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Artikel Tagged ‘arbeitslosengeld’

Griechenland hat niedrigstes Arbeitslosengeld in Europa

20. April 2016 / Aufrufe: 1.408 Keine Kommentare

Mit dem niedrigsten Arbeitslosengeld in Europa offenbart sich in Griechenland eine weitere dramatische Kluft zum übrigen Europa.

Die Arbeitslosen Griechenlands sind in einer weiteren Kategorie „Champions“, da sie die niedrigste Lohnersatzquote in ganz Europa haben.

Diese negative „Meisterschaft“ enthüllt die „Charta“ der OECD mit den Einkommens-Quoten, die ein verheirateter Arbeitsloser mit zwei Kindern bezieht.
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Banken in Griechenland pfänden Arbeitslosengeld

10. Januar 2013 / Aktualisiert: 28. Oktober 2013 / Aufrufe: 4.068 7 Kommentare

Banken und sogar Finanzämter in Griechenland schreiten rechtswidrig zur Pfändung der gesetzlich unabtretbaren und unpfändbaren Beihilfen an Arbeitslose.

Die Form einer Lawine nehmen die Beschwerden von Bürgern bei den Verbraucherorganisationen an, dass Banken und Fiskus zur Pfändung des Arbeitslosengeldes schreiten. Trotz der Tatsache, dass das Gesetz klar ist und die Unabtretbarkeit und Unpfändbarkeit der Beihilfe bestimmt, schreiten die Banken zur Pfändung des Betrags, während es auch Fälle gibt, wo es die Finanzämter – also der Staat – tun!

Laut der Vorsitzenden des Verbraucherschutzverbands von Kreta, Ioanna Melaki, nehmen diese Beschwerden kontinuierlich zu, da die Verbraucher nicht über ihre Rechte informiert waren und die ihnen von den Banken gegebene Antwort lautete, diese Möglichkeit werde von dem „Kleingedruckten“ der Verträge gegeben, welche sie unterzeichnen.

Im letzten Beschwerdefall war sogar die Verbraucherzentrale eingeschaltet worden und hat der Bank eine Frist von 10 Tagen gesetzt um Erklärungen zu geben, warum sie zu dieser Handlung schritt. Es wird erwartet, dass die Verbraucherzentrale eine Verwaltungsstrafe verhängen wird, da das Gesetz die Unpfändbarkeit bestimmt.
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Troika fordert Abweichungsklausel von Griechenland

26. September 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 956 8 Kommentare

Die Troika fordert von Griechenland im Fall der Abweichung von den volkswirtschaftlichen Zielvorgaben für 2013 weitere radikale Kürzungen der Löhne und Renten ab 2014.

Die Beratungen der griechischen Regierung mit der Troika über das neue Paket der schmerzhaften Maßnahmen zur Einsparung weiterer 11,9 Mrd. Euro gehen in dieser Woche voraussichtlich in die Zielgerade.

Auf dem Verhandlungstisch befindet sich dabei auch die sogenannte „Abweichungs-Klausel“, laut der in dem Fall, dass es eine Abweichung von den vereinbarten volkswirtschaftlichen Zielvorgaben gibt, zusätzliche Maßnahmen bei Löhnen, Renten und Beihilfen getroffen werden. Werden im Verlauf des Jahres 2013 die Ziele des Konsolidierungsprogramms nicht erreicht, sind somit im nächsten Jahr (2014) automatisch obligatorische Maßnahmen zur weiteren Senkung der Löhne und Renten zu ergreifen.

Die Leiter der Troika erhalten jedoch noch starke Vorbehalt bezüglich einiger der Rationalisierungsmaßnahmen aufrecht (Gesundheit, Bildung, Rüstung, OTA), da sie nicht die Einschätzungen des Wirtschaftsstabs über deren Resultat teilen und unter anderem von dem griechischen Finanzminister verlangt haben sollen, zur Ergänzung des Sparpakets ein neues Steuerpaket über wenigstens weitere 2 Mrd. Euro zu schnüren (siehe auch Wirbel um Kopfsteuer für Immobilienbesitzer in Griechenland).

Hoffnungen auf Einigung mit der Troika

Mit der in Rede stehenden Klausel scheinen jedenfalls die Vertreter der Gläubiger ihre Einwände zurückziehen zu werden, welche sie bezüglich der seitens der griechischen Regierung vorgeschlagenen Maßnahmen haben, und das Paket wird zum Abschluss kommen. Der erste kritische Test für die schmerzhaften Maßnahmen wird die „Euroworking Group“ (vorbereitender Rat der Eurogruppe, an dem hochrangige Funktionäre der Finanzministerien der Eurozone beteiligt sind) am 28 September sein, gefolgt von der Eurogruppe am 08 Oktober.

