallee in Athen und sogar Kinderspielplätzen in den südlichen Vorstadtbezirken Schutzgelder erpresst zu haben. In die Sache, die nach einschlägigen Anzeigen das Department für interne Angelegenheiten der ELAS ans Licht brachte, soll auch die Ehefrau eines der Polizeibeamten verwickelt sein. Gegen die Beschuldigten wurde Anklage erhoben, während die Polizeiführung die Suspendierung der drei Beamten und die Durchführung einer internen Untersuchung anordnete.

Die drei uniformierten Gesetzeshüter, die in dem ihrer Verantwortung unterstellten Bezirk Schutz “verkauften”, werden der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, der passiven Bestechung in Mittäterschaft, der gewerblich und gewohnheitsmäßig betriebenen Erpressung, der Aufforderung und Anbietung zur Durchführung eines Vergehens, aber auch des Drogenbesitzes beschuldigt.

Ebenfalls werden 12 Geschäftsinhaber der Bestechung der Polizisten beschuldigt, da – wie festgestellt wurde – einige von ihnen nicht über die erforderliche Betriebserlaubnis für ihre Unternehmen verfügten oder Genehmigungen besaßen, jedoch Gelder an die beschuldigten Polizeioffiziere zahlten um von Polizeikontrollen verschont zu bleiben und Schutz zu genießen.

Der einen niedrigeren Dienstgrad inne habende Polizist wurde nicht verhaftet, weil die Frist für die Festnahme im Rahmen eines Schnellverfahrens verstrichen war. Ihm wird auch zu Lasten gelegt, in der Vergangenheit seinem vorgesetzten Dienststellenleiter Provisionen gezahlt zu haben, weil dieser ihm Arbeit bei Sicherheitsdiensten verschafft hatte.

(Quelle: in.gr / 09.06.2011)

Bande ausländischer Entführer in Griechenland gefasst

30. Mai 2011 / Aufrufe: 93 Keine Kommentare

In Griechenland wurden die Mitglieder einer organisierten Bande ausländischer Entführer afghanischer und pakistanischer Nationalität festgenommen.

Am vergangenen Sonntag (29. Mai 2011) nahmen Polizeibeamte des Ausländerdezernats Attika 14 Afghanen und Pakistaner im Alter von 16 bis 31 Jahren fest, die beschuldigt werden, Landsleute entführt und von deren Verwandten in Athen oder auch im Heimatland Lösegelder erpresst zu haben. Ebenfalls wurde ein entführter Mann befreit und einem Gerichtsmediziner vorgeführt, da er an beiden Unterarmen Brandwunden aufwies, die ihm laut seiner Aussage zwei der Entführer mit brennenden Zigaretten zugefügt hatten.

Die Entführer hielten ihre Opfer in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Straße Zinonos im Zentrum von Athen gefangen. Nachdem ein Ausländer bei der Polizei die Entführung seines Bruders angezeigt hatte, machten die Ermittler der Polizei in den frühen Stunden des vergangenen Sonntags (29. Mai 2011) das Mietshaus ausfindig und stellten es unter Beobachtung. Gegen Morgengrauen wurde beobachtet, wie Ausländer das Haus verließen und in einen PKW stiegen, der in kurzer Entfernung angehalten und einer Kontrolle unterzogen wurde.

Es stellte sich heraus, dass einer der Insassen des angehaltenen Fahrzeugs einer Entführung zum Opfer gefallen war und die ihn begleitenden Täter für seine Freilassung ein Lösegeld von 12.000 Euro verlangt hatten. Im weiteren Verlauf stürmte die Polizei in Anwesenheit eines Richters die Wohnung in dem observierten Haus, wo die übrigen Mitglieder der Bande festgenommen und auch der entführte Bruder des Mannes aufgefunden wurde, der die Entführung angezeigt hatte.

Wie festgestellt wurde, hatten die Festgenommenen die Rollen untereinander so verteilt, dass jeweils einige von ihnen die Ausführung der Entführungen, die Bewachung der Opfer, die Verpflegung der Entführten und die Eintreibung der Lösegelder von den Verwandten der Opfer übernahmen. Im Rahmen der Festnahmen beschlagnahmte die Polizei zwei Fahrzeuge, einen geringen Geldbetrag, jeweils einen Beleg über eine Geldanweisungen und eine Banküberweisung und 20 Mobiltelefone.

