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Artikel Tagged ‘arbeitsmarkt’

Vision für ein besseres Griechenland

8. September 2019 / Aufrufe: 403 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis gab in seiner Ansprache zur Eröffnung der Internationalen Messe Thessaloniki 2019 signifikante Maßnahmen bekannt.

Anlässlich der Eröffnung der 84. Internationalen Messe in Thessaloniki von dem Podium des Kongresszentrums „Ioannis Vellidis“ sprechend, wo er früher als Anführer der amtierenden Opposition zu einem „Pakt der Wahrheit“ aufgerufen hatte, richtete  Kyriakos Mitsotakis – nunmehr als neuer Premierminister Griechenlands – einen Appell zu „einem Pakt für Kreativität, Aktion und Effizienz, Erneuerung und Fortschritt“ an die Bürger und betonte:

Wir werden nicht die Schwierigkeiten und Herausforderungen verheimlichen, jedoch werde ich die Bezugnahmen auf ‚verbrannte Erde‘ vermeiden. Unsere Politik konzentriert sich in einem einzigen Satz: ‚Wir vergessen nicht, schreiten jedoch voran‘. Die Bürger wissen, wer das Land verwundete, unsere Aufgabe ist, die Wunden zu heilen.
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Neue Empfehlungen des IWF an Griechenland

16. Juli 2019 / Aufrufe: 338 Kommentare ausgeschaltet

Der Internationale Währungsfonds macht in Griechenland unter anderem Gefahren aus dem Umsturz bereits 2011 eingeleiteter Reformen auf dem Arbeitsmarkt aus.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) Fonds sieht Gefahren aus dem Umsturz von Reformen auf Griechenlands Arbeitsmarkt. Weiter verzeichnet er den Fortschritt und verlangt unter anderem eine Beschleunigung von Reformen, Stärkung des Wettbewerbsausschusses und Suche nach flexibleren Politiken im Beschäftigungswesen.

In seinem Bericht in Artikel 4, worin der IWF die in der Eurozone umgesetzten Politiken untersucht, empfiehlt er Griechenland eine weitere Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt und Stärkung des Wettbewerbs.
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Das Gespenst der wirtschaftliche Vergangenheit Griechenlands

19. Juni 2019 / Aufrufe: 397 Kommentare ausgeschaltet

Auch der erwartete Regierungswechsel wird in Griechenland nicht auf wundersame Weise den Aufschwung herbeiführen.

Zum ersten Mal nach einem Jahrzehnt werden in Griechenland die Wähler eine Regierung wählen, ohne dass ihr Land sich in einem wirtschaftlichen Rettungsprogramm befindet. Selbst wenn die Nea Dimokratia (ND) bei den am 07 Juli 2019 anstehenden Parlamentswahlen gewinnt, wird der Führungswechsel nicht per … Wunder den Aufschwung herbeiführen.

Die internationalen Finanzmärkte reagieren in Erwartung der Wahlen am 07 Juli 2019 positiv, da die Meinungsumfragen zeigen, dass nach der offenkundigen Niederlage der regierenden SYRIZA bei den Europawahlen 2019 die Nea Dimokratia einen weiteren Sieg sicherstellen wird. Trotz der Wahlkampfzusagen der Partei der amtierenden Opposition bezüglich einer Beschleunigung des Aufschwungs Griechenlands mittels unternehmensfreundlicher Politiken im Fall ihrer Wahl werden die Führer der ND jedoch bald sehen, dass die komplexen Themen, welche die wirtschaftlichen Probleme Athens verstärken, und die geopolitischen Beschränkungen in einer einzigen Legislaturperiode – oder auch etlichen Legislaturperioden – nicht zu lösen sein werden.
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Anstieg der Arbeitsarmut in Griechenland

31. Januar 2019 / Aufrufe: 370 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland nimmt die Anzahl sogenannter armer Arbeitnehmer langsam und stabil zu.

Griechenlands Regierung mag sich des Umstands rühmen, die Bilanz der Einstellungen – Ausscheidungen habe für 2018 ein Plus von 141.003 Arbeitsstellen ausgewiesen, die Analyse der offiziellen Angaben lässt jedoch in der Arbeitswelt keinen Spielraum, optimistisch zu sein.

Von der Gesamtheit der im vergangenen Jahr entstandenen Arbeitsplätze ging es bei 54,34% um Teilzeit- oder wechselweise Beschäftigung, während die Anzahl sogenannter armer Arbeitnehmer im Verhältnis zu 2017 um 3,9% zunahm und 638.300 Personen erreichte.
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Griechenlands Politik der Beihilfen ist eine Armutsfalle

11. Januar 2018 / Aufrufe: 661 Kommentare ausgeschaltet

Die von der Regierung Griechenlands praktizierte Politik der Beihilfen ist eine Armutsfalle und wird zum Gegenanreiz für Arbeit.

Die Regierung Griechenlands „gewöhnt“ die Bürger an eine Beihilfen- und Sozialpolitik, die bereits ernsthafte Verzerrungen auf dem Arbeitsmarkt schafft.

