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Artikel Tagged ‘arbeitslosenquote’

Arbeitslosigkeit in Griechenland über 27 Prozent

13. April 2013 / Aufrufe: 390 1 Kommentar

Die offizielle statistische Arbeitslosenquote stieg in Griechenland im Januar 2013 auf über 27 Prozent, während die Jugendarbeitslosigkeit weiterhin bei 60 Prozent liegt.

In Griechenland erreichte die offizielle statistische Arbeitslosigkeit im Monat Januar 2013 einen neuen Rekordstand von 27,2 Prozent (gegenüber 25,7 Prozent im Dezember 2012), während speziell in der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen nach wie vor 6 von 10 Personen arbeitslos sind und die Arbeitslosigkeit bei den Frauen auf über 30 Prozent stieg.

Verlauf der Arbeitslosigkeit in Griechenland Januar 2010 – Januar 2013
Arbeitslosigkeit in Griechenland Januar 2010 - Januar 2013

Arbeitslosenquote nach Altersgruppen

Laut der nationalen Statistikbehörde Griechenlands (ELSTAT) wird die höchste Arbeitslosigkeit bei den jungen Leuten im Alter von 15 bis 24 Jahren verzeichnet, in welcher Altersgruppe die Arbeitslosenquote von 51% im Januar 2013 auf 59,3% im Januar 2013 anstieg. Es folgen die Altersgruppen der 25- bis 34-Jährigen, wo die Arbeitslosigkeit von 29% im Januar 2012 auf 34,2% im Januar 2013 anstieg, und der 35- 44-Jährigen, bei denen die Arbeitslosigkeit von 18,2% im Januar 2013 auf 23,5% im Januar 2013 anstieg.

Altersgruppen Januar
2008 2009 2010 2011 2012 2013
15 – 24 22,5 25,6 31,0 37,1 51,0 59,3
25 – 34 10,8 11,5 14,1 21,1 29,0 34,2
35 – 44 5,9 6,9 9,1 12,3 18,2 23,5
45 – 54 4,3 5,3 7,4 10,2 15,6 20,5
55 – 64 3,5 4,1 5,3 7,2 11,6 16,8
65 – 74 0,9 1,0 1,5 2,0 3,6 6,9
Summe 7,8 8,9 10,9 14,8 21,5 27,2

Beschäftigte, Arbeitslose, wirtschaftlich Inaktive

Die Anzahl der offiziell erfassten Arbeitslosen stieg um 281.048 Personen im Vergleich zu Januar 2012 (+ 26,3%) und um 95.709 Personen im Vergleich zu Dezember 2012 (+ 7,6%) und erreichte insgesamt 1.348.742 Personen. Entsprechend sank die Anzahl der Beschäftigten um 270.629 Personen im Vergleich zu Januar 2012 (- 7,0%) und um 11.653 Personen im Vergleich zu Dezember 2012 (- 0,3%) und gestaltete sich auf insgesamt 3.617.771 Personen.

Januar
2008 2009 2010 2011 2012 2013
Beschäftigte 4.531.859 4.493.309 4.430.818 4.227.741 3.888.400 3.617.771
Arbeitslose 384.539 437.122 541.939 736.821 1.067.694 1.348.742
Wirtschaftlich Inaktive 3.426.405 3.372.544 3.300..79 3.322.295 3.347.301 3.346.423
Arbeitslosenquote 7,8 8,9 10.9 14.8 21,5 27,2

Die Anzahl der wirtschaftlich nicht aktiven Personen, also jener Personen, die weder Arbeiten noch nach Arbeit suchen, sank um 878 Personen im Vergleich zu Januar 2012 und um 535 Personen im Vergleich zu Dezember 2012, blieb also von Januar 2012 bis Januar 2013 praktisch konstant.

Arbeitslosenquote nach Geschlechtern und Verwaltungsbezirken

Hinsichtlich der nach Geschlechtern differenzierten Arbeitslosigkeit stieg die Arbeitslosenquote bei den Frauen von 25,4% im Januar 2012 auf 31,4% im Januar 2013 und bei den Männern von 18,6% im Januar 2012 auf 24% im Januar 2013.

