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Artikel Tagged ‘arbeitslosengeld’

Albtraum für Arbeitslose in Griechenland

30. April 2019 / Aufrufe: 73 Keine Kommentare

Für weit über eine halbe Million in Griechenland registrierter Arbeitsloser ist es extrem schwierig bis unmöglich, Arbeit zu finden.

Einem endlosen Albtraum begegnen in Griechenland 571.021 den Registern der sogenannten „Organisation für Beschäftigung des Arbeitskraftpotentials“ (OAED) eingeschriebene vierzig- und fünfzigjährige Arbeitslose, für die der Zugang zum Arbeitsmarkt von außerordentlich schwierig bis sogar praktisch unmöglich ist.

Wie aus der Analyse der amtlichen Angaben des griechischen „Arbeitsamts“ für den Monat März 2019 hervorgeht, stellen bei der Summe der 928.141 nach Arbeit suchenden registrierten Arbeitslosen all jene, die den Alterskategorien ab 30 bis 54 Jahren angehören, einen Anteil von 61,52% dar. Von diesen sind mehr als 1 von 2 sogar Langzeitarbeitslose, bleiben also für wenigstens ein Jahr ohne Arbeit (wobei wiederum etliche von ihnen selbst auch nach zwei Jahren Arbeitslosigkeit keinen Arbeitsplatz zu finden vermögen).
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Erneuter Anstieg der Arbeitslosigkeit in Griechenland

27. Juli 2018 / Aufrufe: 451 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde im Juni 2018 ein Anstieg der Arbeitslosigkeit im Verhältnis zu Juni 2017, aber auch Mai 2018 verzeichnet.

Das „Ungeheuer“ der Arbeitslosigkeit in Griechenland scheint sogar auch mitten im Sommer, wo die Beschäftigung – sei es auch saisonal – zunimmt, nicht leicht zu zähmen sein.

Die Angaben der sogenannten „Organisation für die Beschäftigung des Arbeitskraftpotentials“ (OAED) für den Monat Juni 2018 zeigen, dass die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen 923.253 Personen erreichte und damit in Vergleich zu Juni 2017 um 11.885 Personen, aber auch im Vergleich zu Mai 2018 um 11.697 Personen höher lag.
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90 Prozent der Arbeitslosen in Griechenland ohne Hilfe

20. Dezember 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.566 1 Kommentar

9 von 10 Arbeitslosen in Griechenland leben am Rand der Gesellschaft, da sie weder Arbeitslosengeld noch sonst eine Beihilfe erhalten.

Die neuen Daten der Nationalen Statistikbehörde (ELSTAT) und des Instituts für Arbeit (INE) der GSEE über die Arbeitslosigkeit in Griechenland sind schockierend: Die Langzeitarbeitslosen, also alle, die 12 Monate oder länger nach Arbeit suchen, stellen 73,8% der Arbeitslosen dar.

Weiter erhalten nur 10% der Arbeitslosen Arbeitslosengeld von dem OAED, während die „erweiterte“ Leistung von 200 Euro im Monat gerade einmal 1,5% der Gesamtheit der Langzeitarbeitslosen erhalten.
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Griechenland hat niedrigstes Arbeitslosengeld in Europa

20. April 2016 / Aufrufe: 1.965 Kommentare ausgeschaltet

Mit dem niedrigsten Arbeitslosengeld in Europa offenbart sich in Griechenland eine weitere dramatische Kluft zum übrigen Europa.

Die Arbeitslosen Griechenlands sind in einer weiteren Kategorie „Champions“, da sie die niedrigste Lohnersatzquote in ganz Europa haben.

Diese negative „Meisterschaft“ enthüllt die „Charta“ der OECD mit den Einkommens-Quoten, die ein verheirateter Arbeitsloser mit zwei Kindern bezieht.
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Banken in Griechenland pfänden Arbeitslosengeld

10. Januar 2013 / Aktualisiert: 28. Oktober 2013 / Aufrufe: 4.180 7 Kommentare

Banken und sogar Finanzämter in Griechenland schreiten rechtswidrig zur Pfändung der gesetzlich unabtretbaren und unpfändbaren Beihilfen an Arbeitslose.

Die Form einer Lawine nehmen die Beschwerden von Bürgern bei den Verbraucherorganisationen an, dass Banken und Fiskus zur Pfändung des Arbeitslosengeldes schreiten. Trotz der Tatsache, dass das Gesetz klar ist und die Unabtretbarkeit und Unpfändbarkeit der Beihilfe bestimmt, schreiten die Banken zur Pfändung des Betrags, während es auch Fälle gibt, wo es die Finanzämter – also der Staat – tun!

