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Archiv für die Kategorie ‘Politik’

Obama an Griechenland: zahlen, verhökern, kuschen

19. November 2016 / Aufrufe: 1.824 4 Kommentare

Die Versprechungen des abtretenden amerikanischen Präsidenten Barack Obama an Griechenland kommen das Land letztendlich sehr teuer zu stehen.

Was genau und wie viel die Geschichte mit dem Besuch des amerikanischen Präsidenten Barack Obama in Athen kosten wird, werden wir im Lauf der Wochen und Monate erfahren, wenn der Staub der Erklärungen und Komplimente sich legen wird.

Die an Griechenland gerichtete Botschaft aus Obamas Erklärungen ist jedenfalls klar und kodiert: bezahlt (2% des BIP an die NATO), verkauft (also „Reformen durchführend, indem verhökert wird, was noch übrig geblieben ist) und exkludiert (eure Beziehungen zu denen, die den USA nicht genehm sind, im vorliegenden Fall zu Russland).
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Griechenlands Neonazis bejubeln Trumps Wahlsieg

10. November 2016 / Aufrufe: 608 Kommentare ausgeschaltet

Der Parteivorsitzende der rechtsextremen Goldenen Morgenröte in Griechenland jubiliert, mit Donald Trumps Wahlsieg habe eine große Wende begonnen.

In dem Bestreben, (landes-) intern Kapital aus Donald Trumps Wahlsieg in den USA zu schlagen, spricht Nikos Michaloliakos, Generalsekretär der rechtsradiaklen Partei Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) in Griechenland, in einer Bekanntmachung von einem Sieg gegen die Globalisierung und der Kräfte, die sich den Immigrationsströmen widersetzen.

Besagte Bekanntmachung des Parteivorsitzenden der Chrysi Avgi lautet:
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4 Gründe, warum Griechenlands Zentralbankchef zu schassen ist

16. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.568 3 Kommentare

Laut dem Ökonomen und Griechenlands ehemaligen Finanzminister Yanis Varoufakis muss Giannis Stournaras des Amts des Präsidenten der Griechischen Bank enthoben werden.

Ein Liquiditätsproblem lässt sich durch Kredite lösen. Ein Insolvenzproblem kann jedoch nie durch neue Kredite gelöst werden, speziell wenn diese Kredite unter der Auflage einer weiteren Schrumpfung des Einkommens des Insolventen (beispielsweise durch die aufgezwungene Austerität) gewährt werden.

Eine für die Überwindung einer Insolvenz wiederum vorab zu erfüllende Voraussetzung ist die Umstrukturierung der Verschuldung, der sogenannte „Haircut“.
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Privatisierungen in Griechenland: gehörnt und verprügelt

3. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.155 Kommentare ausgeschaltet

Die Angaben zu den Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland zeigen, wie Staat und Bürger mittels erzwungener Privatisierungen skrupellos ausgeplündert werden.

Die … harmlosen Anmerkungen zu einer Tabelle mit fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland enthüllen die skandalöse Bilanz zwischen angeblichen Vorteilen und den wirklichen Schäden aus dem Verkauf der öffentlichen Unternehmen und Organisationen.

Der Teufel versteckt sich immer im Detail, sehr häufig in den Anmerkungen. In der Bemühung, auf die „Falschinformierungs-Attacke“ der Nea Dimokratia (ND) bezüglich einer Entgleisung der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus zu antworten, gab das griechische Finanzministerium Angaben über deren Entwicklung seit 2013 und nachfolgend (zur Erleichterung der „politischen Vergleiche“) und spezieller für die ersten acht Monate des Jahres 2016 an die Öffentlichkeit.
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Das erbitterte Verhältnis zwischen Griechenland und Gläubigern

11. September 2016 / Aufrufe: 1.118 2 Kommentare

Analytiker der Eurasia Group bringen ihre Beunruhigung über die Beziehungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern zum Ausdruck.

In einer Analyse unter dem Titel „Der Tag des Murmeltiers“ stellt die Eurasia Group beunruhigende Einschätzungen bezüglich der Beziehungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern an.

Wie die Analytiker der Eurasia Group anführen, wird Griechenland möglicherweise in dem Moment, wo es erneut Geld brauchen wird, in einen neuen Konflikt und Bruch mit Deutschland und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) geführt werden.
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Deutschland will Flüchtlinge an Griechenland loswerden

5. September 2016 / Aufrufe: 1.132 6 Kommentare

Laut Thomas de Maizière wurde Griechenland im Flüchtlingsthema genug geholfen und muss deswegen nun Flüchtlinge und Immigranten zurücknehmen.