Geschlecht Januar
2008 2009 2010 2011 2012 2013
Männer 5,1 6,4 8,2 12,2 18,6 23,9
Frauen 11,7 12,4 14,7 18,5 25,4 31,4
Summe 7,8 8,9 10,9 14,8 21,5 27,2

Auf Ebene der dezentralisierten Verwaltungsperipherien Griechenlands werden die höchsten Arbeitslosenquoten in den drei Bezirken Epirus – Westmakedonien (29,2% im Januar 2013 gegenüber 23,1% im Januar 2012), Attika (28,4% gegenüber 22,8%) und Makedonien – Thrakien )28,2% gegenüber 22,8%) verzeichnet. Es folgen die Bezirke Thessalien – Mittelgriechenland – (26,1% im Januar 2013 gegenüber 22% im Januar 2012), Peloponnes – Westgriechenland – Ionische Inseln (23,4% gegenüber 19,1%), Kreta (23,2% gegenüber 19,4%) und Ägäis (19,8% gegenüber 13.1%).

(Quellen: To Pontiki), To Vima)

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IWF und Kommission kritisieren Steuerverwaltung in Griechenland

1. März 2013 / Aufrufe: 365 Keine Kommentare

Die Troika kritisiert in einem Bericht erneut Schwächen und unerfüllte Verpflichtungen in Zusammenhang mit dem System der Steuerverwaltung in Griechenland.

Ernsthafte Schwächen der Steuerverwaltung im Kampf gegen die Steuerhinterziehung und der Eintreibung der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland verzeichnet ein von der Europäischen Kommission und dem Internationalen Währungsfond erstellter Bericht.

In dem Bericht, der von der gewerkschaftlichen Fraktion der Finanzbeamten ASKI an die Öffentlichkeit gegeben wurde, werden große Verzögerungen in der materialtechnischen Infrastruktur, ernsthafte Lücken bei dem Personal zur Durchführung der Steuerprüfungen und Einziehung der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus, aber auch das Fehlen von Motivationen zur Mobilisierung der Arbeitskräfte festgestellt.

Troika moniert nicht erfolgte Einstellung neuer Steuerprüfer

Die Troika verlangt die Autonomisierung der Zentrale für öffentliche Einnahmen von dem Finanzministerium, damit es keine Einmischungen in ihr Werk gibt. Parallel empfiehlt sie, SDOE und Zentrale für Datenverarbeitungssysteme der neuen Zentrale für öffentliche Einnahmen zu unterstellen, und verlangt die unmittelbare Einstellung von Steuerprüfern.

Sie betont sogar, die Einstellung von Prüfern von dem Markt müsse zur ersten Priorität im Rahmen des allgemein Einstellungsprogramms der Regierung für den öffentlichen Sektor erhoben werden, wobei zur Realisierung des konkreten Ziels das Verhältnis von einer Einstellung auf jeweils fünf Entlassungen kein Hindernis darstellen dürfe.

Die Bemühungen zur Sicherstellung zusätzlicher Prüfer im Jahr 2012 schlugen fehl. Die Zusage der Behörden, 1.000 Prüfer bis April 2012 einzustellen und die Anzahl der vom Markt eingestellten Prüfer schrittweise um 2.000 zu erhöhen, wurde 2012 nicht eingehalten. Die Zusage, die Anzahl der Prüfer bei den großen Finanzämtern bis Ende März 2012 zu verdoppeln, wurde ebenfalls nicht realisiert. Die Neubeurteilung der Prüfer erfolgte nicht, wegen des Einwands der Gewerkschaften gegen die Prüfungen und der Erfordernis, ein neues Gesetz zu ratifizieren, mit dem die neuen Beurteilungskriterien etabliert werden“, wird in dem Bericht angeführt.

Bezüglich des vorhandenen Personalbestands des Finanzministeriums betont die Troika, dieses sei gealtert: “Der Bestand der Prüfer ist überaltert – mehr als 50% der Beamten der Steuerverwaltung sind über 50 Jahre als und 26% sind über 55 Jahre.

(Quelle: Forologika Nea)

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Tierschützer befürchten Pogrom gegen streunende Tiere in Griechenland

23. Februar 2013 / Aufrufe: 394 7 Kommentare

Tierschutzorganisationen in Griechenland protestieren gegen die geplante Lockerung der gesetzlichen Bestimmungen über die Tötung streunender Tiere.

