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Artikel Tagged ‘arbeitslosenrate’

Arbeitslosigkeit in Griechenland über 27 Prozent

13. April 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 753 1 Kommentar

Die offizielle statistische Arbeitslosenquote stieg in Griechenland im Januar 2013 auf über 27 Prozent, während die Jugendarbeitslosigkeit weiterhin bei 60 Prozent liegt.

In Griechenland erreichte die offizielle statistische Arbeitslosigkeit im Monat Januar 2013 einen neuen Rekordstand von 27,2 Prozent (gegenüber 25,7 Prozent im Dezember 2012), während speziell in der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen nach wie vor 6 von 10 Personen arbeitslos sind und die Arbeitslosigkeit bei den Frauen auf über 30 Prozent stieg.

Verlauf der Arbeitslosigkeit in Griechenland Januar 2010 – Januar 2013
Arbeitslosigkeit in Griechenland Januar 2010 - Januar 2013
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Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland über 60 Prozent

15. Februar 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 1.714 22 Kommentare

In Griechenland erreichte die offizielle statistische Arbeitslosenquote für November 2012 27 Prozent und die Jugendarbeitslosigkeit überstieg sogar 60 Prozent.

Laut den Daten, welche die nationale Statistikbehörde (ELSTAT) an die Öffentlichkeit gab, erreichte in Griechenland die offizielle statistische Arbeitslosenquote 27%, gegenüber 20,8% im November 2011 und 26,6% im Oktober 2012. Die reale Arbeitslosigkeit wird dagegen bereits jetzt auf über 30% veranschlagt.

Nicht zuletzt angesichts der nachhaltigen Rezession, die laut den vorläufigen Daten der ELSTAT das griechische BIP im letzten Quartal 2012 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum 2011 um weitere 6% schrumpfen ließ, kann dieser neue Höchststand der Arbeitslosigkeit jedoch keinesfalls als das „Ende der Fahnenstange“ betrachtet werden.

Aus einem Bericht des staatlichen Zentrums für Planung und Wirtschaftsforschung (KEPE), der in den kommenden Tagen veröffentlicht werden soll, geht hervor, dass die griechische Wirtschaft sich auf einem Tiefpunkt befindet: auch für 2013 wird mit einer Rezessionsrate von über 4,1% gerechnet, während ein weiterer Anstieg der „offiziellen“ statistischen Arbeitslosigkeit auf das schockierende Niveau von 30% erwartet wird.

Die nachstehenden Tabellen vermitteln die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Griechenland während der Jahre 2007 – 2012 mit jeweiligem Bezugsmonat den November.
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40% der Beschäftigten in Griechenland sind nicht versichert

16. April 2012 / Aufrufe: 270 Kommentare ausgeschaltet

Aus den einschlägigen Kontrollen des Jahres 2011 leitet sich ab, dass in Griechenland 40% der Arbeitnehmer ohne Sozialversicherung beschäftigt sind.

Mit einem Interventionsschreiben an den Premierminister Lukas Papadimos und die Vorsitzenden der Parteien verlangte in der vergangenen Woche (09 April 2012) der Leiter der IKA-ETAM Rovertos Spyropoulos die unmittelbare Ratifizierung einer gesetzlichen Regelung des Ministeriums für Arbeit und Sozialversicherung durch das Parlament, welche die Wegekosten der Kontrolleure bei den „Aktionen“ der Versicherungsanstalt IKA, der Einheit der Arbeitsinspektoren (S.EP.E), des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) und der Polizei zur Auffindung unversicherter Arbeitnehmer deckt, deren Anteil – wie aus den Kontrollen des Jahres 2011 hervorgeht – sich auf 38% beläuft.

Das Schreiben wurde zeitgleich mit der Bekanntmachung der IKA geschickt, innerhalb von nur zwei Tagen 256 ohne Sozialversicherung beschäftigte Arbeitnehmer ausgemacht zu haben:

  • 62 Taxifahrer bei 100 kontrollierten Taxi in Athen (außerdem wurde ein illegales Taxi mit gefälschten Kennzeichen gefunden und beschlagnahmt und der Fahrer verhaftet).
  • 130 Ausländer ohne Versicherung in 14 Fasson-Unternehmen und 4 Krankenhäusern.
  • 64 illegale Immigranten in 6 Krankenhäusern in Athen und Piräus, die als private Krankenpfleger beschäftigt waren, ohne über eine einschlägige Erlaubnis zu verfügen.

