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Artikel Tagged ‘abwanderung’

Brain-Drain kostete Griechenland 50 Mrd Euro

20. Juli 2016 / Aufrufe: 617 1 Kommentar

Die massenweise Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte und Wissenschaftler während der Krise kostete Griechenland bisher über 50 Milliarden Euro!

Die Endeavor Greece, eine internationale nicht gewinnorientierte Organisation zur Unterstützung des Unternehmertums, erfasst Mehrwert und Steuereinnahmen, die von den während der Dauer der Krise aus Griechenland ins Ausland abgewanderten Griechen in den Aufnahmeländern generiert werden.

Den Daten aus den Aufnahmeländern und inländischen Untersuchungen zufolge beträgt der geschätzte Abfluss an Humankapital seit Januar 2008 bis heute zwischen 350.000 (Schätzung der Endeavor) und 427.000 (Schätzung der griechischen Bank) Personen.
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Unternehmen in Griechenland müssen schließen oder abwandern

1. April 2016 / Aufrufe: 1.041 1 Kommentar

Laut der IHK Athen bleiben den Unternehmen in Griechenland nur zwei Optionen, nämlich entweder zu schließen oder ins Ausland abzuwandern.

Abwanderung oder Schließung … ist das Dilemma, dem die heutzutage in Griechenland tätigen Unternehmen zu begegnen haben.

Ungefähr so könnte man die Ergebnisse der Untersuchung zusammenfassen, welche die Industrie- und Handelskammer Athen (EBEA bzw. ACCI) durchführte und sich auf die Hauptbelastungen der griechischen Arbeitgeber im Verhältnis zu den Unternehmen ihrer Nachbarländer bezieht.
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Explosion der Unternehmensschließungen in Griechenland

31. März 2016 / Aufrufe: 931 Kommentare ausgeschaltet

Im ersten Quartal des Jahres 2016 wurde in Griechenland im Vergleich zum Vorjahr eine Explosion der Firmenschließungen um rund 78 Prozent verzeichnet.

Laut der griechischen Zeitung „Kathimerini“ wird in Griechenland auf dem Markt im ersten Quartal des laufenden Jahres eine „Explosion“ der Unternehmensschließungen um 78,08% verzeichnet und ein sehr negativer Beginn des neuen Jahres vermerkt.

Es ist bezeichnend, dass zum ersten Mal in den Jahren der Krise die Löschungen von Unternehmen (Unternehmen, die schließen) die neu eröffneten Unternehmen um 4.000 übersteigen, da diverse Aktivitäten endgültig eingestellt werden, manche ins Ausland abwandern und andere wiederum in die Sphäre der Schattenwirtschaft, der ungemeldeten Beschäftigung und der nicht deklarierten Einkommen eintreten.
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Griechenland will Sitzverlegung der VIOHALCO verhindern

25. September 2013 / Aufrufe: 380 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland will mit einer urplötzlichen Gesetzänderung die Verlegung des Firmensitzes der VIOHALCO nach Belgien verhindern.

Mit einer aus heiterem Himmel in einer Gesetzesvorlage über öffentliche Angebote vorgelegten Novelle versucht das griechische Finanzministerium die Firmenleitung der VIOHALCO daran zu hindern, den Firmensitz von Griechenland nach Belgien zu verlegen.

Die Novelle sieht vor, dass fortan die Zustimmung von 95% der Aktionäre erforderlich ist, damit die Hauptversammlung die Fusion der Gesellschaft mit einer anderen Gesellschaft genehmigt, auch wenn letztere an der Börse notiert ist und als Gegenleistung Aktien ausgeben wird.
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Ende der Industrie in Griechenland

18. September 2013 / Aufrufe: 1.260 2 Kommentare

Die Abwanderung griechischer Industriebetriebe dokumentiert das Unvermögen der Politiker, die Krise zu handhaben und sich gegen Interessen Dritter durchzusetzen.

Der Beschluss der VIOHALCO, ihren Sitz nach Belgien zu verlegen, überraschte nicht. Nach der 3E (Coca Cola) und der FAGE (Milchindustrie) ist sie die dritte große griechische Verarbeitungsindustrie, die Griechenland den Rücken kehrt, da sie nicht die Kosten des Geldes bezahlen, aber auch nicht die sich ständig ändernden Umstände ertragen kann, die – mit Verantwortung der Regierung – ihre Kosten beeinflussen.

Premierminister Antonis Samaras hatte sich in diesem Jahr (2013) persönlich zweimal mit Vertretern der energieintensiven Industriebetriebe getroffen und eine Lösung des Problems des teuren elektrischen Stroms versprochen. Eine Lösung wurde jedoch immer noch nicht gegeben, weil diejenigen, die das Problem zu lösen haben, scheinbar abgesehen von Herrn Samaras auch die übrigen Faktoren berücksichtigen müssen, die auf dem Energiemarkt mächtiger als der Premierminister sind.
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Schwarzer Montag für Griechenlands Wirtschaft

18. September 2013 / Aufrufe: 1.680 Kommentare ausgeschaltet

Der Beschluss der VIOHALCO, ihren Hauptsitz von Griechenland nach Belgien zu verlegen, wird von Insidern als die Spitze des Eisbergs charakterisiert.

„Wer ist der Nächste?“ lautete die am vergangenen Montag (16 September 2013) in Unternehmerkreisen vorherrschende Frage, nachdem die Verlegung des Sitzes der VIOHALCO bekannt gegeben worden war – eines Konzerns mit einem ungeheuren spezifischen Gewicht, da er seit langer Zeit der größte Industrieproduzent Griechenlands und für 12% der griechischen Exporte verantwortlich ist!

Die Gründe, welche den Konzern dazu führten, den Sitz der Muttergesellschaft nach Belgien zu verlegen, wurden inzwischen mehr oder weniger ausführlich analysiert und haben mit den hohen Finanzierungskosten, aber auch mit der Belastung der Produktionskosten durch jede Art von Steuern und Abgaben und den hohen Energiepreisen zu tun.
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