Mit einem Gesetzesvorschlag sollen in Griechenland die Kriterien elastischer werden, um ein streunendes Tier (wobei es meistens um Hunde geht) der Euthanasie zuzuführen, was wiederum heftige Reaktionen der Tierschutzorganisation hervorgerufen hat.

Mit dem geltenden Gesetz werden Tiere der Tötung zugeführt, die “ohne provoziert zu werden ein intensives aggressives Verhalten gegenüber dem Menschen oder den anderen Tieren” äußern, während mit der vorgeschlagenen Änderung die Tiere von der Tötung bedroht sind, die einen “misslungenen Angriffsversuch” unternahmen oder eine “unnatürlich bedrohende Haltung und Verhaltensweise” zeigen.

Dies kann jedoch zu Meldungen über Aggressivität von Tieren durch Menschen führen, die sich durch die Präsenz der streunenden Tiere einfach nur gestört fühlen, führt die “Zeitung der Redakteure” an. Die Gefährlichkeit der Tiere wird von einem fünfköpfigen Ausschuss mit zwei Vertretern von Tierschutzorganisationen, einem Jäger, einem Zuständigen der Kommune und einem Veterinär beurteilt werden.

(Quelle: in.gr)

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Die unterernährten Ferkel der europäischen Herrlichkeit

19. Februar 2013 / Aufrufe: 2.116 25 Kommentare

Die unterernährten Ferkel der PIIGS-Staaten und das zunehmend abscheulichere Gesicht der Herrlichkeit des vereinigten Europas.

Sie nahmen die Anfangsbuchstaben unserer Länder und … der Kürze halber bezeichneten sie uns als PI(I)GS, als … Schweine also, für alle die kein Englisch können – offensichtlich, um uns leichter zu … erkennen. Die Schweine der europäischen Herrlichkeit, der großen Idee des “vereinigten Europas” könnte man sagen.

Eins von drei “Ferkeln” dieser Länder also, die nichts anderes darstellen als die zukünftigen Koteletts auf dem Tisch der internationalen Spekulanten, lebt unter der Armutsgrenze. Arbeitslosigkeit, Austerität und Memoranden führten ein Drittel der kindlichen Bevölkerung an die Schwelle der Verelendung. Dies behauptet zumindest die internationale humanitäre Organisation Caritas, und einfach einen Blick um uns herum werfend haben wir keinen Grund, ihr nicht zu glauben.

Mit der Jugendarbeitslosigkeit, die in Griechenland auf über 62% gestiegen ist und uns einen unglaublichen, gleichzeitig aber auch tragischen “Spitzenplatz” sogar auch unter den anderen “Bruderländern” des europäischen Südens verleiht, und einem Drittel der Kinderbevölkerung inzwischen erwiesenermaßen unterernährt, erhält Europa zunehmend ein anderes und abscheulicheres Gesicht.

Wenn wir diesen Anteilen der unterernährten Kinder sogar auch noch die Millionen Kinder hinzuzählen, die wegen der Krise erst gar nicht geboren werden, dann könnte man bedenkenlos ohne weiteres von von einem wirklichen Völkermord sprechen.

(Quelle: Zougla.gr)

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3 von 10 Kindern in Griechenland an der Armutsgrenze

18. Februar 2013 / Aufrufe: 549 Keine Kommentare

Laut der Caritas leben in Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien rund 30 Prozent der Kinder an der Grenze zu Armut und sozialer Ausgrenzung.

Die Kinder der Krise laufen in Gefahr, sich zur “verlorenen Generation” Europas zu entwickeln, da sie wegen der Arbeitslosigkeit und der auf dem Kontinent umgesetzten harten Austeritäts-Maßnahmen Verhältnissen der Armut begegnen werden.

Die internationale humanitäre Organisation Caritas gab am Donnerstag (14 Februar 2013) bekannt, dass in Griechenland, Irland, Portugal, Italien und Spanien ungefähr drei von zehn Kindern unter die Grenzen der Armut gefallen sind oder sich nahe daran befinden.

In Griechenland ist die Jugendarbeitslosigkeit auf über 60% gestiegen. In Spanien wiederum liegt sie bei über 50%, während sie in Portugal 40% überstiegen hat.

