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Archiv für die Kategorie ‘Steuerwesen’

Steuerschock für Kleinvermieter in Griechenland

26. Mai 2017 / Aufrufe: 13 Keine Kommentare

Steuerpflichtige in Griechenland mit geringfügigen Einkommen aus Mieten und sozialen Beihilfen oder Gelegenheitsarbeiten werden zu monströsen Einkommensteuern veranlagt.

Mit enormen Steuern belasten bei der Abrechnung der Einkommensteuererklärungen natürlicher Personen in diesem Jahr die Dienststellen des ehemaligen Sekretariats für öffentlich Einnahmen (GGDE) bzw. nun der Unabhängigen Behörde für öffentliche Einnahmen (AADE) in Griechenland zigtausende Arbeitslose, Studenten, Hausfrauen und allgemein unterbeschäftigte Bürger, die 2016 sehr niedrige aus Mieteinnahmen herrührende Einkommen und noch spärlichere Einkommensbeträge aus Gelegenheitsarbeiten hatten, sowie ebenfalls auch Empfänger sehr geringer Familienleistungen der OGA, die gleichzeitig auch sehr niedrige Einkommen aus Mieten hatten.

Weil die deklarierten Einkommen sehr niedrig sind, stellen in diesen Fällen die Dienststellen der AADE bei der Abrechnung der Steuererklärungen die Höhe der steuerpflichtigen Einkommen auf Basis der sogenannten Lebenshaltungsindizien fest.
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Finanzamt in Griechenland krallt sich Kfz-Steuersünder

21. Mai 2017 / Aufrufe: 719 Keine Kommentare

In Griechenland sind dem Finanzamt zehntausende Steuerpflichtige ins Netz gegangen, die ihre Kraftfahrzeugsteuern zu zahlen … vergaßen.

In das Visier der sogenannten „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) in Griechenland geraten zahntausende Fahrzeugeigentümer, die Kfz-Steuern schulden, und es wird … harsche Geldstrafen hageln.

Laut einer Bekanntmachung der der AADE schritt die Direktion für elektronische Regierungsführung anfänglich zu einer Überprüfung der ab 2010 bis 2016 „taxierten“ (sprich zugelassenen) Fahrzeuge und machte Schuldner ausfindig, die für die Jahre ab 2013 bis 2017 keine Kraftfahrzeugsteuern gezahlt haben.
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Griechenlands Steuerverwaltung im Pfändungsrausch

28. April 2017 / Aufrufe: 750 1 Kommentar

In Griechenland wurden im Februar 2017 an jedem Werktag im Durchschnitt über 1000 Zwangspfändungen wegen Schulden an den Fiskus verhängt.

Die „Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (A.A.D.E.) in Griechenland hat bei der Verhängungen von Pfändungen einen neuen Rekord aufgestellt: Innerhalb eines Monats betrieb sie 21.231 Pfändungen bei Bankguthaben, Löhnen, Renten, sonstigen Einkommen und Vermögenswerten von Schuldnern des griechischen Fiskus.

Trotz allem tangierten die fälligen Verbindlichkeiten Ende Februar des laufenden Jahres den astronomischen Betrag von 94 Milliarden Euro und verzeichneten damit innerhalb der beiden ersten Monate des Jahres 2017 einen Anstieg um 2,69 Mrd. Euro.
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Neue Explosion der Steuerschulden in Griechenland

26. April 2017 / Aufrufe: 854 1 Kommentar

Die fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland näherten sich mittlerweile bis auf einen Hauch dem astronomischen Betrag von 94 Milliarden Euro.

In Griechenland verzeichneten im Februar 2017 die fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus einen Anstieg um 989 Millionen Euro. Der Anstieg der fälligen Steuerschulden belief sich im selben Monat auf 912 Millionen Euro.

Dies geht aus den an die Öffentlichkeit gegebenen Angaben der „Unabhängigen Behörde für öffentliche Einnahmen“ (AADE) hervor. Diesen zufolge beliefen sich im Februar 2017 die neuen (sprich seit Anfang des Jahres 2017 entstandenen) fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus auf 2,619 Mrd. Euro, gegenüber 1,630 Mrd. Euro im Januar 2017.
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Immobiliensteuer in Griechenland bleibt unverändert

23. April 2017 / Aufrufe: 958 1 Kommentar

Wie es scheint, wird sich hinsichtlich der umstrittenen Immobilienbesitzsteuer ENFIA in Griechenland wenigstens bis 2019 praktisch nichts ändern.

Niemand glaubte, dass wir diesen Primärüberschuss (3,9% im Jahr 2016) erzielen werden, wir erreichten ihn mit den Opfern des griechischen Volks„, erklärte gegenüber dem griechischen Sender SKAI Katerina Papanatsiou, Staatssekretärin im Finanzministerium Griechenlands.

Frau Papanatsiou erklärte sogar, der Primärüberschuss wäre noch höher gewesen, jedoch habe die Regierung die (Anmerkung: bewusst irreführend so bezeichnete) „13. Rente“ und die Unterstützung für die Inseln gewährt.
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Was Griechenlands Steuerpflichtige 2016 dem Finanzamt meldeten

14. April 2017 / Aufrufe: 596 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland deklarierten 2016 für das Jahr 2015 drei von vier Steuerpflichtigen monatliche Einkommen von unter 1000 Euro.

Die Unabhängige Behörde für öffentliche Einnahmen (AADE) präsentierte die detaillierten Auswertungen der im Fiskaljahr 2016 eingereichten Einkommensteuererklärungen, die sich auf die Einkommen des Steuerjahres 2015 beziehen.