Gegen die Verantwortlichen wurden Geldstrafen von insgesamt über 95.000 Euro verhängt und in Zusammenarbeit der Dienststellen von IKA-ETAM, SDOE und SEPE gründliche Überprüfungen eingeleitet.

(Quelle: Imerisia)

Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland über 50 Prozent

15. April 2012 / Aufrufe: 448 Kommentare ausgeschaltet

Im Januar 2012 stiegen in Griechenland die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen auf 1,1 Millionen und die Jugendarbeitslosigkeit auf über 50 Prozent an.

Die Daten über die offiziell erfasste statistische Arbeitslosigkeit in Griechenland schockieren immer wieder aufs neue. Auf Basis des saisonal korrigierten Index für Januar 2012 erreichte die Arbeitslosenquote 21,8%, gegenüber 14,8% im entsprechenden Vorjahresmonat Januar 2011 und 21,2% im Dezember 2011.

Gleichermaßen beunruhigend sind auch die folgenden Daten: Einer von zwei jungen Menschen (50,8%) im Alter von bis zu 24 Jahren ist ohne Arbeit, während die Anzahl der Beschäftigten im Verhältnis zum Vorjahr um 345.000, also fast 9% sank. Was die geographische Verteilung der Arbeitslosigkeit betrifft, wird die höchste Arbeitslosenquote mit 23,2% nunmehr in Attika verzeichnet und liegt damit inzwischen sogar noch vor Makedonien – Thrakien, die niedrigste dagegen mit 14,9% auf den Inseln der Ägäis.

Um die Dramatik der Situation zu begreifen, reicht ein Blick auf die Daten der vergangenen Jahre. Im Januar 2008 belief sich die Arbeitslosenrate auf 7,8%. Innerhalb von vier Jahren hat sich die Quote also praktisch verdreifacht, während die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen von 382.801 um das 2,8-Fache auf 1.084.668 stieg.

(Quelle: Newsbeast)

Über eine Million Arbeitslose in Griechenland

16. März 2012 / Aufrufe: 346 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland stieg Ende 2011 die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr 2010 um 44,1 Prozent auf 1.025.877 Personen.

Die von der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) veröffentlichte Untersuchung des Arbeitskräftepotentials gibt die explosive Situation auf dem Arbeitsmarkt in Griechenland wieder, wo sich die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen gegen Ende 2011 auf 1.025.877 Personen belief, während die Anzahl der erfassten Beschäftigten unter 4 Millionen, nämlich konkret auf 3.932.790 Personen sank.

Im letzten Quartal 2011 erreichte die Arbeitslosenquote damit 20,7%, gegenüber 17,7% im dritten Quartal 2011 und 14,2% des entsprechenden Quartals des Vorjahres 2010. Die Beschäftigung wiederum sank im vierten Quartal 2011 um 3,6% im Vergleich zum vorherigen Quartal und um 8,5% im Vergleich zum letzten Quartal des Jahres 2010.

Die Anzahl der Arbeitslosen stieg im letzten Quartal 2011 um 16,8% im Vergleich zum vorherigen Quartal und um 44,1% im Vergleich zu 2010.

(Quelle: To Vima)

Arbeitslosigkeit wird in Griechenland zum Alptraum

27. Dezember 2011 / Aktualisiert: 02. Januar 2012 / Aufrufe: 1.033 10 Kommentare

Das Institut für Arbeit der gewerkschaftlichen Dachorganisationen in Griechenland prognostiziert für 2012 einen Anstieg der realen Arbeitslosigkeit auf 28 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland hat dramatische Dimensionen angenommen, und unter anderem speziell in Nordgriechenland, wo die statistische Quote der Arbeitssuchenden bereits heute deutlich über 20%  liegt, gleicht die Arbeitsmarklage inzwischen einem wahren Alptraum.

Der steile Anstieg der Entlassungen und die zahlreichen Unternehmensschließungen ließen die Arbeitslosenquote in ganz Griechenland in die Höhe schießen: so befinden sich auf Basis der offiziellen Daten bezeichnenderweise allein im Gebiet von Attika rund 250.000 Personen außerhalb des Arbeitsmarktes (wozu anzumerken ist, dass die reale Anzahl der Arbeitslosen in Wirklichkeit sehr viel höher liegt).
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Explosion der Arbeitslosigkeit in Griechenland

13. November 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.195 15 Kommentare

Die explodierende Arbeitslosigkeit in Griechenland übertrifft alle Befürchtungen, da die offizielle Arbeitslosenquote bereits im August 2011 auf über 18 Prozent emporschnellte.