Es ist anzumerken, dass Entführungen und alle möglichen Formen der Erpressung unter Immigranten in Griechenland praktisch zur Tagesordnung zählen, jedoch nur selten an das Licht der Öffentlichkeit gelangen. Die Opfer sind häufig illegale Immigranten, die sich schon allein nur unter diesem Aspekt kaum an die griechische Polizei zu wenden wagen. Nicht selten werden Opfer bzw. Erpresste aber auch mit Drohungen gegen Familienangehörige und Verwandte im Heimatland (oder umgekehrt) unter Druck gesetzt und davon abgehalten, die Behörden einzuschalten.

(Quelle: To Vima / 30.05.2011)

Geheimdienstbericht über das Ghetto im Zentrum von Athen in Griechenland

15. Mai 2011 / Aufrufe: 903 Keine Kommentare

Ein geheimer Report des staatlichen Geheimdienstes in Griechenland deckt die kriminellen Aktivitäten der Immigranten-Schlepper und Schieberbanden im Zentrum von Athen auf.

Laut einem bisher geheim gehaltenen Untersuchungsbericht des griechischen Geheimdienstes (EYP), der inzwischen der politischen Führung des Ministeriums für Bürgerschutz (vormals Ministerium für öffentliche Sicherheit) vorliegt, wird die Not der illegalen Immigranten von einem weitläufigen Kreis ausgenutzt, um ein Heer billigster Arbeitskräfte zu rekrutieren und seine globalen Ziele in den Aufnahmeländern zu erreichen.

In den Ghettos lassen sich Strafflüchtlinge, illegale Produkte, Ausbrecher und überhaupt alles verstecken, was der menschliche Verstand und die “Phantasie” all derjenigen hervorbringen, die dieses labyrinthische Netz moderner Sklaven und deren Ausnutzer bilden. Da offensichtlich nicht jeder illegale Einwanderer über die schätzungsweise 4.000 – 5.000 Euro verfügt, die von den Schleppern gefordert werden, um ihn nach bzw. durch Griechenland zu schleusen, verbergen sich hinter dem Immigranten-Problem kriminelle Aktivitäten jede Art.

Die in Griechenland befindlichen Immigranten verbringen in ihrer Mehrheit für einen Tageslohn von 1 Euro den gesamten Tag an den Verkehrsampeln, werden mit Lastwagen zu ihren Bettelposten befördert und sind mit Mobiltelefonen (!) ausgestattet, damit die Schlepper und Schieber sie jederzeit orten können. Wer seine “Zielvorgaben” nicht erfüllt, wird durch Drohungen und körperliche Gewalt fügig gemacht.

1. Sklavenhändler hinter den Ausländerorganisationen

Die Immigranten-Schiebernetze mit ihren Mitgliedern in der Türkei, in Griechenland und Italien legen mit Boten an östlichen Küsten Griechenlands an. Von dort gelangen die Immigranten entweder über die Egnatia-Straße direkt an die Westküsten oder nach Athen und Thessaloniki, wo sie für einige Tage in diversen Wohnungen verbleiben und dann verschwinden, während in diesen Wohnungen neue Immigranten eintreffen.

Viele illegal nach Griechenland gelangte Immigranten werden aus den Grenzgebieten scharenweise mit Bussen und Lastwagen hauptsächlich nach Elevsina und Apsopyrgos verbracht. Auf ähnliche Weise gelangen sie nachts an die Westküsten, wo sie von Booten aufgenommen werden um nach Italien zu gelangen.

Es wird vermutet, dass Ausländervereinigungen und -organisationen mit Sitz in Griechenland in dem Schlepper-System eine Rolle spielen, wobei sie in ihrer Aktivität unter der Maske der Vorstände eine augenscheinliche Legitimität präsentieren um sich der Kontrolle der Verfolgungsbehörden zu entziehen. Diese Kreise müssen vorrangig ins Ziel genommen und bekämpft werden, damit ihre Aktivitäten zu einem hohen Risiko werden. Solange der Weg über Griechenland nach Europa leicht ist, werden die Schlepperkreise weiterhin Kunden finden und Griechenland wird für die Immigrationsströme attraktiv bleiben.

2. Das “Syndikat” des Schwarzhandels

Eine signifikante Dimension des Phänomens stellt die Praktik der Immigrantengemeinden dar, auf verschiedene Weise in zentrale wirtschaftliche Aktivitäten einzudringen, die in Zusammenhang mit der Volkswirtschaft des Landes stehen.