Diesen Angaben zufolge deklarierten 6.194.233 Steuerpflichtige für das Steuerjahr 2015 Einkommen in Höhe von insgesamt 75,157 Mrd. Euro, wurden jedoch für Einkommen in Höhe von insgesamt 82,1 Mrd. besteuert und entrichteten entsprechend Steuern in Höhe von 8,142 Mrd. Euro.
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Frist für Steuererklärungen 2017 in Griechenland

13. April 2017 / Aufrufe: 205 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde der Stichtag für die Abgabe der diesjährigen Steuererklärungen natürlicher Personen per Taxisnet auf den 30 Juni 2017 festgesetzt.

Gemäß einer dem Parlament vorgelegten Novelle haben in Griechenland natürliche Personen ihre diesjährigen Einkommensteuererklärungen (bezüglich der Einkommen des Jahres 2016) bis zum 30 Juni 2017 (im Regelfall obligatorisch „elektronisch“) einzureichen.

Ebenfalls wird bestimmt, dass ab diesem Jahr der Stichtag für die Abgabe der Steuererklärungen natürlicher Personen fortan der 30 Juni des jeweiligen Jahres und nicht wie von der bisherigen einschlägigen gesetzlichen Bestimmung vorgesehen der 30 April sein wird. Hierzu ist allerdings anzumerken, dass auch bereits im vergangenen Jahr der Stichtag per gesetzlicher Regelung verschoben worden war (konkret auf den 15 Juli 2016).

(Quelle: diverse Presseberichte)

Bürger in Griechenland werden zur Steuerhinterziehung gezwungen

12. April 2017 / Aufrufe: 1.126 2 Kommentare

Mit ihrer Politik wird die SYRIZA die gesamte Gesellschaft Griechenlands zu bewussten Steuerhinterziehern machen.

So, wie die SYRIZA-Clique die Dinge handhabt, werden die von ihnen in der Verhandlung mit den Gläubigern gesetzten berühmten roten Linien die kürzeste Anekdote ihres politischen Werdegangs darstellen. Rote Linien? Charakteristisches Beispiel, eins unter vielen, ist die Sache mit dem Steuerfreibetrag. (Anmerkung: Der Steuerfreibetrag soll in Griechenland auf Druck der Gläubiger um rund 50% gekürzt werden, womit sogar auch unterhalb der Armutsgrenze lebende Geringverdiener und Kleinrentner einkommensteuerpflichtig werden.)

Was sollen wir zuerst in Erinnerung rufen? Die „Kronen“ der gesamten Regierung, die unteren Schichten der Wirtschaft und Gesellschaft werden nicht beeinträchtigt werden? Jene, die mit Müh und Not mit 400, 500 oder 600 Euro im Monat über die Runden kommen? Die Beteuerungen des (Finanzministers) Evklidis Tsakalotos, der sich entrüstete, so etwas nicht ins Parlament bringen zu werden?
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Ersitzung von Immobilien in Griechenland impliziert kein Einkommen

9. März 2017 / Aufrufe: 864 Kommentare ausgeschaltet

Einem Urteil des Obersten Verwaltungsgerichtshofs in Griechenland zufolge darf aus der Ersitzung einer Immobilie kein fiktives steuerpflichtiges Einkommen abgeleitet werden.

Die 2. Kammer des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) in Griechenland urteilte, dass per sogenannter Ersitzung (sprich nach ungestörter zwanzigjähriger Nutzung) erlangte Immobilien keiner (Einkommen-) Besteuerung unterliegen, da für ihren Erwerb kein Geld gezahlt wird, keine Erhöhung des steuerpflichtigen Einkommens eintritt und auch das Eigentum (bzw. dessen Erwerb) daran keine „indizierte“ Ausgabe darstellt.

Detaillierter führt der StE an, gemäß der Einkommensteuerverordnung komme das aus einer Ausgabe für den Kauf einer Immobilie resultierende (gesetzlich) eingeführte Indiz für ein (mutmaßliches) steuerpflichtiges Einkommen nur in den Fällen zur Anwendung, in denen der Steuerpflichtige tatsächlich einen Geldbetrag für den Kauf einer Immobilie entrichtet.
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Griechenland belastet Minijobs mit fast 50 Prozent

6. Februar 2017 / Aufrufe: 1.021 5 Kommentare

Geringfügige Gelegenheitsarbeiten und Nebenverdienste sind in Griechenland seit Anfang 2017 nicht nur steuerpflichtig, sondern auch voll sozialversicherungspflichtig.

Die sogenannte „Lex Katrougkalos“ (sprich das 2015 unter dem inzwischen substituierten Arbeitsminister verabschiedete neue Versicherungsgesetz) schloss das einzige „Fensterchen“, das in Griechenland Arbeitslosen, Arbeitsmarktneulingen, Niedrigverdienern und Rentnern noch geblieben war, um ein kleines Einkommen zu verdienen, ohne es mit den Büchern des Finanzamts, der MwSt., den Sozialversicherungsbeiträgen an den OAEE und der Gewerbeabgabe zu tun zu bekommen.

Die Möglichkeit zur Einnahme von Beträgen im Bereich von 5.000 – 10.000 Euro brutto jährlich auf Basis sogenannter Quittungen über gewerbliche Ausgaben (Erwerbstitel) wird fortan ad absurdum geführt, da auch diese Kategorie der Beschäftigten wie die Freiberufler und Gesellschaftsmitglieder zur Entrichtung von Versicherungsabgaben mit einem Satz von 26,95% verpflichtet ist.
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