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Archiv für die Kategorie ‘Steuerwesen’

Griechenland knöpft sich Unternehmen mit Auslandssitz vor

14. August 2016 / Aufrufe: 851 1 Kommentar

Das Finanzministerium in Griechenland bläst zur Steuerjagd auf griechische Unternehmen mit Firmensitzen in Bulgarien und Zypern.

Die Steuerbehörden in Griechenland werden in dem kommenden Zeitraum mit intensiven Kontrollen beginnen, um griechische Unternehmen mit Sitz in Bulgarien und Zypern ausfindig zu machen.

Ziel dieser „Safari“ ist, die Unternehmen aufzuspüren, die praktisch als „Vitrine“ betrieben werden, um der besonders hohen Besteuerung in Griechenland zu entgehen.
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Steuerfahndung in Griechenland nimmt … Esel ins Visier

13. August 2016 / Aufrufe: 699 1 Kommentar

Gegen die Eselführer in Lindos auf der Insel Rhodos in Griechenland wurde eine empfindliche Geldstrafe wegen diverser Steuervergehen verhängt.

In das Visier des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Griechenland sind nun sogar auch die … Esel geraten!

Konkret geht es um die Esel bzw. deren Führer, die sich auf der Insel Rhodos und spezieller in Lindos den Besuchern mehr oder weniger aufdringlich anbiedern, sie gegen ein entsprechendes Entgelt auf dem Rücken der Tiere zu der antiken Befestigungsanlage („Akropolis“)  des Ortes zu bringen.
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KategorienSteuerwesen Tags:

Zwangsversteigerungen in Griechenland bringen Fiskus kaum Geld

9. August 2016 / Aufrufe: 844 3 Kommentare

Obwohl es in Griechenland gegen Schuldner des Fiskus Zwangsversteigerungen hagelt, sind die Resultate äußerst zweifelhaft.

Im Rahmen eines wahren Hagels der Zwangsversteigerungen kommen in Griechenland Immobilien von Steuerpflichtigen „unter den Hammer“, die auf der aktualisierten Liste der Schuldner des Fiskus mit fälligen Verbindlichkeiten von jeweils über 150.000 Euro figurieren – allerdings mit zweifelhaften Resultaten.

Der lange Katalog umfasst Wohnungen, Flurstücke, Lagerräume und sogar auch gewerbliche Immobilien, wenn man jedoch die Schulden dieser Steuerpflichtigen mit den Startpreisen (sprich festgesetzten Mindestgeboten) der Zwangsversteigerungen vergleicht, wird ersichtlich, dass es zur Deckung dieser Schulden einer vielfachen Anzahl an Immobilien bedürfte.
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In Griechenland schuldet fast jeder Zweite dem Finanzamt

8. August 2016 / Aufrufe: 870 Keine Kommentare

In Griechenland hat fast jeder zweite Bürger Schulden beim Finanzamt und die fälligen Schulden an den Fiskus summieren sich auf insgesamt knapp 90 Milliarden Euro.

Gemäß den jüngst von dem Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Griechenland bekannt gegebenen offiziellen Angaben hat fast einer von zwei Griechen fällige Verbindlichkeiten an den Fiskus.

Die griechischen Steuerzahler „ersticken“ in Schulden. Über 4 Millionen Steuerpflichtige schulden dem Finanzamt fast das halbe BIP eines Jahres bzw. 89,8 Mrd. Euro. Für 755.806 Schuldner hat das GGDE Beitreibungs-Zwangsmaßnahmen mit Pfändungen und Beschlagnahmungen von Bankkonten, Einkommen und anderen Vermögenswerten sowie auch Zwangsversteigerungen von Immobilien eingeleitet.
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Steuern „erwürgen“ Tourismus in Griechenland

6. August 2016 / Aktualisiert: 06. August 2016 / Aufrufe: 2.784 4 Kommentare

Trotz steigender Ankunftszahlen ausländischer Touristen in Griechenland werden die zusätzlichen steuerlichen Belastungen der Tourismus-Branche ein Minus bescheren.

