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Artikel Tagged ‘altersarmut’

Griechenland hat dritthöchste Armutsquote der EU

23. Juni 2019 / Aufrufe: 361 Kommentare ausgeschaltet

Nach Bulgarien und Rumänien hatte Griechenland 2018 den drittgrößten von Armut bedrohten Bevölkerungsanteil in der Europäischen Union.

Laut den jüngsten Angaben der ELSTAT waren im vergangenen Jahr in Griechenland fast 3,35 Millionen Menschen – also 31,8% der Bevölkerung des Landes – von Armut und gesellschaftlicher Exklusion bedroht.

Die Anzahl der bedrohten Menschen sank zwischen 2017 und 2018 um 350.000 und setzte damit den in den letzten drei Jahren beobachteten kontinuierlichen rückläufigen Verlauf fort, bleibt jedoch spürbar höher als die Niveaus vor der Krise und platziert Griechenland auf den schlimmsten Rängen der Europäischen Union.
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Griechenland: 4 von 10 Rentnern bekommen unter 500 Euro

2. Mai 2019 / Aufrufe: 558 Kommentare ausgeschaltet

Rund 40 Prozent der Rentner in Griechenland beziehen monatlich unter 500 Euro brutto.

An der Grenze zur Armut bewegen sich die Hauptrenten für die vier von zehn Rentnern in Griechenland, die Bruttobeträge von unter 500 Euro im Monat beziehen.

Den Angaben des Helius-Systems des griechischen Arbeitsministeriums für Dezember 2018 zufolge bezieht in der überwältigenden Mehrheit jeder der „Veteranen der Arbeit“ weniger als 1.000 Euro aus den Hauptrenten (70,05% der insgesamt 2.825.931 Hauptrenten).
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Stetige Zunahme armer Arbeitnehmer in Griechenland

11. Juli 2017 / Aufrufe: 1.055 3 Kommentare

In Griechenland wächst kontinuierlich eine neue Kategorie armer Arbeitnehmer mit monatlichen Bezügen von 200 bis 300 Euro heran.

Die Arbeitnehmer mit Bezügen von 200 – 300 Euro im Monat sind das neue beunruhigende Phänomen, das auf dem Arbeitsmarkt in Griechenland vorherrscht. Es scheint schrittweise eine neue Kategorie sogenannter armer Arbeitnehmer zu entstehen, die in einer flexiblen Beschäftigungsform arbeiten.

Das Beunruhigende ist, dass diese Arbeitnehmer hauptsächlich zwischen 20 und 29 Jahren alt sind, in welcher Kategorie die Arbeitslosigkeit 37,7% erreicht! Die Arbeitslosenquote in der konkreten Altersgruppe ist in Griechenland sogar die zweithöchste in ganz Europa, mit Spanien als „Champion“.
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Griechenland streicht Witwenrenten

8. Oktober 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 4.697 1 Kommentar

Das neue Versicherungsgesetz in Griechenland führt zu rigorosen Kürzungen und in vielen Fällen sogar der völligen Streichung sogenannter Renten wegen Todes.

Um die von dem neuen Versicherungsgesetz („Lex Katrougkalos“) in Griechenland vorgesehenen Bestimmungen umzusetzen, bereitet das Arbeitsministerium einen Runderlass vor, der die sogenannten Witwenrenten praktisch „abschafft“.

Wie die griechische Zeitung „Eleftheros Typos“ berichtet, ergibt sich dies, da die Einschränkungen nicht nur altersbezogen sind, weil das Gesetz vorsieht, dass fortan eine lebenslange Witwenrente nur noch die überlebenden Ehepartner erhalten, die das 55 Lebensjahr vollendet haben, aber auch Beschränkungen bei dem Betrag der Rente gesetzt werden, der sich bis hin zu sogar nur 30 Euro im Monat für all jene reduzieren kann, die nach dem neuen Gesetz rentenbezugsberechtigt und zukünftig auch eine Witwenrente zugesprochen bekommen werden.
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Mitfünfziger in Griechenland ohne Arbeit und Rente

7. September 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.207 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland bleiben immer mehr Arbeitnehmer im Alter von über 55 Jahren ohne Arbeit, aber auch ohne Aussicht auf eine Altersrente.