In den letzten Jahren kräftigen Immigrantenverbände und -vorstände ihre Position in der parteipolitischen Szene des Landes und unterstützen Faktoren, die Einfluss auf den zentralen Staatsmechanismus ausüben können. Inzwischen ist die Entstehung unternehmerischer Aktivitäten belegt, die auch von Griechen unterstützt werden und sich nur an legale oder illegale ausländische Immigranten richten.

Das Feilbieten von Produkten und Dienstleistungen durch diese Unternehmen bewirkt allerdings keinerlei substantiellen Vorteil für die Volkswirtschaft des Landes, da die Gewinne ins Ausland abfließen. Der Einfluss den schrittweise die Personen erlangen, welche die konkreten unternehmerischen Aktivitäten kontrollieren, ist mehrdimensional.

Die konkreten Wirtschaftsakteure fördern und begünstigen die Ghettoisierung ganzer Bezirke, bauen Beziehungen auf und werden von Immigrantengemeinschaften mit einem konkreten ethnologischen und religiösen Charakter in einem solchen Maß unterstützt, dass sie diese anlässlich verschiedener gesellschaftlicher Veranstaltungen mobilisieren können und damit indirekt das allgemeine Gefühl mit Angst- und im weiteren Sinn fremdenfeindlich – rassistischen Syndromen der einheimischen Bevölkerung verursachen.

Auf diese Weise wird eine Bewegung geschaffen, welche die Ausübung politischen Drucks zur Legalisierung der vertretenen Population der illegalen Einwanderer verfolgt, dabei jedoch jegliche Aussicht auf Integration in die griechische Gesellschaft ausschließt.

3. Die Immobilien-Mafia

Griechische und ausländische Unternehmer sowie auch Maklergesellschaften erkennen im Zentrum von Athen eine Investitionschance und prüfen dabei die derzeitige Situation mit der Abwertung konkreter geographischer Bezirke aufgrund der Konzentration einer großen Anzahl von Einwanderern. Sie schreiten somit zur sogenannten praktizierten Abwertung mit der Ghettoisierung ganzer Bezirke und der erhöhten Kriminalität, was wiederum Furcht verursacht und die einheimischen Bewohner dazu führt, ihrer Häuser und Wohnungen aufzugeben.

Dies hat zum Resultat, dass die Immobilien zu besonders niedrigen Preisen verkauft oder an neu eingetroffene Ausländer als Unterkünfte vermietet werden, wo sie unter elendigen sanitären Bedingungen hausen, zu Gruppen von 10 – 15 Personen und für jeweils 3 – 10 Euro pro Kopf und Tag – also zu dem Vielfachen einer Monatsmiete, die eine durchschnittliche Familie zahlen würde. Diesem unkontrollierten Wucher im Zentrum von Athen fallen sowohl Ausländer als auch Einheimische zum Opfer, die gezwungen werden, diese Gebiete zu verlassen und ihre Wohnungen zu niedrigen Preisen zu verkaufen.

Parallel wird von allgemein zugänglichen (hauptsächlich journalistischen) Informationsquellen angeführt, dass die meisten Banken die Vergabe von Krediten zum Wohnungskauf in diesen Bezirken ausgeschlossen haben (Praxis des “Redlinings”), was zum Ergebnis hat, dass der Kauf dieser Wohnungen durch Inländer und Ausländer mit festen Einkünfte unmöglich wird und somit die einzigen Käufer nunmehr entweder Maklergesellschaften oder Großunternehmer sind, die über Barkapital verfügen.

Auf Regierungsebene muss in Kooperation mit dem Banksystem die Gewährung von Anreizen vorangetrieben werden, damit speziell In- und Ausländer, die über Einkommen für eine würdevolle Lebenshaltung verfügen, in die von der Abwertung heimgesuchten Bezirke ziehen oder dort wohnen bleiben und durch ihre Präsenz zu Entwicklung und Verbesserung der Handelsaktivität beitragen.

In diesem Rahmen wird auch die bestehende Gesetzgebung untersucht werden müssen, soweit sie sich auf den Status von Vermietung und Nutzung von Wohnungen bezieht, damit Schwachstellen und entstehende Probleme aufgezeigt und strenge Sanktionen bis hin zur Beschlagnahme vorgesehen werden.

(Quelle: ETHNOS online / 15.05.2011)

Griechische Bahn legt weitere Strecken und Verbindungen still

3. März 2011 / Aufrufe: 415 1 Kommentar

Im Rahmen der gesetzlich verfügten Sanierung der Eisenbahn in Griechenland wurde erneut die Einstellung weitere Zugverbindungen und Buslinien beschlossen.