In Griechenland wird zwar wird mit einem Anstieg der Anzahl der Touristen gerechnet, Schätzungen zufolge wird jedoch letztendlich in der Kasse ein … Minus herrschen.

Die Touristik-Unternehmen sich somit in diesem Jahr mit einem Paradox konfrontiert sehen, da einerseits ein Anstieg der Anzahl der Touristen erwartet wird, andererseits aber eingeschätzt wird, dass zum Schluss der Saison der Kassensturz … negativ abschließen wird.
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Abwendung überhöhter Immobiliensteuer in Griechenland

5. August 2016 / Aufrufe: 630 Keine Kommentare

Eigentümer von Immobilien in Griechenland können bis Ende November 2016 rückwirkend ihre Immobiliendeklarationen E9 korrigieren, um eine überhöhte ENFIA zu vermeiden.

Kurz bevor in Griechenland die diesjährigen Bescheide zur sogenannten Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) kommen, die über 6,6 Mio. Steuerpflichtige zu begleichen aufgerufen werden sein, gewährt das Finanzministerium den Immobilieneigentümern eine neue Gelegenheit, in den Immobilien-Deklarationen E9 eventuelle Fehler und Unterlassungen zu korrigieren, die gegebenenfalls die Steuer in die Höhe treiben.

Konkret wird die Frist für die Abgabe bis 2010 zurückreichender anfänglicher und korrigierender Deklarationen E9 bis zum 30 November 2016 verlängert, und alle Steuerpflichtigen, die innerhalb dieser Frist zu Änderungen schreiten, werden nur die Hälfte der gesetzlich vorgesehenen Geldstrafe zu zahlen haben.
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Immobilien in Griechenland werden zu … Steuern

4. August 2016 / Aufrufe: 1.193 4 Kommentare

In Griechenland mussten in den letzten Jahren zehntausende Eigentümer ihre Immobilien verkaufen, um Steuern und sonstige Verpflichtungen zu begleichen.

Die dramatische Situation des Immobilienmarkts in Griechenland während der letzten Jahre zeichnet sich in den Fakten ab, die zeigen, dass in der Krise 157.000 Häuser und Wohnungen „verloren“ gingen.

Die besagten Immobilien wurden verkauft, um Steuer- und Kreditverpflichtungen zu begegnen, während zwei Studien einen signifikanten Rückgang im Eigenbesitz befindlichen Wohnraums sowie einen unglaublichen Absturz bei den elterlichen Zuwendungen um 80% verzeichnen.
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Griechenland „konfisziert“ Steuererstattungen für ENFIA

14. Juli 2016 / Aufrufe: 1.677 Keine Kommentare

Schock für rund 1 Million Steuerpflichtige in Griechenland, die von ihnen zustehenden Steuerrückzahlungen keinen müden Cent sehen werden.

Rund 1 Million Steuerpflichtige in Griechenland, die auch Eigentümer von Immobilien sind, erwartet ein neuer Schock, da das Finanzamt den Bürgern zustehende Steuererstattungen in einem Akt unerhörter Willkür mit der Entrichtung der sogenannten „Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) verrechnen wird.

Grundsätzlich leuchtet dieses Vorgehen als durchaus billig und logisch ein – allerdings ist die diesjährige ENFIA noch gar nicht festgestellt und erst recht nicht fällig worden!

Griechenlands Fiskus schreitet zu präventiven Pfändungen

Praktisch soll die ENFIA für das Jahr 2016 im Lauf des Monats August festgestellt und die entsprechenden Beträge berechnet und dann automatisch von anhängigen Steuererstattungen abgezogen werden. Grundsätzlich handelt es sich um ein gesetzlich vorgesehenes Prozedere, da es eine Bestimmung bezüglich der von Amts wegen erfolgenden Verrechnung gibt, wenn Verbindlichkeiten (an den Fiskus) bestehen.