Ein Artikel der Zeitung Kathimerini beschreibt das griechische Paradoxon, dass griechische Arbeitsnehmer Lohnerhöhungen ablehnen, weil sich ihr Einkommen verringern wird, indem sie die bezogenen Beihilfen verlieren.
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Recycling der Arbeitslosigkeit in Griechenland

15. November 2017 / Aufrufe: 683 1 Kommentar

Auf dem Arbeitsmarkt in Griechenland setzen sich flexible Beschäftigungsformen durch, während die Vollzeitbeschäftigung zunehmend in den Hintergrund gerät.

In Griechenland ist 2017 ist ein Jahr der Deeskalation der Arbeitslosigkeit, aber auch ein Jahr der Vorherrschaft der sogenannten flexiblen Beschäftigungsformen.

Teilzeitbeschäftigung und wechselweise (periodische) Beschäftigung scheinen zum „Hit“ zu werden, da sie – bei nun zehn verstrichenen Monaten – seit Januar bis Oktober 2017 fast 60% der Einstellungen abdecken.
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Enormer Mangel an Talenten in Griechenland

4. November 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.112 6 Kommentare

6 von 10 Arbeitgebern in Griechenland haben Schwierigkeiten, ihren Anforderungen entsprechende Arbeitnehmer zu finden.

Laut den Ergebnissen der jährlichen internationalen Untersuchung der ManpowerGroup über den Mangel an Talenten für das Jahr 2016 haben in Griechenland 6 von 10 Arbeitgebern Schwierigkeiten, Arbeitsplätze zu besetzen.

Diese Quote (59%) bleibt für das zweite Jahr in Folge stabil und ist die höchste, die in Griechenland in den letzten 9 Jahren der Durchführung der Untersuchung im Land verzeichnet wird und liegt 19 Prozentpunkte über dem internationalen Durchschnittswert (40%).
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Mitfünfziger in Griechenland ohne Arbeit und Rente

7. September 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.198 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland bleiben immer mehr Arbeitnehmer im Alter von über 55 Jahren ohne Arbeit, aber auch ohne Aussicht auf eine Altersrente.

Arbeitnehmer im Alter von über 55 Jahren bleiben in Griechenland nach der Anhebung der Altersgrenzen für den Renteneintritt ohne Rente, aber auch außerhalb des Arbeitsmarkts – was zum Resultat hat, dass in dieser Altersgruppe die Arbeitslosen inzwischen mehr sind als Jene, die auf dem privaten Sektor beschäftigt und bei der IKA sozialversichert sind!

Das Ausmaß der Beschäftigungskrise bei den Mitfünfzigern in Griechenland enthüllen die Vergleichsdaten von IKA und OAED für die Periode 2011 – 2015.
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IWF gibt Scheitern des Griechenland-Programms zu

15. Juli 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.376 5 Kommentare

Der IWF gesteht ein, dass das griechische Programm gescheitert ist und die Wirtschaft Griechenlands sich nicht auf dem angestrebten Niveau befindet.

Die griechische Wirtschaft befindet sich nicht auf dem Konjunktur- und Beschäftigungsniveau, auf dem sie hätte sein müssen„, gestand vor kurzem (auch) der Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) Gerry Rice ein.

Wie er anführte, müssen alle realistisch anerkennen, dass die griechische Wirtschaft sowohl an den beiden obigen Fronten, aber auch bei einer Reihe wirtschaftlicher Indizes keinen Erfolg hatte. Aus diesem Grund strebe der IWF an, in dem neuen Programm jene Voraussetzungen zu gestalten, welche die griechische Wirtschaft an den Punkt bringen werden, an dem sie sich befinden müsste.
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Arbeitslosigkeit in Griechenland wird noch viele Jahre hoch bleiben

27. September 2015 / Aufrufe: 861 1 Kommentar

Laut einer Analyse der Eurobank wird die Arbeitslosigkeit in Griechenland nicht einmal in 10 Jahren auf europäische Mittelwerte sinken.

Damit die Arbeitslosigkeit in Griechenland in 6 Jahren auf dem Niveau der Arbeitslosigkeit in der übrigen Eurozone angelangt, hat der Anstieg der Beschäftigung sich zu verdoppeln und die Arbeitslosigkeit auf die Hälfte zu sinken, wird in einer Analyse bezüglich der griechischen Wirtschaft in der letzten Ausgabe des Journals „7 Tage Wirtschaft“ der Eurobank betont, jedoch auch angemerkt, dass ein solches Szenarium nicht realistisch und wahrscheinlicher ist dass mehr als 10 Jahre nötig sind.

Falls konkret gemäß der Analyse der Eurobank Research in den nächsten 6 Jahren (72 Monaten) auf monatlicher Basis die Anzahl der Beschäftigten um 0,31% steigt und die Anzahl der Arbeitslosen um 1,06% sinkt, wird erwartet, dass dann die Arbeitslosenquote in Griechenland im Juni 2021 den entsprechenden Wert der Eurozone erreicht.
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