Im Rahmen der gesetzlich verfügten Sanierung und Reorganisation der Eisenbahn in Griechenland gab die TRAINOSE zur Senkung der Betriebskosten erneut die Einstellung weiterer Zug- und Busverbindungen bekannt.

Konkret wurde ab Mittwoch, dem 02. März 2011, der Verkehr der Express-Busse zwischen Kiatos – Patras – Kiatos sowie auch der Bahnbusse eingestellt, die in Ersatz der eingestellten Zugverbindung 303 zwischen Patras – Kiatos eingesetzt worden waren. Stattdessen wurden zwei direkte Busverbindungen zwischen Athen – Patras (Abfahrt ab Athen um 13:00 und 15:00 Uhr und  Ankunft in Patras entsprechend um 16:00 und 18:00 Uhr) sowie in der Gegenrichtung drei Direktverbindungen zwischen Patras – Athen (Abfahrt ab Patras um 07:00, 12:15 und 19:00 Uhr und Ankunft in Athen entsprechend um 10:00, 15:15 und 22:00 Uhr) eingerichtet.

Das Beförderungsentgelt für die besagten Busfahrten beläuft sich auf 18 Euro für die einfache Fahrt bzw.  28,80 Euro für die Hin- und Rückfahrt (Rückfahrkarte), wobei ggf. auch alle vorgesehenen Ermäßigungen für Kinderreiche, Schüler, Studenten usw. in Ansprcuh genommen werden können.

Schließlich wurde bis auf weiteres auch der Verkehr der Züge ICity90, ICity91, 610 und 611 zwischen Alexandroupolis (Hafen) – Dikea eingestellt. Ersatzweise kommen auf der Strecke fortan Busse zum Einsatz, die in Alexandroupolis (Hafen) – Feres – Peplo – Tychero – Lagyna – Soufli – Lavara – Didymotichi – Pythio – Thouria – Chimonia – Nea Orestiada – Nea Vysa – Kastanies – Dikea halten.

Mitarbeiter brachte Bombe in Ministerium für Zivilschutz in Griechenland

25. Juni 2010 / Aufrufe: 63 Keine Kommentare

Die am 24. Juni 2010 in Griechenland im Ministerium für Zivilschutz in Athen detonierte Paketbombe war von einem Mitarbeiter des Ministers Michalis Chrysochoidis befördert worden.

Wie die Ermittlungen der Polizei inzwischen ergaben, wurde die an den Minister für Zivilschutz Michalis Chrysochoidis adressierte Paketbombe am 18. Juni 2010 bei der Poststelle im Athener Stadtteil Kypseli aufgegeben und am Dienstag, dem 22. Juni 2010 mit der regulären Post an das Büro der Geschäftsstelle des Ministers in der Straße Vasilissis Olgas zugestellt. Die Absenderangabe lautete auf den Namen des ehemaligen Finanzmanager der Siemens Hellas Christos Karavelas. Am Mittwoch wurde über die eingegangene Korrespondenz für den Minister telefonisch dessen Sicherheitsoffizier informiert, woraufhin letzterer anordnete, die Post in sein Büro im Ministerium für Zivilschutz zu bringen.

Tatsächlich wurde am Donnerstagmorgen von einem Mitarbeiter des Ministerbüros die gesamte Korrespondenz in das Ministerium gebracht und dort angesichts der Eigenschaft des Überbringers keinerlei Kontrolle unterzogen. Als am Abend der Sicherheitsoffizier Jorgos Vasilakis die in seinem Büro abgelieferte Post zu kontrollieren begann und dabei das augenscheinliche Geschenkpaket öffnete, detonierte der darin versteckte Sprengsatz und tötete den Offizier auf der Stelle.

Somit ist also geklärt, wie die Paketbombe bis in das Ministerium gelangen konnte. Gleichzeitig wird jedoch auch bewusst, dass wenigstens eine Woche lang ein hochbrisanter Sprengsatz im Zentrum von Athen unterwegs war und es letztendlich nur dem Zufall zu verdanken ist, dass die Detonation nicht an einem stärker frequentierten Ort wie beispielsweise in Einrichtungen der Post, dem öffentlichen Büro des Ministers Michalis Chrysochoidis oder gar während der Beförderung in der U-Bahn ausgelöst wurde.