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Artikel Tagged ‘arbeitslosigkeit’

Arbeitslosigkeit in Griechenland im April 2012 bei 22,5 Prozent

14. Juli 2012 / Aktualisiert: 29. April 2018 / Aufrufe: 282 Kommentare ausgeschaltet

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland steigt unaufhaltsam an und erreichte im April 2012 mit einer statistischen Arbeitslosenquote von 22,5 Prozent einen neuen Höchststand.

Laut dem saisonbereinigten Index der griechischen Behörde für Statistik ELSTAT stieg im April 2012 die Arbeitslosigkeit auf 22,5%, mit mehr als 1,1 Millionen Bürgern ohne Arbeit.

Konkret belief sich im April die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen nunmehr auf ungefähr 1.110.000 Personen und stieg innerhalb nur eines Jahres um ungefähr 308.000 Personen an. Die Arbeitslosigkeit „geißelt“ allen voran die jungen Leute im Alter von bis zu 24 Jahren (51,5% bzw. um 8 Prozentpunkte höher als im April 2011), tangiert aber auch in dem besonders produktiven Alter von 25 – 34 Jahren inzwischen 30%.

Die tiefe Rezession in der griechischen Wirtschaft (die IOBE setzt sie für dieses Jahr auf 6,9% an, gegenüber der anfänglichen Prognose von 5%) kündigt einen neuen Anstieg der Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten an (die IOBE revidierte aktuell ebenfalls ihre Prognosen bezüglich der Arbeitslosigkeit auf 23,6% für das Gesamtjahr).

Laut der Monatserhebung der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) über das Arbeitskräftepotential erreichte die Arbeitslosenquote im diesjährigen April 22,5%, gegenüber 16,2% im April 2011 und 21,9% im März 2012. Die Arbeitslosen beliefen sich auf 1.109.658 Personen und nahmen im Verhältnis zu April 2011 um 307.775 Personen (Anstieg um 38,4%) und im Verhältnis zu dem diesjährigen März um 27.493 Personen (Anstieg von 2,5%) zu.

Die Summe der Beschäftigten belief sich nach Schätzungen auf 3.813.601 Personen. Die Anzahl der Beschäftigten sank um 332.535 Personen im Verhältnis zu April 2012 (Rückgang um 8,0%) und um 12.827 Personen im Verhältnis zu März 2012 (Rückgang von 0,3%). Die wirtschaftlich inaktive Bevölkerung zählte dagegen 3.360.717 Personen. Die Anzahl der wirtschaftlich Inaktiven (die Personen, welche weder beschäftigt sind noch nach Arbeit suchen) stieg um 15.877 Personen im Verhältnis zu April 2011 (Anstieg um 0,5%) und sank um 2.373 Personen im Verhältnis zu dem diesjährigen März (Rückgang um 0,1%).

Nach Altersgruppen beläuft sich die Arbeitslosigkeit bei jungen Leuten von 15 – 24 Jahren auf 51,5% (von 43,5% im April des Vorjahres), während sie in der Altersgruppe 25 – 34 Jahre 29,8% beträgt (von 22,9%). Es folgen die Altersgruppen 35 – 44 Jahre (19,4% von 13,2%), 45- 54 Jahre (17,2% von 11%), 55 – 64 Jahre (13,8% von 7,4%) und 65 – 74 Jahre (4,1% von 2,2%). Bei den Frauen betrug die Arbeitslosigkeit 26% (von 19,8% im April vergangenen Jahres) und bei den Männern 20% (von 13,6%).

(Quelle: Epikera)

Schwarze Prognosen für Rezession und Arbeitslosigkeit in Griechenland

13. Juli 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 1.965 Kommentare ausgeschaltet

Revidierte Prognosen sehen in Griechenland für 2012 die Rezession bei 7 Prozent, den weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit und ein Jahresdefizit von 9 Prozent.

Eine größere Rezession der griechischen Wirtschaft bei 6,9% für das Jahr 2012 im Vergleich zu 5% der vorherigen Schätzung prognostiziert die Stiftung für Wirtschafts- und Industrieforschung (IOBE) und schlägt ein „100-Tage-Programm zur Dämpfung der Rezession“, aber auch Verhandlungen mit den Gläubigern des Landes vor, nachdem vorher greifbare Ergebnisse der Umsetzung der Reformen gegeben werden. Es handelt sich um einige der grundsätzlichen Schlussfolgerungen des Quartalsberichts der IOBE über die griechische Wirtschaft, den am 09 Juli 2012 der Präsident der IOBE Odysseas Kyriakopoulos bei einer Pressekonferenz präsentierte.

