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Artikel Tagged ‘arbeitslosigkeit’

Arbeitslosigkeit wird in Griechenland zum Alptraum

27. Dezember 2011 / Aktualisiert: 02. Januar 2012 / Aufrufe: 1.113 10 Kommentare

Das Institut für Arbeit der gewerkschaftlichen Dachorganisationen in Griechenland prognostiziert für 2012 einen Anstieg der realen Arbeitslosigkeit auf 28 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland hat dramatische Dimensionen angenommen, und unter anderem speziell in Nordgriechenland, wo die statistische Quote der Arbeitssuchenden bereits heute deutlich über 20%  liegt, gleicht die Arbeitsmarklage inzwischen einem wahren Alptraum.

Der steile Anstieg der Entlassungen und die zahlreichen Unternehmensschließungen ließen die Arbeitslosenquote in ganz Griechenland in die Höhe schießen: so befinden sich auf Basis der offiziellen Daten bezeichnenderweise allein im Gebiet von Attika rund 250.000 Personen außerhalb des Arbeitsmarktes (wozu anzumerken ist, dass die reale Anzahl der Arbeitslosen in Wirklichkeit sehr viel höher liegt).
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Auch Arbeitslose in Griechenland müssen Solidaritätsabgabe zahlen

28. November 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 584 2 Kommentare

In Griechenland müssen selbst Arbeitslose die rückwirkend für das Jahr 2010 erhobene neue Solidaritätsabgabe zahlen, wenn sie auch nur einen einzigen Tag beschäftigt waren.

Entgegen den gehegten Hoffnungen, von der rückwirkenden Solidaritätsabgabe auf Einkommen des Jahres 2010 befreit zu werden, müssen letztendlich auch zahllose Arbeitslose die neue Abgabe nebst den Strafzinsen in Höhe von 1% pro Monat ab August 2011 entrichten. Mit dieser negativen Entwicklung werden sich unmittelbar all jene Arbeitslosen konfrontiert sehen, die zwar die Befreiung von der neuen Sondersteuer beantragt hatten, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen jedoch nicht als Arbeitslose anerkannt werden, wenn sie vor der Registrierung bei der Arbeitsbehörde OAED sei es auch nur ein minimales Einkommen hatten.

Die einschlägigen Bescheide über die Ablehnung der Befreiung von der Abgabe werden in nächster Zeit massenweise den Betroffenen zugestellt werden, womit sie nicht nur die Abgabe nachzuzahlen haben, sondern zusätzlich Strafsteuern ab August 2011 zahlen müssen. Der im Oktober 2011 (also immerhin 3 Monate nach Ratifizierung des einschlägigen Gesetzes) ergangene ergänzende Runderlass des Finanzministeriums mag eindeutig gewesen sein, jedoch beginnen die Arbeitslosen erst jetzt die Härte des Gesetzes zu spüren bekommen:
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Rezession in Griechenland führt zu neuen Rentenkürzungen

25. November 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 1.067 3 Kommentare

Anhaltende Rezession, explodierende Arbeitslosigkeit und Kürzung der staatlichen Zuschüsse führen unausweichlich zu neuen Kürzungen der Renten in Griechenland.

In Griechenland werden erneut die Haupt- und Zusatzrenten gekürzt werden müssen, da infolge der tiefen Rezession und ständig steigenden Arbeitslosigkeit und dem damit einhergehenden rapiden Rückgang des Beitragsaufkommens die Überlebensfähigkeit der Rentenkassen inzwischen unmittelbar gefährdet ist. Obendrein wird sich die bereits in diesem Jahr brisante Finanzlage der Versicherungsträger im Jahr 2012 noch weiter zuspitzen,

Auf neu Eingriffe in das Versicherungssystem zur Einschränkung der Ausgaben lassen außerdem auch die Daten des Haushaltsentwurf für das Jahr 2012 schließen, da sich die wirtschaftlichen Größen der Einnahmen aus Beiträgen deutlich überbewertet zeigen und die vorgesehenen staatlichen Zuschüsse an das Sozialversicherungssystem eindeutig geringer sind als im Jahr 2011. Die sich während der letzten Tage – mit der Verzögerung der Auszahlung der sechsten Kredit-Tranche an das Land – offenbarte Schwierigkeit der Rentenkassen, der Deckung der Leistungen für das Jahr 2011 zu entsprechen, zeigt die Ausweglosigkeit auf, mit der sich die Kassen im nächsten Jahr konfrontiert sehen werden.

