Griechenland: Samaras droht Gläubigern mit Tsipras

Premierminister Samaras stellt die Gläubiger Griechenlands wieder vor das Dilemma, entweder Verständnis zu zeigen oder es mit Tsipras zu tun zu bekommen.

Die Gläubiger Griechenlands scheinen sich bisher nicht von dem allerletzten Argument der Regierung Samaras überzeugen zu lassen, wie es die Zeitung „Kathimerini“ wieder aufgriff: „die Partner haben selbst das Dilemma zu beantworten, ob sie weiterhin mit einer Regierung zusammenarbeiten werden, die trotz aller Verzögerungen ein Reformwerk aufzuzeigen hat, oder sich dafür entscheiden, dass das Land mit der Möglichkeit in vorgezogene Neuwahlen geführt wird, mit der SYRIZA verhandeln zu müssen, die den gesamten Rahmen der Vereinbarungen der vergangenen vier Jahre in Frage stellt„.

Auch die am vergangenen Wochenende veröffentlichten Demoskopien stützen die Argumentation der Regierung Samaras – Venizelos nicht: der Vorsprung der SYRIZA ist klar und weitet sich beständig aus – mit dem Ergebnis, dass die „Partner“ eine Klärung der Lage abwarten, bevor sie endgültige Vereinbarungen abschließen. Weiterlesen

Griechenland droht frontaler Crash mit Troika

Die Regierung in Griechenland muss sich entscheiden, entweder vor der Troika zu kuschen oder es auf einen frontalen Zusammenstoß ankommen zu lassen.

Die Erzielung eines Kompromisses mit der Troika am 19 November 2014 erscheint inzwischen unwahrscheinlich, da die Vertreter der Gläubiger darauf beharren, Druck wegen Maßnahmen auszuüben, welche die griechische Regierung als politisch katastrophal betrachtet.

Der frontale Crash mit der Troika wird jedoch kommen, wenn die Regierung am Freitag (21 November 2014) den Entwurf des Haushaltsplan für das Jahr 2015 ohne die Genehmigung der Kontrolleure vorlegen wird, die darauf beharren, zusätzliche Maßnahmen wegen einer (von der Troika erwarteten) volkswirtschaftlichen Lücke von 2,5 Mrd. Euro zu fordern. Weiterlesen

Griechenland: Reformsprung ins Morgen!

Griechenlands Premierminister Antonis Samaras verspricht den Ausgang aus der Krise und beschuldigt die SYRIZA, das Land in die Epoche der Memoranden zurückführen zu wollen.

Premierminister Antonis Samaras vertritt, wer Griechenlands Verschuldung als nicht tragfähig charakterisiert, führt das Land in die Aufnahme neuer Notkredite und neue belastende Auflagen. Wie er in einem Artikel in der Sonntagsausgabe der Zeitung „Kathimerini“ betont, wird seine Regierung mit der Reduzierung der Verschuldung als „Speerspitze“ zu der nächsten Welle von Reformen schreiten.

Antonis Samaras attackiert in seinem – nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegebenen – Beitrag mit dem Titel „Der Tag danach: Reformsprung ins Morgen“ die SYRIZA-Partei (wenn auch, ohne sie namentlich zu nennen), lastet ihr Politiken an, „die das Land zu den Defiziten zurückführen werden„, und betont:  „Wer verkündet, unsere Verschuldung sei ’nicht tragfähig‘, geht nicht in eine ‚Neuverhandlung‘. Er sagt den Märkten, ihm kein Geld zu leihen! Und er begibt sich zu neuen Notkrediten, mit neuen belastenden Bedingungen!Weiterlesen

Macht Griechenland fertig!

Yanis Varoufakis kommentiert die Enthüllungen des ehemaligen US-Finanzministers Timothy Geithner über die blinde Wut der Nordeuropäer auf Griechenland.

Der ehemalige US-Finanzminister Timothy Geithner bestätigte in einer mitgeschnittenen Diskussion, was jüngst das Licht der Öffentlichkeit erblickte:

Im Februar 2010 gaben die nordeuropäischen Führer – den Orkan ignorierend, der die gesamte Eurozone mitreißen würde – sich ihrem Zorn gegen das „zügellose“ Griechenland hin und waren entschlossen, „die Griechen zu zerquetschen“, da Griechenland es fertig gebracht hatte, innerhalb einer Währungsunion pleite zu gehen, deren Architektur einen solchen Bankrott nicht vorsah (und dem sie deswegen nicht zu begegnen vermochte). Weiterlesen

Sturmwarnung fuer Beziehungen zwischen Griechenland und Troika

Die Kollision zwischen Griechenland und der Troika spitzt sich kritisch zu und ruft Beunruhigung über die Reaktion der Börse, Anleihenmärkte und Anleger hervor.

Die Konfrontation zwischen der griechischen Regierung und der Troika spitzt sich extrem zu, da die Gläubiger alle sogenannten „roten Linien“, welche die Regierung zu verteidigen versucht, „mit Füßen treten“.

Die Wirtschaft wiederum befindet sich inzwischen vor einem Drama mit einer Dauer von bis zu drei Monaten, da von Seite der Regierung Samaras zum ersten Mal eingestanden wird, dass die Einigung mit den institutionellen Gläubigern sich bis zur Wahl des neuen Staatspräsidenten verzögern könnte! Weiterlesen