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Archiv für die Kategorie ‘Politik’

Neuwahlen in Griechenland am 07 Juli 2019

29. Mai 2019 / Aufrufe: 697 1 Kommentar

Warum Griechenlands Regierung für die Durchführung der vorgezogenen Neuwahlen den 07 Juli 2017 wählte.

Wie in Griechenland der Regierungssprecher Dimitris Tzanakopoulos mittlerweile auch offiziell bestätigte, sollen die vorgezogenen Neuwahlen nicht am nächstmöglichen Termin, sprich dem 30 Juni, sondern erst am 07 Juli 2019 erfolgen.

Hauptsorge der Regierung ist, wie sie es schaffen wird, die von der Nea Dimokratia (ND) als deren grundlegendes Ziel gesetzte Unabhängigkeit (sprich eine eigenständig regierungsfähige Mehrheit) zu verhindern.
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Griechenlands Premier kündigte Neuwahlen an

27. Mai 2019 / Aktualisiert: 28. Mai 2019 / Aufrufe: 460 Kommentare ausgeschaltet

Nach der am 26 Mai 2019 erlittenen herben Wahlschlappe kündigte Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras vorgezogene Parlamentswahlen an.

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras erklärte bereits im Vorfeld der Wahlen am 26 Mai 2019, im Fall einer etwa 5% übersteigenden „Wahlschlappe“ zur Initiierung vorgezogener Parlamentswahlen schreiten zu werden.

Nachdem sich auf Basis der am Abend des 26 Mai 2019 voranschreitenden Auszählung der landesweit abgegebenen Stimmen ein Vorsprung der Nea Dimokratia (ND) in einer Größenordnung von rund 9,5% abzeichnete, zog Alexis Tsipras die Konsequenzen und kündigte vorgezogene Neuwahlen an.
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Migranten sind für Griechenland eine Gefahr

25. Mai 2019 / Aufrufe: 493 Kommentare ausgeschaltet

Flüchtlinge und Migranten aus Asien und Afrika sind für Griechenland eine Gefahr und keine Lösung für sein akutes Bevölkerungsproblem.

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras mag meinen, die Migranten und die Flüchtlinge aus Asien und Afrika werden das demographische Problem des Landes lösen, die Experten sind jedoch kategorisch.

Georgios Daskalakis, Assistenzprofessor für Tokologie und Gynäkologie – Natalmedizin an der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen (EKPA / UOA), führte an: „Diese Menschen sind nicht die Lösung für das akute Problem des in Griechenland unkontrollierbare Dimensionen anzunehmen neigenden Geburtenrückgangs, weil die Bevölkerung des Landes sich ethnologisch verändern wird, während sie sich nicht integrieren und nicht assimilieren.
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KategorienMeinungen, Politik Tags:

Griechenland mangelt es an Selbstkritik

24. Mai 2019 / Aufrufe: 409 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland täte gut daran, sich in Selbstkritik zu üben um aus seinen Fehlern zu lernen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die sogenannten europäischen Partner kamen 2010 nicht aus ihrer eigenen Initiative nach Athen. Sie wurden von Griechenland herbeigerufen, weil es sich von den Finanzmärkten kein Geld mehr leihen konnte. Üben wir uns also in Selbstkritik, bevor wir die anderen kritisieren.

Wenn ein Land nicht seine Fehler anerkennt und die notwendige Selbstkritik ausübt, ist sehr wahrscheinlich, dass es solche Fehler in Zukunft wiederholt. Griechenland scheint dieser Kategorie anzugehören.
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Anstatt Griechenlands rettete der IWF Europas Banken

23. Mai 2019 / Aktualisiert: 25. Mai 2019 / Aufrufe: 363 Kommentare ausgeschaltet

Der IWF gesteht ein, dass er in Griechenland falsch vorging, jedoch die europäischen Banken rettete.

Mit einer „Benotung“ der Leistung seiner eigenen Programme versucht der Exekutiv-Rat des Internationalen Währungsfonds (IWF) das Programmplanungsverfahren mit dem hören Ziel neuzugestalten, die in Ländern wie Griechenland erfolgten Fehler zu vermeiden.

Im Rahmen dieser Bewertung des Verlaufs der von 2008 bis 2017 realisierten Programme stellt der Exekutivrat des Fonds in etlichen Fällen signifikante Verfehlungen und Unterlassungen fest. In dem einschlägigen Bericht gibt es sogar wiederholte Bezugnahmen auf Griechenland, die laut der Nachrichtenagentur ANA-MNA hervorheben:

  • Die falsche Weise der Tangierung im anfänglichen Stadium des Problems der Tragfähigkeit der griechischen Verschuldung.
  • Den der fiskalischen Angleichung verliehenen unverhältnismäßigen Nachdruck.
  • Die überoptimistischen Einschätzungen bezüglich der makroökonomischen Größen.