Armut und Arbeitslosigkeit gefährden den Aufschwung

Laut dem Think Tank Bruegel beschränkt sich das Problem nicht nur auf die überschuldeten Länder der Peripherie der Eurozone, sondern könnte den Aufschwung zum Stillstand bringen, der langsam in Europa begonnen hat. In den Ländern der Eurozone, in denen Memoranden umgesetzt werden, sowie auch in Italien entsteht eine große Klasse unterernährter junger Menschen mit niedriger Bildung, gesunkenem Selbstvertrauen und geringen Aussichten auf Arbeit, führte die Caritas an.

Dies könnte nicht nur eine, aber viele verlorene Generationen in Europa schaffen“, erklärte die Organisation in Berufung auf Daten der EU, während in Athen noch nach den Folgen des Fehlers des IWF geforscht wird.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist ein europäisches Problem

Qualifizierte junge Leute wandern auf der Suche nach Arbeit bereits massenweise ins Ausland aus, speziell nach Deutschland. Die Anzahl der Griechen und Spanier, die in Deutschland Arbeit suchen, hat sich im ersten Halbjahr 2012 fast verdoppelt.

Der Bruegel-Wirtschaftswissenschaftler Zsolt Darvas äußerte, der kontinuierliche Anstieg der Arbeitslosigkeit bei den jungen Leuten habe nicht nur ihr Selbstvertrauen in einer der signifikantesten Phase ihres Lebens zunichte gemacht, sondern droht auch die wirtschaftliche Krise in einem Moment neu anzufachen, in dem sich Anzeichen eines Aufschwungs zeigen, und erklärte: “Es ist nicht nur ein Problem der konkreten Länder (der Peripherie). Es ist ein europäisches Problem.

In 13 der 27 Länder der Europäischen Union übersteigt die Jugendarbeitslosigkeit 25%, wobei Griechenland mit einer Arbeitslosenquote in der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen von über 60% den traurigen Rekord in der EU inne hat.

Galoppierende Kinderarmut wegen Austerität

Griechenland, Irland und Portugal sind in Programme zur wirtschaftlichen Rettung gekommen, mit drastischen Kürzungen und der Erhebung neuer Steuern als Gegenleistung. Spanien wiederum hat die Rettung seiner Banken erzielt. In allen vier Ländern sowie in Italien begann die Anzahl der Kinder, die sich nahe der Armutsgrenzen befinden, in dem selben Moment zu steigen, in dem 2008 die Krise begann.

Laut der Caritas trifft die Armut immer mehr Kinder wegen Kürzungen bei Sozialleistungen, der Erhöhung der MwSt. und der Energiekosten. “Es hat sich inzwischen etabliert, dass die Kinder mehr als jede andere Gruppe der Bevölkerung in Gefahr laufen, von der Armut getroffen zu werden“, führte Deirdre de Burca der Caritas an.

Daten der Kommission zeigen, dass sich 2011 mehr als 30% der Minderjährigen in Spanien und Griechenland nahe der Grenze zur Armut oder sozialen Ausgrenzung befanden. Im Vergleich zu 2005 ist dieser Anteil um vier Prozentpunkte höher. 2010 befanden sich in Irland 37,6% der Kinder sehr nah an der Grenze zur Armut oder sozialen Ausgrenzung. Der entsprechende Anteil in Italien war 28,9%. Für 2011 sind keine Daten verfügbar.

Kinder gelten als nahe an der Grenze zur Armut oder sozialen Ausgrenzung befindlich, wenn ihre Familie ein verfügbares Einkommen hat, das höchstens 60% des Durchschnitts entspricht, wenn ihre Eltern arbeitslos sind oder wenn sie selbst elementarer Güter wie proteinreicher Nahrung, Heizung und Kleidung entbehren.

Caritas erklärt, die selbigen Regierungen müssen die langfristigen Auswirkungen dieser Tendenzen auf die Kinder bedenken. Die Untersuchungen zeigen, dass die aus armen Familien stammenden Kinder höhere Wahrscheinlichkeiten haben, eine niedrige Leistung auf der Schule zu verzeichnen und es schwer haben werden, Arbeit zu finden. “Vor ihnen breitet sich die Gefahr der Arbeitslosigkeit aus“, sagte Deirde de Burca.

(Quelle: in.gr)

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Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland über 60 Prozent

15. Februar 2013 / Aufrufe: 1.274 22 Kommentare

In Griechenland erreichte die offizielle statistische Arbeitslosenquote für November 2012 27 Prozent und die Jugendarbeitslosigkeit überstieg sogar 60 Prozent.

