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Artikel Tagged ‘arbeitslosigkeit’

OECD macht Hoffnungen auf Wachstum in Griechenland zunichte

8. Mai 2014 / Aufrufe: 743 3 Kommentare

Die OECD sprengt die Einschätzungen Kommission und der griechischen Regierung über ein Wachstum in Griechenland praktisch in die Luft.

Der griechischen Regierung zum Trotz, die anlässlich des Gangs an die Finanzmärkte das Nahen des Wachstums ausposaunt, prognostiziert die OECD für Griechenland ein weiteres Jahr der Rezession, weitere Senkungen der Löhne und eine vernachlässigbare Deeskalation der Arbeitslosigkeit.

Die Einschätzungen der OECD bezüglich einer Rezession von 0,3% stehen in direktem Gegensatz zu denen der Kommission, welche auch die griechische Regierung adoptiert hat und von einem Wachstum von 0,6% im Jahr 2014 sprechen. Eine Rückkehr zum Wachstum prognostiziert die OECD für das Jahr 2015 und siedelt es bei 1,9% des BIP an, also ebenfalls erheblich niedriger als die Prognose des Finanzministeriums und der Kommission über 2,9% des BIP.
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Griechenland: Success Story vernichtete 2013 fast 100000 Arbeitsplätze

10. März 2014 / Aktualisiert: 07. Juni 2017 / Aufrufe: 846 2 Kommentare

Im Rahmen der vielzitierten Success Story Griechenlands gingen allein im Jahr 2013 fast 100000 weitere Arbeitsplätze verloren.

Eine der größten Errungenschaften der griechischen Regierung Samaras stellt die Tatsache dar, dass im vergangenen Jahr Rahmen der bejubelten „Success Story“ innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten weitere 99.226 Arbeitsplätze verloren gingen, also im Jahr 2013 im Durchschnitt jeden Tag 330 Arbeitsplätze vom Markt „verschwanden“.

Und nun soll niemand eilen und meinen, in den vorherigen Jahren – sprich in den beiden ersten Jahren des Memorandums – seien die Zahlen noch „schlimmer“ gewesen … . Stellt es für eine Regierung eine Errungenschaft dar, auf einem Markt, auf dem die Arbeitslosigkeit sich bereits bei über 25% bewegt, innerhalb eines Jahres deren Anstieg auf 28% zu erzielen?
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Success Story Griechenlands in einem einzigen Bericht

5. März 2014 / Aufrufe: 2.654 1 Kommentar

Der Jahresbericht 2013 der Griechischen Bank offenbart das Ausmaß der Katastrophe der Memorandums-Politik für die Bürger und die Wirtschaft des Landes.

Ein vernichtender Report über die vier Jahre des Memorandums ist der Jahresbericht der Griechischen Bank, der auf klarste Weise die Katastrophe wiedergibt, die in der griechischen Wirtschaft stattgefunden hat. Die Fakten sind ein unerschütterlicher Zeuge der finsteren Realität, die das Land unter dem Joch der Troikaner durchlebt, wobei alle letzten Regierungen schwerste Verantwortung für ihre Beschlüsse tragen.

Obwohl der Direktor der Griechischen Bank eine Note des Optimismus verbreiten wollte, indem er – natürlich ohne sich auf konkrete Zahlen zu beziehen – meinte, in diesem Jahr werde es ein Wachstum geben und die Arbeitslosigkeit sinken, stellt die Tatsache, dass die Bürger, die sich am Rand der Armut befinden, fast 3.800.000 Personen zählen, für sich allein ein schockierendes Fakt dar.
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Arbeitslosigkeit in Griechenland bei 28 Prozent!

14. Februar 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 306 Kommentare ausgeschaltet

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland erreichte im November 2013 mit 28 Prozent zum wiederholten Mal einen neuen historischen Höchststand.