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Griechenlands teurer parlamentarischer EU-Tourismus

17. Mai 2019 / Aufrufe: 666 1 Kommentar

Die enormen Bezüge der Repräsentanten, die sich Griechenlands Volk wieder mit seiner Stimme zu ehren anschickt.

Die Heftigkeit, Eskalation und Großmäuligkeit der persönlichen Attacken zwischen den Protagonisten des politischen Lebens in Griechenland, einen Atemzug vor den anstehenden Kommunal- und Europa-Wahlen, werden von der Trophäe der Herrschaft, also der Chance auf Zugang zu Geld und Macht gerechtfertigt.

Eine detaillierte Analyse der Vitae der Parteikandidaten für das Europäische Parlament würde tatsächlich enthüllen, dass die Qualifikationen der Mehrheit derjenigen, die den Finger in den Honigtopf zu stecken anstreben, nicht auf der internationalen Erfahrung und Fähigkeit in den politischen Verhandlungen der Anwärter, ihren Sprachkenntnissen oder ihrem hinreichenden Wissen in der Komplexität des Spektrums der europäischen Probleme der Gesellschaft, der Wirtschaft, der internationalen Beziehungen, des Beschäftigungsumfelds oder der Forschung und Technologie basiert.
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Konsum bringt Griechenland nicht das Wachstum

14. Mai 2019 / Aufrufe: 354 1 Kommentar

Ein Land wie Griechenland darf sein Wachstum nicht auf den Konsum gründen.

Die Konsumaufwendung darf dem Wachstum nicht im Weg stehen, in einem Land mit einer kleinen Produktivbasis wie Griechenland aber auch nicht als Wachstums-Dampfmaschine betrachtet werden.

Das Leichte für die Politiker ist, Geld zu verteilen, Steuern zu senken und allgemein angenehm zu sein. Wenn dies jedoch über einen großen Zeitraum geschieht und mit geliehenem Geld finanziert wird, kumuliert das Land Schulden und läuft in Gefahr, dass die Märkte ihm kein Geld leihen, damit an den Rand des Bankrotts gelangend.
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IWF zeigt Griechenland wieder sein hässliches Gesicht

13. Mai 2019 / Aufrufe: 802 3 Kommentare

Der IWF ist über die in Griechenland verkündeten Maßnahmen zur Entlastung der Bevölkerung verärgert und beharrt auf der Senkung des Einkommensteuerfreibetrags.

Nach den europäischen Gläubigern teilten nun auch die „Genösschen“ des Internationalen Währungsfonds (IWF) „Keile“ gegen Griechenland aus.

Peter Dolman, IWF-Missionsleiter für Griechenland, verbarg am 10 Mai 2019 nicht das Missfallen, das bei seinen Vorgesetzten in Washington die jüngst von dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras verkündeten Maßnahmen zur Entlastung der Bürger Griechenlands hervorriefen.
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Griechenland lobt wieder Wahlgeschenke aus

9. Mai 2019 / Aktualisiert: 12. Mai 2019 / Aufrufe: 498 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Regierung gab kurz vor den anstehenden Wahlen milliardenschwere Leistungen bekannt anstatt endlich die Schulden an den privaten Sektor zu begleichen.

Ein normaler Staat begleicht zuerst seine fälligen Schulden und verteilt danach Geld, das er in Zukunft haben oder nicht haben mag. Noch viel mehr, wenn gerichtliche Anhängigkeiten existieren. In Griechenland gilt dies aber allgemein und speziell in Wahlkampfperioden nicht.

Es ist angenehmer und politisch nützlicher, Geld an Haushalte und Unternehmen zu verteilen anstatt die fälligen Verbindlichkeiten an den privaten Sektor abzubezahlen.
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Griechenlands blutige Überschüsse

29. April 2019 / Aufrufe: 305 Kommentare ausgeschaltet

Dank Überbesteuerung und unbeglichener Schulden des Fiskus erzielte Griechenland 2018 einen 1,5 Milliarden Euro über der Zielvorgabe liegenden blutigen Superüberschuss.

Die jüngst von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) für 2018 bekannt gegebenen Angaben rufen Ehrfurcht hervor. Laut den auf den offiziellen Daten der griechischen Statistikbehörde ELSTAT basierenden einschlägigen Bekanntmachungen gestaltete Griechenlands primärer Überschuss des Jahres 2018 sich auf 4,4% des BIP, gegenüber einer Zielvorgabe von 3,9%.

Praktisch bedeutet dies eine Übererfüllung der Vorgaben um ungefähr 1,5 Mrd. Euro, obwohl die griechische Regierung Ende des vergangenen Jahres über 2 Mrd. Euro für die sogenannte „soziale Rendite“ (sprich eine einmalige finanzielle Beihilfe an wirtschaftlich schwache Haushalte) und diverse Erstattungen bei Sonderbesoldungsordnungen verteilte.
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