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Regierung Karamanlis trieb Griechenland wissentlich in Schuldenkrise

31. Juli 2011 / Aufrufe: 896 5 Kommentare

In Griechenland war der Regierung unter Konstantinos Karamanlis schon spätestens seit 2008 bekannt, dass ihre Politik das Land in eine volkswirtschaftliche Katastrophe treibt.

Die Zeitung To Vima tis Kyriakis enthüllt vier Schreiben des ehemaligen Staatssekretärs des Finanzministeriums Petros Doukas an den damaligen Premierminister Konstantinos Karamanlis bezüglich der volkswirtschaftlichen Lage des Landes. In seinen Schreiben warnte Petros Doukas vor dem Anschwellen der Defizite und der drohenden Gefahr, dass das Land auf den internationalen Märkten keine Kredite mehr erhalten werde.

Konkret unterstrich Petros Doukas in einem seiner Schreiben im Oktober 2008, dass der Fiskus zur Deckung seines Finanzierungsbedarfs Kredite in Höhe von mehr als 40 Milliarden Euro aufnehmen werden müsse (welcher Betrag sich schließlich auf 48 Milliarden Euro für das Jahr 2009 belief) und merkte an: „Dies erfordert das absolute Vertrauen der Märkte„.
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Alogoskoufis zieht sich aus Politik zurück

5. Oktober 2009 / Aufrufe: 110 1 Kommentar

Jorgos AlogoskoufisDer ehemalige Wirtschaftsminister und langjährige Funktionär der Partei Nea Dimokratia Jiorgos Alogoskoufis kandidierte bei den Parlamentswahlen des 4. Oktober 2009 im Wahlbetzirk Athen, schaffte jedoch nicht erneut den Sprung ins Parlament. Am Folgetag der Wahlschlappe gab J. Alogoskoufis bekannt, dass er sich aus der Parteiarbeit zurückziehen und zukünftig seinen akademischen Aufgaben widmen werde.

„Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich seit 1996 bis heute in meiner politischen Laufbahn unterstützt haben. Eine Laufbahn der Konsequenz und Verantwortung, gestützt auf Prinzipien und Werte. Insbesondere möchte ich mich bei den tausenden Bürgern des Wahlbezirks Athen bedanken, die mich auch bei den gestrigen Wahlen mit ihrer Stimme beehrten. Das Ergebnis der Wahlen beschäftigt uns alle. … Was mich betrifft, entschloss ich mich, jede Parteiaktivität aufzugeben und zu meinen universitären Aufgaben zurückzukehren. Es versteht sich von selbst, dass ich im Rahmen der großen liberalen Fraktion ein aktiver Bürger bleiben werde.“