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Archiv für die Kategorie ‘Sozialwesen’

Anspruch auf eine vorläufige Rente in Griechenland

19. März 2017 / Aufrufe: 197 Keine Kommentare

Griechenland verweigert Versicherten mit internationalen Versicherungsverläufen ohne eigenständigen Rentenanspruch im griechischen Versicherungssystem vorläufige Bezüge.

Die Verwaltung des neuen nationalen „Einheitlichen Trägers für Sozialversicherung (EFKA) in Griechenland verdeutlichte in einem (Rund-) Schreiben die Fälle, in denen eine sogenannte vorläufige Rente gewährt wird.

Es wird klargestellt, dass grundsätzlich (jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen!) die Anwärter aller Rentenkategorien einen Anspruch auf Erhalt einer vorläufigen Rente haben. Ebenfalls wird bezüglich der vor dem 12 Mai 2016, also vor dem Termin des Beginns der Geltung des neuen Versicherungsgesetzes (N. 4387/2016) gestellten Rentenanträge betont, dass die sich auf Basis der neuen Berechnungsmethode ergebende vorläufige Rente gewährt werden wird. Für alle, die vor dem 12 Mai 2016 Rentenanträge stellten, bleiben dagegen die Bestimmungen älterer Gesetze (z. B. Artikel 38 des N. 3996/2011) in Geltung.
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Rente aus dem Ausland in Griechenland

18. März 2017 / Aufrufe: 666 Keine Kommentare

Wie für alle Länder der EU geltend haben auch in Griechenland arbeitende oder lebende EU-Bürger ihre Rente bei dem nationalen Rententräger zu beantragen.

Als Bürger der Europäischen Union sind sie berechtigt, in einem beliebigen anderen Land der Union zu leben und dort in Rente zu gehen beziehungsweise die Ihnen gegebenenfalls aus anderen EU-Ländern zustehenden Renten zu beantragen und zu beziehen.

In diesem Zusammenhang haben Sie allerdings zu wissen, dass konkrete Regeln, die Ihre Bezüge beeinflussen können, aber auch in Zusammenhang mit den Steuern gelten, die Sie (möglicherweise sogar in mehr als einem Land) zu entrichten verpflichtet sind.
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Rentenanspruch in Deutschland und Griechenland?

12. März 2017 / Aufrufe: 1.097 Keine Kommentare

Kostenlose Informierung und Beratung für Personen, die sowohl in Deutschland als auch in Griechenland pflichtversichert waren oder sind.

Der neue „Einheitliche Träger für Sozialversicherung“ (EFKA) in Griechenland wird eine Reihe von Tagesveranstaltungen (genauer gesagt Beratungstagen) für Bürger / Versicherte durchführen, die in Deutschland und in Griechenland versichert sind oder waren.

Ziel ist, die Interessenten über das geltende Rentensystem und ihre persönlichen Ansprüche auf eine Rente sowohl von deutscher als auch griechischer Seite zu informieren.
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Griechenland beklaut erneut die Rentner

7. März 2017 / Aufrufe: 1.009 2 Kommentare

In Griechenland gilt rückwirkend ab Juni 2016 für alle Renten ein Plafond von 2000 und im Fall des Anspruchs auf mehre Renten insgesamt 3000 Euro brutto monatlich.

Ab April 2017 werden in Griechenland die Bezüge aller Rentner und Pensionäre, die bisher monatlich einen Betrag von über 2.000 Euro brutto, sofern es sich um eine einzige Rente handelt, oder über 3.000 Euro brutto bezogen, wenn sie mehr als eine Rente erhalten, beschnitten ausgezahlt werden, da der – aus der Zwangsfusion aller bisherigen Rentenkassen hervorgegangene – „Einheitliche Sozialversicherungsträger“ (EFKA) jeden über die neuen Höchstgrenzen hinausgehenden Betrag einbehalten sowie gegebenenfalls sogar rückwirkend ab dem 01 Juni 2016 einfordern wird.

Diese Einbehaltung / Rückforderung wird in monatlichen Raten gleicher Höhe selbst auch bei all Denen erfolgen, die nach Juni 2016 die neuen Höchstgrenzen überschreitende Rentenbeträge erhalten bzw. bewilligt bekommen haben.
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Griechenland belastet Minijobs mit fast 50 Prozent

6. Februar 2017 / Aufrufe: 973 5 Kommentare

Geringfügige Gelegenheitsarbeiten und Nebenverdienste sind in Griechenland seit Anfang 2017 nicht nur steuerpflichtig, sondern auch voll sozialversicherungspflichtig.

Die sogenannte „Lex Katrougkalos“ (sprich das 2015 unter dem inzwischen substituierten Arbeitsminister verabschiedete neue Versicherungsgesetz) schloss das einzige „Fensterchen“, das in Griechenland Arbeitslosen, Arbeitsmarktneulingen, Niedrigverdienern und Rentnern noch geblieben war, um ein kleines Einkommen zu verdienen, ohne es mit den Büchern des Finanzamts, der MwSt., den Sozialversicherungsbeiträgen an den OAEE und der Gewerbeabgabe zu tun zu bekommen.