Laut den Daten, welche die nationale Statistikbehörde (ELSTAT) an die Öffentlichkeit gab, erreichte in Griechenland die offizielle statistische Arbeitslosenquote 27%, gegenüber 20,8% im November 2011 und 26,6% im Oktober 2012. Die reale Arbeitslosigkeit wird dagegen bereits jetzt auf über 30% veranschlagt.

Nicht zuletzt angesichts der nachhaltigen Rezession, die laut den vorläufigen Daten der ELSTAT das griechische BIP im letzten Quartal 2012 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum 2011 um weitere 6% schrumpfen ließ, kann dieser neue Höchststand der Arbeitslosigkeit jedoch keinesfalls als das “Ende der Fahnenstange” betrachtet werden.

Aus einem Bericht des staatlichen Zentrums für Planung und Wirtschaftsforschung (KEPE), der in den kommenden Tagen veröffentlicht werden soll, geht hervor, dass die griechische Wirtschaft sich auf einem Tiefpunkt befindet: auch für 2013 wird mit einer Rezessionsrate von über 4,1% gerechnet, während ein weiterer Anstieg der “offiziellen” statistischen Arbeitslosigkeit auf das schockierende Niveau von 30% erwartet wird.

Die nachstehenden Tabellen vermitteln die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Griechenland während der Jahre 2007 – 2012 mit jeweiligem Bezugsmonat den November.

Beschäftigte, Arbeitslose, wirtschaftlich Inaktive

Die Anzahl der offiziell erfassten Arbeitslosen stieg im November 2012 um 323.808 Personen im Vergleich zu November 2011 (Anstieg um 31,5%) bzw. um 20.555 Personen im Vergleich zu Oktober 2012 (Anstieg um 1,5%) und erreichte insgesamt 1.350.181 Personen.

Auf der anderen Seite sank die Anzahl der Beschäftigten um 265.584 Personen im Vergleich zu November 2011 (Rückgang um 6,8%) und um 30.144 Personen im Vergleich zu Oktober 2012 (Rückgang um 0,8%) und wird auf insgesamt 3.642.102 Personen veranschlagt.

Die Anzahl der wirtschaftlich nicht aktiven Personen, die also weder arbeiten noch nach Arbeit suchen, sank um 19.577 Personen im Verhältnis zu November 2011 und wird auf insgesamt 3.339.982 Personen veranschlagt.

November
2007 2008 2009 2010 2011 2012
Beschäftigte 4.519.838 4.541.100 4.471.420 4.298.356 3.907.686 3.642.102
Arbeitslose 388.673 383.861 513.965 702.732 1.026.373 1.350.181
Wirtschaftlich Inaktive 3.419.723 3.390.326 3.312.895 3.304.684 3.359.559 3.339.982
Arbeitslosenquote 7.9 7.8 10.3 14.1 20.8 27,0

Arbeitslosenquote nach Altersgruppen

Wie aus dem Bericht der griechischen Statistikbehörde hervorgeht, hält Griechenland in ganz Europa einen traurigen Rekord bei der Jugendarbeitslosigkeit mit einer Arbeitslosenquote in der Altersgruppe 15 – 24 Jahre von 61,7% im November 2012, gegenüber 50,1 Prozent im November 2011.

Altersgruppen November
2007 2008 2009 2010 2011 2012
15 – 24 22,2 22,6 27,6 36,4 50,1 61,7
25 – 34 11,1 10,6 13,6 18,7 28,9 36,2
35 – 44 6,1 6,3 8,8 11,5 16,9 23,3
45 – 54 4,4 4,7 7,1 9,6 14,6 19,8
55 – 64 3,2 3,3 5,1 6,8 10,3 15,3
65 – 74 1,2 0,7 1,2 1,8 4,0 10,0
Summe 7,9 7,8 10,3 14,1 20,8 27,0

Arbeitslosenquote nach Geschlecht

Eine sehr hohe Arbeitslosenquote wird auch bei den Frauen verzeichnet, wo sie im November 2012 auf 31,1% stieg, gegenüber 24,6% im November 2011. Bei den Männern stieg die Arbeitslosenquote auf 24% im November 2012, gegenüber 18% im November 2011.