Arbeitnehmer im Alter von über 55 Jahren bleiben in Griechenland nach der Anhebung der Altersgrenzen für den Renteneintritt ohne Rente, aber auch außerhalb des Arbeitsmarkts – was zum Resultat hat, dass in dieser Altersgruppe die Arbeitslosen inzwischen mehr sind als Jene, die auf dem privaten Sektor beschäftigt und bei der IKA sozialversichert sind!

Das Ausmaß der Beschäftigungskrise bei den Mitfünfzigern in Griechenland enthüllen die Vergleichsdaten von IKA und OAED für die Periode 2011 – 2015.
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Troika zeigt sich von Wahlen in Griechenland unbeeindruckt

11. Januar 2015 / Aktualisiert: 04. November 2019 / Aufrufe: 1.366 2 Kommentare

Die Troika beharrt auf drastischen Eingriffen in das Versicherungssystem in Griechenland, die für zahllose Rentner zu extremer Altersarmut führen werden.

Die Ausrufung vorgezogener Neuwahlen in Griechenland für den 25 Januar 2015 scheint die Troika überhaupt nicht beeindruckt zu haben, das sie unbeweglich auf ihren Positionen bezüglich verheerender Eingriffe in Versicherungssystem und Arbeitsgesetzgebung beharrt.

Die … himmelschreiendsten Forderungen sind die Abschaffung aller eine Verrentung im Alter von unter 62 Jahren gestattenden Sonderregelungen, die Durchsetzung einer Null-Defizit-Klausel auch bei den Hauptrenten und die Anhebung der für die Gewährung einer Hauptrente erforderlichen Mindestversicherungszeit von bisher 15 auf fortan 20 Jahre. Ebenfalls fordert sie die Streichung der sogenannten „Sozialen Solidaritätszulage für Rentner“ (EKAS) mittels Integration in das sogenannte „Garantierte Mindesteinkommen“ (sprich eine Art minimaler „Grundsicherung“).
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Über 6 Mio Bürger in Griechenland an oder unter Armutsgrenze

29. September 2014 / Aktualisiert: 10. Oktober 2018 / Aufrufe: 7.476 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem vernichtenden Bericht des Parlaments leben in Griechenland fast 6,6 Millionen Bürger unter der Armutsgrenze oder sind von Armut bedroht.

Geradezu schockierend sind die Fakten, welche die tatsächliche Situation in Griechenland beschreiben und in dem neuen Zwischenbericht des parlamentarischen Sekretariats für die Beobachtung des staatlichen Haushaltsplans enthalten sind. In dem Bericht wird angeführt, dass sich 6.300.000 Griechen unter der Armutsgrenze befinden oder davon bedroht sind, womit jeder einschlägige Mythos über eine „Success Story“ entkräftet wird, in der die Koalitionsregierung Nea DimokratiaPASOK, ihre Führer und ihre Funktionäre leben …

Dies ist die greifbare Realität der Zahlen, die von einem der offiziellsten Träger des Staates verzeichnet wird und nicht anzweifelbar ist! Die schreckliche Realität und der Albtraum des durchschnittlichen Griechen, die von keiner noch so billigen Regierungspropaganda in Frage gestellt werden können … . Andererseits sind sie ein Indiz dafür, dass die nachhaltige Wirtschaftskrise Griechenland auf Basis der Wohlstands- und Lebensqualitäts-Indizes auf die viertschlechteste Position unter 35 Ländern geführt hat, noch schlimmer als in der Türkei.
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Rund ein Viertel der Bevölkerung in Griechenland lebt in Armut

2. Dezember 2013 / Aktualisiert: 13. Dezember 2017 / Aufrufe: 2.691 2 Kommentare

Laut einer Untersuchung über Einkommen und Lebensbedingungen der Haushalte in Griechenland 2012 waren 23,1 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht.

