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Archiv für die Kategorie ‘Sozialwesen’

Anwälte dürfen in Griechenland Versicherte ohne schriftliche Vollmacht vertreten

30. Juni 2018 / Aufrufe: 198 Kommentare ausgeschaltet

Rechtsanwälte können in Griechenland für ihre Klienten von dem Versicherungsträger EFKA auch ohne schriftliche Ermächtigung oder Vollmacht Unterlagen in Empfang nehmen.

Die nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegebene Ergänzung zu dem von dem sogenannten „Einheitlichen Träger für Sozialversicherungen“ (EFKA) in Griechenland bereits am 11 Mai 2018 ergangenen Runderlass bezüglich der Vertretung dürfte auch für viele im Ausland lebende Betroffene / Versicherte interessant sein.

An den Runderlass 23/2018 des EFKA anknüpfend wird anlässlich bei dem Träger in Zusammenhang mit der Vertretung der Bürger bei seinen Verwaltungsstellen geäußerter Fragen bekannt gemacht, das sich im Fall, wo bei den Dienststellen anstatt des Interessenten ein Rechtsanwalt vorstellig wird, unsere Anweisungen folgendermaßen gestalten:
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Troika blockiert Wohnbeihilfe in Griechenland

17. Mai 2018 / Aufrufe: 1.050 Kommentare ausgeschaltet

Der IWF beharrt darauf, die von Griechenlands Regierung geplante Wohnbeihilfe nur unterhalb der absoluten Armutsgrenze lebenden Familien zu gewähren.

Die sogenannten Institutionen (sprich Gläubiger Griechenlands) setzen den Planungen der griechischen Regierung bezüglich der post-memorandischen Periode eine (weitere) „Blockade“ entgegen, wobei sich die Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) wegen der Gewährung einer Wohnbeihilfe auch an Haushalte querstellen, die mit nur wenig über der absoluten Armutsgrenze liegenden Jahreseinkommen leben.

Im Rahmen des am 14 Mai 2018 begonnen vierten Verhandlungszyklus wird erwartet, dass die Technokraten des IWF auf den Vorschlag des griechischen Arbeitsministeriums hinsichtlich einer relativ ausgeweiteten Gewährung einer Wohnbeihilfe ab dem 01 Januar 2019 negativ reagieren werden.
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Warum Griechenlands Gläubiger auf Rentenkürzungen beharren

15. Mai 2018 / Aufrufe: 1.134 2 Kommentare

Warum die Gläubiger Griechenlands darauf bestehen, dass die neuen Kürzungen bei den Renten ohne Aufschub umgesetzt werden.

Die von der griechischen Regierung gesetzlich etablierten und ab dem 01 Januar 2019 umzusetzenden Kürzungen bei den Renten mittels des „Modells“ der persönlichen Differenz **, die bis zu 18% erreichen werden (bzw. zumindest vorerst „gedeckelt“ sind), haben Feld einer Kollision mit den Gläubigern Griechenlands dargestellt.

Die griechische Seite wünscht eine „Einfrierung“ der Kürzungen, wegen des positiven Verlaufs, den die griechische Wirtschaft verzeichnet, und der großen primären Überschüsse, die sie produziert. Die Gläubiger bestehen dagegen ihrerseits auf der Umsetzung der etablierten Maßnahmen ohne jedwede Verzögerung. Welcher ist jedoch der Grund für dieses Beharren?
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Griechenlands Rentner verlieren weitere 20 Mrd Euro

14. Mai 2018 / Aufrufe: 1.700 1 Kommentar

Während in Griechenland ab 2019 neue Rentenkürzungen anstehen, leben schon heute weit über eine Million Rentner mit monatlich gerade einmal 364 Euro!

Laut dem Einheitlichen Rentner-Netzwerk (ENDISY) hat die sogenannte Rentenreform („Lex Katrougkalos“ Gesetz 4387/2016) in den Klassen der Rentner ungeheure Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten verursacht.

Wie das ENDISY vertritt, sind die Renten an einem Punkt angelangt, niedriger als die gezahlten Beiträge (!) auszufallen, wobei die Kürzungen bei allen Arbeitsveteranen, die viele Versicherungsjahre hatten, bis zu 30% erreichen.
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Jede dritte Altersrente in Griechenland liegt unter 500 Euro

12. Februar 2018 / Aufrufe: 522 Kommentare ausgeschaltet

Rund ein Drittel der Altersrenten in Griechenland liegt unter 500 Euro und beträgt im Durchschnitt gerade einmal 370 Euro monatlich.

