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Archiv für die Kategorie ‘Sozialwesen’

Umverteilung der Armut anstatt des Reichtums in Griechenland

3. Januar 2017 / Aufrufe: 609 Keine Kommentare

Laut dem ehemaligen Arbeitsminister Giorgos Koutroumanis wird in Griechenland nicht der Reichtum, sondern die Armut umverteilt.

Wie bekannt ist, gab und gibt es in Griechenland immer noch kein garantiertes Mindesteinkommen. Alles, was anfänglich 2012 und im weiteren Verlauf bis einschließlich vor einigen Tagen ratifiziert wurde, liegt in Richtung der Umsetzung einer solchen Maßnahme für die Gesamtheit der Bevölkerung unseres Landes. Bleibt abzuwarten, wie sie in der Praxis funktionieren wird.

(Um Missverständnissen vorzubeugen, sei ausdrücklich betont, dass hier und nachstehend nicht etwa von einem „pauschalen Mindesteinkommen für alle„, sondern allein von einer minimalen „sozialen Grundsicherung“ die Rede ist!)
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Beihilfe für Rentner in Griechenland ist ungerecht

19. Dezember 2016 / Aufrufe: 864 Kommentare ausgeschaltet

Warum die von Griechenlands Regierung beschlossene Verteilung von 617 Millionen Euro in Form einer einmaligen Beihilfe an Rentner ungerecht ist.

Die anlässlich der Ankündigung anfänglich des Premierministers Alexis Tsipras und im weiteren Verlauf der Verabschiedung der Maßnahme zur außerordentlichen wirtschaftlichen Unterstützung der Rentner durch das Parlament ausgeübte Kritik war vielseitig.

Viele bezogen sich auf die Auswirkungen, welche diese Initiative der griechischen Regierung  auf den Verlauf der Verhandlungen und das finale Ergebnis haben könne, da die Vertreter der Gläubiger Griechenlands sich über die Maßnahme alles andere als begeistert zeigten. (Siehe auch Schäubles Schikane gegen Griechenland)
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Griechenland soll noch mehr Sozialleistungen streichen

1. November 2016 / Aufrufe: 2.597 8 Kommentare

Die Weltbank legt Griechenland nahe, 15 konkrete Sozialleistungen abzuschaffen, die für das Jahr 2016 mit insgesamt knapp 250 Millionen Euro zu Buche schlagen.

Nach dem Vorschlag, den (bezeichnenderweise nur Arbeitnehmern, Rentnern und hauptberuflichen Landwirten gewährten) jährlichen Einkommensteuer-Freibetrag von derzeit etwa 8.000 Euro auf 5.000 Euro zu senken, kommt die Weltbank erneut auf den Plan um „Wellen“ zu schlagen.

In einem Bericht „empfiehlt“ die Weltbank praktisch die völlige Streichung einer Reihe von Beihilfen und Sozialleistungen, die derzeit hunderttausende Bürger in Griechenland beziehen.
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Witwenrenten in Griechenland liegen seit Monaten auf Eis

26. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.760 2 Kommentare

In Griechenland bleibt die Bewilligung sogenannter Renten wegen Todes, also neuer Witwen- und Hinterbliebenenrenten, seit Mitte Mai 2016 eingefroren.

In Griechenland droht das das Nichtergehen des notwendigen Runderlasses bezüglich der Witwenrenten zu einem intensiven gesellschaftlichen Problem zu werden, da die Verzögerung nach der Ratifizierung des neuen Versicherungsgesetzes  („Lex Katroungkalos“) den zurückgebliebenen Ehepartnern oder auch den Kindern Verstorbener erhebliche wirtschaftliche Probleme verursachen.

Die ab dem 13 Mai 2016 und nachfolgend geltenden neuen Bestimmungen sehen signifikante Kürzungen bei den Beträgen der (Witwen- / Hinterbliebenen-) Renten, aber auch neue Voraussetzungen für die Bewilligung vor, mit Spitze die Verhängung einer Altersgrenze.
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Die Odyssee der neuen Rentner in Griechenland

19. Oktober 2016 / Aufrufe: 2.032 3 Kommentare

In Griechenland sind bei den Versicherungskassen derzeit über 360000 Anträge anhängig, deren Bearbeitung bis zu über vier Jahre dauert.

Die in Griechenland kontinuierlich zunehmende Verzögerung bei der Bewilligung der Renten hat sich zu einem großen gesellschaftlichen Problem entwickelt. Sie ist einer der Hauptgründe, aus denen viele Beschäftigte trotz der Tatsache, einen Rentenanspruch fundamentiert zu haben, sich nicht trauen, ihre Arbeit aufzugeben und sich in das Abenteuer des Wartens auf die Verrentung zu begeben.

Weitere Hauptgründe sind natürlich der Betrag der Rente, die der neue Rentner erhalten wird, aber auch die in Zusammenhang mit der Zukunft der Rentner geschaffene Ungewissheit.
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Griechenland streicht Witwenrenten

8. Oktober 2016 / Aufrufe: 3.650 1 Kommentar

Das neue Versicherungsgesetz in Griechenland führt zu rigorosen Kürzungen und in vielen Fällen sogar der völligen Streichung sogenannter Renten wegen Todes.

