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Anstieg der Viehdiebstähle in Achaia in Griechenland

12. Dezember 2012 / Aufrufe: 233 1 Kommentar

In der Region Achaia auf der Peloponnes in Griechenland wird eine beachtliche Zunahme des seit Jahrzehnten fast in Vergessenheit geratenen Viehdiebstahls verzeichnet.

In der Region von Achaia wird in den letzten sechs Monaten ein Rückfall in die 60er Jahre verzeichnet, als die Viehdiebstähle intensiv die Polizeireviere beschäftigten. Und dies, weil die Fälle von Viehdiebstahl um ein Vielfaches zugenommen haben, wobei ins Visier der Täter hauptsächlich große Viehzuchteinheiten in den Höhenlagen von Achaia geraten sind.

Die Banden, die sich solchen Diebstählen widmen, schaffen es praktisch, auf leichte Weise beträchtliche Geldbeträge zu gewinnen. Sie verkaufen – und zwar zu besonders günstigen Preisen – das Fleisch der geschlachteten Tiere mit einem satten Profit an Grillbetriebe und Restaurants, und die fehlende veterinäre Kontrolle macht dieses Fleisch natürlich besonders gefährlich.

Was die „Qualitätsmerkmale“ der Kriminalität auf dem Land verändert hat, ist die wirtschaftliche Krise und der Zwang der Gewerbetreibenden, die Preise bei ihren erbrachten Diensten zu komprimieren. Gewisse Gewerbetreibende geben leider nach und kaufen Fleisch unbekannter Herkunft in dem Bemühen, auf diese Weise die erbrachten Leistungen auf einem preiswerten Niveau zu halten. Diese Tendenz findet fruchtbaren Boden bei umherziehenden Gruppen Krimineller, welche die Viehzuchteinheiten ins Ziel nehmen und mit chirurgischer Akribie agieren.

Die Beträge, die sie gewinnen, differieren analog dem Tier, welches sie stehlen und schlachten. Beispielsweise bewegen sich die Preise für ein ganzes Schwein von 300 bis 350 Euro und erreichen für eine ganze Ziege 150 bis 200 Euro.

(Quellen: Pelop.gr)