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Archiv für die Kategorie ‘Politik’

IWF will Griechenland langfristig knebeln

26. März 2017 / Aufrufe: 679 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen einer Beteiligung an dem neuen Programm für Griechenland will der IWF gegebenenfalls auch die Opposition in die Pflicht nehmen.

Nachdem der Internationale Währungsfonds (IWF) sich jüngst Michel Sapin zu dementieren sputete, dementierte er sich nun selbst mittels seines Sprechers Gerry Rice, der sich im übrigen auch hinsichtlich der Vollendung der Einigung / Vereinbarung nicht zeitlich festlegte.

Bezüglich der Beteiligung des Fonds an dem (neuen) Programm für Griechenland gefragt, antwortete Rice, dies stelle einen Wunsch sowohl der Europäer als auch der griechischen Regierung dar.
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Schäuble will einfach nur Griechenlands Regierung stürzen

24. März 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.224 2 Kommentare

Laut Gesine Schwan hat Wolfgang Schäuble keine Perspektive für Griechenland, sondern wollte und will weiterhin einfach nur die SYRIZA stürzen.

Gesine Schwan, historische Funktionärin der SPD, Professorin für Politwissenschaft an der Freien Universität Berlin und eine bedeutende Persönlichkeit der deutschen linken Intellektuellen gab an die „Tageszeitung“ ein Interview mit Bezugnahmen auf Griechenland.

Ich glaube, dass das griechische Volk nicht aufgeben wird. Die Politik der deutschen Regierung schädigte Griechenland heftig„, meinte sie charakteristisch und richtete im weiteren Verlauf ihre Pfeile gegen Finanzminister Wolfgang Schäuble. „Schäuble hat keine logische, wirtschaftliche Perspektive für Griechenland. Was ihn interessiert, ist, die SYRIZA zu stürzen. Das wollte er immer und will es auch weiterhin. Seine Handlungen sind zutiefst ideologisch. Aus diesem Grund müssen wir in Deutschland im Herbst einen Regierungswechsel erreichen.
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Erdogan droht allen Europäern

23. März 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.070 2 Kommentare

In einem neuen Schwall von Beschimpfungen und Provokationen drohte Möchtegernsultan Erdogan allen Europäern, nirgendwo auf der Welt mehr sicher sein zu werden.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan schritt zu einer neuen Provokation und warnte diesmal, die Europäer werden nirgendwo auf der Welt mehr sicher unterwegs sein können, wenn sie darin fortfahren, sich so zu verhalten.

Ich richte mich ein weiteres Mal an die Europäer (…) Die Türkei ist kein Land, das man einfach erschüttern, mit dessen Ehre man spielen, dessen Minister man ausweisen kann„, sagte Erdogan bei einer jüngst in Ankara gehaltenen Rede.
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Griechenland droht, Abschlusserklärung in Rom nicht zu unterzeichnen

22. März 2017 / Aktualisiert: 25. März 2017 / Aufrufe: 1.102 5 Kommentare

Griechenland lässt die Möglichkeit offen, bei dem Jubiläumsgipfel der EU am 25 März 2017 in Rom die Abschlusserklärung ohne Aufnahme eines Zusatzes nicht zu unterzeichnen.

Die Regierung Griechenlands lässt die Möglichkeit offen, bei dem Gipfeltreffen in Rom am 25 März 2017 nicht die historische Jubiläumsschrift zu unterzeichnen, welche die nächsten Schritte des Europas der „27“ beinhaltet. Konkret wurde aus dem Umfeld des griechischen Premierministers Alexis Tsipras kommentiert, „wie jedes Mal angesichts des Gipfels erfolgt ein Dialog über den Text„.

Mit der Sackgasse an der Front der sogenannten Bewertung – nach auch dem Schiffbruch bei der Eurogruppe des 20 März 2017 – konfrontiert, schreitet laut einem Artikel der griechischen „Kathimerini“ die Regierung zu einem neuen Zug mit dem Ziel, Druck auszuüben, und droht konkret, die Jubiläums-Schrift des Gipfels in Rom, welche die nächsten Schritte des Europas der „27“ enthält, nicht zu unterzeichnen.
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Würden Sie Griechenland Geld leihen?

26. Februar 2017 / Aufrufe: 908 2 Kommentare

Der vielbeschworene Gang Griechenlands an die internationalen Finanzmärkte soll nun endlich im Frühjahr 2018 erfolgen, nur glaubt niemand wirklich daran.

Glaubt jemand, Griechenland könne nächstes Jahr (2018) an die Märkte gehen und zu guten Preisen (seine) Verschuldung verkaufen? Und was wird es den Investoren zeigen? Das stabile politische Umfeld? Die attraktive Investitionslandschaft? Die reduzierte Verschuldung?

Ein simpler und zugleich effizienter Test bezüglich des Bildes eines Politikers ist, sich selbst (ehrlich) zu fragen, ob man ihm sein Geld anvertrauen würde. Hätte man eine Schafherde, würde man sie ihm übergeben um sie zu weiden?
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Verhandlungen zwischen Griechenland und Gläubigern stecken fest

24. Februar 2017 / Aufrufe: 1.079 3 Kommentare

In einer telefonischen Unterredung einigten Griechenlands Premierminister und die Direktorin des Internationalen Währungsfonds sich darauf, sich nicht einig zu sein.