Zwei Punkte des staatlichen Haushaltsentwurfs für das Jahr 2012 Etats signalisieren die unabwendbare Notwendigkeit, 2012 neue Maßnahmen zu ergreifen.
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Explosion der Arbeitslosigkeit in Griechenland

13. November 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 3.561 15 Kommentare

Die explodierende Arbeitslosigkeit in Griechenland übertrifft alle Befürchtungen, da die offizielle Arbeitslosenquote bereits im August 2011 auf über 18 Prozent emporschnellte.

Laut den aktuellen Daten der nationalen griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) explodierte für einen weiteren Monat die Arbeitslosenquote und gestaltete sich im August 2011 auf 18,4%, gegenüber 16,5% im Vormonat. Das Alptraumszenarium der Gewerkschaften bezüglich 1.000.000 Arbeitsloser bis Ende des Jahres 2011 bestätigte sich damit schon jetzt, da die Anzahl der registrierten Arbeitslosen bereits im August 907.963 Personen erreichten. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Gewerkschaften sprechen jedenfalls für das Jahr 2012 von einer realen Arbeitslosigkeit von über 28%!

Speziell erhöhte sich die Anzahl der offiziell erfassten Arbeitslosen innerhalb eines Jahres um ungefähr 295.000 Personen, womit die wirtschaftlich inaktive Bevölkerung die Anzahl der Beschäftigten inzwischen um etwa 400.000 Personen übersteigt, wobei die Jugendarbeitslosigkeit 43,5% erreicht. Die mit der üblichen Verzögerung erst jetzt publizierten Daten der ELSTAT für August 2011 sind um so beunruhigender, als zu berücksichtigen ist, dass während der Sommermonate infolge der saisonbedingten Nachfrage nach Arbeitskräften die Arbeitslosigkeit in Griechenland bisher in der Regel immer rückläufig war.
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26 Prozent Arbeitslosigkeit und neue Rentenkürzungen in Griechenland

30. September 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 1.620 Kommentare ausgeschaltet

Der Dachverband der Arbeiterorganisationen in Griechenland prognostiziert eine Arbeitslosenquote bei 26 Prozent bis 2012 und weitere Kürzungen der Löhne und Renten.

Mit albtraumhaften Prognosen bezüglich einer realen Arbeitslosenquote von 26% im Jahr 2012 und signifikanter weiterer Kürzungen der Löhne und Renten betont das Institut für Arbeit (INE) des Dachverbands der Arbeiterorganisationen (GSEE) in seinem Bericht über die griechische Wirtschaft und die Beschäftigung, dass diese beiden Themen die größten Probleme sein werden, mit denen die griechische Wirtschaft in den nächsten Jahren konfrontiert sein wird.

Weiter und gerade wegen der Höhe der Arbeitslosigkeit, die auf das Niveau des Jahres 1960 zurückkehrt, prognostiziert der Bericht, dass neue und noch nachteiligere Änderungen im Versicherungssystem erforderlich sein werden, die zu noch geringeren Renten führen werden. Wie der der wissenschaftliche Leiter des INE/GSEE  S. Rompolis betont, wird die kontinuierliche Minderung der Renten die „negative Proportionalität“ etablieren, also dass die Arbeitnehmer Renten erhalten werden, die geringer als die von ihnen eingezahlten Beiträge sind.
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Arbeitslosigkeit in Griechenland bis Ende 2011 bei wenigstens 20 Prozent

5. September 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.759 3 Kommentare

Die Regierung in Griechenland rechnet bis Ende 2011 mit einem Anstieg der offiziellen Arbeitslosenquote auf wenigstens 20 Prozent.

