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Artikel Tagged ‘akis-gate’

Schweiz soll Schwarzgelder an Griechenland zurückzahlen

4. Februar 2014 / Aufrufe: 917 Kommentare ausgeschaltet

Nikos Zigras, enger Mitarbeiter des ehemaligen Verteidigungsministers Tsochatzopoulos in Griechenland, fordert die Freigabe der Schwarzgelder auf schweizerischen Bankkonten.

Ein Stab der schweizerischen Staatsanwaltschaft unter Leitung des Bundes-Staatsanwalts Urs Köhli verhörte am Montag (03 Februar 2014) viele Stunden lang Nikos Zigras, den Cousin und über eine Reihe von Jahren engen Mitarbeiter des ehemaligen Verteidigungsministers Akis Tsochatzopoulos, da er als Inhaber von Konten bei schweizerischen Banken erscheint, über die laut der griechischen Justiz illegale Beträge (sprich Schmiergelder) in Zusammenhang mit Rüstungsprogrammen bewegt wurden.

Die Untersuchung der Schweizer konzentriert sich auf die Verwicklung eines konkreten griechischen Angestellten der schweizerischen Morgan Stanley sowie auch die Bewegung eines Gesamtbetrags von ungefähr 30 Millionen Schweizer Franken mittels zweier Konten, als deren Inhaber Nikos Zigras erscheint. Es wird jedoch allgemeiner auch die Möglichkeit untersucht, dass mittels schweizerischer Banken erfolgte Zahlungen mit der Legalisierung von Einnahmen aus illegalen Aktivitäten in Verbindung stehen.
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Akis-Gate in Griechenland: 5 + 1 im Gefängnis

10. Oktober 2013 / Aufrufe: 772 Kommentare ausgeschaltet

Zusammen mit dem zu 20 Jahren Haft verurteilten ehemaligen Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos in Griechenland treten weitere 5 Verurteilte langjährige Haftstrafen an.

Akis Tsochatzopoulos wurde am 07 Oktober 2013 zum ersten ehemaligen Minister in Griechenland, der wegen „gewerbsmäßiger“ Wäsche schwarzer politischer Gelder aus Schmiergeldern verurteilt und mit der vorgesehenen Höchststrafe von 20 Jahren Gefängnis belegt wird, und bricht damit den (negativen) Rekord in der Geschichte der Justiz.

Der bereits am 11 April 2012 verhaftete und seitdem in Untersuchungshaft befindliche Akis Tsochatzopoulos kehrt damit nach dem Urteilsspruch im Alter von inzwischen über 74 Jahren in die Strafvollzugsanstalt Korydallos zurück, allerdings wird der Zeitraum, für den er eingesperrt bleiben wird, sehr viel kürzer als die Summe der gegen ihn verhängten Haftstrafen sein – sofern er den Haftprüfungstermin noch erleben sollte.
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