Laut den aktuellen Daten der nationalen griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) explodierte für einen weiteren Monat die Arbeitslosenquote und gestaltete sich im August 2011 auf 18,4%, gegenüber 16,5% im Vormonat. Das Alptraumszenarium der Gewerkschaften bezüglich 1.000.000 Arbeitsloser bis Ende des Jahres 2011 bestätigte sich damit schon jetzt, da die Anzahl der registrierten Arbeitslosen bereits im August 907.963 Personen erreichten. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Gewerkschaften sprechen jedenfalls für das Jahr 2012 von einer realen Arbeitslosigkeit von über 28%!

Speziell erhöhte sich die Anzahl der offiziell erfassten Arbeitslosen innerhalb eines Jahres um ungefähr 295.000 Personen, womit die wirtschaftlich inaktive Bevölkerung die Anzahl der Beschäftigten inzwischen um etwa 400.000 Personen übersteigt, wobei die Jugendarbeitslosigkeit 43,5% erreicht. Die mit der üblichen Verzögerung erst jetzt publizierten Daten der ELSTAT für August 2011 sind um so beunruhigender, als zu berücksichtigen ist, dass während der Sommermonate infolge der saisonbedingten Nachfrage nach Arbeitskräften die Arbeitslosigkeit in Griechenland bisher in der Regel immer rückläufig war.
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Branchen-Arbeitslosenquote in Rodopi in Griechenland bis 85 Prozent

5. August 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 290 Kommentare ausgeschaltet

Das Firmensterben in Griechenland hat in der Präfektur Rodopi die Arbeitslosenquote in den beiden wichtigsten Wirtschaftsbereichen der Region auf bis zu 85 Prozent steigen lassen.

Besonders beunruhigend sind die Daten bezüglich der Schließung von Unternehmen und des Anstiegs der Arbeitslosigkeit, wie Euripides Stylianidis, Abgeordneter der Partei Nea Dimokratia, in einer von ihm gestellten parlamentarischen Anfrage enthüllt. Laut den Angaben des Arbeitszentrums Komotini, auf welche sich der Abgeordnete beruft, haben konkret von insgesamt 68 Fabriken 24 endgültig geschlossen, und von den verbliebenen 44 sind nur 5 tatsächlich in Betrieb, während in den übrigen 39 Fabriken der Betrieb reduziert ist und Verzögerung von Lohnzahlungen, Freistellungen, unbezahlte Urlaube und „elastische“ Arbeitszeiten verzeichnet werden.

Wie der Abgeordnete der N.D. betont, hat speziell in den beiden bedeutendsten in der Präfektur Rodopi aktiven Branchen, nämlich in der Textilindustrie und auf dem Bausektor, die Arbeitslosigkeit sogar Raten von 85% bzw. 79,9% erreicht. Weiter führt Euripides Stylianidis an, dass diese schwierige Lage noch verschlimmert wird, da der Staat darin fortfährt, die Mehrwertsteuer zu erhöhen, die Unternehmen mit zusätzlichen Steuern zu belasten, seine gesetzlichen Verpflichtungen gegenüber den Unternehmen nicht nachzukommen (12%ige Förderung durch die Arbeitsbehörde OAED, Mehrwertsteuer-Rückzahlung, Verpflichtungen gegenüber Lieferanten), das Entwicklungsgesetz nicht zu aktivieren und die eingereichten neuen Investitionspläne nicht zu genehmigen oder die Exportorientierung der Unternehmen nicht zu unterstützen.

Wie Euripides Stylianidis moniert, gibt der stellvertretende Finanzminister Pantelis Ikonomou in seiner Antwort nicht nur keine Lösungen des Problems, sondern erklärt global und unbestimmt: „Die Verwaltung unternimmt jede mögliche Anstrengung zur Normalisierung des Zeitraums der Mehrwertsteuer-Rückzahlung, unter paralleler Wahrung der Interessen des Staates„! Und als ob dies nicht reichen würde, erinnert er daran, dass seit dem 02/07/2010 die Rückzahlungen der Mehrwertsteuer unter der Voraussetzung ohne Kontrolle erfolgen, dass die zurückgeforderten Beträge nicht höher als 30.000 Euro sind, womit er substantiell auch die Existenz des Problems eingesteht, da für höhere Beträge (die sich auf die Unternehmen beziehen) die Rückzahlungen erst nach einer vorläufigen oder regulären Unternehmensprüfung erfolgen.

(Quelle: Vradyni)