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Archiv für die Kategorie ‘Steuerwesen’

Besteuerung von Mietforderungen in Griechenland

18. Februar 2018 / Aufrufe: 807 Kommentare ausgeschaltet

Um der Besteuerung nicht realisierter Mieteinnahmen zu entgehen, sind Eigentümer von Immobilien gezwungen, gutes Geld schlechtem hinterherwerfen.

Für die Eigentümer von Immobilien in Griechenland, die im Jahr 2017 nicht eingenommene Mietzahlungen hatten, gibt es einen Weg, dem Finanzamt zu entkommen und nicht für Einkommen besteuert zu werden, die sie niemals erhielten.

Erklärend sei angemerkt, dass im Fall der Nichtbefolgung des obligatorischen Prozedere auch nicht realisierte Mieteinnahmen als reguläres Einkommen behandelt und sogar ab dem ersten Euro pauschal mit Sätzen von neuerdings 15% – 45% besteuert werden!
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Griechenlands Fiskus geht auf Immobilien-Safari

16. Februar 2018 / Aufrufe: 1.179 Kommentare ausgeschaltet

Ein elektronisches Auge von Grundbuch und TAXISnet wird in Griechenland nicht deklarierte Flächen, aber auch Immobilien auffinden.

Ein in Griechenland am 12 Februar 2018 von den beiden gemeinsam zuständigen Ministerien ergangener Beschluss bezüglich der Bewältigung des Phänomens des nicht deklarierten Immobilienvermögens sieht die Anbindung des Grundbuchs an das TAXISnet vor.

Im griechischen Finanzministerium hat man Indizien bezüglich der Verheimlichung des wirklichen Immobilienvermögens von vielen Steuerpflichtigen. Diese Indizien rühren aus der Tatsache her, dass in vielen Fällen von Immobilientransaktionen die Steuerpflichtigen zu signifikanten Korrekturen der Charakteristika ihrer Immobilien schreiten, damit die Übertragung vollendet wird.
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Domino bei Immobiliensteuern in Griechenland

15. Februar 2018 / Aufrufe: 1.110 Kommentare ausgeschaltet

Die neuen Einheitswerte bringen in Griechenland ein Domino bei 21 auf und in Zusammenhang mit Immobilien erhobenen Steuern und Abgaben

Die Änderungen bei den Einheitswerten der Immobilien in Griechenland, von denen erwartet wird, dass sie rückwirkend ab Anfang 2018 gelten werden, bringen Umstürze auf einer Liste mit 21 Steuern und Abgaben.

Konkret geht εσ um die Angleichung der Einheitswerte an die Marktpreise der Immobilien, die zum Resultat haben wird, dass das Ergebnis der Feststellung und Beitreibung vieler Immobiliensteuern beeinflusst wird. Weiter ist geplant, dass die neuen Einheitswerte rückwirkend ab dem 01 Januar 2018 gelten sollen, was bedeutet, dass sie auch rückwirkend die mit den Einheitswerten verknüpften Steuern beeinflussen.
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Besteuerung von Steuerausländern in Griechenland

9. Februar 2018 / Aufrufe: 2.389 Kommentare ausgeschaltet

Besteuerung sogenannter bedingt steuerpflichtige Steuerausländer in Griechenland.

Ihren Steuerwohnsitz im Ausland habende und als solche bei der „Öffentlichen Steuerbehörde für Auslandsansässige“ (DOY Katikon Exoterikou / ΔΟΥ Κατοίκων Εξωτερικού) registrierte Steuerpflichtige sind in Griechenland nur für die sich in Griechenland ergebenden Einkommen steuerpflichtig und zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet.

Dies gilt grundsätzlich unabhängig von der Staatsangehörigkeit sowohl für die Griechen, die ihren Steuerwohnsitz wegen Umsiedelung ins Ausland verlegten, als auch für die Ausländer.
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Griechenland pfändete über 1 Million Bürger

6. Februar 2018 / Aufrufe: 932 1 Kommentar

In Griechenland sind über eine Million Bürger mit Zwangsbeitreibungsmaßnahmen der Steuerverwaltung konfrontiert.

Die Anzahl der Bürger in Griechenland, die unbeglichene Verbindlichkeiten an den Fiskus haben und mit Zwangsbeitreibungsmaßnahmen konfrontiert sind, schloss 2017 auf einem Rekordniveau ab.

Wie in den mit der Beobachtung der Steuerverwaltung in Zusammenhang stehenden statistischen Daten verzeichnet wird, betrug die Anzahl der Ende 2017 unter Zwangsbeitreibungsmaßnahmen stehenden Schuldner 1.050.077 Personen.
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Griechenlands Fiskus muss Einnahmen abschreiben

29. Januar 2018 / Aufrufe: 548 Kommentare ausgeschaltet

Ein erheblicher Teil der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland wird kaum jemals beigetrieben werden können.

Die in Griechenland von den zuständigen Steuerbehörden als „nicht beitreibungsfähig“ charakterisierten Schulden belaufen sich auf 12,5% der Summe der fälligen Verbindlichkeiten an die Steuerverwaltung. Es handelt sich um Forderungen, zu deren Beitreibung alle Mittel ausgeschöpft worden sind, ohne dass ihre Einnahme schließlich möglich war.

Wie in einer schriftlichen Antwort der Steuerverwaltungsgeneraldirektion der „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) auf eine Anfrage parlamentarischer Kontrolle angeführt wird, erreichte am 01 Dezember 2017 die Summe aller fälligen Verbindlichkeiten an die Steuerverwaltung 99,79 Mrd. Euro und der Teil der als nicht beitreibungsfähig charakterisierten fälligen Außenstände belief sich auf 12,52 Mrd. Euro.
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Steuersenkungen überall, außer in Griechenland

10. Januar 2018 / Aufrufe: 456 Kommentare ausgeschaltet

Im Gegensatz zu Griechenland wird in der Europäischen Union eine allgemeine Tendenz zur Senkung der Steuersätze verzeichnet.