Geschlecht November
2007 2008 2009 2010 2011 2012
Männer 5,0 5,1 7,7 11,4 18,0 24,0
Frauen 12,1 11,7 13,9 17,8 24,6 31,1
Summe 7,9 7,8 10,3 14,1 20,8 27,0

(Quelle: To Pontiki)

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26 Prozent Arbeitslosigkeit im September 2012 in Griechenland

7. Dezember 2012 / Aktualisiert: 16. Dezember 2012 / Aufrufe: 148 Keine Kommentare

Die offizielle statistische Arbeitslosigkeit erreichte in Griechenland im September 2012 mit sage und schreibe 26 Prozent einen paneuropäischen Rekordstand.

Die “offizielle” statistische Arbeitslosenquote in Griechenland stieg im September 2012 auf 26%, gegenüber 18,9% im September 2011 und 25,2% im August 2012.

Laut einer Bekanntmachung der griechischen Statistikbehörde ELSTAT wird veranschlagt, dass die Gesamtzahl der Beschäftigten sich im September 2012 auf 3.695.053 belief. Die (offiziell registrierten) Arbeitslosen zählten dagegen 1.295.203 Personen, während die wirtschaftlich nicht aktive Bevölkerung sich auf 3.373.692 Personen belief.

Die Anzahl der Beschäftigten sank um 325.334 Personen im Vergleich zu September 2011 (Rückgang um 8,1%) und um 21.626 Personen im Vergleich zu August 2012 (Rückgang um 0,6%). Die Anzahl der gemeldeten Arbeitslosen stieg dagegen um 356.495 Personen im Verhältnis zu September 2011 (Anstieg um 38,0%) und um 34.670 Personen im Vergleich zu August 2012 (Anstieg um 2,8%).

Die wirtschaftlich nicht Aktiven, also die Personen die weder arbeiten sind noch nach Arbeit suchen, nahmen mit 283 Personen im Vergleich zu September 2011 praktisch nicht zu und gingen um 3.119 Personen im Vergleich zu August 2012 zurück (Rückgang um 0,1%).

(Quelle: Imerisia)

Löhne der 70er und Arbeitslosigkeit der 60er Jahre in Griechenland

8. September 2012 / Aufrufe: 1.267 2 Kommentare

Laut dem Jahresbericht 2012 des INE/GSEE fallen in Griechenland Arbeitslosigkeit und Kaufkraft auf das Niveau der 60er und 70er Jahre zurück.

Laut den Daten des Instituts für Arbeit (INE) der GSEE, das seinen Jahresbericht über die griechische Wirtschaft und die Beschäftigung des Jahres 2012 publizierte, wird die griechische Gesellschaft in den sozialen Bankrott geführt.

Gemäß dem Bericht wird für 2013 eine Explosion der Arbeitslosigkeit auf 34%, ein dramatischer Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP), der Zusammenbruch des Sozialstaats und ein zügiger Rückgang der Kaufkraft der Arbeitnehmer und Rentner auf das Niveau gegen Mitte der 70er Jahre erwartet. In dem Bericht wird sogar betont, dass die Arbeitnehmer und Rentner von den schmerzhaften Kürzungen verschont geblieben wären, wenn nur die Hälfte der Höhe der jährlichen Steuerhinterziehung, also 7,5 Mrd. Euro “gefasst” worden wäre. Die stattdessen erfolgten Kürzungen haben zum Ergebnis, dass die Kaufkraft der Niedrigverdiener fortan auf das Niveau der Jahre 1978 – 1979 zurückkehrt, während die Kaufkraft der mittleren Einkommen auf das Niveau der frühen 80er Jahre zurückfiel.

Die kontinuierliche Senkung der Löhne und Renten hat zum Ergebnis, dass in den letzten drei Jahren (2010 – 2012) ein nie erlebter Einbruch der inländischen Nachfrage verzeichnet wird, die auf das Niveau des Jahres 2000 zurückfiel und (bei Fortsetzung der selben Politik) auf das Niveau der Inlandsnachfrage der 90er Jahre zusteuert.

Anstieg der Arbeitslosigkeit auf das Niveau der 60er Jahre

Bezüglich der statistischen Arbeitslosigkeit wird prognostiziert, dass sie Ende 2013 eine Quote von 28% – 29% erreicht, während die reale Arbeitslosigkeit (also wenn auch Selbständige, Langzeitarbeitslose, welche ihren Arbeitslosenausweis nicht erneuern, usw. berücksichtigt werden) 34% übersteigen wird. Eine solche Arbeitslosenquote gas es in Griechenland 1960, als die Griechen massenhaft nach Deutschland auswanderten.