Im Vorliegenden werden jedoch, obwohl noch gar keine festgestellte, geschweige denn fällige Schuld besteht,  die fälligen Steuerrückzahlungen zur Verrechnung mit gemutmaßten zukünftigen Verbindlichkeiten derzeit unbekannter Höhe präventiv zu pfänden.  In der Essenz „beschlagnahmt“ somit also das Finanzamt die Steuerrückzahlung, sackt sich die ENFIA – wann auch immer sie schließlich festgestellt werden wird – im Voraus ein und verweigert den Bürgern das Recht, die Immobiliensteuer in den gesetzlich vorgesehenen Raten zu entrichten.

Wie die griechische Zeitung „Eleftheros Typos“ anführt, wird ein Steuerpflichtiger, der Anspruch auf eine Steuerrückzahlung in Höhe von 500 Euro und nach (der bis auf weiteres anhängigen) Feststellung der ENFIA eine Immobiliensteuer in Höhe von ebenfalls 500 Euro zu entrichten hat, von der Steuerrückzahlung niemals auch nur einen einzigen Cent sehen und parallel praktisch gezwungen, die ENFIA vollumfänglich und lange vor Fälligkeit der gesetzlichen Raten zu entrichten. Entsprechend wird von einem Steuerpflichtigen mit einem Erstattungsanspruch von 500 Euro und einer festgestellten ENFIA von 700 Euro der Betrag von 500 Euro auf einmal einbehalten, während er die Möglichkeit hat, die übrigen 200 Euro der ENFIA in den gesetzlich vorgesehenen Raten zu entrichten.

Ziel der Regierung ist, in diesem Jahr von allen, deren (Einkommen-) Steuerbescheide einen Erstattungsanspruch ausweisen, die ENFIA schneller als gesetzlich vorgesehen einzuziehen, da die Beitreibung sofort und nicht in den vorgesehenen Raten erfolgt.

(Quelle: eleftherostypos.gr, diverse Medien- und Presseberichte)

Griechenland fürchtet Explosion fälliger Verbindlichkeiten

13. Juli 2016 / Aufrufe: 3.905 4 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland zittert vor einer weiteren Explosion der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus.

In Griechenlands Finanzministerium verstärkt sich die Angst vor dem Hochschnellen der fälligen Verbindlichkeiten an die Finanzämter von derzeit ungefähr 90 Mrd. Euro auf über 95 Mrd. Euro. (Anmerkung: Aktuellen Informationen liefen allein im Mai 2016 neue fällige Verbindlichkeiten an den Fiskus in Höhe von rund 1,25 Mrd. Euro auf!)

Spitzenfunktionäre des Ministeriums erkennen an, dass die Fähigkeit der Bürger zur Entrichtung von Steuern sich erschöpft, und dies zu einem Moment, wo sie bis Ende Dezember 2016 zusätzliche Steuern von 27 – 30 Mrd. Euro zu entrichten haben, damit ein Primärüberschuss von 0,5% des BIP erzielt und im Frühjahr 2017 nicht automatisch der sogenannte „fiskalische Limiter“ aktiviert werden wird.
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Schuldner sollen Griechenlands Haushalt retten

9. Juli 2016 / Aufrufe: 541 Keine Kommentare

In dem verzweifelten Versuch, den absurden Haushaltsplan 2016 zu erfüllen, schreitet der Fiskus in Griechenland zu massenweisen Pfändungen und Zwangsversteigerungen.

Die Einschränkung der Steuerhinterziehung und die Beitreibung alter und neuer fällig gestellter Schulden an den Fiskus  sind die einzige Lösung, damit in Griechenland der Haushaltsplan des Jahres 2016 regulär erfüllt wird. Und dies, weil die in dem Etat gesetzten Zielvorgaben besonders (wenn nicht gar übertrieben) optimistisch sind.

Für den Monat Dezember 2016 ist sogar die Beitreibung von Einnahmen (aus Steuern und Geldstrafen) in Höhe von 7,3 Mrd. veranschlagt worden, welcher Betrag allerdings nur sehr schwer in die Staatskassen fließen können wird.
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