Einer jüngst erfolgten Untersuchung bezüglich der Steuer-Praktiken innerhalb der EU zufolge wird in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union im Gegensatz zu Griechenland eine allgemeine Tendenz zur Senkung der Steuersätze verzeichnet.

Konkret sind schon viele Staaten wie beispielsweise Kroatien, Slowenien und Italien zu einer Senkung des Einkommensteuersatzes für Firmen (sprich Gesellschaften / juristische Personen) geschritten, während in anderen Staaten wie Luxemburg, Frankreich, Großbritannien und Belgien Steuersenkungen bereits angekündigt worden sind oder erwartet werden.
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Steuerhinterziehung und Schwarzgeld „galoppieren“ in Griechenland

8. Dezember 2017 / Aufrufe: 1.091 1 Kommentar

In Griechenland feiert die Steuerhinterziehung nach wie vor Orgien und das Schwarzgeld blüht weiterhin.

Kontrolleure des Finanzamts in Griechenland bereiten sich darauf vor, demnächst gezielt Autowerkstätten, Arztpraxen und Anwaltskanzleien Besuche abzustatten.

Mit dem neuen Jahr wird das neue Programm zur Umsetzung gebracht, das bei der sogenannten „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) ausgearbeitet wird.
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Steuerlotterie und Steuerhinterziehung in Griechenland

3. Dezember 2017 / Aufrufe: 627 1 Kommentar

Solange Griechenland auf einer Politik absurder Überbesteuerungen beharrt, wird auch die neue Quittungslotterie kaum zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung beitragen.

Nach jahrelangen Versuchen und Versprechungen wurde in Griechenland zum ersten Mal die reich ausgestattete Steuerlotterie umgesetzt und an 1.000 Steuerpflichtige ein „Geschenk“ von je 1.000 Euro als Belohnung für die Verwendung sogenannten „Plastikgelds“ verteilt.

Die sogenannte „Quittungs-Lotterie“ ist offensichtlich ein Anreiz, der jedoch nicht reicht um der weiterhin eine offene Wunde darstellenden Steuerhinterziehung zu begegnen.
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Erste Quittungs-Lotterie in Griechenland

1. Dezember 2017 / Aufrufe: 259 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium Griechenlands verloste am 30 November 2017 erstmalig 1 Million Euro an 1000 Gewinner der sogenannten Quittungs-Lotterie.

Im Rahmen der ersten und fortan jeden Monat erfolgenden sogenannten Quittungs-Lotterie in Griechenland wurden am Abend des 30 November 2017 die 1.000 Lose „gezogen“, die den entsprechenden Gewinnern einen steuerfreien und unpfändbaren Barbetrag in Höhe von je 1.000 Euro bescheren.

Auf der Website der Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) kann jeder Steuerpflichtige unter der entsprechenden Sektion einsehen, mit wie vielen Losen er an der Ziehung beteiligt war und ob eins dieser Lose „gezogen“ wurde.

Plastikgeld bescherte Griechenlands Fiskus 2 Mrd. Euro

Wie die stellvertretende Finanzministerin Katerina Papanatsiou anlässlich der ersten öffentlichen Verlosung erklärte, führte der Anstieg der Nutzung sogenannten „Plastikgelds“ (Kredit-, Debit-, Prepaid-Karten und Zahlungen per E-Banking) zu ersten Ergebnissen in dem Kampf gegen die Steuerhinterziehung, da die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 im Verhältnis zu der entsprechenden Periode des Jahres 2015 um 20% bzw. 2 Mrd. Euro anstiegen.

Weiter betonte sie, die erfolgte erste Verlosung stelle einen Teil der allgemeinen Politik zur Förderung der elektronischen Zahlungen zwecks Bekämpfung der Steuerhinterziehung dar, und unterstrich, die Einschränkung der Steuerhinterziehung sei die essentiellste Weise zur gerechteren Verteilung der steuerlichen Lasten.

Giorgos Pitsilis, Leiter der AADE, betonte seinerseits, die öffentliche Verlosung stelle einen weiteren Anreiz zur Transparenz in den Geschäftsvorgängen dar.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Gestaffelte Verteilung der Lose

Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass besagte Verlosung / Ziehung auf Basis der für den Monat Oktober 2017 erfassten „elektronischen“ (sprich bargeldlosen) Zahlungen erfolgte. Entsprechend werden auch alle weiteren monatlichen Ziehungen jeweils auf Basis der im Vormonat erfassten Zahlungen erfolgen, wobei sich die Anzahl der teilnehmenden / je Steuer-ID zugewiesenen Lose folgendermaßen ergibt:

  • Für bis zu insgesamt 100 Euro 1 Los je 1 Euro,
  • für die nächsten 400 Euro, sprich ab 101 bis 500 Euro, 1 Los je 2 Euro,
  • für die nächsten 500 Euro, sprich ab 501 bis 1.000 Euro, 1 Los je 3 Euro,
  • für darüber hinausgehende Beträge, sprich ab 1.001 Euro und mehr, 1 Los je 4 Euro.

Last but not least: Sollten gleichzeitig mehrere ein und der selben Steuer-ID zugeordnete Lose „gezogen“ werden, wird nur eins (1) dieser Lose berücksichtigt und es „rücken“ automatisch die nächsten Gewinner nach.

(Quelle: dikaiologitika.gr)