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Archiv für die Kategorie ‘Steuerwesen’

Griechenland pfändete über 1 Million Bürger

6. Februar 2018 / Aufrufe: 921 1 Kommentar

In Griechenland sind über eine Million Bürger mit Zwangsbeitreibungsmaßnahmen der Steuerverwaltung konfrontiert.

Die Anzahl der Bürger in Griechenland, die unbeglichene Verbindlichkeiten an den Fiskus haben und mit Zwangsbeitreibungsmaßnahmen konfrontiert sind, schloss 2017 auf einem Rekordniveau ab.

Wie in den mit der Beobachtung der Steuerverwaltung in Zusammenhang stehenden statistischen Daten verzeichnet wird, betrug die Anzahl der Ende 2017 unter Zwangsbeitreibungsmaßnahmen stehenden Schuldner 1.050.077 Personen.
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Griechenlands Fiskus muss Einnahmen abschreiben

29. Januar 2018 / Aufrufe: 538 Kommentare ausgeschaltet

Ein erheblicher Teil der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland wird kaum jemals beigetrieben werden können.

Die in Griechenland von den zuständigen Steuerbehörden als „nicht beitreibungsfähig“ charakterisierten Schulden belaufen sich auf 12,5% der Summe der fälligen Verbindlichkeiten an die Steuerverwaltung. Es handelt sich um Forderungen, zu deren Beitreibung alle Mittel ausgeschöpft worden sind, ohne dass ihre Einnahme schließlich möglich war.

Wie in einer schriftlichen Antwort der Steuerverwaltungsgeneraldirektion der „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) auf eine Anfrage parlamentarischer Kontrolle angeführt wird, erreichte am 01 Dezember 2017 die Summe aller fälligen Verbindlichkeiten an die Steuerverwaltung 99,79 Mrd. Euro und der Teil der als nicht beitreibungsfähig charakterisierten fälligen Außenstände belief sich auf 12,52 Mrd. Euro.
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Steuersenkungen überall, außer in Griechenland

10. Januar 2018 / Aufrufe: 445 Kommentare ausgeschaltet

Im Gegensatz zu Griechenland wird in der Europäischen Union eine allgemeine Tendenz zur Senkung der Steuersätze verzeichnet.

Einer jüngst erfolgten Untersuchung bezüglich der Steuer-Praktiken innerhalb der EU zufolge wird in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union im Gegensatz zu Griechenland eine allgemeine Tendenz zur Senkung der Steuersätze verzeichnet.

Konkret sind schon viele Staaten wie beispielsweise Kroatien, Slowenien und Italien zu einer Senkung des Einkommensteuersatzes für Firmen (sprich Gesellschaften / juristische Personen) geschritten, während in anderen Staaten wie Luxemburg, Frankreich, Großbritannien und Belgien Steuersenkungen bereits angekündigt worden sind oder erwartet werden.
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Steuerhinterziehung und Schwarzgeld „galoppieren“ in Griechenland

8. Dezember 2017 / Aufrufe: 1.072 1 Kommentar

In Griechenland feiert die Steuerhinterziehung nach wie vor Orgien und das Schwarzgeld blüht weiterhin.

Kontrolleure des Finanzamts in Griechenland bereiten sich darauf vor, demnächst gezielt Autowerkstätten, Arztpraxen und Anwaltskanzleien Besuche abzustatten.

Mit dem neuen Jahr wird das neue Programm zur Umsetzung gebracht, das bei der sogenannten „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) ausgearbeitet wird.
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Steuerlotterie und Steuerhinterziehung in Griechenland

3. Dezember 2017 / Aufrufe: 611 1 Kommentar

Solange Griechenland auf einer Politik absurder Überbesteuerungen beharrt, wird auch die neue Quittungslotterie kaum zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung beitragen.

