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Archiv für die Kategorie ‘Steuerwesen’

Ist die Airbnb-Besteuerung in Griechenland gerecht?

29. Juli 2017 / Aktualisiert: 30. Juli 2017 / Aufrufe: 942 Kommentare ausgeschaltet

Infolge der horrenden Besteuerung sogenannter Kurzzeitvermietungen in Griechenland werden noch mehr Immobilienbesitzer in die Schattenwirtschaft abwandern.

Offensichtlich muss auch der Staat Steuereinnahmen aus den wirtschaftlichen Aktivitäten der Bürger haben. Die brutale Besteuerung aus der Behausung der Steuerpflichtigen herrührender Einkommen erhebt jedoch Themen der Moral.

Wenn man in Griechenland in den Jahren der Sorgenfreiheit kein Geld hatte, hatte man zumindest Freunde. Die Freunde verfügten häufig über ein Feriendomizil. Manchmal auch über irgendein Boot. Und weil manche Dinge sogar auch über die Grenzen hinausgingen, besagte ein Witz, das beste Feriendomizil und die beste Frau seien immer die des Freundes.
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Abzocke auf Airbnb-Vermietungen in Griechenland

28. Juli 2017 / Aufrufe: 1.501 Kommentare ausgeschaltet

Eigentümer von Immobilien in Griechenland müssen rückwirkend ab Anfang 2017 bis zu 45% ihrer aus Kurzzeitvermietungen erzielten Einkommen an den Fiskus abführen.

Alle Eigentümer, die in Griechenland ihre Immobilie mittels der Internet-Plattform Airbnb vermieten, erwartet ab Anfang des kommenden Jahres eine unangenehme Überraschung.(Anmerkung: Sinngemäß trifft dies auch auf alle sonstigen Formen sogenannter Kurzzeit-Vermietungen und Sharing-Modelle zu.)

Formal kommen die neuen gesetzlichen Bestimmungen über Kurzzeitvermietungen ab Neujahr 2018 zur Anwendung, beziehen sich jedoch in der Praxis auf seit dem 01 Januar 2017 erzielte Einkommen, die mit den Einkommensteuererklärungen 2018 zu deklarieren sind.
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Millionenstrafe für Grillstube in Griechenland

7. Juli 2017 / Aufrufe: 1.604 5 Kommentare

Wie in Griechenland die Geldstrafe zu Lasten einer Grillstube in Chania den Betrag von 6,3 Millionen Euro erreichte.

In Griechenland wurde gegen eine sogenannte „Souvlaki-Bude“ in Chania auf der Insel Kreta  eine Geldstrafe in Höhe von 6,3 Mio. Euro wegen Nichtausstellung von Quittungen verhängt.

Quellen der „Unabhängigen Behörde für öffentliche Einnahmen“ (AADE) zufolge wurde der Eigentümer 2015 kontrolliert und festgestellt, dass er sich einer illegalen Software bediente um Quittungen (bzw. in der Registrierkasse verzeichnete Umsätze) zu löschen.
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Nachfrist für Steuererklärungen 2017 in Griechenland

1. Juli 2017 / Aufrufe: 568 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde offiziell die Verlängerung der Frist für die Abgabe der Einkommensteuererklärungen 2017 bekannt gegeben.

In Griechenland wurde im Regierungsanzeiger der Beschluss der Staatssekretärin im Finanzministerium Äkaterini Papanatsiou publiziert, mit dem die Verlängerung der Frist für die Abgabe der diesjährigen Einkommensteuererklärungen natürlicher und juristischer Personen vorgesehen ist.

Es sei in Erinnerung gerufen, dass besagte Abgabefrist ursprünglich am 30 Juni 2017 auslief, bis zu diesem Stichtag jedoch von den insgesamt rund 6,2 Millionen erwarteten Steuererklärungen natürlicher Personen noch etwa 1,2 Mio. Erklärungen anhängig waren.
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Bis 1 Million gepfändete Bankkonten in Griechenland

13. Juni 2017 / Aufrufe: 1.385 1 Kommentar

Die Anzahl der in Griechenland von den Steuerbehörden blockierten Bankkonten wird bis Ende des Jahres 2017 bis zu 1 Million erreichen.

In Griechenland werden sich bis Ende des Jahres 2017 bis eine Million Bürger mit den Zwangsmaßnahmen des Finanzamts, sprich Sperrungen von Bankkonten, Pfändungen in Händen Dritter und Blockierungen von Immobilien konfrontiert sehen.

Ebenfalls sieht das „Programm“ der sogenannten „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) eine Intensivierung der „Mahnungen“ an die Schuldner mit fälligen Verbindlichkeiten an den griechischen Fiskus vor.
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Griechenland treibt Selbständige in Steuerhinterziehung

9. Juni 2017 / Aufrufe: 1.254 1 Kommentar

Die Gesetzgebung in Griechenland zwingt Selbständige geradezu, besser ein armer Steuerhinterzieher als ein gesetzestreuer Mittelständler zu sein.