Alle Prognosen der IOBE sind negativ revidiert worden, wobei wegen des Rückgangs im Tourismus die Rezession für das zweite Quartal auf 7,5% und 8% im dritten Quartal geschätzt wird, während für das letzte Quartal eine leichte Deeskalation erwartet wird. Weiter wird prognostiziert, dass das Jahresdefizit für 2012 bei 9% schließt und die Arbeitslosigkeit auf 23,6% emporschnellt. Die Bruttoinvestitionen in Betriebsmittel sinken um 21%, der private Konsum um 9,5% und der öffentliche Konsum um 6%.
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68 Prozent der Bevölkerung in Griechenland lebt unter Armutsgrenze

30. Juni 2012 / Aufrufe: 1.598 Kommentare ausgeschaltet

Laut der Europäischen Kommission leben in Griechenland zwei Drittel der Bevölkerung mit Einkommen unterhalb der offiziellen Armutsgrenze.

In ihrem Quartalsbericht über die soziale Situation in der E.U. stellt die Europäische Kommission fest, dass die Beschäftigung in Griechenland im ersten Quartal 2012 um 8,7% (400.000 Arbeitsplätze) im Verhältnis zu dem entsprechenden Zeitraum des Jahres 2011 sank.

Während der selben Periode gingen in Spanien 660.000, in Portugal 210.000 und in Italien 180.000 Arbeitsplätze verloren. Die Kommission betont, Griechenland zähle zu der Gruppe der Länder, in denen im zweiten Halbjahr 2012 eine Verschlechterung der Beschäftigungslage auf dem Dienstleistungs- und Bausektor erwartet wird.

64% der jungen Griechen sind bereit, in ein anderes EU-Land auszuwandern

Laut dem Kommissions-Bericht verdoppelte sich außerdem in den drei Jahren 2008 – 2011 die Arbeitslosigkeit bei den Bürgern im Alter von 55 – 64 Jahren in sechs Mitgliedstaaten: Griechenland, Dänemark, Irland, Spanien, Lettland und Litauen. Parallel erklären sich 64% der Griechen im Alter von 15 – 35 Jahren (27% für einen beschränkten Zeitraum und 37% langfristig) bereit, sich in einem anderen europäischen Land niederzulassen und zu arbeiten. Der Gemeinschaftsdurchschnitt beträgt 53%, während hohe Anteile ebenfalls in Spanien und Irland (jeweils 67%) und in Portugal (57%) beobachtet werden.

Was das Thema der Obdachlosen betrifft, beschreibt die Kommission die Situation in Griechenland in den düstersten Farben. Wie in dem Bericht betont wird, nahm in Griechenland 2011 die Anzahl der Obdachlosen im Verhältnis zu 2009 um 25% zu und beläuft sich auf 20.000. Mehr als die Hälfte der Obdachlosen werden in Athen und Piräus gefunden (11.000 – von denen 8.000 Griechen sind). Wie die Kommission anführt, hat sich das Problem der Obdachlosen ebenfalls in Städten wie Chania, Heraklion / Kreta und Trikala zu zeigen begonnen.

Die Kommission merkt ebenfalls an, dass 68% der Bevölkerung in Griechenland unter der Armutsgrenze (Anmerkung: also mit einem Einkommen von weniger als 60% des nationalen Durchschnittseinkommens) leben und 40% ihres Einkommens für die Miete oder Abzahlung eines Wohnungskredits verwenden.

Schließlich führt die Kommission an, dass im zweiten Halbjahr 2012 in Griechenland eine Kürzung der Sozialausgaben um 18% erwartet wird.

(Quelle: Zougla.gr)

40% der Beschäftigten in Griechenland sind nicht versichert

16. April 2012 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 367 Kommentare ausgeschaltet

Aus den einschlägigen Kontrollen des Jahres 2011 leitet sich ab, dass in Griechenland 40% der Arbeitnehmer ohne Sozialversicherung beschäftigt sind.

Mit einem Interventionsschreiben an den Premierminister Lukas Papadimos und die Vorsitzenden der Parteien verlangte in der vergangenen Woche (09 April 2012) der Leiter der IKA-ETAM Rovertos Spyropoulos die unmittelbare Ratifizierung einer gesetzlichen Regelung des Ministeriums für Arbeit und Sozialversicherung durch das Parlament, welche die Wegekosten der Kontrolleure bei den „Aktionen“ der Versicherungsanstalt IKA, der Einheit der Arbeitsinspektoren (S.EP.E), des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) und der Polizei zur Auffindung unversicherter Arbeitnehmer deckt, deren Anteil – wie aus den Kontrollen des Jahres 2011 hervorgeht – sich auf 38% beläuft.

