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Artikel Tagged ‘asylantrag’

Thriller um nach Griechenland geflohene türkische Militärs

18. Juli 2016 / Aktualisiert: 26. Juli 2016 / Aufrufe: 1.151 Keine Kommentare

Während Sultan Erdogan die sofortige Auslieferung der nach Griechenland geflohenen Offiziere fordert, bemüht die griechische Seite sich um die Wahrung der Rechtmäßigkeit.

Die Strafgerichts-Staatsanwältin zu Alexandroupoli in Griechenland beschloss die Modifizierung der Anklageschrift, mit der ihr gestern (17 Juli 2016) die acht Offiziere des türkischen Militärs vorgeführt wurden, die am Samstagmorgen (16 Juli 2016) mit einem Militärhubschrauber auf dem internationalen Flughafen „Demokrit“ der ostgriechischen Stadt Alexandroupoli landeten, um politisches Asyl zu in Griechenland zu beantragen.

Spezieller bleibt laut der Verteidigerin Menia Plychrony, die zu den drei Rechtsanwälten gehört, welche die Angeklagten vertreten, die Anklage wegen illegaler Einreise in das Land bestehen, hinzugefügt wurde für 7 der 8 Angeklagten die Beschuldigung der Anstiftung zu einem illegalen Flug und für den Piloten des Helikopters die Anklage wegen Durchführung eines illegalen Flugs im griechischen Hoheitsraum.
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Türkische Putschisten bescheren Griechenland die … Arschkarte

17. Juli 2016 / Aktualisiert: 26. Juli 2016 / Aufrufe: 2.776 5 Kommentare

Nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei flüchteten sich 8 Deserteure nach Griechenland und lösten einen diplomatischen Thriller aus.

Gegen Mittag des 16 Juli 2916 landete in Griechenland auf dem Flughafen der ostgriechischen Stadt Alexandoupoli ein mit acht Insassen besetzter türkischer Militärhubschrauber, der vorausgehend einen Notruf (mayday) abgesetzt hatte.

Der Helikopter beförderte desertierte Putschisten, welcher Umstand das Gleichgewicht in den Beziehungen zwischen Athen und Ankara stören und nach der von der griechischen Regierung während der Dauer des vorgestrigen Putschversuchs zum Ausdruck gebrachten Unterstützung der „rechtmäßig gewählten Regierung“ sehr „dünne“ Balancen schaffen könnte.
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Keinerlei Verbesserung in Griechenlands Asylsystem seit 2012

6. Juli 2016 / Aufrufe: 626 1 Kommentar

Im Asylsystem in Griechenland wurde seit 2012 praktisch kaum etwas verbessert.

Das Griechische Flüchtlingsforum verzeichnet in einem Bericht die Schwierigkeiten, denen in Griechenland die Steller eines Antrags auf internationalen Schutz begegnen und die ihren Zugang zu dem Asylsystem erschweren.

Den Bericht erstellte die Organisation in Zusammenarbeit mit der Schule für öffentliche Verwaltung der Zentraleuropäischen Universität.
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Griechenland schiebt schwulen Syrer ab

5. Juni 2016 / Aufrufe: 439 Keine Kommentare

In Griechenland wurde der Asylantrag eines Syrers abgelehnt, obwohl dieser behauptete, wegen seiner Homosexualität von ISIS-Mitgliedern bedroht worden zu sein.

Den bisherigen Informationen zufolge erging in Griechenland am 01 Juni 2016 von einem Flüchtlingsausschuss der (nach nach dem Inkrafttreten der zwischen EU und Türkei getroffenen Vereinbarung) erste ablehnende Beschluss in zweiter Instanz gegen einen syrischen Asylbewerber.

Laut Informationen der Agentur ANA-MNA bezieht der Beschluss sich auf einen 46-jährigen Syrer, der nach der Vereinbarung zwischen EU und Türkei auf der griechischen Insel Lesbos eintraf und in Bezug auf den sein in Griechenland gestellter Antrag auf internationalen Schutz als unstatthaft beurteilt wurde, da die Türkei für ihn ein sicheres Drittland darstelle.
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EU lässt Griechenland auch bei Asylanten hängen

29. April 2016 / Aufrufe: 639 Keine Kommentare

Die EU erfüllt abgesehen von allem anderen nicht einmal die Zusage, Griechenland mit Fachkräften und Übersetzern bei der Bewältigung der Flut der Asylanträge zu helfen.

Die Entsendung technischer Stäbe zu den Ägäis-Inseln von Seite der EU bleibt bisher nur auf dem Papier, mit dem Resultat, dass die Asylbehörden täglich 50 bis 60 Anträge untersuchen, was eine sehr geringe Anzahl ist„, betonte der stellvertretende Verteidigungsminister Griechenlands und Leiter des Organs für die Koordinierung der Handhabung der Flüchtlingskrise, Dimitris Vitsas.

Die Asylbehörden arbeiten, jedoch ist ihre Kapazität gering und es ist von sehr großer Bedeutung, dass die auch in der Vereinbarung festgeschriebene Hilfe bezüglich der auf die Inseln kommenden Experten und Übersetzer geschickt wird„, fügte Herr Vitsas in der TV-Sendung „Zweite Lesung“ (Defteri Anagnosi) sprechend an.
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Österreichs Verteidigungsminister nimm Griechenland in Schutz

11. April 2016 / Aufrufe: 574 Keine Kommentare

Der österreichische Verteidigungsminister vertritt, man könne Griechenland keine mangelhafte Überwachung seiner Seegrenzen vorwerfen.

