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Archiv für die Kategorie ‘Politik’

Die gläserne Glocke des Premierministers Griechenlands

10. Oktober 2017 / Aufrufe: 597 1 Kommentar

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras braucht dringend eine Erfolgsgeschichte, die er jedoch nur mit Lügen und Illusionen zu schaffen vermag.

Premierminister leben (meistens) unter einer gläsernen Glocke, aus der sie die Realität verzerrt sehen. Dies kann nur verbessert werden, wenn es um sie herum auch diverse Leute gibt, die ihnen sagen, was draußen, also in der realen Welt geschieht.

Gibt es diese nicht und werden die Premierminister nur von Schmeichlern oder Bürohengsten umgeben, haben wir den „Triumph der Glasglocke“.
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Griechenland braucht keine weiteren Illusionen

9. Oktober 2017 / Aufrufe: 801 2 Kommentare

Griechenland braucht nicht noch mehr Illusionen und Visionen, sondern eine politische Wende mit einem realistischen Programm und umsetzbaren Lösungen.

Als Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras im vergangenen Jahr in eine schwierige politische Position gelangt war, hatte er die Fehler in der katastrophalen Verhandlung des Jahres 2015 auf die politischen Illusionen zurückgeführt, die er in Zusammenhang mit der Haltung der Gläubiger, aber auch mit dem Plan seines Finanzministers Yanis Varoufakis hatte.

Die zentrale Regierungslinie zum Ausdruck bringend hatte der stellvertretende Regierungschef Giannis Dragasakis erklärt, wenn Griechenland mit einem Grexit drohen würden, würden sie (die Gläubiger) darum betteln, dem Land Geld zu leihen. Aber auch der Premierminister selbst meinte, sobald er Angela Merkel seine Pläne präsentieren würde, würde sie darum flehen, Griechenland Geld zu leihen.
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Der „Goldjunge“ der Gläubiger Griechenlands

4. Oktober 2017 / Aufrufe: 856 2 Kommentare

Wie Premierminister Alexis Tsipras zum Lieblingskind der Gläubiger Griechenlands wurde.

Wir erinnern uns immer noch an das Titelblatt einer regierungsnahen Tageszeitung am Tag nach dem Referendum in Griecenland, auf dem Jeroen Dijsselbloem mit einem ungläubigen Ausdruck über die 63% abgebildet war, die das „Nein“ bekommen hatte.

Seitdem passierten viele Dinge und hauptsächlich zwei Memoranden das Parlament, ohne dass auch nur eine einzige Nase blutete. Mario Draghi, der die griechischen Banken „dicht machte“, wurde zum Faktor, der zugunsten der griechischen Positionen Druck auf den IWF ausübt, während Dijsselbloem vom Vertreter der „Zinswucherer“ zu einem begeisterten Unterstützer des Premierministers Alexis Tsipras wurde.
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Griechenland wird noch lange unter Vormundschaft stehen

23. September 2017 / Aufrufe: 491 1 Kommentar

Thomas Wieser bestätigt das offene Geheimnis, dass Griechenland noch viele Jahre unter der Beaufsichtigung seiner Gläubiger stehen wird.

Thomas Wieser, Vorsitzender der EuroWorking Group (EWG), „enthüllte“, die griechische Wirtschaft werde nach der Vollendung des dritten Memorandums noch für viele Jahre unter dem „Mikroskop“ der Gläubiger bleiben.

Ebenfalls schließt er neue Maßnahmen nicht aus, während er nicht damit rechnet, dass Griechenland eine neue – wen auch nur präventive – Kreditlinie verlangen wird.
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Der IWF muss aufhören, Griechenland zu foltern

21. September 2017 / Aufrufe: 481 Kommentare ausgeschaltet

Kyle Bass vertritt, der IWF habe von Anfang an gewusst, seine Kredite an Griechenland nie zurückbekommen zu werden, und müsse endlich aufhören, das Land zu foltern.

Kyle Bass, Investitions-Leiter der Hayman Capital Management, führt in seinem Artikel bei Bloomberg an, der Internationale Währungsfonds (IWF) müsse Griechenlands Schuld streichen und keine neue Rekapitalisierung der griechischen Banken verlangen.