Das Schlimmste ist jedoch, dass die Arbeitslosigkeit voraussichtlich für weitere sieben Jahre – also bis 2020 – auf einem hohen Niveau verbleiben wird und eine ganze Generation junger Griechen, die als “verlorene Generation” der Memoranden in die neuere Geschichte eingehen wird, im Sumpf versinkt. Äußerst tragischste ist natürlich ebenfalls, dass die Arbeitskosten 2010 – 2011 um 8% reduziert wurden, ohne dass jedoch die Arbeitslosigkeit sinkt, wie zumindest die Arbeitnehmerverbände prognostizierten, als sie vertraten, die Senkung der Lohnkosten würde neue Arbeitsplätze schaffen … .

Die Eckdaten des Jahresberichts des INE/GSEE für 2012

  • Seit Mai 2010 bis zum diesjährigen Juni beliefen sich die Kürzungen der Haupt- und Zusatzrenten auf insgesamt 4,2 Mrd. Euro, während in dem Programm der Kürzungen von 11,8 Mrd. Euro für die Periode 2013 – 2014 die Kürzungen der Haupt- und Zusatzrenten, Abfindungen und Sozialleistungen 43% des Gesamtbetrags, also 5,5 Mrd. Euro entsprechen.
  • In der Periode 2010 – 2011 erreichten die Gehaltskürzungen auf dem öffentlichen Sektor 3,5 Mrd. Euro und auf dem privaten Sektor 3 Mrd. Euro. Insgesamt beliefen sich in der Periode 2010 – 2011 die Kürzungen der Renten und die Senkungen der Löhne summarisch auf 16,2 Mrd. Euro (8% des BIP), ohne dass die Arbeitslosigkeit, die öffentliche Verschuldung und die Rezession zurückgegangen sind.
  • Die Kaufkraft des durchschnittlichen Einkommens ist auf das Niveau zu Mitte der 70er Jahre gesunken. Die durchschnittlichen Bezüge betrugen 25.470 Euro im Jahr 2011, während sie sich 2013 mit den neuen Kürzungen 15.000 bis 17.000 Euro nähern werden, also dem Niveau von Ländern wie Estland, Tschechei und Kroatien.

Eine weitere tragische Feststellung der Berichts ist laut dem wissenschaftlichen Leiter des INE/GSEE Sawwas Rompolis, dass ab 2008 abrupt das produktive Rückgrat des Landes zusammenbrach. Griechenland wurde also hinsichtlich der Produktion und Technologie in einem solchen Maß zerschlagen, dass selbst dann, falls es einen schrittweisen Aufschwung geben wird, keine Produktionsbasis mehr existieren wird, die ihn zu nutzen vermögen wird.

Ebenfalls in einer wirtschaftlichen Sackgasse befinden sich laut dem Bericht der INE/GSEE die Versicherungskassen, da sie inzwischen fast 80% der jährlichen staatlichen Zuschüsse absorbiert haben und wegen des Zusammenbruchs der Einnahmen einem ernsthaften Liquiditätsproblem begegnen, was zum Ergebnis hat, dass sie Monat für Monat die Zahlung der Renten mittels interner Kredite finanzieren.

(Quelle: Vradyni)

Arbeitslosigkeit in Griechenland Mai 2012 über 23 Prozent

10. August 2012 / Aufrufe: 125 Keine Kommentare

Die offizielle statistische Arbeitslosenquote in Griechenland erreichte im Mai 2012 mit 23,1 Prozent zum wiederholten Mal einen neuen Höchststand.

Laut den Daten der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT), die am Donnerstag (09 August 2012) veröffentlicht wurden, erreichte die Arbeitslosigkeit in Griechenland im Mai 2012 einen neuen Rekordstand.

Konkret stieg die offizielle statistische Arbeitslosenquote im Mai 2012 auf 23,1%, gegenüber 22,6% im April 2012 und 16,8% im Mai 2011. Die Gesamtheit der Beschäftigten im Mai 2012 wird auf 3.816.912 geschätzt. Die Anzahl der registrierten Arbeitslosen belief sich auf 1.147.372 Personen, während der wirtschaftlich nicht aktive Teil der Bevölkerung 3.361.131 erreichte.