Der griechische Arbeitsminister Jorgos Koutroumanis kündigte ünverblümt an, dass bis Ende des Jahres 2011 zwei von zehn Griechen arbeitslos sein werden und räumte ein, dass sich in Griechenland die offizielle (!) Arbeitslosenquote derzeit bei 16,5% bewegt und steigende Tendenzen aufweist.

Ebenfalls gemäß den Berechnungen des Arbeitsministeriums „werden sich in den nächsten ein bis zwei Monaten mit dem Auslaufen der touristischen Saison weitere 100.000 bis 120.000 Arbeitslose bei der Arbeitslosenkasse einfinden und zu den ungefähr 200.000 Arbeitslosen, die derzeit von der OAED Arbeitslosenhilfe erhalten, und den 800.000 bei der OAED registrierten Arbeitslosen hinzukommen„.


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Arbeitslosigkeit in Griechenland auf historischem Höchststand

12. August 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 1.501 2 Kommentare

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland erreichte im Mai 2011 erneut einen historischen Höchststand und könnte im kommenden Winter sogar auf weit über 20 Prozent ansteigen.

In Griechenland erreichte im Monat Mai 2011 die offizielle Arbeitslosenquote mit 16,6% erneut einen historischen Höchststand (Mai 2010: 12%, April 2011: 15,8%). Die Anzahl der registrierten Arbeitslosen stieg im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat Mai 2010 um 220.534 (Anstieg von 36,6%) und im Vergleich zum Vormonat April 2011 um 36.260 (Anstieg um 4,6%) an. Die höchsten Arbeitslosenquoten wurden in Makedonien und Thrakien verzeichnet, wogegen sich im Großraum Attika ein geringfügiger Rückgang einstellt.

Angesichts dieser Entwicklung fallen die Prognosen für den bevorstehenden Herbst äußerst erschreckend aus, weil dann die touristischen Regionen keine Arbeitslosen mehr absorbieren und andererseits Saisonpersonal entlassen oder freigestellt werden wird. Bezeichnend ist im übrigen auch die Äußerung des Arbeitsministers Jorgos Koutroumanis, der angesichts der explodierenden Arbeitslosigkeit vor dem „schwersten Winter seit Jahrzehnten“ warnte.
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Branchen-Arbeitslosenquote in Rodopi in Griechenland bis 85 Prozent

5. August 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 344 Kommentare ausgeschaltet

Das Firmensterben in Griechenland hat in der Präfektur Rodopi die Arbeitslosenquote in den beiden wichtigsten Wirtschaftsbereichen der Region auf bis zu 85 Prozent steigen lassen.

Besonders beunruhigend sind die Daten bezüglich der Schließung von Unternehmen und des Anstiegs der Arbeitslosigkeit, wie Euripides Stylianidis, Abgeordneter der Partei Nea Dimokratia, in einer von ihm gestellten parlamentarischen Anfrage enthüllt. Laut den Angaben des Arbeitszentrums Komotini, auf welche sich der Abgeordnete beruft, haben konkret von insgesamt 68 Fabriken 24 endgültig geschlossen, und von den verbliebenen 44 sind nur 5 tatsächlich in Betrieb, während in den übrigen 39 Fabriken der Betrieb reduziert ist und Verzögerung von Lohnzahlungen, Freistellungen, unbezahlte Urlaube und „elastische“ Arbeitszeiten verzeichnet werden.

Wie der Abgeordnete der N.D. betont, hat speziell in den beiden bedeutendsten in der Präfektur Rodopi aktiven Branchen, nämlich in der Textilindustrie und auf dem Bausektor, die Arbeitslosigkeit sogar Raten von 85% bzw. 79,9% erreicht. Weiter führt Euripides Stylianidis an, dass diese schwierige Lage noch verschlimmert wird, da der Staat darin fortfährt, die Mehrwertsteuer zu erhöhen, die Unternehmen mit zusätzlichen Steuern zu belasten, seine gesetzlichen Verpflichtungen gegenüber den Unternehmen nicht nachzukommen (12%ige Förderung durch die Arbeitsbehörde OAED, Mehrwertsteuer-Rückzahlung, Verpflichtungen gegenüber Lieferanten), das Entwicklungsgesetz nicht zu aktivieren und die eingereichten neuen Investitionspläne nicht zu genehmigen oder die Exportorientierung der Unternehmen nicht zu unterstützen.

