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Artikel Tagged ‘asylantrag’

Griechenland nimmt türkische Militärs in Auslieferungshaft

5. November 2016 / Aufrufe: 665 1 Kommentar

Die nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei im Juli 2016 nach Griechenland geflohenen acht türkischen Militärs wurden vorläufig in Auslieferungshaft genommen.

Die acht türkischen Militärs, die am Tag nach dem gescheiterten Putsch gegen die Regierung Erdogan am Morgen des 15 Juli 2015 mit einem Militärhelikopter nach Griechenland absetzten, werden im Rahmen des Verfahrens ihrer Auslieferung (oder nicht) an die Türkei in Haft bleiben.

Die acht Türken wurden am 03 November 2016 der Staatsanwältin für Auslieferungen vorgeführt, da nach der Bekanntgabe des Beschlusses des erstinstanzlichen Asylausschusses, sie auf freien Fuß zu setzen, das Verfahren ihrer Verhaftung auf Basis des von den türkischen Behörden gestellten Auslieferungsantrags eingeleitet wurde.
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Griechenland charakterisiert türkische Offiziere als Terroristen

12. Oktober 2016 / Aufrufe: 612 Kommentare ausgeschaltet

Weitere 6 Asylanträge nach Griechenland geflohener türkischer Militärs wurden mit der lapidaren Begründung abgewiesen, an einem Terrorakt beteiligt gewesen zu sein.

Von dem zuständigen Ausschuss des griechischen Innenministeriums wurden weitere 6 Asylanträge der türkischen Offiziere abgewiesen, die nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei am Morgen des 15 Juli 2016 gemeinsam mit einem Militärhubschrauber nach Griechenland geflohen waren.

Gegen Ende September 2016 wurden bereits der Asylantrag eines der türkischen Offiziere in zweiter Instanz abgelehnt und die Fälle zwei weiterer türkischer Militärs bis auf weiteres zu den Akten gelegt, auf Betreiben der Betroffenen jedoch wieder aufgenommen.
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Griechenland verweigert türkischen Militärs Asyl

23. September 2016 / Aufrufe: 975 4 Kommentare

Die Asylanträge dreier der insgesamt acht mit einem Militärhelikopter nach Griechenland geflüchteten türkischen Offiziere wurden abgelehnt.

Die griechische Asylbehörde beschloss die Auslieferung für drei der acht türkischen Militärs, die nach dem Putschversuch in der Türkei am 15 Juli geflohen waren und in Griechenland Asyl beantragten. Türkischen Informationsmedien zufolge begann bereits das Verfahren ihrer Auslieferung an die Türkei.

Ankara hatte am 18 August 2016 mittels des Außenministeriums die gerichtliche Auslieferung der acht Militärs beantragt, die wenige Stunden nach dem Misslingen des Putsches zum Sturz des Regimes Erdogan mit einem Militärhubschrauber auf dem Flughafen von Alexandroupoli landeten. Der Antrag wurde zur weiteren Bearbeitung an das Justizministerium weitergeleitet.
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Türken flüchten vor Erdogan nach Griechenland

27. August 2016 / Aufrufe: 783 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland trafen in den vergangenen Tagen wieder türkische Staatsangehörige ein, um dem Pogrom des rasenden Sultans Erdogan in der Türkei zu entgehen.

In Griechenland trafen in den vergangenen Tagen in der nordostgriechischen Region Alexandroupoli und auf der Insel Rhodos insgesamt 7 illegal eingereiste türkische Staatsbürger – konkret 5 Erwachsene und 2 Minderjährige – ein, um politisches Asyl beziehungsweise Transitvisen zu beantragen.

Bei Alexandroupoli wurde eine vierköpfige Familie aufgegriffen (wie die griechische Zeitung „Kathimerini“ berichtete, ein Professoren-Ehepaar mit zwei Kindern), die höchstwahrscheinlich mit einem Boot den Grenzfluss Evros überquert hatte, während sich auf der Insel Rhodos drei Personen – ebenfalls Akademiker bzw. Lehrkräfte – den griechischen Behörden stellten, um ein Transitvisum zu beantragen.
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Thriller um nach Griechenland geflohene türkische Militärs

18. Juli 2016 / Aktualisiert: 26. Juli 2016 / Aufrufe: 1.170 Kommentare ausgeschaltet

Während Sultan Erdogan die sofortige Auslieferung der nach Griechenland geflohenen Offiziere fordert, bemüht die griechische Seite sich um die Wahrung der Rechtmäßigkeit.

Die Strafgerichts-Staatsanwältin zu Alexandroupoli in Griechenland beschloss die Modifizierung der Anklageschrift, mit der ihr gestern (17 Juli 2016) die acht Offiziere des türkischen Militärs vorgeführt wurden, die am Samstagmorgen (16 Juli 2016) mit einem Militärhubschrauber auf dem internationalen Flughafen „Demokrit“ der ostgriechischen Stadt Alexandroupoli landeten, um politisches Asyl zu in Griechenland zu beantragen.