Informationen zufolge wird es eine Einigung mit der Troika geben, und auf der Gipfelkonferenz der EU am 18 – 19 Oktober wird der Antrag auf eine Verlängerung des Memorandums um 2 Jahre (bis 2016) untersucht werden, vermutlich in Kombination mit anderen begünstigenden Maßnahmen für Griechenland.
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Über 700000 Arbeitslose in Griechenland ohne Arbeitslosengeld

23. August 2012 / Aufrufe: 4.335 6 Kommentare

In Griechenland erhalten 734.347 offiziell registrierte Arbeitslose kein Arbeitslosengeld, während parallel immer mehr Berechtigte das Anrecht auf Unterstützung verlieren.

Auf Basis der offiziellen statistischen Daten sind in Griechenland 734.347 Arbeitslose ohne Arbeitslosengeld. Im Juli 2012 verzeichnete die Anzahl der registrierten Arbeitslosen einen neuen Anstieg und erreichte 794.924 Personen, denen weitere 127.146 Arbeitslose hinzuzuzählen sind, die erklärten, nicht (mehr) nach Arbeit zu suchen. Insgesamt befinden sich also 922.070 Personen außerhalb des Arbeitsmarktes, jedoch erhalten von dem OAED gerade einmal 187.723 Arbeitslose eine Beihilfe. Es wird sogar geschätzt, dass nur 160.916 Personen weiterhin einen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben werden.

Es sei angemerkt, dass im Juli die Anzahl der bei dem OAED registrierten Arbeitslosen im Verhältnis zum Vormonat um 1,59% anstieg. Noch höher – konkret 13,62% – ist im Vergleich zum entsprechenden Monat des Vorjahres die Zunahme der Arbeitssuchenden.

Den traurigen Spitzenplatz belegt der Verwaltungsbezirk Attika, auf den 37,48% der Summe aller Arbeitssuchenden des gesamten Landes entfallen. Es folgt der Verwaltungsbezirk Zentralmakedonien, wo sich der entsprechende Anteil auf 19,35% gestaltet.
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Senkung des Arbeitslosengelds in Griechenland

14. März 2012 / Aktualisiert: 24. Oktober 2014 / Aufrufe: 460 Keine Kommentare

In Griechenland tritt ab dem 12 März 2012 die Senkung des Arbeitslosengelds und sonstiger Beihilfen und Familienleistung um 22 Prozent in Kraft.

Von der griechischen Arbeitsbehörde (OAED) wurde der Regierungsanzeiger mit den neuen um 22% gesenkten Sätzen ausgehängt, die von dem gemeinsamen Beschluss der Minister für Finanzen und Arbeit vorgesehen sind, der am 01. März 2012 verabschiedet worden ist.

Gemäß dem Ministerialbeschluss wird der Grundbetrag der (regulären) Arbeitslosenhilfe fortan auf Basis des von dem neuen Memorandum vorgesehenen Mindestlohns ermittelt und sich auf 360 Euro belaufen, wobei sich der Betrag für jedes Familienmitglied um 10% erhöht.

Die neuen Sätze der Arbeitslosenhilfe gestalten sich folgendermaßen:

  • Bei einem letzten Monatslohn ab 314,17 € beträgt die Grundbeihilfe 360 €, mit einem unterhaltenen Familienmitglied 396 € und mit zwei unterhaltenen Familienmitgliedern 432 €.
  • Bei einem letzten Monatslohn von 157,09 – 314,16 € beträgt das Arbeitslosengeld 270 €, mit einem unterhaltenen Familienmitglied auf 297 € und mit zwei unterhaltenen Familienmitgliedern 324 €.
  • Bei einem letzten Monatslohn bis 157,08 € beträgt das Arbeitslosengeld fortan 180 €, mit einem unterhaltenen Familienmitglied auf 198 € und mit zwei unterhaltenen Familienmitgliedern 216 €.

Eine entsprechende Kürzung gilt auch für alle übrigen von dem OAED gewährten Beihilfen und Familienleistungen. Die Kürzungen treten ab dem 12. März 2012 in Kraft und betreffen nicht die Beihilfen, die bereits auf Basis der alten Sätze ausgezahlt worden sind.

(Quelle: E-Typos)

Senkung des Arbeitslosengelds in Griechenland

2. März 2012 / Aufrufe: 293 Keine Kommentare

In Griechenland wird ab März 2012 zusammen mit anderen Leistungen der Arbeitsbehörde auch das Arbeitslosengeld um etwa 100 Euro gesenkt.

