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Archiv für die Kategorie ‘Politik’

Schäubles Falle für Griechenland schnappt zu

15. Februar 2017 / Aufrufe: 5.513 6 Kommentare

Laut der La Tribune infizierte Schäuble das Hilfsprogramm für Griechenland mit einem Wurm, um schließlich doch noch den von ihm geforderten Grexit zu erreichen.

Im August 2013 hatte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble als Bedingung dafür, die Unterstützung Griechenlands zu akzeptieren, die Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an der Hilfe für das Land gestellt, dabei jedoch sehr wohl wissend, dass diese Beteiligung in Wirklichkeit nicht möglich ist.

Schäubles Ziel war und ist, sobald diese Wahrheit enthüllt wird, wieder das 2015 geschlossene Thema der Beteiligung Griechenlands an der Eurozone aufs Tapet zu bringen, schreibt Romaric Godin in der französischen Wirtschaftszeitung „La Tribune“ unter dem Titel „Griechenland: die Falle des Wolfgang Schäuble schnappt zu„.
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Griechenland und das deutsche Dilemma

11. Februar 2017 / Aufrufe: 1.057 2 Kommentare

Deutschland muss sich entscheiden, welches Europa seinen Interessen besser dient.

Mit den näher kommenden Wahlen in Deutschland wird deren politischer Inhalt immer klarer. Die Umstände erlegen dem deutschen politischen System auf, in einer einfachen Frage klar Stellung zu beziehen: Welches Europa dient den deutschen Zielen besser?

Anders gesagt, die politische Auseinandersetzung in Deutschland beginnt sich auch anlässlich des ungelösten griechischen Themas um das Dilemma zu drehen: Liegt die Hegemonie in einer großen Europäischen Union in Deutschlands Interesse? Oder ist letztendlich für Berlin eine kontrollierte Destrukturierung der EU und die Schaffung einer anderen Architektur der Verbindung der Mitgliedsländer in unterschiedlichen Kreisen und Geschwindigkeiten unter der deutschen Führung vorteilhafter?
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Wie nah ist ein Krieg Griechenland – Türkei?

9. Februar 2017 / Aufrufe: 3.325 2 Kommentare

Wie nah befinden wir uns an einem Krieg zwischen Griechenland und der Türkei?

Die Lage mit der Türkei im Ägäischen Meer befindet sich in einer Phase, welche die Grenzen der diplomatischen Rhetorik überschritten hat.

Und wie bekannt ist, wenn in einer solchen Situation nicht umgehend die „Ernsten“ des Landes eingreifen um die Unbeherrschten zurückzuhalten, werden die Dinge zum nächsten Schritt geführt, bei dem dann die Generäle übernehmen; die Verantwortung haben jedoch immer die Politiker.
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Griechenland soll sich auf Bruch mit den Gläubigern vorbereiten

5. Februar 2017 / Aktualisiert: 07. Februar 2017 / Aufrufe: 5.951 2 Kommentare

Yanis Varoufakis vertritt, Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras soll sich auf einen Bruch mit den Gläubigern vorbereiten, um diesen letztendlich abwenden zu können.

Der international renommierte Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Finanzminister Griechenlands schreibt in einem in der „Zeitung der Redakteur“ (Ef.Syn.) publizierten Beitrag: „Wenn der Premierminister (es ernst) meint, diesmal (!) nicht nachgeben zu werden, soll er sich auf den Bruch vorbereiten, damit er ihn nicht erleidet.

Die premierministerlichen Illusionen, welche die griechische Regierung in die heutige Sackgasse führten, waren zwei:

  1. Dass in der Nacht des (am 05 Juli 2015 durchgeführten) Referendums das Dilemma zwischen dem Plan Schäubles (Grexit) und der Unterwerfung (Griechenlands) unter das 3. Memorandum lag.
  2. Dass die Unterwerfung unter das 3 Memorandum mittels eines parallelen, volksfreundlichen Programms politisch handhabbar gemacht werden könne.

Beide dieser „Arbeitshypothesen“ konnten nur auf Autosuggestion beruhen.
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KategorienPolitik Tags:

Chicken Game zwischen Griechenland und Gläubigern

4. Februar 2017 / Aktualisiert: 04. Februar 2017 / Aufrufe: 718 Kommentare ausgeschaltet

Reuters charakterisiert die Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern als Feiglingsspiel und vertritt, ein Bankrott des Landes nütze letztendlich niemandem.

Griechenland und die sogenannten Institutionen spielen das Chicken Game: Wer wird „kuschen“, damit es nicht zum Staatsbankrott kommt?

Die Agentur Reuters legt die Einschätzung dar, ein eventueller Bankrott Griechenlands sei letztendlich für niemanden von Vorteil, und betont, die zentrale Frage bleibe eine: nämlich, wer als erster nachgeben wird. Konkret wird in dem Artikel angeführt:
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Die griechische Krise und das deutsche Dilemma

3. Februar 2017 / Aufrufe: 1.500 2 Kommentare

Das Damokles-Schwert des Grexit und die aus Berlin gesendeten Botschaften.

Berlin beharrt auf der Beschleunigung der Realisierung der Reformen in Griechenland und dem Verbleib des Internationalen Währungsfonds (IWF) im griechischen Programm.

