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Artikel Tagged ‘abwertung’

Der Betrug der internen Abwertung in Griechenland

28. Juni 2016 / Aufrufe: 1.335 Keine Kommentare

Die Griechenland mittels der Memoranden aufgezwungene Inlandsabwertung entwickelte sich zu einem monumentalen wirtschaftlichen Betrug.

Die sogenannte interne Abwertung, die Griechenland von seinen Gläubigern aufgezwungen wurde, ist eine affektiert invalide Strategie, lässt die Preise unbehelligt und erschöpft ihren Eifer in der Abwertung der Beschäftigung.

Das Basisargument der Architekten der Memoranden war und bleibt, dass, sofern Griechenland um jeden Preis in der Eurozone möchte und folglich nicht über das Werkzeug der externen Währungsabwertung verfügt, die einzige ihm zur Verfügung stehende Alternative die Durchsetzung der „internen Abwertung“ war. Also einer methodisierten und verwaltungstechnisch nivellierten Senkung der Preise, der Löhne und des Wertes der Vermögensobjekte.
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Wie Griechenland mit der Rückkehr zur Drachme sein würde

27. Juli 2015 / Aufrufe: 5.481 20 Kommentare

Laut Ernst & Young stellt für Griechenland ein Ausscheiden aus dem Euro keinen einfachen und schnellen Weg zur Bewältigung seiner wirtschaftlich Probleme dar.

Ernst & Young präsentierte am vergangen Donnerstag (23 Juli 2015) eine zusammen mit Oxford Economics für Rechnung ihrer Kunden erstellte schockierende Untersuchung über die Auswirkungen, welche die Rückkehr zur Drachme für die griechische Gesellschaft haben würde. Die Daten zeigen eine dramatische Abwertung des Lebensniveaus der Griechen und einen großen Rückgang des BIP.

Laut der Untersuchung würden wir bei einem koordinierten Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro haben:

  1. Die Banken würden für etliche Monate geschlossen bleiben, bis die neue Währung ausgegeben wird.
  2. Abwertung der neuen Währung um 50%, und dies, ohne die Möglichkeit spekulativen Drucks einzubeziehen.


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Regimewechsel und Abwertung der Drachme in Griechenland

24. Juni 2015 / Aufrufe: 1.851 1 Kommentar

Ein Rückblick auf die Entwicklungen in Griechenland zeigt, dass Einführung und Abwertung einer nationalen Währung kein Allheilmittel zur Sanierung der Wirtschaft darstellen.

Die fehlende Möglichkeit, sich unter den Verhältnissen des Euro-Status zu einer Abwertung zu flüchten, hat den (angeblichen) Chancen, welche die Flexibilität der nationalen Währung bietet, sehr oft mythische Dimensionen verliehen. Es handelt sich natürlich um übertriebene Ansichten, die meistens politische Zweckmäßigkeiten verbergen. Weil eine Abwertung einer nationalen Währung dingliche Ergebnisse nur unter bestimmten Voraussetzungen und nur dann abwerfen kann, sofern sie sich auf eine geeignete (Fiskal-, Währungs-, Einkommens- und Produktions-) Politik stützt.

Für eine Wirtschaft wie die Griechenlands, also eine für den Wettbewerb offene und kleine Wirtschaft, würden sogar nur die hohen Zinssätze eine Kurs- und Währungsstabilität gewährleisten können. Die alternative Lösung wäre die Kurs- und im weiteren Sinn Währungsinstabilität.
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Die katastrophalen Folgen Griechenlands Rückkehr zur Drachme

2. April 2015 / Aufrufe: 6.637 13 Kommentare

Laut dem Wirtschaftanalytiker Dimitrios Gkiokas würde eine Rückkehr Griechenlands zur Drachme 12 katastrophale Folgen haben.

In letzter Zeit beobachten wir, dass von verschiedenen Kreisen geschickt das Klima zu Gunsten einer Rückkehr Griechenland zur Drachme kultiviert wird. Unter Ausnutzung der aus der 6jährigen Rezession herrührenden Unzufriedenheit der Menschen ist von unternehmerischen Zentren mit eigennützigen Zwecken und spekulativen Motiven eine konzertierte Propaganda zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung aufgebaut worden.

Dieses Klima wird auch durch den Umstand verstärkt, dass ein signifikanter Anteil von Funktionären der beiden Koalitionsparteien der griechischen Regierung sich offen für die Drachme und gegen jede beliebige Form einer Reform ausspricht, die sich im Rahmen einer entgegen gesetzten Philosophie bewegt.
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Dollar ist für Griechenland „Deus ex Machina“

26. August 2014 / Aufrufe: 395 Keine Kommentare

Die Abwertung des Euro kommt zumindest all jenen Unternehmen in Griechenland zugute, die nicht von einem hohen Energieverbrauch und Transporten abhängig sind.

Eine signifikante Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit zumindest für nicht energie-intensive und von dem Transportwesen abhängige Unternehmen verleiht die sich de facto abspielende Abwertung des Euro, von der die großen ausländischen Investmenthäuser annehmen, dass sie sich im Gang befindet, da die US-Notenbank (Fed) ihre Währungspolitik strafft und die Europäische Zentralbank (EZB) sie lockert.

Gemäß den wirtschaftlichen Messmodellen der Morgan Stanley stärkt jedes Absinken des Euro gegenüber dem Dollar um jeweils 10% den Gewinnverlauf der europäischen Unternehmen um 3% – 4%. Ein Problem bringt allerdings der Kursrutsch der gemeinsamen Währung für die Energiekosten mit sich, da die Aufwertung des Dollars – als Referenzwährung auf den internationalen Märkten für Kohlenwasserstoffe – zu höheren Ausgaben für Kraftstoffe führt.
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Griechen trauern … in den Supermärkten

3. Oktober 2012 / Aktualisiert: 04. Oktober 2012 / Aufrufe: 2.178 5 Kommentare

Obwohl in Griechenland eine enorme interne Abwertung im Gang ist, verbleiben die Kosten für Produkte und Dienstleistungen weiterhin auf ungerechtfertigt hohen Niveaus.

In Griechenland mag bereits eine interne Abwertung in einer Größenordnung von 23% stattgefunden haben und das Land auf 26% im nächsten Jahr zusteuern, die Rezession und die Arbeitslosigkeit mögen einen Rekord nach dem anderen brechen, aber die schwindelerregenden Verbraucherpreise und die Teuerung bei den Dienstleistungen gehen um nichts in der Welt zurück.

Entgegen der Hoffnung der Menschen, die wiederholten Kürzungen bei jeder Art von Bezügen würden mit einer entsprechenden „Zähmung“ auch der alltäglichen Kosten einhergehen, geschieht dies nicht. Das selbe ist im übrigen auch in allen Ländern beobachtet worden, die Defizit- und Verschuldungsproblemen (also dem Bankrott) in Kombination mit einer Rezession begegneten.

Die Lebenshaltungskosten bleiben sowohl aus realistischen als auch künstliche geschaffenen Gründen hoch, die auf die leichtere Handhabung der Massen abzielen. Weil man wohl oder übel die Menschen nicht mit gefülltem Magen lassen kann, wenn man beschließt, in einem Land alles auf den Kopf zu stellen. Im Gegenteil, die Menschen müssen sich um den nächsten Tag ängstigen … . Und die Teuerung kann Angst verursachen.
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