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Artikel Tagged ‘anschlag’

Brandsatz in U-Bahn in Griechenland gefunden

26. Februar 2012 / Aufrufe: 134 Keine Kommentare

In Griechenland wurde in einem Zug der Athener U-Bahn ein Brandsatz entdeckt, wobei jedoch nicht klar ist, ob ein Anschlag auf den Zug oder ein anderes Ziel geplant war.

Am Samstagnachmittag (25. Februar 2012) wurde in einem U-Bahnzug in der Station Ägaleo ein Brandsatz entdeckt. Laut Informationen fand der Zugführer den aus einem mit Benzin gefüllten Behälter nebst einem simplen zeitgesteuerten Zündmechanismus bestehenden Brandsatz in einer Tüte.

An den Ort begaben sich Feuerwerker, um den Brandsatz zu untersuchen, wobei die Station für etliche Stunden gesperrt blieb. Die Kriminalpolizei Athen leitete Ermittlungen zur Aufklärung des Falls ein.

(Quelle: in.gr)

Bombenanschlag auf Gebäude der Versicherungsgesellschaft Ethniki in Athen

28. Dezember 2009 / Aufrufe: 109 Keine Kommentare

Am späten Sonntagabend (27. Dezember 2009) detonierte in dem Gebäude der griechischen Versicherungsgesellschaft „Ethniki“ an der Straße Leoforou Syngrou im Zentrum von Athen – Griechenland ein starker Sprengsatz.

Die äußerst starke Explosion war in einem weiten Umkreis wahrnehmbar und verwüstete das Erdgeschoss des sechsstöckigen Bürogebäudes der Versicherungsgesellschaft „Ethniki“ praktisch vollständig. Etliche Anwohner glaubten im ersten Augenblick, es habe ein kräftiges Erdbeben stattgefunden. Durch die enorme Druckwelle wurden zahlreiche in der Nähe des Gebäudes geparkte Fahrzeuge und sogar auch ein auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Leoforou Syngrou befindliches Bankgebäude beschädigt.

Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden, da die Polizei nach einem bei der Redaktion der Zeitung „Eleftherotypia“ etwa eine Viertelstunde vor der Explosion eingegangenen Warnanruf den in der Regel rund um die Uhr stark frequentierten Ort rechtzeitig absperren konnte.

Da sich zunächst niemand offiziell zu dem Terroranschlag bekannt hatte, war in ersten Einschätzungen die Rede von der Organisation „Epanastatikos Agonas“ (= Revolutionärer Kampf), die bereits in der Vergangenheit wiederholt mit extrem starken Sprengsätzen Anschläge auf Gebäude mit besonderem Symbolcharakter verübt hat. Laut aktuellen Informationen soll inzwischen im Internet ein Bekennerschreiben der Organisation „Pyrines tis Fotias“ (= Kerne des Feuers) aufgetaucht sein, von dessen Authentizität jedoch die Behörden bisher nicht überzeugt sind.

Pistolero mit dem schwarzen Jeep in Griechenland festgenommen

27. Dezember 2009 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 166 Keine Kommentare

Laut Informationen soll in Griechenland am Sonntag, dem 27. Dezember 2009 der Täter festgenommen worden sein, der während der vergangenen Tage in Athen aus einem Auto heraus wiederholt auf ahnungslose Passanten geschossen hatte und als Pistolero mit dem schwarzen Jeep bekannt wurde.

Laut ersten Informationen handelt es sich um einen 31-jährigen Taxifahrer griechischer Staatsangehörigkeit. Der verhaftete Mann wird zur Zeit von der Polizei verhört und soll bisher trotz der in seinem Wagen und seiner Wohnung sichergestellten Beweisstücke alle Beschuldigungen zurückgewiesen haben. Die Bekanntgabe weiterer Einzelheiten zu Identität und und Umständen der Festnahme des vermutlichen Täters wird am Montag von dem Leiter der Kriminalpolizei Athen erwartet.

Die Polizei hatte während der vergangenen Tage intensiv nach dem Täter gefahndet, der in verschiedenen Bezirken Athens laut Zeugenaussagen aus einem schwarzen Jeep mit dunkler Verglasung in wenigstens fünf Fällen auf ahnungslose Passanten geschossen hatte. Bei den Anschlägen wurden vier Personen von Kugeln getroffen. Zwei der Opfer befinden sich weiterhin in stationärer Behandlung, sind jedoch außer Lebensgefahr.

Psychopath schießt willkürlich auf Passanten in Griechenland

25. Dezember 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 117 Keine Kommentare

Die griechische Polizei hat eine Großfahndung nach dem „Pistolero mit dem schwarzen Jeep“ gestartet, der in Athen in verschiedenen Gegenden innerhalb weniger Tage fünf Anschläge verübte und vier ahnungslose Passanten zum Teil erheblich verletzte. Zwei der Opfer des offensichtlich schwer geistesgestörten Täters befinden sich in stationärer Behandlung, ohne jedoch in direkter Lebensgefahr zu schweben.

Bisher liegen keine verwertbaren Spuren vor, die zur Identifizierung und Festnahme des Psychopathen führen könnten. Verlautbarungen zufolge ist den Fahndern bisher nur bekannt, dass der Täter einen schwarzen Jeep Cherokee mit dunkler Verglasung und eine Waffe mit einem Kaliber von 22 mm benutzt.
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6 Verletzte bei Anschlag auf Polizeirevier Agia Paraskevi in Griechenland

28. Oktober 2009 / Aktualisiert: 28. Oktober 2009 / Aufrufe: 118 2 Kommentare

Bei einem Anschlag auf das Polizeirevier an der Straße Pantelis Nr. 10 im Bezirk Agia Paraskevi in Athen – Griechenland am Dienstagabend (27. Oktober 2009) um 21:40 Uhr Ortszeit wurden insgesamt sechs Polizeibeamte verletzt, zwei von ihnen schwer. Ein Passant erlitt einen Nervenzusammenbruch und fiel in Ohnmacht, wurde jedoch glücklicherweise nicht verletzt.

Gemäß den bisher vorliegenden Informationen waren an dem Terroranschlag fünf Männer und eine Frau beteiligt, die sich mit drei Motorrädern zuerst in die Nähe und dann zu Fuß vor das Gebäude des Polizeireviers Agia Paraskevi begaben und dort ohne jegliche Warnung aus zwei automatischen Waffen vom Typ Kalaschnikow das Feuer eröffneten. Fünf der verletzten Polizeibeamten hielten sich zu dem Zeitpunkt des Anschlages vor dem Gebäude auf, der sechste wurde in seinem Büro verletzt.
Die Spurensicherung fand inwischen 99 Patronenhülsen und eine Patrone. Weiter wurde die Sicherung einer Handgranate gefunden, jedoch sonst keine Spuren einer Explosion entdeckt. Letzteres lässt darauf schließen, dass die Täter keine Sprenggranate, sondern eine Verteidigungsgranate geworfen hatten, was sich auch mit den Darstellungen der Zeugen deckt.

Anfänglich wurden Vermutungen angestellt, dass der Anschlag in Reaktion auf die am Vortag ausgesetzte Belohnung in Höhe von 600.000 Euro auf die Ergreifung der mutmaßlichen Bankräuber Simeon Seisidis, Mario Seisidis und Grigoris Tsironis stattgefunden haben könnte und in diesem Fall deren mutmaßliche Verbindung zu terroristischen Kreisen bestätigen würde. Die Umstände deuten jedoch eher darauf hin, dass der Anschlag auf das Polizeirevier bereits länger geplant worden war.