Alle in die griechische Krise involvierten Seiten scheinen die Taktik der „Verlagerung des griechischen Problems auf später“ („to kick the can down the road„) vorzuziehen, da sie wahrnehmen, dass die „Intentionen“ der Regierung Griechenlands und der Gläubiger des Landes in eine völlige Sackgasse führen.

Die Situation wird als „explosiv“ charakterisiert, falls es kein Nachgeben hinsichtlich der sogenannten „roten Linien“ geben wird.
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IWF verspricht Griechenland … nichts

22. Februar 2017 / Aufrufe: 703 3 Kommentare

Auf seiner harten Position gegenüber Griechenland und den übrigen Gläubigern des Landes beharrend lässt der IWF seine Beteiligung an dem Programm für Griechenland offen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist nicht zu einer Vereinbarung über seine Beteiligung an dem Programm für Griechenland bereit und glaubt, für eine Einigung bedürfe es noch etlicher Arbeit auch in anderen Themen, die er gegenüber Athen und den übrigen Gläubigern erhebt.  Des weiteren gab der Währungsfonds die Rückkehr seiner Delegation unter Delia Velculescu (in Griechenland alias „Draculesu“) nach Athen bekannt.

Informationen der Website mignatiou.com zufolge haben die Positionen des IWF sich auch nach der Konferenz der Eurogruppe am 20 Februar 2017 nicht geändert, was der (stellvertretende) Direktor der Europa-Abteilung des IWF, Poul Thomson, klar stellte, der sich zusammen mit Delia Velculescu bei der Eurogruppe einfand. IWF-Chefin Christine Lagarde nahm nicht teil.
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Schäuble drohte Griechenland nie mit Grexit!

21. Februar 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.325 6 Kommentare

In Griechenland wird sich manch einer perplex in den Arm gekniffen haben, als die jüngste Erklärung Wolfgang Schäubles bekannt wurde, er habe nie mit einem Grexit gedroht.

In einem Interview an den öffentlichen deutschen TV-Sender ARD am 19 Februar 2017 (also einen Tag vor der gestrigen Eurogruppe) bestritt der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble, jemals gesagt zu haben, Griechenland werde aus der Eurozone ausscheiden müssen, wenn es nicht zu wirtschaftlichen Reformen schreite.

Konkret vertrat Schäuble in seinem Gespräch mit der ARD, Griechenland werde keinerlei Problem haben, wenn es die vereinbarten Reformen umsetzt, werde jedoch eins haben, wenn wenn es nicht zu deren Realisierung schreitet.
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Austerität zerstört Griechenland

20. Februar 2017 / Aktualisiert: 20. Februar 2017 / Aufrufe: 1.006 3 Kommentare

Laut einem Artikel der Frankfurter Rundschau ist es wirtschaftlicher Wahnsinn, Griechenland zu kontinuierlichen Haushaltsüberschüssen zu verpflichten.

Angesichts der anstehenden Eurogruppe wurde bezüglich der Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern in einem Artikel in der deutschen Zeitung „Frankfurter Rundschau“ geschrieben:

Seit 7 Jahren wird Griechenland von seinen Gläubigern gerettet. Die Zeit drängt und der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Eurozone – speziell Deutschland – sind sich uneinig, welche Maßnahmen sie noch von Griechenland zu verlangen vermögen. Noch ist nicht klar, welche Art von Kompromiss am Montag (20 Februar 2017) erfolgen wird. Es ist jedoch sicher, dass Griechenland neuen Maßnahmen zustimmen muss um weitere Kredite zu bekommen, mit denen es die alten (Kredite) abzahlen wird. Wie die griechische Wirtschaft das aushalten wird, scheint für die Gläubiger zweitrangig zu sein.
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Griechenland sollte in Wirklichkeit gar nicht geholfen werden

17. Februar 2017 / Aufrufe: 3.602 8 Kommentare

Der IWF und Poul Thomsen wollten Griechenland offensichtlich bewusst zu einer Schuldenkolonie mit spottbilligen Arbeitskräften für internationale Investoren machen.

Auf Twitter erfolgte vorgestern (13 Februar 2017) eine Bomben-Enthüllung bezüglich der arglistigen Machenschaften der wirtschaftlichen Mörder des Internationalen Währungsfonds (IWF) gegen Griechenland:

Es wurde ein geheimer Bericht eingestellt, den am 04 Mai 2010 der damalige Chef-Ökonom des IWF, Olivier Blanchard, erstellt hatte und in dem die Warnung enthalten war, dass das griechische Rettungsprogramm (sprich das damals von der unterwürfigen PASOK-Regierung unterzeichnete Memorandum) wegen des geforderten Niveaus fiskalischer Angleichung sehr ernsthafte Gefahren beinhaltet und sogar auch im Fall der völligen Einhaltung schnell von seinem Kurs abzukommen vermag.
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