In Europa haben wir viel getan um die Situation in Griechenland zu verbessern. das muss Konsequenzen haben und dazu führen, dass Flüchtlinge gemäß dem Dublin-Abkommen nach Griechenland zurückgeschickt werden können„, äußerte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) gegenüber der deutschen Zeitung „Welt am Sonntag“.

In diesem Zusammenhang dürfte mehr als nur bemerkenswert sein, dass die griechische Presse bereits Mitte August 2016 berichtete, Deutschland plane, zigtausende Flüchtlinge und Immigranten nach Griechenland abzuschieben (siehe auch Schickt Deutschland Flüchtlinge nach Griechenland?). Damals sputete sich jedoch der griechische Minister für Migrationspolitik, Giannis Mouzalas, diese Berichte resolut zu dementieren und als antipatriotisch, unwahr und arglistig zu charakterisieren!
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Anti-memorandische Mythen in Griechenland krachen zusammen

30. August 2016 / Aufrufe: 1.022 Kommentare ausgeschaltet

Die in Griechenland kultivierten schönen anti-memorandischen Mythen brechen einer nach dem anderen knallend zusammen.

Die jüngst erfolgte Bekanntmachung seitens der EU, wonach die Europäische Kommission von den griechischen Behörden verlangt, „aktiv und öffentlich dem irrigen Eindruck zu begegnen, die von der griechischen Statistikbehörde ELSTAT während der Periode 2010 – 2015 bereitgestellten fiskalischen Daten seien manipuliert worden„, bringt lautstark einen weiteren anti-memorandischen Mythos zum Zusammenbruch, der auf Initiativen rechter und linker Parteien kultiviert wurde.

Diesem zufolge führte die „Aufblähung“ bei der statistischen Darstellung der Defizite des Jahres 2009 durch die PASOK-Regierung das Land in Umstände, gezwungenermaßen Kredite bei den institutionellen Partnern aufzunehmen, da die Kosten der Aufnahme von Krediten auf den Finanzmärkten unerschwinglich wurden. Diese Ansicht verteidigen in Griechenland heutzutage mit der selben Wärme Funktionäre der Nea Dimokratia (ND), der Koalition der radikalen Linken (SYRIZA) und den Unabhängigen Hellenen (ANEL), aber auch Partei-Medien wie die Zeitung „Avgi“.
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Wie Karamanlis Griechenland in den Bankrott führte

20. August 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.080 2 Kommentare

Rückblickend betrachtet wurde Griechenland nicht von Georgios Papandreou, sondern von Kostas Karamanlis bewusst in den Bankrott und das Memorandum getrieben.

Kostas Karamanlis, ein Neffe des 1998 verstorbenen früheren Ministerpräsidenten und Staatspräsidenten Konstantinos Karamanlis, begann seine Karriere in der Regierungsführung des Landes mit der unvergesslichen „Inventur“. Es war ein gut geplanter politischer Betrug.

Vorausgehend war Griechenland während der acht Jahre unter Premierminister Kostas Simitis zu großen Bestellungen von Waffensystemen geschritten. Gemäß den europäischen Regeln konnte dabei die Verbuchung der Rüstungsausgaben im Staatshaushalt entweder während des Jahres der Bestellung oder während des Jahres des Erhalts der Waffen erfolgen.
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IWF, EZB und Kommission sollen Griechenland um Verzeihung bitten

3. August 2016 / Aufrufe: 1.394 4 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis fordert eine Entschuldigung an die Griechen und die Köpfe der Funktionäre Thomsen, Wieser, Costello und Masuch.

Der renommierte Wirtschaftswissenschaft und ehemalige Finanzminister Griechenlands, Yanis Varoufakis, kommentiert den internen Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF), in dem ernsthafte Fehler im Fall Griechenlands eingestanden werden, und veröffentlichte einen Text, mit dem er sich gegen IWF, EZB und Kommission richtet.

Der auf Yanis Varoufakis‘ persönlichem Blog publizierte Artikel antwortet auf den Antrag der Nea Dimokratia (ND) auf Bildung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, aber auch die Eingeständnisse des IWF.
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Griechenland: Varoufakis hatte Recht!

2. August 2016 / Aufrufe: 5.542 5 Kommentare

Leider sehr spät erweist sich, dass der Wirtschaftswissenschaftler und Griechenlands ehemalige Finanzminister Yanis Varoufakis in Bezug auf den IWF recht hatte!

Der Bericht einer internen Dienststelle des Internationalen Währungsfonds (IWF) enthüllte, dass der selbige Fonds zu der Schlussfolgerung gelangte, „bei der Umstrukturierung der griechischen Verschuldung begingen wir einen Fehler„.

Wenn auch – respektive zu – spät gibt all dies dem renommierten Wirtschaftswissenschaftler und ehemaligen Finanzminister Griechenlands, Yanis Varoufakis, bezüglich der Machenschaften des IWF vollumfänglich recht!
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