Das Schreiben wurde zeitgleich mit der Bekanntmachung der IKA geschickt, innerhalb von nur zwei Tagen 256 ohne Sozialversicherung beschäftigte Arbeitnehmer ausgemacht zu haben:

  • 62 Taxifahrer bei 100 kontrollierten Taxi in Athen (außerdem wurde ein illegales Taxi mit gefälschten Kennzeichen gefunden und beschlagnahmt und der Fahrer verhaftet).
  • 130 Ausländer ohne Versicherung in 14 Fasson-Unternehmen und 4 Krankenhäusern.
  • 64 illegale Immigranten in 6 Krankenhäusern in Athen und Piräus, die als private Krankenpfleger beschäftigt waren, ohne über eine einschlägige Erlaubnis zu verfügen.

Gegen die Verantwortlichen wurden Geldstrafen von insgesamt über 95.000 Euro verhängt und in Zusammenarbeit der Dienststellen von IKA-ETAM, SDOE und SEPE gründliche Überprüfungen eingeleitet.

(Quelle: Imerisia)

Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland über 50 Prozent

15. April 2012 / Aufrufe: 568 Kommentare ausgeschaltet

Im Januar 2012 stiegen in Griechenland die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen auf 1,1 Millionen und die Jugendarbeitslosigkeit auf über 50 Prozent an.

Die Daten über die offiziell erfasste statistische Arbeitslosigkeit in Griechenland schockieren immer wieder aufs neue. Auf Basis des saisonal korrigierten Index für Januar 2012 erreichte die Arbeitslosenquote 21,8%, gegenüber 14,8% im entsprechenden Vorjahresmonat Januar 2011 und 21,2% im Dezember 2011.

Gleichermaßen beunruhigend sind auch die folgenden Daten: Einer von zwei jungen Menschen (50,8%) im Alter von bis zu 24 Jahren ist ohne Arbeit, während die Anzahl der Beschäftigten im Verhältnis zum Vorjahr um 345.000, also fast 9% sank. Was die geographische Verteilung der Arbeitslosigkeit betrifft, wird die höchste Arbeitslosenquote mit 23,2% nunmehr in Attika verzeichnet und liegt damit inzwischen sogar noch vor Makedonien – Thrakien, die niedrigste dagegen mit 14,9% auf den Inseln der Ägäis.

Um die Dramatik der Situation zu begreifen, reicht ein Blick auf die Daten der vergangenen Jahre. Im Januar 2008 belief sich die Arbeitslosenrate auf 7,8%. Innerhalb von vier Jahren hat sich die Quote also praktisch verdreifacht, während die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen von 382.801 um das 2,8-Fache auf 1.084.668 stieg.

(Quelle: Newsbeast)

Über eine Million Arbeitslose in Griechenland

16. März 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 421 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland stieg Ende 2011 die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr 2010 um 44,1 Prozent auf 1.025.877 Personen.

Die von der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) veröffentlichte Untersuchung des Arbeitskräftepotentials gibt die explosive Situation auf dem Arbeitsmarkt in Griechenland wieder, wo sich die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen gegen Ende 2011 auf 1.025.877 Personen belief, während die Anzahl der erfassten Beschäftigten unter 4 Millionen, nämlich konkret auf 3.932.790 Personen sank.

Im letzten Quartal 2011 erreichte die Arbeitslosenquote damit 20,7%, gegenüber 17,7% im dritten Quartal 2011 und 14,2% des entsprechenden Quartals des Vorjahres 2010. Die Beschäftigung wiederum sank im vierten Quartal 2011 um 3,6% im Vergleich zum vorherigen Quartal und um 8,5% im Vergleich zum letzten Quartal des Jahres 2010.

Die Anzahl der Arbeitslosen stieg im letzten Quartal 2011 um 16,8% im Vergleich zum vorherigen Quartal und um 44,1% im Vergleich zu 2010.

(Quelle: To Vima)

Zehntausende Firmenschließungen in Griechenland

29. Februar 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 2.982 4 Kommentare

In Griechenland wird mit zehntausenden Firmenschließungen im Jahr 2012 gerechnet, die unter anderem erheblich zum weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit beitragen werden.

In einer Untersuchung des Instituts für Kleinunternehmen, die von dem Zentralen Dachverband der Freiberufler, Gewerbetreibenden und Kaufleute in Griechenland (GSEVEE bzw. griechisch ΓΣΕΒΕΕ) präsentiert wurde, wird notiert, dass im Jahr 2012 wegen der erwarteten Schließung von rund 180.000 Unternehmen die Arbeitslosigkeit um weitere 240.000 Personen steigen wird.