Nach jahrelangen Versuchen und Versprechungen wurde in Griechenland zum ersten Mal die reich ausgestattete Steuerlotterie umgesetzt und an 1.000 Steuerpflichtige ein „Geschenk“ von je 1.000 Euro als Belohnung für die Verwendung sogenannten „Plastikgelds“ verteilt.

Die sogenannte „Quittungs-Lotterie“ ist offensichtlich ein Anreiz, der jedoch nicht reicht um der weiterhin eine offene Wunde darstellenden Steuerhinterziehung zu begegnen.
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Erste Quittungs-Lotterie in Griechenland

1. Dezember 2017 / Aufrufe: 241 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium Griechenlands verloste am 30 November 2017 erstmalig 1 Million Euro an 1000 Gewinner der sogenannten Quittungs-Lotterie.

Im Rahmen der ersten und fortan jeden Monat erfolgenden sogenannten Quittungs-Lotterie in Griechenland wurden am Abend des 30 November 2017 die 1.000 Lose „gezogen“, die den entsprechenden Gewinnern einen steuerfreien und unpfändbaren Barbetrag in Höhe von je 1.000 Euro bescheren.

Auf der Website der Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) kann jeder Steuerpflichtige unter der entsprechenden Sektion einsehen, mit wie vielen Losen er an der Ziehung beteiligt war und ob eins dieser Lose „gezogen“ wurde.

Plastikgeld bescherte Griechenlands Fiskus 2 Mrd. Euro

Wie die stellvertretende Finanzministerin Katerina Papanatsiou anlässlich der ersten öffentlichen Verlosung erklärte, führte der Anstieg der Nutzung sogenannten „Plastikgelds“ (Kredit-, Debit-, Prepaid-Karten und Zahlungen per E-Banking) zu ersten Ergebnissen in dem Kampf gegen die Steuerhinterziehung, da die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 im Verhältnis zu der entsprechenden Periode des Jahres 2015 um 20% bzw. 2 Mrd. Euro anstiegen.

Weiter betonte sie, die erfolgte erste Verlosung stelle einen Teil der allgemeinen Politik zur Förderung der elektronischen Zahlungen zwecks Bekämpfung der Steuerhinterziehung dar, und unterstrich, die Einschränkung der Steuerhinterziehung sei die essentiellste Weise zur gerechteren Verteilung der steuerlichen Lasten.

Giorgos Pitsilis, Leiter der AADE, betonte seinerseits, die öffentliche Verlosung stelle einen weiteren Anreiz zur Transparenz in den Geschäftsvorgängen dar.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Gestaffelte Verteilung der Lose

Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass besagte Verlosung / Ziehung auf Basis der für den Monat Oktober 2017 erfassten „elektronischen“ (sprich bargeldlosen) Zahlungen erfolgte. Entsprechend werden auch alle weiteren monatlichen Ziehungen jeweils auf Basis der im Vormonat erfassten Zahlungen erfolgen, wobei sich die Anzahl der teilnehmenden / je Steuer-ID zugewiesenen Lose folgendermaßen ergibt:

  • Für bis zu insgesamt 100 Euro 1 Los je 1 Euro,
  • für die nächsten 400 Euro, sprich ab 101 bis 500 Euro, 1 Los je 2 Euro,
  • für die nächsten 500 Euro, sprich ab 501 bis 1.000 Euro, 1 Los je 3 Euro,
  • für darüber hinausgehende Beträge, sprich ab 1.001 Euro und mehr, 1 Los je 4 Euro.

Last but not least: Sollten gleichzeitig mehrere ein und der selben Steuer-ID zugeordnete Lose „gezogen“ werden, wird nur eins (1) dieser Lose berücksichtigt und es „rücken“ automatisch die nächsten Gewinner nach.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Was das Geschrei gegen Steueroasen verbirgt

25. November 2017 / Aufrufe: 791 3 Kommentare

Was wirklich hinter dem Geschrei und Gezeter gegen sogenannte Steuerparadiese steckt.

