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Archiv für die Kategorie ‘Politik’

Feuer am Bosporus „versengt“ auch Griechenland

27. Juli 2016 / Aufrufe: 2.779 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland herrscht berechtigte Beunruhigung über die möglichen Auswirkungen der Entwicklungen und Instabilität in der Türkei.

Die Krise in der Türkei entfacht neue Feuer für Griechenlands Regierung und das Land allgemein. Das im Gang befindliche „Abenteuer“ mit den acht illegal in Griechenland eingetroffenen türkischen Militärs und der aus Ankara – offensichtlich auch „unterirdisch“ – ausgeübte erstickende Druck auf ihre Auslieferung stellen vielleicht den greifbarsten Beweis dar, dass das Nachbarland versuchen wird, die Lage bis zum Äußersten auszunutzen, indem es neue Spannungsherde schafft und Forderungen erhebt.

Im griechischen Lager ist Alarm geschlagen worden und es ist kein Zufall, dass die Streitkräfte und Sicherheitsbehörden sich – auch nach den Informationen über türkische Schlauchboote mit Kommandos bei der Ägäis-Insel Symi – in voller Wachsamkeit befinden, damit sich nicht das „Phänomen“ von Alexandroupoli mit neuen Fällen türkischer Militärs wiederholt, die versuchen werden, die Grenze zu überwinden und in Griechenland Asyl zu beantragen.
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Erdogan steigert Druck auf Griechenland

26. Juli 2016 / Aufrufe: 2.095 5 Kommentare

Dem durchgeknallten Sultan ist offensichtlich kein Mittel zu schäbig, die Auslieferung der nach Griechenland geflohenen acht türkischen Militärs zu erzwingen.

Das Regime des psychotischen „Sultans“ Tayyip Erdoğan ist offensichtlich entschlossen, jedes Druckmittel auszuüben, um die Auslieferung der nach Griechenland geflohenen türkischen Offiziere zu erzwingen, aber diese auch psychologisch zu „brechen“.

Die griechische Zeitung „To Pontiki“ enthüllte am 25 Juli 2016 den „schmutzigen Krieg“ zu Lasten nicht nur der besagten 8 türkischen Militärs, die jüngst aus „Sicherheitsgründen“ in einer Nacht- und Nebelaktion nach Athen gebracht wurden und derzeit in dem (ehemaligen) Olympischen Dorf im Bezirk Thrakomakedones unter Isolierung und Bewachung gestellt wurden, sondern auch ihrer Familien.
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Thriller um nach Griechenland geflohene türkische Militärs

18. Juli 2016 / Aktualisiert: 26. Juli 2016 / Aufrufe: 1.181 Kommentare ausgeschaltet

Während Sultan Erdogan die sofortige Auslieferung der nach Griechenland geflohenen Offiziere fordert, bemüht die griechische Seite sich um die Wahrung der Rechtmäßigkeit.

Die Strafgerichts-Staatsanwältin zu Alexandroupoli in Griechenland beschloss die Modifizierung der Anklageschrift, mit der ihr gestern (17 Juli 2016) die acht Offiziere des türkischen Militärs vorgeführt wurden, die am Samstagmorgen (16 Juli 2016) mit einem Militärhubschrauber auf dem internationalen Flughafen „Demokrit“ der ostgriechischen Stadt Alexandroupoli landeten, um politisches Asyl zu in Griechenland zu beantragen.

Spezieller bleibt laut der Verteidigerin Menia Plychrony, die zu den drei Rechtsanwälten gehört, welche die Angeklagten vertreten, die Anklage wegen illegaler Einreise in das Land bestehen, hinzugefügt wurde für 7 der 8 Angeklagten die Beschuldigung der Anstiftung zu einem illegalen Flug und für den Piloten des Helikopters die Anklage wegen Durchführung eines illegalen Flugs im griechischen Hoheitsraum.
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Türkische Putschisten bescheren Griechenland die … Arschkarte

17. Juli 2016 / Aktualisiert: 26. Juli 2016 / Aufrufe: 3.163 5 Kommentare

Nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei flüchteten sich 8 Deserteure nach Griechenland und lösten einen diplomatischen Thriller aus.

Gegen Mittag des 16 Juli 2916 landete in Griechenland auf dem Flughafen der ostgriechischen Stadt Alexandoupoli ein mit acht Insassen besetzter türkischer Militärhubschrauber, der vorausgehend einen Notruf (mayday) abgesetzt hatte.

Der Helikopter beförderte desertierte Putschisten, welcher Umstand das Gleichgewicht in den Beziehungen zwischen Athen und Ankara stören und nach der von der griechischen Regierung während der Dauer des vorgestrigen Putschversuchs zum Ausdruck gebrachten Unterstützung der „rechtmäßig gewählten Regierung“ sehr „dünne“ Balancen schaffen könnte.
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Der Betrug der internen Abwertung in Griechenland

28. Juni 2016 / Aufrufe: 1.380 Kommentare ausgeschaltet

Die Griechenland mittels der Memoranden aufgezwungene Inlandsabwertung entwickelte sich zu einem monumentalen wirtschaftlichen Betrug.

Die sogenannte interne Abwertung, die Griechenland von seinen Gläubigern aufgezwungen wurde, ist eine affektiert invalide Strategie, lässt die Preise unbehelligt und erschöpft ihren Eifer in der Abwertung der Beschäftigung.