Um die von dem neuen Versicherungsgesetz („Lex Katrougkalos“) in Griechenland vorgesehenen Bestimmungen umzusetzen, bereitet das Arbeitsministerium einen Runderlass vor, der die sogenannten Witwenrenten praktisch „abschafft“.

Wie die griechische Zeitung „Eleftheros Typos“ berichtet, ergibt sich dies, da die Einschränkungen nicht nur altersbezogen sind, weil das Gesetz vorsieht, dass fortan eine lebenslange Witwenrente nur noch die überlebenden Ehepartner erhalten, die das 55 Lebensjahr vollendet haben, aber auch Beschränkungen bei dem Betrag der Rente gesetzt werden, der sich bis hin zu sogar nur 30 Euro im Monat für all jene reduzieren kann, die nach dem neuen Gesetz rentenbezugsberechtigt und zukünftig auch eine Witwenrente zugesprochen bekommen werden.
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Griechenlands Rentenkassen droht Explosion

29. September 2016 / Aufrufe: 2.997 2 Kommentare

Trotz rigoroser Kürzungen und Beitragserhöhungen droht den größten gesetzlichen Kassen in Griechenland ohne zusätzliche staatliche Zuschüsse bald das Geld auszugehen.

Die Angaben über die Ausführung des staatlichen Haushaltsplans in Griechenland sind äußerst enthüllend, da sie zeigen, dass den größten Versicherungskassen trotz aller Kürzungen und Beitragserhöhungen bald das Geld ausgehen wird, wenn sie keine zusätzliche staatliche Bezuschussung erhalten.

In Wirklichkeit verbirgt sich hinter den von der Regierung bejubelten angeblichen primären Haushaltsüberschüssen eine Bombe, und damit sie nicht entsichert wird, ist der anfängliche Posten zur Stützung des Sozialversicherungssystems für ein weiteres Jahr nach oben zu revidieren.
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Mitfünfziger in Griechenland ohne Arbeit und Rente

7. September 2016 / Aufrufe: 3.006 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland bleiben immer mehr Arbeitnehmer im Alter von über 55 Jahren ohne Arbeit, aber auch ohne Aussicht auf eine Altersrente.

Arbeitnehmer im Alter von über 55 Jahren bleiben in Griechenland nach der Anhebung der Altersgrenzen für den Renteneintritt ohne Rente, aber auch außerhalb des Arbeitsmarkts – was zum Resultat hat, dass in dieser Altersgruppe die Arbeitslosen inzwischen mehr sind als Jene, die auf dem privaten Sektor beschäftigt und bei der IKA sozialversichert sind!

Das Ausmaß der Beschäftigungskrise bei den Mitfünfzigern in Griechenland enthüllen die Vergleichsdaten von IKA und OAED für die Periode 2011 – 2015.
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Griechenlands Rentenkassen brechen zusammen

29. Juli 2016 / Aufrufe: 3.066 Kommentare ausgeschaltet

Die Explosion der Verbindlichkeiten an die Kassen in Griechenland gefährdet ernsthaft die Renten, während zigtausende Rentner erneut empfindliche Kürzungen ihrer Bezüge sehen.

Die Gesamtschulden an die Versicherungskassen in Griechenland übersteigen 25 Mrd. Euro. Davon sind Forderungen in Höhe von 16,6 Mrd. Euro an die Zentrale für Beitreibung für Versicherungsschulden (KEAO) weitergeleitet worden, da sie sich auf Personen mit Verbindlichkeiten von jeweils über 5.000 Euro beziehen.

Derzeit befinden sich 147.300 Kassen-Schuldner in einer Ratenzahlungsvereinbarung. Davon werden gerade einmal 50.200 Vereinbarungen weiterhin regulär bedient. Von den übrigen Regulierungen sind 88.200 annulliert und nur 8.840 vollendet worden.
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Griechenland: Fruchtlose Pfändungen in … leere Konten

10. Juli 2016 / Aufrufe: 552 Kommentare ausgeschaltet

Obwohl in Griechenland alltäglich zahllose Pfändungsbescheide an die Banken ergehen, bleibt die Ausbeute mager, da es auf vielen Konten nichts zu pfänden gibt.

In Griechenland hagelt es (auch) für Schuldner der gesetzlichen Sozialversicherungsträger „elektronische“ Pfändungsbescheide, allerdings befinden sich auf den gepfändeten Bankkonten zu einem 70% erreichenden Anteil nur Kleinbeträge der Größenordnung von 0,02 Cent bis zu bestenfalls 100 Euro.

In vielen Fällen von Großschuldnern mit Verbindlichkeiten von jeweils über 500.000 Euro wiederum werden die Pfändungsbescheide in der Regel ohne jegliche Resultate (sprich Einnahmen) zurückgeschickt, da es absolut nichts mehr zu holen gibt.
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