Laut den Daten des Statistikamts Griechenlands (ELSTAT) stieg in im November 2013 die statistische Arbeitslosenquote auf 28%, gegenüber 26,3% im November 2012 und 27,7% im Oktober 2013. Die Beschäftigten beliefen sich auf 3.550.679 und die (offiziell registrierten) Arbeitslosen auf 1.382.062 Personen.

Die Anzahl der Beschäftigten sank somit um 112.752 Personen im Vergleich zu November 2012 (Rückgang um 3,1%) und um 35.726 Personen im Vergleich zu Oktober 2013 (Rückgang um 1,0%). Die Anzahl der Arbeitslosen stieg dagegen um 78.041 Personen im Vergleich zu November 2012 (Zunahme um 6,0%) und um 5.698 Personen im Vergleich zu Oktober 2013 (Zunahme um 0,4%) an.

Die wirtschaftlich nicht aktiven Personen, also Personen, die weder arbeiten noch Arbeit suchen, nahmen im Vergleich zu November 2012 um 36.448 (Anstieg um 1,1%) und im Vergleich zu Oktober 2013 um 6.331 (Anstieg um 0,2%) zu.

(Quelle: Imerisia.gr)

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Griechenland bleibt Europa-Champion bei Arbeitslosigkeit

3. Februar 2014 / Aktualisiert: 01. Oktober 2017 / Aufrufe: 767 2 Kommentare

Griechenland belegte im Oktober 2013 innerhalb sowohl der EU als auch der Eurozone erneut den traurigen Spitzenplatz bei der Arbeitslosigkeit.

Laut den am 31 Januar 2014 an die Öffentlichkeit gegebenen Daten des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) gestaltete sich in Griechenland die Arbeitslosigkeit im Oktober 2013  auf 27,8% und verzeichnete im Vergleich zum Vormonat September 2013 (27,7%) einen leichten Anstieg.

Konstant bei 12% bleibt außerdem die Arbeitslosigkeit in der Eurozone von Oktober 2013 bis Dezember 2013, während die Arbeitslosigkeit in der „EU der 28“ von 10,8% im November 2013  einen leichten Rückgang auf 10,7% im Dezember 2013 verzeichnete. Über die Arbeitslosigkeit in Griechenland in den Monaten November und Dezember 2013 liegen noch keine Daten vor.
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Griechenland umwirbt qualitative Immigranten

2. Februar 2014 / Aktualisiert: 25. März 2015 / Aufrufe: 905 2 Kommentare

Mit einer Werbekampagne in ausländischen Wirtschaftsmagazinen werden qualifizierte junge Leute aufgerufen, das Abenteuer der Arbeitslosigkeit in Griechenland zu erleben.

Der griechische Minister für öffentliche Ordnung, Nikos Dendias, beginnt eine Werbekampagne in Ländern der entwickelten Welt, um „qualitative“ Immigranten, sprich junge Leute mit einem höheren Bildungs- und Wirtschaftsniveau zu akquirieren und davon zu überzeugen, illegal nach Griechenland zu kommen.

Lebe Deine Illegale Immigration in Griechenland
Als König Ludwig gekleidet präsentiert Ordnungsminister Nikos Dendias den Journalisten die Plakate der neuen dynamischen Kampagne.


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Griechenland wird 2030 das Niveau von 2009 wiedererreichen

31. Januar 2014 / Aufrufe: 1.459 7 Kommentare

Interview mit Professor Zafiris Tzannatos, Teil 3 – Arbeitslosigkeit, Sozialpolitik und allgemeine Perspektiven in Griechenland.

Ab dem Moment, wo Griechenland nicht einer volkswirtschaftlichen Schock-Angleichung entging, schuldet es nun, seine Ausgaben zu Gunsten der Bedürftigen zu rationalisieren und alles zu unternehmen, um Investitionen in Höhe vieler Mrd. mit dem Ziel anzuziehen, die Arbeitslosigkeit zu senken„, erklärt der ehemalige Berater der Weltbank und der Internationalen Arbeitsorganisation, Zafiris Tzannatos, der in einem Interview mit naftemporiki.gr (Teil 3) die gesellschaftlichen Auswirkungen der Krise unterstreicht.