Was lohnt sich in Griechenland (für einen Selbständigen) mehr? Ein reales Jahreseinkommen von 25.000 Euro zu deklarieren und mittels der Steuern und Versicherungsbeiträge maximal zur Finanzierung des sogenannten „Sozialstaats“ beizutragen, oder ein spärliches Einkommen der Größenordnung von 6.000 Euro auszuweisen und jedwede Belastung zu vermeiden und Zugang zu Beihilfen und Leistungen zu erwerben?

Die Antwort ist nicht nur selbstverständlich, sondern auch messbar: der Steuerhinterzieher wird in Griechenland ein um sogar bis zu 267% höheres reales Einkommen genießen als der Gesetzestreue! Das Beharren der griechischen Regierung, ihre grundlegend der Stützung der niedrigen Einkommen geltende Fürsorge zu demonstrieren, führte sogar zu einer Fiskalpolitik, welche die Motivation zur Steuerhinterziehung noch stärker macht.
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Finanzamt in Griechenland schießt sich auf Kleinschuldner ein

28. Mai 2017 / Aufrufe: 1.039 2 Kommentare

Der Fiskus in Griechenland nimmt Schuldner mit fälligen Verbindlichkeiten von jeweils bis zu 500 Euro ins Visier.

Die Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) betrachtet gerade einmal 11,4 von den insgesamt 92 Mrd. Euro fälliger Verbindlichkeiten an das Finanzamt in Griechenland als beitreibungsfähig. (Siehe auch Neue Explosion der Steuerschulden in Griechenland)

Laut der griechischen Zeitung „Kathimerini“ sind die Möglichkeiten einer Beitreibung bei den Kleinschuldnern sogar größer. Wie Funktionäre des griechischen Finanzministeriums meinen, sind die Chancen einer Beitreibung um so größer, je niedriger die Schuld ist – im Gegensatz zu den sehr großen Verbindlichkeiten, die als nicht beitreibungsfähig gelten, da sie aus alten Geldstrafen der Verordnung über Bücher, von Unternehmen des griechischen Staats, aber auch aus fällig gewordenen Bürgschaften herrühren.
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Steuerschock für Kleinvermieter in Griechenland

26. Mai 2017 / Aktualisiert: 28. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.855 2 Kommentare

Steuerpflichtige in Griechenland mit geringfügigen Einkommen aus Mieten und sozialen Beihilfen oder Gelegenheitsarbeiten werden zu monströsen Einkommensteuern veranlagt.

Mit enormen Steuern belasten bei der Abrechnung der Einkommensteuererklärungen natürlicher Personen in diesem Jahr die Dienststellen des ehemaligen Sekretariats für öffentlich Einnahmen (GGDE) bzw. nun der Unabhängigen Behörde für öffentliche Einnahmen (AADE) in Griechenland zigtausende Arbeitslose, Studenten, Hausfrauen und allgemein unterbeschäftigte Bürger, die 2016 sehr niedrige aus Mieteinnahmen herrührende Einkommen und noch spärlichere Einkommensbeträge aus Gelegenheitsarbeiten hatten, sowie ebenfalls auch Empfänger sehr geringer Familienleistungen der OGA, die gleichzeitig auch sehr niedrige Einkommen aus Mieten hatten.

Weil die deklarierten Einkommen sehr niedrig sind, stellen in diesen Fällen die Dienststellen der AADE bei der Abrechnung der Steuererklärungen die Höhe der steuerpflichtigen Einkommen auf Basis der sogenannten Lebenshaltungsindizien fest.
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Finanzamt in Griechenland krallt sich Kfz-Steuersünder

21. Mai 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.074 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sind dem Finanzamt zehntausende Steuerpflichtige ins Netz gegangen, die ihre Kraftfahrzeugsteuern zu zahlen … vergaßen.

In das Visier der sogenannten „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) in Griechenland geraten zahntausende Fahrzeugeigentümer, die Kfz-Steuern schulden, und es wird … harsche Geldstrafen hageln.

Laut einer Bekanntmachung der der AADE schritt die Direktion für elektronische Regierungsführung anfänglich zu einer Überprüfung der ab 2010 bis 2016 „taxierten“ (sprich zugelassenen) Fahrzeuge und machte Schuldner ausfindig, die für die Jahre ab 2013 bis 2017 keine Kraftfahrzeugsteuern gezahlt haben.
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Griechenlands Steuerverwaltung im Pfändungsrausch

28. April 2017 / Aufrufe: 965 1 Kommentar

In Griechenland wurden im Februar 2017 an jedem Werktag im Durchschnitt über 1000 Zwangspfändungen wegen Schulden an den Fiskus verhängt.

Die „Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (A.A.D.E.) in Griechenland hat bei der Verhängungen von Pfändungen einen neuen Rekord aufgestellt: Innerhalb eines Monats betrieb sie 21.231 Pfändungen bei Bankguthaben, Löhnen, Renten, sonstigen Einkommen und Vermögenswerten von Schuldnern des griechischen Fiskus.

Trotz allem tangierten die fälligen Verbindlichkeiten Ende Februar des laufenden Jahres den astronomischen Betrag von 94 Milliarden Euro und verzeichneten damit innerhalb der beiden ersten Monate des Jahres 2017 einen Anstieg um 2,69 Mrd. Euro.
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