Laut der Vorsitzenden des Verbraucherschutzverbands von Kreta, Ioanna Melaki, nehmen diese Beschwerden kontinuierlich zu, da die Verbraucher nicht über ihre Rechte informiert waren und die ihnen von den Banken gegebene Antwort lautete, diese Möglichkeit werde von dem „Kleingedruckten“ der Verträge gegeben, welche sie unterzeichnen.

Im letzten Beschwerdefall war sogar die Verbraucherzentrale eingeschaltet worden und hat der Bank eine Frist von 10 Tagen gesetzt um Erklärungen zu geben, warum sie zu dieser Handlung schritt. Es wird erwartet, dass die Verbraucherzentrale eine Verwaltungsstrafe verhängen wird, da das Gesetz die Unpfändbarkeit bestimmt.
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Troika fordert Abweichungsklausel von Griechenland

26. September 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.113 8 Kommentare

Die Troika fordert von Griechenland im Fall der Abweichung von den volkswirtschaftlichen Zielvorgaben für 2013 weitere radikale Kürzungen der Löhne und Renten ab 2014.

Die Beratungen der griechischen Regierung mit der Troika über das neue Paket der schmerzhaften Maßnahmen zur Einsparung weiterer 11,9 Mrd. Euro gehen in dieser Woche voraussichtlich in die Zielgerade.

Auf dem Verhandlungstisch befindet sich dabei auch die sogenannte „Abweichungs-Klausel“, laut der in dem Fall, dass es eine Abweichung von den vereinbarten volkswirtschaftlichen Zielvorgaben gibt, zusätzliche Maßnahmen bei Löhnen, Renten und Beihilfen getroffen werden. Werden im Verlauf des Jahres 2013 die Ziele des Konsolidierungsprogramms nicht erreicht, sind somit im nächsten Jahr (2014) automatisch obligatorische Maßnahmen zur weiteren Senkung der Löhne und Renten zu ergreifen.

Die Leiter der Troika erhalten jedoch noch starke Vorbehalt bezüglich einiger der Rationalisierungsmaßnahmen aufrecht (Gesundheit, Bildung, Rüstung, OTA), da sie nicht die Einschätzungen des Wirtschaftsstabs über deren Resultat teilen und unter anderem von dem griechischen Finanzminister verlangt haben sollen, zur Ergänzung des Sparpakets ein neues Steuerpaket über wenigstens weitere 2 Mrd. Euro zu schnüren (siehe auch Wirbel um Kopfsteuer für Immobilienbesitzer in Griechenland).

Hoffnungen auf Einigung mit der Troika

Mit der in Rede stehenden Klausel scheinen jedenfalls die Vertreter der Gläubiger ihre Einwände zurückziehen zu werden, welche sie bezüglich der seitens der griechischen Regierung vorgeschlagenen Maßnahmen haben, und das Paket wird zum Abschluss kommen. Der erste kritische Test für die schmerzhaften Maßnahmen wird die „Euroworking Group“ (vorbereitender Rat der Eurogruppe, an dem hochrangige Funktionäre der Finanzministerien der Eurozone beteiligt sind) am 28 September sein, gefolgt von der Eurogruppe am 08 Oktober.

Informationen zufolge wird es eine Einigung mit der Troika geben, und auf der Gipfelkonferenz der EU am 18 – 19 Oktober wird der Antrag auf eine Verlängerung des Memorandums um 2 Jahre (bis 2016) untersucht werden, vermutlich in Kombination mit anderen begünstigenden Maßnahmen für Griechenland.
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Über 700000 Arbeitslose in Griechenland ohne Arbeitslosengeld

23. August 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 4.499 6 Kommentare

In Griechenland erhalten 734.347 offiziell registrierte Arbeitslose kein Arbeitslosengeld, während parallel immer mehr Berechtigte das Anrecht auf Unterstützung verlieren.

Auf Basis der offiziellen statistischen Daten sind in Griechenland 734.347 Arbeitslose ohne Arbeitslosengeld. Im Juli 2012 verzeichnete die Anzahl der registrierten Arbeitslosen einen neuen Anstieg und erreichte 794.924 Personen, denen weitere 127.146 Arbeitslose hinzuzuzählen sind, die erklärten, nicht (mehr) nach Arbeit zu suchen. Insgesamt befinden sich also 922.070 Personen außerhalb des Arbeitsmarktes, jedoch erhalten von dem OAED gerade einmal 187.723 Arbeitslose eine Beihilfe. Es wird sogar geschätzt, dass nur 160.916 Personen weiterhin einen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben werden.

Es sei angemerkt, dass im Juli die Anzahl der bei dem OAED registrierten Arbeitslosen im Verhältnis zum Vormonat um 1,59% anstieg. Noch höher – konkret 13,62% – ist im Vergleich zum entsprechenden Monat des Vorjahres die Zunahme der Arbeitssuchenden.