Das Basisargument der Architekten der Memoranden war und bleibt, dass, sofern Griechenland um jeden Preis in der Eurozone möchte und folglich nicht über das Werkzeug der externen Währungsabwertung verfügt, die einzige ihm zur Verfügung stehende Alternative die Durchsetzung der „internen Abwertung“ war. Also einer methodisierten und verwaltungstechnisch nivellierten Senkung der Preise, der Löhne und des Wertes der Vermögensobjekte.
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Der Mythos von der deutschen EU-Vorherrschaft

18. Juni 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.961 8 Kommentare

Deutschlands angebliche Vorherrschaft in der EU ist ein Mythos, zumal es unter Merkel weniger führte als vielmehr versuchte, EU und Eurozone geeint zu halten.

Die letzten Anzeichen, wonach das Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union nicht unmöglich sei, ist Gegenstand eines Artikels der britischen Zeitung „The Sun“, die sich auf die Europäische Union (EU) als einen „sich unerbittlich ausweitenden, von Deutschland beherrschten föderalen Staat“ bezieht.

Es hat keinen Sinn, die Argumente der Befürworter des Ausscheidens zu untersuchen, wie es auch bezüglich jener des Donald Trump keinen Sinn hat – ihre Argumente sind sentimental, nicht pragmatisch -, jedoch lohnt es sich, dass wir uns fragen, ob die Europäische Union wirklich auf irgendeine unmoralische Weise von Deutschland beherrscht wird.
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Die drei Wege für Griechenland

10. Juni 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.399 3 Kommentare

Griechenland ohne nominalen Schuldenschnitt in der Eurozone zu halten, würde praktisch zur Entstehung einer Transferunion führen.

Gibt es einen Weg, damit Griechenland zu einer sich selbst finanzierenden Wirtschaft innerhalb der Eurozone wird? Was wäre nötig, damit es auf diesen Weg gebracht wird? Dies sind die großen Fragen hinsichtlich der wirtschaftlichen Leiden Griechenlands und der schlechten Beziehungen zu seinen Partnern.

Keine davon hat etwas mit dem zu tun, was derzeit geschieht, also dem „wir verlängern und täuschen vor„: die Eurozone tut so, als ob Griechenland nicht pleite wäre, und Griechenland tut so, als würde es Reformen vornehmen, und beide Seiten gewinnen Zeit. Wie würde eine ehrliche Klärung aussehen?
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Warum Dijsselbloem Griechenlands Premierminister bewundert

6. Juni 2016 / Aufrufe: 802 4 Kommentare

Warum Eurogruppen-Chef Dijsselbloem Griechenlands Premier Alexis Tsipras und dessen italienischen Amtskollegen Matteo Renzi bewundert.

Bei einem gemeinsamen Interview an sechs europäische Zeitungen brachte der Vorsitzende der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, seine Bewunderung für den griechischen Premierminister Alexis Tsipras, aber auch den italienischen Premierminister Matteo Renzi zum Ausdruck.

Über Alexis Tsipras sprechend meinte er charakteristisch: „Ich bewundere den griechischen Premierminister, der im vergangenen September die Parlamentswahlen gewann, nachdem er vorher dem neuen Hilfspaket zustimmte, das harte Bedingungen enthält.
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Griechenlands Premierminister verliert Vertrauen der Bürger

5. Juni 2016 / Aktualisiert: 06. Juni 2016 / Aufrufe: 1.871 5 Kommentare

Laut einer aktuellen Demoskopie vertrauen in Griechenland inzwischen 3 von 4 Bürgern dem Premierminister Alexis Tsipras nicht.

Die am Sonntag (05 Juni 2016) von der griechischen Zeitung „Proto Thema“ publizierten Ergebnisse einer aktuellen Meinungsumfrage geben der Partei Nea Dimokratia (ND) einen großen Vorsprung.

Gemäß den ersten Resultaten der von der ALCO durchgeführten Demoskopie scheint der Vorsprung der Nea Dimokratia gegenüber der SYRIZA 7,5% zu erreichen.
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Verstimmung über Putins Besuch in Griechenland

31. Mai 2016 / Aufrufe: 1.480 4 Kommentare

Die bei dem Besuch Putins in Griechenland demonstrierte Bereitschaft der griechischen Regierung zu einer Zusammenarbeit mit Russland scheint auf Missfallen zu stoßen.

Die deutschsprachige Presse kommentierte ausführlich den Besuch des russischen Präsidenten Vladimir Putin in Griechenland und sprach von einer versöhnlichen Haltung des griechischen Premierministers Alexis Tsipras gegenüber Russland, im Gegensatz zu der von der EU aufrecht erhaltenen Position.

Das Wirtschaftsmagazin Handelsblatt veröffentlichte einen Artikel, in dem es ein zuversichtliches Szenarium für die griechischen Banken umreißt, da – wie die Zeitung schreibt – die letzten Zahlen wieder Gewinne zeigen. „Für die vier größten griechischen Banken endet eine schwierige Periode. Nach fünf Jahren der Verluste streben die Finanzinstitute an, innerhalb des Jahres 2016 wieder in die Gewinnzone zurückzukehren. In den vergangenen fünf Jahren hatten sich bei den vier griechischen Banken Verluste in Höhe von 50,6 Mrd. Euro angesammelt. Folglich ist die jetzt dank der Zahlen des letzten Quartals eingetretene Erleichterung noch größer.
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