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Artikel Tagged ‘asylant’

Türkische Militärs in Griechenland vermisst

29. August 2018 / Aufrufe: 704 1 Kommentar

2 der nach Griechenland geflohenen türkischen Militärs werden vermisst und ihre Anwältin schließt einen Austausch gegen die jüngst freigelassenen griechischen Offiziere nicht aus.

Zwei der türkischen Offiziere, die wegen ihrer angeblichen Verwicklung in den Putsch gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan Asyl in Griechenland beantragten, sind laut ihrer Rechtsanwältin spurlos verschwunden.

Wie die britische Zeitung „Times“ – sich auf die Erklärung besagter Rechtsanwältin berufend – in einer am 27 August 2018 veröffentlichten Reportage berichtete, werden die beiden türkischen Offiziere seit dem 20 August 2018 vermisst.
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Anstieg der Asylanträge in Griechenland

31. März 2018 / Aufrufe: 254 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde für das Jahr 2017 ein Anstieg der Asylanträge um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet.

Laut dem am 30 März 2018 von dem Griechischen Flüchtlingsrat (GRC) präsentierten Jahresbericht Asylum Information Database (AIDA) Report on Greece 2017 wurden in Griechenland 15% mehr Asylanträge als im Vorjahr 2016 verzeichnet.

Insgesamt wurden 2017 in Griechenland 58.661 Asylanträge gestellt.
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Sorge um türkische Offiziere in Griechenland

15. Januar 2018 / Aufrufe: 338 Kommentare ausgeschaltet

Die Athener Anwaltskammer bringt ihre heftige Beunruhigung bezüglich der seit Sommer 2016 in Griechenland befindlichen 8 türkischen Militärs zum Ausdruck.

Die Rechtsanwaltskammer (RAK) Athen bringt ihre heftige Beunruhigung über die Entwicklung in der Sache des Antrags auf Gewährung internationalen Schutzes (sprich politischen Asyls) für die 8 türkischen Militärs zum Ausdruck, die sich nach dem gescheiterten Putsch im Nachbarland im Juni 2016 nach Alexandroupolis geflüchtet hatten und seitdem in Griechenland in „Verwaltungsarrest“ befinden.

Zur Erinnerung sei speziell auf die Artikel Türkische Putschisten bescheren Griechenland die … Arschkarte und Griechenland gewährt türkischem Offizier Asyl sowie auch die jeweils weiterführend verlinkten Beiträge verwiesen.
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Griechenland liefert heimlich Türken an Erdogan aus

11. Juni 2017 / Aufrufe: 832 Kommentare ausgeschaltet

Ernsthaften Beschuldigungen zufolge liefert Griechenland Asyl suchende Türken heimlich illegal an Ankara aus.

Der Europäische Rat erhob am 07 Juni 2017 schwerste Beschuldigungen, Griechenland übergebe türkische Regimegegner, die den Grenzfluss Evros überqueren und in Griechenland um Schutz bitten, heimlich an Ankara.

Der für Menschenrechtsthemen zuständige Rats-Kommissar Nils Muižnieks brachte mit einer lautstarken Botschaft seine Beunruhigung über die seit Tagen kursierenden einschlägigen Informationen zum Ausdruck und verlangte von Athen, die Abschiebungen zu stoppen. (Ergänzend sei angemerkt, dass einige griechische Medien bereits seit dem vergangenen Jahr immer wieder Meldungen, Berichte und sogar konkrete Fakten bezüglich rechtswidriger Abschiebungen in die Türkei publizierten, die jedoch in den Mainstream-Medien auf geradezu wundersame Weise praktisch keinen Wiederhall fanden … .)
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Deutschland verschärft humanitäre Krise in Griechenland

6. März 2017 / Aufrufe: 887 1 Kommentar

PRO ASYL lastet Deutschland an, mangels politischen Willens der Regierung zur Zuspitzung der humanitären Krise in Griechenland beizutragen.

Günter Burkhardt, Geschäftsführer der Organisation Pro Asyl, hält wegen der Verzögerungen bei der vereinbarten Aufnahme von Flüchtlingen auch Deutschland für die Zuspitzung der Flüchtlingskrise in Griechenland verantwortlich.

Wie jüngst die Berliner Zeitung „Tagesspiegel“ schrieb, beschuldigt die humanitäre Nicht-Regierungsorganisation (NRO) die deutsche Regierung „mangelnden politischen Willens“ und merkt dabei an:
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Griechenland soll keine Flüchtlinge in die Türkei abschieben

6. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.081 1 Kommentar

Amnesty International ruft zur Verhinderung der Abschiebung in Griechenland befindlicher  Asylbewerber und Flüchtlinge in die Türkei auf, da diese kein sicheres Drittland sei.