Den traurigen Spitzenplatz belegt der Verwaltungsbezirk Attika, auf den 37,48% der Summe aller Arbeitssuchenden des gesamten Landes entfallen. Es folgt der Verwaltungsbezirk Zentralmakedonien, wo sich der entsprechende Anteil auf 19,35% gestaltet.
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Senkung des Arbeitslosengelds in Griechenland

14. März 2012 / Aktualisiert: 24. Oktober 2014 / Aufrufe: 539 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland tritt ab dem 12 März 2012 die Senkung des Arbeitslosengelds und sonstiger Beihilfen und Familienleistung um 22 Prozent in Kraft.

Von der griechischen Arbeitsbehörde (OAED) wurde der Regierungsanzeiger mit den neuen um 22% gesenkten Sätzen ausgehängt, die von dem gemeinsamen Beschluss der Minister für Finanzen und Arbeit vorgesehen sind, der am 01. März 2012 verabschiedet worden ist.

Gemäß dem Ministerialbeschluss wird der Grundbetrag der (regulären) Arbeitslosenhilfe fortan auf Basis des von dem neuen Memorandum vorgesehenen Mindestlohns ermittelt und sich auf 360 Euro belaufen, wobei sich der Betrag für jedes Familienmitglied um 10% erhöht.

Die neuen Sätze der Arbeitslosenhilfe gestalten sich folgendermaßen:

  • Bei einem letzten Monatslohn ab 314,17 € beträgt die Grundbeihilfe 360 €, mit einem unterhaltenen Familienmitglied 396 € und mit zwei unterhaltenen Familienmitgliedern 432 €.
  • Bei einem letzten Monatslohn von 157,09 – 314,16 € beträgt das Arbeitslosengeld 270 €, mit einem unterhaltenen Familienmitglied auf 297 € und mit zwei unterhaltenen Familienmitgliedern 324 €.
  • Bei einem letzten Monatslohn bis 157,08 € beträgt das Arbeitslosengeld fortan 180 €, mit einem unterhaltenen Familienmitglied auf 198 € und mit zwei unterhaltenen Familienmitgliedern 216 €.

Eine entsprechende Kürzung gilt auch für alle übrigen von dem OAED gewährten Beihilfen und Familienleistungen. Die Kürzungen treten ab dem 12. März 2012 in Kraft und betreffen nicht die Beihilfen, die bereits auf Basis der alten Sätze ausgezahlt worden sind.

(Quelle: E-Typos)

Senkung des Arbeitslosengelds in Griechenland

2. März 2012 / Aufrufe: 340 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wird ab März 2012 zusammen mit anderen Leistungen der Arbeitsbehörde auch das Arbeitslosengeld um etwa 100 Euro gesenkt.

Nach den Kürzungen der gesetzlichen Mindestlöhne treten auf gemeinsamen Beschluss der Minister für Arbeit und Finanzen ab dem 12. März 2012 auch bei den Beihilfen und Familienleistungen der griechischen Arbeitsbehörde (OAED) Kürzungen um 22% in Kraft.

Speziell für das Arbeitslosengeld bedeutet dies eine Senkung um rund 100 Euro auf fortan 359 Euro pro Monat (= 55% des Basistagelohns des nationalen Manteltarifvertrags x 25 Tage).

(Quelle: Newsbeast)

Neue Meldevorschriften für Arbeitslose in Griechenland

28. Januar 2012 / Aufrufe: 619 Kommentare ausgeschaltet

Ab Februar 2012 treten in Griechenland neue Bestimmungen in Kraft, die sich sowohl auf die Meldung neuer als auch die Unterstützung registrierter Arbeitsloser beziehen.

In Griechenland treten ab dem 01. Februar 2012 bei der „Organisation für Beschäftigung des Arbeitskräftepotentials (OAED), sprich dem griechischen Arbeitsamt neue Bestimmungen in Kraft, die für Arbeitslose einerseits zu gewissen Erleichterungen bei der Registrierung und den obligatorischen regelmäßigen Meldung führen, andererseits jedoch speziell bezüglich der Gewährung des Arbeitslosengeldes auch mit strengere Verpflichtungen einhergehen.

Anstatt sich wie bisher – und zwar unabhängig von einem eventuell bestehenden Anspruch auf Arbeitslosengeld – obligatorisch jeden Monat beim Arbeitsamt zu melden, müssen Arbeitslose nach der anfänglichen Registrierung fortan im Regelfall zur Verlängerung des Arbeitslosenausweises nur noch alle drei Monate persönlich vorstellig werden. Sofern ein Anspruch auf Arbeitslosengeld geltend gemacht wird, müssen die Berechtigten allerdings für die Abwicklung der Beantragung und Bewilligung der Leistung anfänglich gleich zweimal und dann regelmäßig zu konkret bestimmten Terminen persönlich erscheinen.
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