Laut den Ergebnissen einer am 29 November 2013 von der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) bekannt gegebenen Untersuchung über Einkommen und Lebensbedingungen der Haushalte befand sich im Jahr 2012 insgesamt 23,1% der Gesamtbevölkerung Griechenlands einen Schritt vor dem Status der Armut. Wie in dem Bericht betont wird, beläuft sich die Armutsschwelle auf den Betrag von 5.708 Euro jährlich pro Person und auf 11.986 Euro für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei abhängigen Kindern im Alter von unter 14 Jahren.

Laut der ELSTAT beträgt das entsprechende mittlere persönliche Jahreseinkommen 10.676 Euro und das mittlere jährlich verfügbare Einkommen der Haushalte des Landes 17.977 Euro. Die Haushalte, die von Armut gefährdet sind, werden auf 914.873 und deren Mitglieder auf 2.535.700 geschätzt. Auf Basis der in Rede stehenden Untersuchung ergibt sich auszugsweise nachstehendes Bild:
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Dramatischer Anstieg der Armut in Griechenland

29. Oktober 2013 / Aktualisiert: 01. Dezember 2013 / Aufrufe: 5.158 2 Kommentare

Die radikale Austerität in Griechenland führt zu einem dramatischen Anstieg der Armut und der Ausweitung der Ungleichheit zwischen Armen und Reichen.

Eine enorme Verschlechterung der Lebensbedingungen der Haushalte in Griechenland sowie ebenfalls auch eine ungleiche Verteilung der Lasten auf die Bevölkerung enthüllen aktuelle Daten einer 2012 bezüglich der Einkommen der Haushalte im Jahr 2011 durchgeführten Untersuchung für die Eurostat, die auch von der „Beobachtungsstelle für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen“ des Instituts für Arbeit (INE) der GSEE kommentiert werden.

Spezieller stieg gemäß dem Index der relativen Armut (der sich auf den Anteil der Bevölkerung mit einem verfügbaren Einkommen in Höhe von unter 60% des entsprechenden Durchschnittseinkommens des Landes bezieht) die relative Armut in Griechenland von 19,7% im Jahr 2008 auf 23,1% im Jahr 2011 an. Ebenfalls erreichte auf Basis der Untersuchung für das Jahr die Gefahr der Armut oder sozialen Ausgrenzung 34,6%, gegenüber 31% im Vorjahr.
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Paradiesische Renten von maximal 800 Euro in Griechenland

5. Juni 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 12.128 11 Kommentare

Laut den aktuellen Daten des größten Versicherungsträgers IKA in Griechenland beziehen rund drei Viertel seiner Rentner monatliche Rentenzahlungen von maximal 800 Euro.

Spätestens nach den letzten „horizontalen“ Kürzungen (= gestaffelte Kürzungen bei Bezügen von über 1.000 Euro sowie Zusatzrenten) der Renten im angeblichen Rentenparadies Griechenland wurden die im Ausland nach wie vor immer wieder gerne populistisch angeprangerten „Luxusrenten“ des größten gesetzlichen griechischen Versicherungsträgers für Arbeitnehmer (IKA) zu einer „von der Ausrottung bedrohten Art“.

Von den insgesamt 1.158.309 Rentnern des Trägers beziehen gerade einmal 3.118 Personen weiterhin Renten in Höhe von über 2.000 Euro, während sich die Anzahl derjenigen „Luxusrentner“, deren monatliche Bezüge infolge der wiederholten globalen Kürzungen auf Beträge zwischen 1.100 und 1.400 Euro sanken, verdoppelte.
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