Die griechisch-österreichischen „Beziehungen auf Ebene der Verteidigungsminister sind ausgezeichnet„, und die Themen, die er mit seinem griechischen Amtskollegen Panos Kammenos erörterte, und die Ansichten, die er mit diesem austauschte und bei denen sie sich in Vielem einig sind, „werden natürlich auch an andere Ebenen übermittelt werden„.

Dies erklärte der österreichische Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil in einem exklusiven Interview an die Athener Nachrichtenagentur und Antonis Polychronakis, anlässlich seines jüngst erfolgten Besuchs in Athen, nachdem der Besuch der österreichischen Innenministerin Johanna Mikl-Leitner abgelehnt wurde, weil sie Griechenland nicht zu der Konferenz Wiens mit den westlichen Balkanländern einlud. (Siehe auch Griechenland lädt österreichische Innenministerin aus.)
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Rapider Anstieg der Asylanträge in Griechenland

4. April 2016 / Aufrufe: 703 Keine Kommentare

Illegale Immigranten beantragen in Griechenland in offensichtlichem Rechtsmissbrauch massenweise Asyl, um ihre Abschiebung in die Türkei zu blockieren.

In Griechenland bleiben die Dinge hinsichtlich des offiziell am 04 April 2016 zur Umsetzung kommenden Plans zur Rückführung von Flüchtlingen und Immigranten in die Türkei „nebulös“.

Wie lokale Medien aus Chios und Mytilini (Lesbos) berichten, stellen in den letzten Tagen Flüchtlinge und Immigranten zu Hunderten Anträge auf die Gewährung von Asyl in Griechenland, um vor ihrer Abschiebung in die Türkei geschützt zu sein. Dies geschieht, weil sie bis zur Untersuchung ihrer Anträge nicht wieder in die Türkei gebracht werden dürfen.
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Schockierende Zustände in Konzentrationslagern in Griechenland

5. April 2014 / Aufrufe: 2.241 1 Kommentar

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen schlägt Alarm wegen der unsäglichen Zustände in den Konzentrationslagern für illegale Immigranten in Griechenland.

Sogar im Gefängnis ist es besser als hier.“ „Als die Polizei mich verhaftete, sagte ich ihnen, dass ich 16 Jahre alt bin, jung bin und mich hier fürchte.“ „Ich habe drei Monate lang die Sonne nicht gesehen.“ – Dies sind nur einige der erschütternden Aussagen „illegaler“ Immigranten, die unter unmöglichen Bedingungen in den Auffanglagern und Arrestzentren in Griechenland eingesperrt sind. Haarsträubend sind auch die Aussagen der Ärzte ohne Grenzen.

Ärzte ohne Grenzen, die einzige Organisation, zu Zugang zu den (im offiziellen Sprachgebrauch beschönigend auch als „Empfangszentren“ bezeichneten) Auffang- und Konzentrationslagern hat und dort tätig ist, berichtete in einer am 01 April 2014 gegebenen Pressekonferenz über die tragischen Mängel, die in den griechischen Arrestzentren für illegale Immigranten herrschen, und schlägt sowohl beim griechischen Staat als auch in Europa Alarm.
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Rehhagel und Fuchtel beantragen Asyl in Griechenland

28. März 2013 / Aktualisiert: 25. März 2015 / Aufrufe: 1.297 4 Kommentare

Laut MOUFANET nutzten Otto Rehhagel und Hans Joachim Fuchtel ihren Besuch in Athen aus, politisches Asyl in Griechenland zu beantragen.

Die beiden Repräsentanten der deutschen Regierung in Griechenland desertierten gestern Abend (26 März 2013) überraschend und beantragten politisches Asyl mit der Begründung, das deutsche Regime trete die Menschenrechte mit Füßen!

Evangelos Venizelos von IWF gefoltert
Die beiden Deutschen im Zimmer des Außenministeriums machen das Zeichen des Siegs und des antimerkelschen Kampfs.


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Odyssee der Flüchtlinge in Griechenland

22. Oktober 2012 / Aufrufe: 695 3 Kommentare

Nichtstaatliche Organisationen monieren die erniedrigende Behandlung der Flüchtlinge in Griechenland und bezichtigen die Regierung, Asylanträge vorsätzlich zu verhindern.

Vor der Ausländer-Direktion Attika, in der Straße Petrou Ralli, am frühen Samstagmorgen. Dutzende, hunderte Ausländer drängeln sich in der Hoffnung, unter den glücklichen 20 oder noch weniger Personen zu sein, die in dieser Woche einen Asylantrag einreichen werden können. Es gibt keinerlei Art der Einhaltung einer Reihenfolge. Wer zuerst (herein) kommt, mahlt zuerst, alle anderen gehen leer aus.

Die Warteschlange beginnt sich ab Anfang jeder Woche zu bilden. Gegen Mitte der Woche erscheinen häufig Polizisten mit Schlagstöcken und Tränengas und lösen die Schlange auf. Am späten Freitagabend wagt niemand mehr, sich von seinem Platz zu bewegen, nicht einmal zur „Toilette“ hinter der Mauer zu gehen, um nicht die Reihe zu verlieren. Um 6 Uhr am Morgen des Samstag werden dann die „ersten“ 20 einen Asylantrag einreichen.
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