Es kann nicht für einen Zufall gehalten werden: An einem Tag heftiger internationaler Reaktionen auf das unerhörte Präsidialdekret bezüglich des Verbots der Einreise in die USA für Bürger aus sieben islamischen Staaten – und zwar sogar auch, wenn sie eine doppelte Staatsangehörigkeit haben -, begann am 30 Januar 2017 das Regierungs-Briefing in Berlin wie in den alten schwierigen Tagen der Krise wieder mit dem griechischen Problem.
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Türkei droht Griechenland mit Krieg!

2. Februar 2017 / Aufrufe: 11.058 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen der seitens der Türkei betriebenen Eskalierung der Spannungen in der Ägäis drohte ein Abgeordneter Erdogans Griechenland nun sogar offen mit Krieg.

Die Drohungen der Türken gegenüber Athen haben kein Ende, da sie von Tag zu Tag entweder in der Form von Luftraumverletzungen oder in der Form indirekter oder auch direkter Drohungen „aus offiziellem Munde“ eskalieren.

Den Stab übernahm gestern (01 Februar 2017) Hussein Kotzampigik, Abgeordneter der Regierungspartei „Gerechtigkeit und Aufschwung“ (AKP) in Smyrna und Mitglied des Nationalen Verteidigungsausschusses, der auf Twitter schrieb: „1996 hatte Ministerpräsidentin Çiller Befehl zur Versenkung der griechischen Schiffe bei Imia gegeben, aber weil der Kommandeur der Marine Angst hatte, führte er den Befehl nicht aus. Seitdem diese politische Anweisung nicht umgesetzt wurde, setzt sich das ungezogene Verhalten der Griechen in der Ägäis setzt fort. Die Griechen müssen jedoch wissen, dass die Türkei nicht die Türkei des Jahres 1996 ist.
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Gläubiger drohen Griechenland mit Bail-in

1. Februar 2017 / Aufrufe: 1.703 4 Kommentare

In ihren Bemühungen, Griechenland zur Ergreifung immer neuer Maßnahmen zu zwingen, drohen die Gläubiger nun sogar auch mit einem Schnitt der Bankguthaben!

Der Kessel rund um Griechenland wird enger und inzwischen nehmen die Drohungen seiner europäischen … „Partner“ bezüglich einer neuen finanziellen Strangulierung zu, wenn das Land nicht ihren absurden Forderungen nach einer sofortigen gesetzlichen Festschreibung eines neuen Pakets belastender fiskalischer und struktureller Maßnahmen für 2018 und die nachfolgenden Jahre nachgibt.

Die Deutschen und die übrigen Gläubiger verstärken ihre Anstrengungen, Griechenland zu erpressen, und gelangen dabei mittlerweile an dem Punkt an, Szenarien seines Ausscheidens aus dem Euro zu „flüstern“, falls ihren Ansichten nicht stattgegeben wird. Und all dies trotz des Umstands, dass der griechische Staatshaushalt des Jahres 2016 mit einem Primärüberschuss von 2% des BIP bzw. 3,5 Mrd. Euro abzuschließen scheint, der damit um 2,6 – 2,7 Mrd. höher als von dem Memorandum vorgesehen sein wird!
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Die 3 Fakten in Griechenlands Sackgasse

31. Januar 2017 / Aufrufe: 1.053 2 Kommentare

Griechenland sitzt bei den Verhandlungen mit den sogenannten Institutionen in einer Sackgasse, die sich auf 3 grundlegende Fakten reduzieren lässt.

Die sogenannten Institutionen (sprich Gläubiger) stellten Griechenland vor das folgende Dilemma: entweder ergreift es die (geforderten) Maßnahmen jetzt, bringt die „Bewertung“ (des Fortschritts des „griechischen Programms“ durch die Gläubiger) zu Ende und gewinnt die Aufrechterhaltung des positiven Schwungs in seiner Wirtschaft und die Aufnahme in das sogenannte Programm der quantitativen Lockerung der Europäischen Zentralbank (EZB), oder es macht dies im Mai 2017, dann aber unter dem Druck der leeren (öffentlichen) Kassen sowie auch mit einer durch die lang anhaltende Ungewissheit belasteten Wirtschaft.

Laut direkt in die Beratungen involvierten Quellen waren die Leiter der Institutionen bei der Begegnung, die sie vor der Eurogruppe mit dem griechischen Finanzminister Evklidis Tsakalotos und dem stellvertretenden griechischen Finanzminister Giorgos Chouliarakis hatten, kategorisch: der einzige Weg, die Bewertung zum Abschluss zu bringen, ist das Bleiben des IWF, und damit der IWF bleibt, müssen bereits jetzt die Maßnahmen für das Jahr 2019 gesetzlich festgeschrieben werden.
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Türkei speit Gift und Galle gegen Griechenland

28. Januar 2017 / Aufrufe: 1.187 Kommentare ausgeschaltet

Ankara reagierte mit Wut und Drohungen auf den Beschluss des Areopags, die 8 in Griechenland befindlichen türkischen Militärs nicht an die Türkei auszuliefern.

Der Oberste Gerichtshof in Griechenland (Areopag) erließ am 26 Januar 2016 den Beschluss, dass die Auslieferung der acht türkischen Militärs nicht voranschreitet. Der Beschluss rief die wütende Reaktion Ankaras mit indirekten Drohungen gegen Griechenland hervor.

Das türkische Außenministerium beschuldigte Griechenland, Putschisten zu schützen und nicht zu dem Kampf gegen den Terrorismus beizutragen.
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