Die Möglichkeit zur Einnahme von Beträgen im Bereich von 5.000 – 10.000 Euro brutto jährlich auf Basis sogenannter Quittungen über gewerbliche Ausgaben (Erwerbstitel) wird fortan ad absurdum geführt, da auch diese Kategorie der Beschäftigten wie die Freiberufler und Gesellschaftsmitglieder zur Entrichtung von Versicherungsabgaben mit einem Satz von 26,95% verpflichtet ist.
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Kriterien für Bezug von Sozialhilfe in Griechenland

18. Januar 2017 / Aufrufe: 1.345 1 Kommentar

Wer Anspruch auf die ab 2017 in Griechenland erstmals landesweit eingeführte Grundsicherung beziehungsweise sogenannte soziale Solidaritätsbeihilfe hat.

In Griechenland beginnt nach Mitte Januar 2017 die Umsetzung der sogenannten sozialen Solidaritätsbeihilfe (KEA), die landesweit voraussichtlich bis zu ungefähr 700.000 Berechtigte decken wird, die unter Verhältnissen extremer Armut leben und folgende (Höchst-) Beträge beziehen können werden:

  • Für einen 1-Personen-Haushalt 200 Euro im Monat.
  • Für jedes weitere volljährige Mitglied des Haushalts zusätzlich 100 Euro pro Monat.
  • Für jedes minderjährige Mitglied des Haushalts zusätzlich 50 Euro pro Monat.


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Umverteilung der Armut anstatt des Reichtums in Griechenland

3. Januar 2017 / Aufrufe: 741 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem ehemaligen Arbeitsminister Giorgos Koutroumanis wird in Griechenland nicht der Reichtum, sondern die Armut umverteilt.

Wie bekannt ist, gab und gibt es in Griechenland immer noch kein garantiertes Mindesteinkommen. Alles, was anfänglich 2012 und im weiteren Verlauf bis einschließlich vor einigen Tagen ratifiziert wurde, liegt in Richtung der Umsetzung einer solchen Maßnahme für die Gesamtheit der Bevölkerung unseres Landes. Bleibt abzuwarten, wie sie in der Praxis funktionieren wird.

(Um Missverständnissen vorzubeugen, sei ausdrücklich betont, dass hier und nachstehend nicht etwa von einem „pauschalen Mindesteinkommen für alle„, sondern allein von einer minimalen „sozialen Grundsicherung“ die Rede ist!)
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Beihilfe für Rentner in Griechenland ist ungerecht

19. Dezember 2016 / Aufrufe: 911 Kommentare ausgeschaltet

Warum die von Griechenlands Regierung beschlossene Verteilung von 617 Millionen Euro in Form einer einmaligen Beihilfe an Rentner ungerecht ist.

Die anlässlich der Ankündigung anfänglich des Premierministers Alexis Tsipras und im weiteren Verlauf der Verabschiedung der Maßnahme zur außerordentlichen wirtschaftlichen Unterstützung der Rentner durch das Parlament ausgeübte Kritik war vielseitig.

Viele bezogen sich auf die Auswirkungen, welche diese Initiative der griechischen Regierung  auf den Verlauf der Verhandlungen und das finale Ergebnis haben könne, da die Vertreter der Gläubiger Griechenlands sich über die Maßnahme alles andere als begeistert zeigten. (Siehe auch Schäubles Schikane gegen Griechenland)
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Griechenland soll noch mehr Sozialleistungen streichen

1. November 2016 / Aufrufe: 2.639 8 Kommentare

Die Weltbank legt Griechenland nahe, 15 konkrete Sozialleistungen abzuschaffen, die für das Jahr 2016 mit insgesamt knapp 250 Millionen Euro zu Buche schlagen.

Nach dem Vorschlag, den (bezeichnenderweise nur Arbeitnehmern, Rentnern und hauptberuflichen Landwirten gewährten) jährlichen Einkommensteuer-Freibetrag von derzeit etwa 8.000 Euro auf 5.000 Euro zu senken, kommt die Weltbank erneut auf den Plan um „Wellen“ zu schlagen.

In einem Bericht „empfiehlt“ die Weltbank praktisch die völlige Streichung einer Reihe von Beihilfen und Sozialleistungen, die derzeit hunderttausende Bürger in Griechenland beziehen.
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Witwenrenten in Griechenland liegen seit Monaten auf Eis

26. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.827 2 Kommentare

In Griechenland bleibt die Bewilligung sogenannter Renten wegen Todes, also neuer Witwen- und Hinterbliebenenrenten, seit Mitte Mai 2016 eingefroren.

In Griechenland droht das das Nichtergehen des notwendigen Runderlasses bezüglich der Witwenrenten zu einem intensiven gesellschaftlichen Problem zu werden, da die Verzögerung nach der Ratifizierung des neuen Versicherungsgesetzes  („Lex Katroungkalos“) den zurückgebliebenen Ehepartnern oder auch den Kindern Verstorbener erhebliche wirtschaftliche Probleme verursachen.

Die ab dem 13 Mai 2016 und nachfolgend geltenden neuen Bestimmungen sehen signifikante Kürzungen bei den Beträgen der (Witwen- / Hinterbliebenen-) Renten, aber auch neue Voraussetzungen für die Bewilligung vor, mit Spitze die Verhängung einer Altersgrenze.
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