Wie Euripides Stylianidis moniert, gibt der stellvertretende Finanzminister Pantelis Ikonomou in seiner Antwort nicht nur keine Lösungen des Problems, sondern erklärt global und unbestimmt: „Die Verwaltung unternimmt jede mögliche Anstrengung zur Normalisierung des Zeitraums der Mehrwertsteuer-Rückzahlung, unter paralleler Wahrung der Interessen des Staates„! Und als ob dies nicht reichen würde, erinnert er daran, dass seit dem 02/07/2010 die Rückzahlungen der Mehrwertsteuer unter der Voraussetzung ohne Kontrolle erfolgen, dass die zurückgeforderten Beträge nicht höher als 30.000 Euro sind, womit er substantiell auch die Existenz des Problems eingesteht, da für höhere Beträge (die sich auf die Unternehmen beziehen) die Rückzahlungen erst nach einer vorläufigen oder regulären Unternehmensprüfung erfolgen.

(Quelle: Vradyni)

Sparprogramm vernichtet Kleinunternehmen in Griechenland

30. Juni 2011 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 580 Kommentare ausgeschaltet

Das neue volkswirtschaftliche Rahmenprogramm in Griechenland lässt einen explosiven Anstieg der Unternehmensschließungen und der Arbeitslosigkeit befürchten.

Die gänzliche und kategorische Ablehnung des Gesetzes zur Umsetzung des neuen „Mittelfristigen Volkswirtschaftlichen Rahmenprogramms 2011 – 2015“ drückt der Dachverband GSEVEE aus, dessen Vorstand gestern zur Besetzung des Wirtschaftsministeriums schritt und auf diese Weise gegen die Weigerung des Sprechers des Ministeriums protestierte, ein programmiertes Treffen zur Übergabe eines Memorandums wahrzunehmen.

Der zentrale Dachverband der Freiberufler, Gewerbetreibenden und Kaufleute Griechenlands (GSEVEE / ΓΣΕΒΕΕ) bringt in einer Bekanntmachung seine entschiedene Ablehnung der in dem Anwendungsgesetz vorgesehenen Maßnahmen zum Ausdruck und betont, dass die neuen Maßnahmen nicht nur katastrophale Konsequenzen für die Mini- und Kleinunternehmen herbeiführen werden, sondern fortan auch die Erreichung der gesetzten Ziele in Frage stellen. Wie betont wird, erhöhen die verfügten Maßnahmen noch mehr den Druck auf die kleinen Unternehmen, mit dem sicheren Ergebnis einer explosiven Zunahme der Unternehmensschließung und des Emporschießens der Arbeitslosigkeit auf bisher Höhen.
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Arbeitslosigkeit in Griechenland über sechzehn Prozent

9. Juni 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.646 Kommentare ausgeschaltet

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland erreichte März 2011 mit mehr als achthunderttausend registrierten Arbeitslosen einen neuen Höchststand seit 1983.

Laut den Daten der OECD stieg in Griechenland im Monat März 2011 die Arbeitslosenquote auf 16,2 %, was dem höchsten Stand seit 1983 entspricht. Kennzeichnend für die derzeitige Lage ist, dass die Anzahl der registrierten Arbeitslosen innerhalb von zwölf Monaten um 40 % anstieg und die Jugendarbeitslosigkeit inzwischen sogar bei über 42 % liegt.

Die Daten der nationalen Behörde für Statistik (ELSTAT) weisen einen Anstieg der Arbeitslosenquote von 11,6 % im März 2010 auf 15,9 % im Februar 2011 und 16,2 % im März 2011 aus, während in den Arbeitslosenregistern Ende März 2011 inzwischen 811.340 Personen geführt wurden. Ebenfalls auf Basis der Daten der ELSTAT beläuft sich die wirtschaftlich aktive Bevölkerung auf 4.335.461 Personen. Die Gesamtzahl aller Beschäftigten wird auf 4.185.325 Personen geschätzt, was im Vergleich zu März 2010 einen Rückgang von 238.574 Personen bzw. 5,4 % entspricht.
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