Die Anzahl der Beschäftigten ging im Vergleich zu Mai 2011 um 320.540 Personen (- 7,7%) und im Vergleich zu April 2012 um 593 Personen (- 0,02%) zurück. Die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen stieg im Vergleich zu Mai 2011 um 311.041 Personen (+ 37,2%) und im Vergleich zu April 2012 um 34.141 Personen (+ 3,1%).

Die Anzahl der wirtschaftlich Passiven, also der Personen, die weder einer Arbeit nachgehen noch nach Arbeit suchen, stieg im Verhältnis zu Mai 2011 um 11.170 Personen (+ 0,3%) und sank im Vergleich zu April 2012 um 306 Personen (- 0,01%).

(Quelle: Imerisia)

Arbeitslosigkeit in Griechenland im April 2012 bei 22,5 Prozent

14. Juli 2012 / Aufrufe: 148 Keine Kommentare

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland steigt unaufhaltsam an und erreichte im April 2012 mit einer statistischen Arbeitslosenquote von 22,5 Prozent einen neuen Höchststand.

Laut dem saisonbereinigten Index der griechischen Behörde für Statistik ELSTAT stieg im April 2012 die Arbeitslosigkeit auf 22,5%, mit mehr als 1,1 Millionen Bürgern ohne Arbeit.

Konkret belief sich im April die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen nunmehr auf ungefähr 1.110.000 Personen und stieg innerhalb nur eines Jahres um ungefähr 308.000 Personen an. Die Arbeitslosigkeit “geißelt” allen voran die jungen Leute im Alter von bis zu 24 Jahren (51,5% bzw. um 8 Prozentpunkte höher als im April 2011), tangiert aber auch in dem besonders produktiven Alter von 25 – 34 Jahren inzwischen 30%.

Die tiefe Rezession in der griechischen Wirtschaft (die IOBE setzt sie für dieses Jahr auf 6,9% an, gegenüber der anfänglichen Prognose von 5%) kündigt einen neuen Anstieg der Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten an (die IOBE revidierte aktuell ebenfalls ihre Prognosen bezüglich der Arbeitslosigkeit auf 23,6% für das Gesamtjahr).

Laut der Monatserhebung der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) über das Arbeitskräftepotential erreichte die Arbeitslosenquote im diesjährigen April 22,5%, gegenüber 16,2% im April 2011 und 21,9% im März 2012. Die Arbeitslosen beliefen sich auf 1.109.658 Personen und nahmen im Verhältnis zu April 2011 um 307.775 Personen (Anstieg um 38,4%) und im Verhältnis zu dem diesjährigen März um 27.493 Personen (Anstieg von 2,5%) zu.

Die Summe der Beschäftigten belief sich nach Schätzungen auf 3.813.601 Personen. Die Anzahl der Beschäftigten sank um 332.535 Personen im Verhältnis zu April 2012 (Rückgang um 8,0%) und um 12.827 Personen im Verhältnis zu März 2012 (Rückgang von 0,3%). Die wirtschaftlich inaktive Bevölkerung zählte dagegen 3.360.717 Personen. Die Anzahl der wirtschaftlich Inaktiven (die Personen, welche weder beschäftigt sind noch nach Arbeit suchen) stieg um 15.877 Personen im Verhältnis zu April 2011 (Anstieg um 0,5%) und sank um 2.373 Personen im Verhältnis zu dem diesjährigen März (Rückgang um 0,1%).

Nach Altersgruppen beläuft sich die Arbeitslosigkeit bei jungen Leuten von 15 – 24 Jahren auf 51,5% (von 43,5% im April des Vorjahres), während sie in der Altersgruppe 25 – 34 Jahre 29,8% beträgt (von 22,9%). Es folgen die Altersgruppen 35 – 44 Jahre (19,4% von 13,2%), 45- 54 Jahre (17,2% von 11%), 55 – 64 Jahre (13,8% von 7,4%) und 65 – 74 Jahre (4,1% von 2,2%). Bei den Frauen betrug die Arbeitslosigkeit 26% (von 19,8% im April vergangenen Jahres) und bei den Männern 20% (von 13,6%).

(Quelle: Epikera)