Spezieller bleibt laut der Verteidigerin Menia Plychrony, die zu den drei Rechtsanwälten gehört, welche die Angeklagten vertreten, die Anklage wegen illegaler Einreise in das Land bestehen, hinzugefügt wurde für 7 der 8 Angeklagten die Beschuldigung der Anstiftung zu einem illegalen Flug und für den Piloten des Helikopters die Anklage wegen Durchführung eines illegalen Flugs im griechischen Hoheitsraum.
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Türkische Putschisten bescheren Griechenland die … Arschkarte

17. Juli 2016 / Aktualisiert: 26. Juli 2016 / Aufrufe: 3.030 5 Kommentare

Nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei flüchteten sich 8 Deserteure nach Griechenland und lösten einen diplomatischen Thriller aus.

Gegen Mittag des 16 Juli 2916 landete in Griechenland auf dem Flughafen der ostgriechischen Stadt Alexandoupoli ein mit acht Insassen besetzter türkischer Militärhubschrauber, der vorausgehend einen Notruf (mayday) abgesetzt hatte.

Der Helikopter beförderte desertierte Putschisten, welcher Umstand das Gleichgewicht in den Beziehungen zwischen Athen und Ankara stören und nach der von der griechischen Regierung während der Dauer des vorgestrigen Putschversuchs zum Ausdruck gebrachten Unterstützung der „rechtmäßig gewählten Regierung“ sehr „dünne“ Balancen schaffen könnte.
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Keinerlei Verbesserung in Griechenlands Asylsystem seit 2012

6. Juli 2016 / Aufrufe: 642 1 Kommentar

Im Asylsystem in Griechenland wurde seit 2012 praktisch kaum etwas verbessert.

Das Griechische Flüchtlingsforum verzeichnet in einem Bericht die Schwierigkeiten, denen in Griechenland die Steller eines Antrags auf internationalen Schutz begegnen und die ihren Zugang zu dem Asylsystem erschweren.

Den Bericht erstellte die Organisation in Zusammenarbeit mit der Schule für öffentliche Verwaltung der Zentraleuropäischen Universität.
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Griechenland schiebt schwulen Syrer ab

5. Juni 2016 / Aufrufe: 467 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde der Asylantrag eines Syrers abgelehnt, obwohl dieser behauptete, wegen seiner Homosexualität von ISIS-Mitgliedern bedroht worden zu sein.

Den bisherigen Informationen zufolge erging in Griechenland am 01 Juni 2016 von einem Flüchtlingsausschuss der (nach nach dem Inkrafttreten der zwischen EU und Türkei getroffenen Vereinbarung) erste ablehnende Beschluss in zweiter Instanz gegen einen syrischen Asylbewerber.

Laut Informationen der Agentur ANA-MNA bezieht der Beschluss sich auf einen 46-jährigen Syrer, der nach der Vereinbarung zwischen EU und Türkei auf der griechischen Insel Lesbos eintraf und in Bezug auf den sein in Griechenland gestellter Antrag auf internationalen Schutz als unstatthaft beurteilt wurde, da die Türkei für ihn ein sicheres Drittland darstelle.
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EU lässt Griechenland auch bei Asylanten hängen

29. April 2016 / Aufrufe: 651 Kommentare ausgeschaltet

Die EU erfüllt abgesehen von allem anderen nicht einmal die Zusage, Griechenland mit Fachkräften und Übersetzern bei der Bewältigung der Flut der Asylanträge zu helfen.

Die Entsendung technischer Stäbe zu den Ägäis-Inseln von Seite der EU bleibt bisher nur auf dem Papier, mit dem Resultat, dass die Asylbehörden täglich 50 bis 60 Anträge untersuchen, was eine sehr geringe Anzahl ist„, betonte der stellvertretende Verteidigungsminister Griechenlands und Leiter des Organs für die Koordinierung der Handhabung der Flüchtlingskrise, Dimitris Vitsas.

Die Asylbehörden arbeiten, jedoch ist ihre Kapazität gering und es ist von sehr großer Bedeutung, dass die auch in der Vereinbarung festgeschriebene Hilfe bezüglich der auf die Inseln kommenden Experten und Übersetzer geschickt wird„, fügte Herr Vitsas in der TV-Sendung „Zweite Lesung“ (Defteri Anagnosi) sprechend an.
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Österreichs Verteidigungsminister nimm Griechenland in Schutz

11. April 2016 / Aufrufe: 598 Kommentare ausgeschaltet

Der österreichische Verteidigungsminister vertritt, man könne Griechenland keine mangelhafte Überwachung seiner Seegrenzen vorwerfen.

Die griechisch-österreichischen „Beziehungen auf Ebene der Verteidigungsminister sind ausgezeichnet„, und die Themen, die er mit seinem griechischen Amtskollegen Panos Kammenos erörterte, und die Ansichten, die er mit diesem austauschte und bei denen sie sich in Vielem einig sind, „werden natürlich auch an andere Ebenen übermittelt werden„.

Dies erklärte der österreichische Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil in einem exklusiven Interview an die Athener Nachrichtenagentur und Antonis Polychronakis, anlässlich seines jüngst erfolgten Besuchs in Athen, nachdem der Besuch der österreichischen Innenministerin Johanna Mikl-Leitner abgelehnt wurde, weil sie Griechenland nicht zu der Konferenz Wiens mit den westlichen Balkanländern einlud. (Siehe auch Griechenland lädt österreichische Innenministerin aus.)
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