Den Angaben des Systems HELIOS für das Jahr 2017 zufolge beläuft sich in Griechenland die durchschnittliche Altersrente auf monatlich 722,26 Euro und die durchschnittliche Zusatzrente auf monatlich 170 Euro.

In dem letzten HELIOS-Bericht für Dezember 2017 wird die tragische Lage enthüllt, in welche die meisten griechischen Rentner gelangt sind, da sieben von zehn Altersrenten unter 1.000 Euro im Monat liegen, während eine von drei Renten sogar unter 500 Euro im Monat beträgt.
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Renten in Griechenland waren zu hoch

25. Januar 2018 / Aufrufe: 994 Kommentare ausgeschaltet

Laut Christine Lagarde lagen die Renten in Griechenland vergleichsweise sehr hoch und mussten reguliert werden.

Bei einer Veranstaltung in Davos sprechend betonte IWF-Chefin Christine Lagarde, in Griechenland seien die Renten sehr hoch gewesen und mussten deswegen reguliert werden.

Laut Bloomberg erklärte die Generaldirektorin des Internationalen Währungsfonds: „Im Fall Griechenlands lagen die Renten übertrieben weit von den entsprechenden (Renten) der Partner entfernt, und das galt für alle: mittlere, große und kleine.
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Griechenlands Politik der Beihilfen ist eine Armutsfalle

11. Januar 2018 / Aufrufe: 597 Kommentare ausgeschaltet

Die von der Regierung Griechenlands praktizierte Politik der Beihilfen ist eine Armutsfalle und wird zum Gegenanreiz für Arbeit.

Die Regierung Griechenlands „gewöhnt“ die Bürger an eine Beihilfen- und Sozialpolitik, die bereits ernsthafte Verzerrungen auf dem Arbeitsmarkt schafft.

Ein Artikel der Zeitung Kathimerini beschreibt das griechische Paradoxon, dass griechische Arbeitsnehmer Lohnerhöhungen ablehnen, weil sich ihr Einkommen verringern wird, indem sie die bezogenen Beihilfen verlieren.
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Griechenland zockt Gelegenheitsarbeiter ab

20. Dezember 2017 / Aufrufe: 625 Kommentare ausgeschaltet

Ab 2018 werden in Griechenland gelegentliche Beschäftigungen und Minijobs ausnahmslos sozialversicherungspflichtig.

Eine „Abzocke“ von 26,95% für Hauptversicherung und Gesundheit (sprich gesetzliche Rentenversicherung und Krankenversicherung) werden ab dem 01 Januar 2018 in Griechenland auch all jene zahlen, die nur gelegentlich jobben und mittels sogenannter Kostenquittungen („Erwerbstitel“) entlohnt werden.

Die Gläubiger des Landes scheinen diesbezüglich „grünes Licht“ gegeben haben und in den kommenden Tagen soll dem Parlament von Arbeitsministerin Efi Achtsioglou die umstrittene einschlägige Novelle vorgelegt werden.
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Kontinuierliche Verarmung der Bevölkerung Griechenlands

15. Dezember 2017 / Aufrufe: 1.083 1 Kommentar

Laut einer Untersuchung der Eurostat litt in Griechenland 2016 ein Drittel der Bürger unter materiellen und gesellschaftlichen Entbehrungen.

Eine Untersuchung des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) beschreibt in düsteren Farben den Alltag der Bürger in Griechenland, wobei der sogenannte Warenkorb der Hausfrau immer leerer wird und die Sozialleistungen von Jahr zu Jahr gekürzt werden.

Den Fakten zufolge entbehren unter den Ländern der EU die Bürger Griechenlands im Verhältnis zu den übrigen EU-Bürgern der meisten gesellschaftlichen und materiellen Güter und belegen damit auf der „Rangliste der Entbehrungen“ nach Rumänien und Bulgarien den dritten Platz.
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Griechenlands Rentensystem bleibt nicht tragfähig

9. Dezember 2017 / Aufrufe: 563 1 Kommentar

Einem Report der OECD zufolge werden 2050 in Griechenland 100 Beschäftigten 73 Rentner entsprechen

Der Bericht der „Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD) über die Perspektiven des griechischen Rentensystems ist enttäuschend, wobei die internationale Organisation warnt, dass in dem nicht so sehr fernen Jahr 2050 in Griechenland 100 Beschäftigten 73 Rentner entsprechen werden.

Hauptgründe dieser Unheil verkündenden Einschätzungen sind die rapide (Über-) Alterung der Bevölkerung Griechenlands, die fortgesetzte Senkung der öffentliche Aufwendungen für Renten sowie auch die sich kontinuierlich ändernde Natur der Beschäftigung unter Verstärkung der sogenannten flexiblen Beschäftigungsformen.
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