Nach den Kürzungen der gesetzlichen Mindestlöhne treten auf gemeinsamen Beschluss der Minister für Arbeit und Finanzen ab dem 12. März 2012 auch bei den Beihilfen und Familienleistungen der griechischen Arbeitsbehörde (OAED) Kürzungen um 22% in Kraft.

Speziell für das Arbeitslosengeld bedeutet dies eine Senkung um rund 100 Euro auf fortan 359 Euro pro Monat (= 55% des Basistagelohns des nationalen Manteltarifvertrags x 25 Tage).

(Quelle: Newsbeast)

Neue Meldevorschriften für Arbeitslose in Griechenland

28. Januar 2012 / Aufrufe: 490 Keine Kommentare

Ab Februar 2012 treten in Griechenland neue Bestimmungen in Kraft, die sich sowohl auf die Meldung neuer als auch die Unterstützung registrierter Arbeitsloser beziehen.

In Griechenland treten ab dem 01. Februar 2012 bei der „Organisation für Beschäftigung des Arbeitskräftepotentials (OAED), sprich dem griechischen Arbeitsamt neue Bestimmungen in Kraft, die für Arbeitslose einerseits zu gewissen Erleichterungen bei der Registrierung und den obligatorischen regelmäßigen Meldung führen, andererseits jedoch speziell bezüglich der Gewährung des Arbeitslosengeldes auch mit strengere Verpflichtungen einhergehen.

Anstatt sich wie bisher – und zwar unabhängig von einem eventuell bestehenden Anspruch auf Arbeitslosengeld – obligatorisch jeden Monat beim Arbeitsamt zu melden, müssen Arbeitslose nach der anfänglichen Registrierung fortan im Regelfall zur Verlängerung des Arbeitslosenausweises nur noch alle drei Monate persönlich vorstellig werden. Sofern ein Anspruch auf Arbeitslosengeld geltend gemacht wird, müssen die Berechtigten allerdings für die Abwicklung der Beantragung und Bewilligung der Leistung anfänglich gleich zweimal und dann regelmäßig zu konkret bestimmten Terminen persönlich erscheinen.
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Arbeitslosigkeit in Griechenland bis Ende 2011 bei wenigstens 20 Prozent

5. September 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.664 3 Kommentare

Die Regierung in Griechenland rechnet bis Ende 2011 mit einem Anstieg der offiziellen Arbeitslosenquote auf wenigstens 20 Prozent.

Der griechische Arbeitsminister Jorgos Koutroumanis kündigte ünverblümt an, dass bis Ende des Jahres 2011 zwei von zehn Griechen arbeitslos sein werden und räumte ein, dass sich in Griechenland die offizielle (!) Arbeitslosenquote derzeit bei 16,5% bewegt und steigende Tendenzen aufweist.

Ebenfalls gemäß den Berechnungen des Arbeitsministeriums „werden sich in den nächsten ein bis zwei Monaten mit dem Auslaufen der touristischen Saison weitere 100.000 bis 120.000 Arbeitslose bei der Arbeitslosenkasse einfinden und zu den ungefähr 200.000 Arbeitslosen, die derzeit von der OAED Arbeitslosenhilfe erhalten, und den 800.000 bei der OAED registrierten Arbeitslosen hinzukommen„.


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Griechenland kürzt Ansprüche auf Arbeitslosengeld

29. Juni 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 2.784 7 Kommentare

In Griechenland treten schrittweise neue Regelungen für die Gewährung von Arbeitslosengeld in Kraft, die unter anderem die Ansprüche der Saisonarbeiter erheblich beschneiden.

Arbeitsminister G. Koutroumanis gab Korrekturen der geltenden Bestimmungen bekannt, die strengere Kriterien für die Gewährung von Arbeitslosengeld in Griechenland vorsehen. Konkret wird der Anspruch auf Arbeitslosengeld ab dem 01.01.2013 auf 18 Monate und ab dem 01.01.2014 auf 16 Monate innerhalb der letzten 4 Jahre reduziert, was im Vergleich zu den bisherigen Regelungen eine Kürzung der Anspruchszeit um 6 – 8 Monate bedeutet.

In Einzelheiten sehen die neuen Regelungen vor:

  • Ab dem 01. Januar 2013 können auf die letzten vier Jahre bezogen insgesamt nicht mehr als 450 Arbeitslosengeld-Tagessätze gewährt werden.
  • Ab dem 01. Januar 2014 können auf die letzten vier Jahre bezogen insgesamt nicht mehr als 400 Arbeitslosengeld-Tagessätze gewährt werden.


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