Der IWF muss aufhören, Griechenland zu foltern„, lautet der Titel des Beitrags von Kyle Bass, dessen Gesellschaft in Aktien griechischer Banken investiert hat.
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Griechenlands angeblicher Fortschritt ist Propaganda

19. September 2017 / Aufrufe: 1.383 3 Kommentare

Hans Werner Sinn tut den jüngst von den Finanzminister der Eurozone bescheinigten Fortschritt Griechenlands als Propaganda ab.

Der bekannte Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Leiter des IFO-Instituts Hans Werner Sinn charakterisiert die Äußerungen über einen angeblichen Fortschritt der griechischen Wirtschaft als Propaganda.

Parallel vertritt der Ökonom, Länder wie Bulgarien und Rumänien haben in der Eurozone keinen Platz, spricht diesbezüglich sogar von einer „Quadratur Griechenlands“ und warnt allgemein vor der Etablierung einer Transferunion.
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Griechenlands Memorandum wird 2018 nicht enden

11. September 2017 / Aufrufe: 586 1 Kommentar

Pierre Moscovici stellte praktisch klar, das Griechenland auch nach 2018 unter dauerhafter Aufsicht seiner Gläubiger stehen wird.

Trotz der pompösen Ankündigungen der griechischen Regierung wird Griechenland nicht bald aus dem Memorandum und der Vormundschaft herauskommen.

Dies betonte praktisch der Europäische Kommissar für Wirtschaft und Währung, Pierre Moscovici, indem er klarstellte, auf Basis der europäischen Regeln werde Griechenland „unter Beaufsichtigung bleiben, sofern es nicht wenigstens 75% der Hilfsfinanzierung getilgt hat, die es von einem oder mehreren Mitgliedstaaten, EFS, ESM oder EFSF erhalten hat„.
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Griechenland verspricht Verwaltungsreform

2. September 2017 / Aufrufe: 589 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Regierung will endlich eine Verwaltungsreform in Angriff nehmen, gegen die Vetternwirtschaft vorgehen und den öffentlichen Dienst entpolitisieren.

Die SYRIZA-Regierung in Griechenland kündigte an, endlich zu der von den Gläubigern des Landes schon seit eh und je vehement geforderten Verwaltungsreform schreiten zu wollen und den öffentlichen Sektor bis 2010 entpolitisieren“ zu werden.

Es ist aber kein Zufall, dass die Regierung unter Alexis Tsipras ausgerechnet jetzt bekannt gibt, die seit Jahren systematisch verschleppte Verwaltungsreform realisieren und gegen die Klientel-Beziehungen und Vetternwirtschaft auf dem öffentlichen Sektor vorgehen zu wollen.
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Erdogan „staucht“ Gabriel zusammen

20. August 2017 / Aufrufe: 1.127 5 Kommentare

Sultan Erdogan rief den deutschen Außenminister Gabriel auf, seine Grenzen zu erkennen.

Nachdem der bundesdeutsche Außenminister und damit Leiter der deutschen Diplomatie Sigmar Gabriel die „Einmischung“ des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in die deutschen Bundestagswahlen moniert hatte, ermahnte ihn der durchgeknallte Sultan, „seine Grenzen zu beachten„.
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Griechenland rüstet gegen Türkei auf

6. August 2017 / Aufrufe: 1.739 6 Kommentare

Auf Anraten der USA soll Griechenland auf den Erwerb der S-400 durch die Türkei mit der Anschaffung ballistischer Schiffsabwehrraketen ASBM antworten!

Die Antwort auf die Anschaffung des russischen Luftabwehr- / antiballistischen Systems S-400 seitens der Türkei, was einen völligen Umsturz bei der Bilanz der Luftmacht – und nicht nur – hervorrufen könnte, scheint von Seite Griechenlands besonders heftig ausfallen zu werden:

Nämlich mit einem „Upgrade“ der ATACMS-Raketen der griechischen Artillerie zu ballistischen Schiffsabwehrraketen mittels des Programms zu ihrem Umbau in ASBM, mit Möglichkeiten analog zu denen der chinesischen DF-21D.
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