Die nichtstaatliche Organisation „Amnesty International“ (AI) ruft ihre Mitglieder, ihre Unterstützer sowie auch auf europäischer Ebene die Bürger zu einer dringlichen Aktion auf, damit die griechischen Behörden sicherstellen, dass ein 21-jähriger syrische Flüchtling, dessen Asylantrag in Griechenland abgelehnt wurde, nicht zur Rückkehr in die Türkei gezwungen wird.

Sollte er letztendlich abgeschoben werden, wird er seit der im März 2016 in Kraft gesetzten Vereinbarung zwischen der Europäischen Union und der Türkei der erste zur Rückkehr in die Türkei gezwungene Asylbewerber sein.
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Keinerlei Verbesserung in Griechenlands Asylsystem seit 2012

6. Juli 2016 / Aufrufe: 760 1 Kommentar

Im Asylsystem in Griechenland wurde seit 2012 praktisch kaum etwas verbessert.

Das Griechische Flüchtlingsforum verzeichnet in einem Bericht die Schwierigkeiten, denen in Griechenland die Steller eines Antrags auf internationalen Schutz begegnen und die ihren Zugang zu dem Asylsystem erschweren.

Den Bericht erstellte die Organisation in Zusammenarbeit mit der Schule für öffentliche Verwaltung der Zentraleuropäischen Universität.
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Griechenland und Italien wurden im Stich gelassen

5. Mai 2016 / Aufrufe: 688 1 Kommentar

Frans Timmermans vertritt, Griechenland und Italien konnten ihren Verpflichtungen aus Dublin nicht entsprechen, weil die EU sie mit dem Flüchtlingsproblem allein ließ.

Der Grund, aus dem Griechenland und Italien nicht ihren aus Dublin entspringenden Verpflichtungen zu entsprechen vermochten, war, dass sie jahrelang von den anderen Mitgliedstaaten verlangten, Solidarität in einem Thema zu zeigen, dem sie begegneten, jedoch war die einzige Antwort, die sie erhielten, Dublin.

Dies erklärte der stellvertretende EU-Kommissionspräsident Frans Timmermans während einer Pressekonferenz, die er in Brüssel in Zusammenhang mit dem Vorschlag der Europäischen Kommission bezüglich der Revision der Dublin-Verordnung gab, und ergänzte: „Dublin funktioniert nicht, weil die Mitgliedstaaten an der Frontlinie in der Handhabung des Problems alleingelassen wurden. Es muss eine Verteilung der Last geben.
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EU lässt Griechenland auch bei Asylanten hängen

29. April 2016 / Aufrufe: 785 Kommentare ausgeschaltet

Die EU erfüllt abgesehen von allem anderen nicht einmal die Zusage, Griechenland mit Fachkräften und Übersetzern bei der Bewältigung der Flut der Asylanträge zu helfen.

Die Entsendung technischer Stäbe zu den Ägäis-Inseln von Seite der EU bleibt bisher nur auf dem Papier, mit dem Resultat, dass die Asylbehörden täglich 50 bis 60 Anträge untersuchen, was eine sehr geringe Anzahl ist„, betonte der stellvertretende Verteidigungsminister Griechenlands und Leiter des Organs für die Koordinierung der Handhabung der Flüchtlingskrise, Dimitris Vitsas.

Die Asylbehörden arbeiten, jedoch ist ihre Kapazität gering und es ist von sehr großer Bedeutung, dass die auch in der Vereinbarung festgeschriebene Hilfe bezüglich der auf die Inseln kommenden Experten und Übersetzer geschickt wird„, fügte Herr Vitsas in der TV-Sendung „Zweite Lesung“ (Defteri Anagnosi) sprechend an.
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Explosives Klima in Griechenlands Flüchtlingslagern

25. April 2016 / Aufrufe: 4.569 2 Kommentare

Die stetig zunehmenden Spannungen und alltäglichen Ausschreitungen unter den Flüchtlingen und Immigranten in Griechenland lassen Böses schwanen.

In den sogenannten Beherbergungszentren in Griechenland scheint ein explosiver Mix zu entstehen, während die Zwischenfälle mit Afghanen im Hafen von Piräus alltäglich sind. Letztere protestieren, „weil die Syrer in bessere Aufnahmezentren kommen und allgemein besser behandelt werden„, und diese Vorfälle stellen keinen Vorboten guter „News“ dar, spezieller je näher der Sommer kommt.

Tausende Menschen verschiedener Nationalitäten werden für viele Monate, eventuell auch für Jahre zusammen leben müssen. Auf den griechischen Inseln treffen im Durchschnitt täglich ungefähr 100 Personen, also 3.000 im Monat ein, die zu den 54.000 Flüchtlingen und Immigranten hinzukommen, die bereits im Land weilen (sprich festsitzen).
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