Wie der Präsident des Dachverbands Dimitris Asimakopoulos betonte, befinden sich – in absoluten Zahlen ausgedrückt – von den 743.000 kleinen und mittleren Unternehmen des Marktes 180.000 (24,3%) Unternehmen im „roten Bereich“, während bei weiteren 200.000 Unternehmen (26,9%) die Wahrscheinlichkeit besteht, sich mit der Einstellung ihres Betriebs konfrontiert zu sehen. Zu den hoch gefährdeten Unternehmen (Anteil von mehr als 50%) zählen die Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten sowie auch jene, die einen Jahresumsatz von unter 100.000 Euro haben.
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Griechen suchen sogar in Argentinien nach Arbeit

27. Februar 2012 / Aufrufe: 321 Kommentare ausgeschaltet

Auslandsgriechen in Argentinien erhalten derzeit dutzende Lebensläufe aus Griechenland, um bei der Suche nach Arbeitsstellen behilflich zu sein.

Griechische Bürger suchen selbst in Ländern wie Argentinien, die den Alptraum der Staatsinsolvenz durchlebten und sich heute auf einem Kurs des wirtschaftlichen Aufschwungs befinden, nach einer Zukunftsperspektive. Nachdem inzwischen rund eineinhalb Millionen Arbeitslose die Realität in Griechenland reflektieren, ziehen immer mehr Griechen in der Hoffnung auf einen – sei es auch nur bescheidenen – Lebensunterhalt sogar auch eine Auswanderung nach Buenos Aires in Betracht.

Wie die Zeitung „Typos tis Kyriakis“ anführt, verschicken hauptsächlich junge Leute, die ihre Arbeit verloren haben und in Griechenland nicht mehr zu überleben vermögen, in der Hoffnung auf einen Arbeitsplatz in Australien, Amerika oder Kanada nun auch zu Dutzenden Lebensläufe an in Argentinien lebende Griechen.

(Quelle: Newsbeast)

Mikis Theodorakis spricht von Verschwörung gegen Griechenland

15. Februar 2012 / Aktualisiert: 01. November 2016 / Aufrufe: 43.561 159 Kommentare

In einem offenen Brief an die internationale öffentliche Meinung bezichtigt Mikis Theodorakis Politiker und Banken der Verschwörung gegen das griechische Volk.

Mikis Theodorakis (2004)
Mikis Theodorakis (2004)
(Foto: Gwagner1000)

Der heute (fast) 87-jährige griechische Komponist, Schriftsteller und Politiker Mikis Theodorakis spricht in einem offenen Brief an die internationale öffentliche Meinung von einer Verschwörung griechischer und ausländischer Akteure gegen das griechische Volk und der drohenden Gefahr, dass Griechenland durch Arbeitslosigkeit, Hunger und Verelendung in den kommenden Jahren endgültig ausgelöscht wird.

Das nachstehend ungekürzt in deutscher Übersetzung wiedergegebene Schreiben wurde am Dienstag (14. Februar 2012) publiziert, jedoch von Mikis Theodorakis bereits am Sonntag (12. Februar 2012) aufgesetzt, bevor er zusammen mit dem als Widerstandkämpfer gegen die deutsche Besatzung bekannt gewordenen heute 89-jährigen Politiker und Schriftsteller Manolis Glezos anlässlich des im Eilverfahren debattierten Gesetzentwurfs zur Ratifizierung des neuen Kreditabkommens und der damit einhergehenden drakonischen Sparmaßnahmen das Parlamentsgebäude aufsuchen wollte, wobei jedoch beide dem ungezügelten Einsatz von Chemikalien durch die Polizei zum Opfer fielen.
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Arbeitslosigkeit in Griechenland bei 21 Prozent

10. Februar 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 1.484 10 Kommentare

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland erreicht jeden Monat neue Höchststände und belief sich im November 2011 mit über 1 Million Arbeitslosen auf bereits knapp 21 Prozent.

Laut den aktuellen Daten, welche am Donnerstag (09. Februar 2012) die griechische Statistik-Behörde ELSTAT bekannt gab, schnellte im November 2011 die Arbeitslosenquote auf das Rekord-Niveau von 20,9%, da die tiefe Rezession und die drastischen Sparmaßnahmen zu einer dramatischen Schrumpfung der Beschäftigung führen.

Die offizielle statistische Arbeitslosigkeit stieg laut der ELSTAT im konkreten Monat um 7 Prozentpunkte im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2010, mit einem Anstieg der Arbeitslosen um etwa 337.000 Personen, wobei allein zwischen Oktober und November 2011 weitere 126.000 Personen in die „schwarzen Listen“ aufgenommen wurden.

Die wirtschaftlich nicht aktive Bevölkerung übersteigt nunmehr die Beschäftigten um 500.000 Personen, während ungefähr einer von zwei Jugendlichen arbeitslos ist. Mit der noch größeren Rezession als gegeben, welche die Maßnahmen des neuen Moratoriums bewirken werden, befürchten Wirtschaftsfunktionäre einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit.
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