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Artikel Tagged ‘alkoholschmuggel’

Illegaler Alkohol in Griechenland beschlagnahmt

29. Juli 2013 / Aufrufe: 319 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurden 24000 Liter illegaler Alkohol beschlagnahmt, der zur Herstellung ebenfalls illegaler Spirituosen verwendet werden sollte.

Im Rahmen der Bekämpfung des Schwarzhandels mit Spirituosen und gepanschten Alkohol-Produkten beschlagnahmte am vergangenen Mittwoch (24 Juli 2013) die Bezirksdirektion Zentralmakedoniens des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Thessalonikis in dem Gebiet bei Lagyna / Thessaloniki 24.000 Liter reines Ethanol. Der Alkohol wurde in einem Kühlwagen einer internationalen Spedition aus Bulgarien ohne die vorgesehenen Zoll- und Steuerunterlagen transportiert.

Laut der einschlägigen Bekanntmachung war der illegale Alkohol in den Frachtpapieren als Möbelreinigungs-Lösung ausgewiesen. Der 47-jährige griechische Fahrer des Lastwagens wurde festgenommen und im Schnellgerichtsverfahren dem zuständigen Staatsanwalt vorgeführt, während der Lastwagen beschlagnahmt wurde. Zweck des Transports war die Belieferung illegaler Spirituosen-Hersteller mit dem Alkohol. Die Höhe der entgangenen Steuern wird auf auf den Betrag von 730.000 Euro beziffert.

(Quelle: Imerisia)

Griechenland – Spielwiese der Schwarzhändler

20. Oktober 2012 / Aktualisiert: 03. Juli 2013 / Aufrufe: 998 Kommentare ausgeschaltet

Eine „Party“ mit Milliarden Euro haben die Schwarzhändler an den Grenzen Griechenlands gefeiert, wo die Kreise über wenigstens ein Jahrzehnt ungestört agieren.

Treibstoff, Spirituosen, Zigaretten, sehr teure handgeknüpfte Teppiche, Lederwaren, Kleidung, aber sogar auch ganze Ladungen mit Zement, Kacheln und kompletten Kücheneinrichtungen passieren illegal die Zollstationen, um dann auf den griechischen Markt geworfen zu werden und die Schwarzhändler reich zu machen. „Wir sprechen von Grenzen so löchrig wie ein Sieb„, gesteht ein höherer Funktionär des Dezernats für Wirtschaftsverbrechen ein.

Zu einer Stunde, wo der Finanzstab der griechischen Regierung darum kämpft, mit der Troika das Paket schmerzhafter Maßnahmen in Höhe von 13,5 Mrd. Euro für die beiden Jahre 2013 – 2014 zu schnüren, welches blutige Kürzungen bei den Renten, Löhnen und Sozialleistungen, aber auch neue Steuern bringt, entgehen dem Staat ungeheure Summen durch den Schwarzhandel. Die Kontrollmechanismen vermögen nicht, der „Mafia“ der Schwarzhändler zu begegnen, und die Regierungen haben während all der Jahre fast nichts getan, um das Problem einzuschränken.
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