Es sei angemerkt, dass aufgrund des erheblichen Umfangs das in Rede stehende Interview in drei einzelne Beiträge aufgeteilt wurde:

Professor Zafiris Tzannatos war Leiter der Gruppe, die das Programm für die Beschäftigung und den sozialen Bereich des damals größten Rettungsprogramms in der Geschichte plante, nämlich für Südkorea im Jahr 1997. Er ist ehemaliger Präsident der Schule für Wirtschaft der Amerikanischen Universität in Beirut und war höherer Berater der Internationalen Arbeitsorganisation, der Weltbank und der Regierungen des Libanon und der Emirate.
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Unbezahlte Beschäftigung soll Arbeitslosigkeit in Griechenland senken

28. Januar 2014 / Aufrufe: 3.763 2 Kommentare

Ein Gutachter des KEPE in Griechenland schlägt zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit unter anderem die Abschaffung des Mindestlohns für junge Arbeitnehmer vor.

Wie die Arbeitslosigkeit bewältigt wird? Indem junge Leute ein Jahr lang … umsonst arbeiten, schlägt unter anderem ein Gutachter des Zentrums für Planung und Wirtschaftsforschung (KEPE) vor und signalisiert damit eine weitere Deregulierung des Arbeitsmarkts, damit dem brennenden gesellschaftlichen Problem der Arbeitslosigkeit begegnet wird.

In völliger Gleichschaltung mit den … innovativen Ideen internationaler Wirtschaftsorganismen, deren Adoption zu der heutigen Zerschlagung der Arbeitsverhältnisse und der Abschaffung eines jeden „Sicherheitsnetzes“ für die Arbeitnehmer führte, schlägt der Forscher des KEPE, Dr. Ioannis Cholezas, für die jungen Leute die Abschaffung des Mindestlohns für ein Jahr vor!
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Griechenland: Primärer Überschuss der Angst oder der Hoffnung?

2. Januar 2014 / Aufrufe: 1.739 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland scheint fast nichts mehr wie früher zu sein und Ungleichheit, Unsicherheit, und Armut erweisen sich als das Triptychon der Katastrophe.

Griechenland in Erwartung des Jahres 2014. Eine Landschaft im Smog. Ein Nebel der Armut und des Energiemangels erstickt das griechische Volk. Hunderttausende Haushalte frieren und sitzen im Dunkeln, vegetieren mit den Krümeln dahin, die ihnen der demontierte Sozialstaat gewährt. In den Wohnhäusern sind die Mieter in zwei Kategorien gespalten: jene, die frieren und (trotzdem) die Umlagen bezahlen, und jene, die frieren, jedoch nicht zahlen können. Jedenfalls frieren alle, buchstäblich oder metaphorisch.

Gab es jemals irgend eine Form der Unterdrückung, die gegenüber denen, die ihr unterlagen, nicht als etwas Natürliches dargestellt wurde?“ (John Stuart Mill, The Subjection of Women)
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Historischer Höchststand der Arbeitslosigkeit in Griechenland

12. Dezember 2013 / Aufrufe: 515 Kommentare ausgeschaltet

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland erreichte im September 2013 mit 27,4 Prozent einen neuen historischen Höchststand.

Die saisonal bereinigte Arbeitslosenquote stieg in Griechenland im September 2013 auf einen neuen historischen Rekord und erreichte 27,4%, gegenüber 26% im September 2012 und 27,3% im August 2013.

Laut den Angaben der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) erreichte September 2012 die Anzahl der Arbeitslosen 1.376.463 Personen und stieg damit um 77.161 Personen im Vergleich zu September 2012 (+ 5,9%) und um 14.023 Personen im Vergleich zu August 2013 (+ 1,0%).
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