Mit den „Paradise Papers“ zum Anlass fanden auch in Griechenland manche wieder die Gelegenheit, die Säbel gegen die sogenannten „Steuerparadiese“ zu zücken.

Sie wollen uns weismachen, wenn es diese Steueroasen nicht gäbe, würden die Einnahmen des Staats steigen, die öffentliche Verschuldung würde sinken, hätten wir die Krise vermieden – um nicht zu sagen, dass Griechenland sogar zum Dänemark des Südens geworden wäre.
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Welche Staaten in Griechenland als „Steueroasen“ gelten

23. November 2017 / Aufrufe: 730 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland setzte 42 Staaten auf die Liste sogenannter Steueroasen, weil dort die Besteuerung wenigstens um die Hälfte niedriger ist als in Griechenland.

In Griechenland wurde im Regierungsanzeiger (FEK) für das Steuerjahr 2016 die Liste mit der Bestimmung der Staaten veröffentlicht, die ein „privilegiertes Steuerregime“ haben beziehungsweise als sogenannte „Steuerparadiese“ gelten.

Wie das griechische Finanzministerium anführt, sind Staaten mit „privilegierten Steuerregimes“ jene, in denen die juristische Person oder juristische Körperschaft einer Steuer auf ihre Gewinne oder ihre Einnahmen oder ihres Kapitals unterliegt, deren Satz 50% oder weniger des entsprechenden Steuersatzes in Griechenland beträgt.
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Neue Belastungen für Griechenlands Immobilienbesitzer

20. November 2017 / Aufrufe: 1.448 Kommentare ausgeschaltet

Das Jahr 2018 wird voraussichtlich rund 1 Million Eigentümern von Immobilien in Griechenland neue steuerliche Belastungen bescheren.

Die Eigentümer von Immobilien in Griechenland werden 2018 erhöhte Steuern zahlen, da die Regierung mit der Angleichung der Einheitswerte im Frühjahr 2018 auch die sogenannte Großgrund-Besitzsteuer (wörtlich: „Steuer auf großes Immobilienvermögen“ / FMAP) wiedereinführen und das Gewicht hauptsächlich auf alle verlagern wird, die Immobilien mittleren und großen Wertes haben.

Spezieller sehen die Eingriffe bei den Immobilien die Angleichung von Einheitswerten vor, womit ungefähr 1 Million Steuerpflichtige mit mittlerem und großem Immobilienvermögen aufgerufen sein werden, wegen der Angleichung der Immobilien-Einheitswerte (sprich Steuerwerte) und der Wiedereinführung der FMAP höhere Steuern zu zahlen.
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Erhöhungen bei 21 Steuern auf Immobilien in Griechenland!

2. November 2017 / Aufrufe: 2.026 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wird es 2018 bei sage und schreibe 21 Steuern und Abgaben auf Besitz und Erwerb von Immobilien zu Erhöhungen kommen.

In Griechenland wird erwartet, dass die Angleichung der sogenannten Einheitswerte an die realen Werte des Immobilienmarkts, deren Umsetzung ab dem 01-01-2018 die Regierung und die Gläubiger des Landes vereinbarten, zu Erhöhungen der Steuerwerte der in tausenden Gemeinden des Landes gelegenen Immobilien führen wird.

Gemäß den Ergebnissen der bereits von den zuständigen Dienststellen des Finanzministeriums angestellten Untersuchungen werden in vielen Gebieten des Griechenlands – hauptsächlich in urbanen Zentren, wo die Nachfrage nach Kaufimmobilien niedrig ist, das Interesse seitens Familien, Studenten, versetzter öffentlicher Bediensteter und Militärs an Mietungen jedoch weiterhin intensiv bleibt – die Einheitswerte weiterhin hinter den realen Immobilienpreisen zurückbleiben, so wie diese indirekt von den Mietpreisen bestimmt werden.
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