Dijsselbloem sorgt sich um politische Stabilität in Griechenland

16. Januar 2017 / Aufrufe: 929 2 Kommentare

Jeroen Dijsselbloem vertritt, Griechenland bewege sich in die richtige Richtung, zeigt sich jedoch hinsichtlich der politischen Stabilität im Land beunruhigt.

In einem an die belgische Zeitung L‘ Echo (Wochenendausgabe) gegebenen Interview mit zentralem Titel „Mehr Europa ist nicht die Antwort auf unsere Probleme“ brachte der Vorsitzende der Eurogruppe Jeroen Dijsselbloem die Ansicht zum Ausdruck, Griechenland bewege sich in die „richtige Richtung„.

Spezieller, in Bezug auf Griechenland gefragt und inwieweit er weiterhin beunruhigt sei, antwortete der Vorsitzende der Eurogruppe, das Land bewege sich in die richtige Richtung, da es seit vielen aufeinanderfolgenden Quartalen ein Wachstum verzeichne, den größten Teil des Haushaltsplans vollendet habe, während das Vertrauen der übrigen Mitgliedstaaten wieder hergestellt werde. Die große Frage sei, wie er anmerkt, wie lange in Griechenland die politische Stabilität andauern werde.
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Warum Griechenland in einer Stagnation bleibt

15. Januar 2017 / Aufrufe: 1.046 1 Kommentar

Der durchschnittliche private Haushalt in Griechenland konsumiert unter Verflüssigung von Vermögenswerten mehr als sein Einkommen gestattet.

Die Fähigkeit der Bevölkerung Griechenlands, neue Einkommen, neue Rücklagen und neuen Reichtum zu produzieren, ist inzwischen beschränkt. Und das Schlimmste ist, dass die privaten Haushalte eine negative Rücklagenbildung haben, also mehr ausgeben als ihnen ihr Einkommen gestattet, und zwar hauptsächlich per Verflüssigung von Vermögenswerten.

Dies geschieht natürlich im durchschnittlichen privaten Haushalt, kommentiert der Verband der Industriellen Griechenlands (SEB) in seinem Wochenbericht über die griechische Wirtschaft.
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Türkei warnt Griechenland vor Besiedelung seiner Inseln

14. Januar 2017 / Aufrufe: 2.434 2 Kommentare

Die Türkei signalisiert Griechenland, nicht zu wagen, zur Besiedelung derzeit unbewohnter griechischer Inseln in der Ägäis zu schreiten.

Das türkische Außenministerium schickt mit einer Bekanntmachung eine Botschaft an Griechenland, nicht zur Erstellung von Projekten zur Besiedelung kleiner Inseln zu schreiten, welchen Zug das griechische Seefahrtsministerium mit einem Schreiben des Ministers Nektarios Santoriniou an das Parlament vorangekündigt gatte.

Sich darauf berufend, die Inseln seien nicht benannt worden, bringt Ankara offen wieder die Strategie der „grauen Zonen“ zurück und signalisiert, die Türkei werde keine eventuellen von der griechischen Politik in „beanspruchten geographischen Gebilden“ hervorgerufenen Umstände akzeptieren.
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Betrieb ausländischer Fahrzeuge in Griechenland

13. Januar 2017 / Aufrufe: 1.945 Kommentare ausgeschaltet

Wann Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen in Griechenland betrieben werden dürfen.

Eine schriftliche Antwort gab im Parlament die stellvertretende Ministerin Äkaterini Papanatsiou an den Abgeordneten Evangelos Mpasiakos in Zusammenhang mit dessen Beschwerde / Anfrage hinsichtlich der Maßnahmen, welche die griechische Regierung zu ergreifen beabsichtigt um die griechischen Bürger zu entmutigen, in Bulgarien – üblicherweise luxuriöse – Personenkraftwagen mit bulgarischen Kennzeichen zu erwerben, um so die Kosten für Versicherung, Kraftfahrzeugsteuer, TÜV usw. einzuschränken.

Besagte Antwort bezieht sich sinngemäß auf alle in anderen Ländern zugelassene Fahrzeuge und wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben:
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Akzeptanz von Plastikgeld wird in Griechenland obligatorisch

11. Januar 2017 / Aktualisiert: 11. Januar 2017 / Aufrufe: 969 Kommentare ausgeschaltet

Ab Februar 2017 wird in Griechenland schrittweise die Pflicht zur Akzeptanz von Zahlungen mit sogenanntem Plastikgeld eingeführt.

Mit dem Gesetz 4446/2016 wird in Griechenland anfänglich für bestimmte Branchen und schrittweise für alle Unternehmen die obligatorische Akzeptanz von Zahlungen mit sogenanntem Plastikgeld (Debit- / Kredit- / Prepaid-Karten) eingeführt.

Konkret ist unter anderem vorgesehen, dass mit einem gemeinsamen Ministerialbeschluss der Minister für Wirtschaft, Finanzen und Konjunktur bestimmt werden soll, wer unter die primären Beschlüsse fällt und welche Frist für die Umsetzung der entsprechenden Auflagen gewährt wird, sowie ebenfalls, welche Verfahren zu befolgen und welche Daten zur Beobachtung der bei den Zahlungsdienstleistern nach Gesetz 3862/2010 geführten Geschäftskonten zu erheben sind und welche Sanktionen im Fall der Nichteinhaltung verhängt werden.
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Sibirische Kälte in Griechenland führt zu Energieengpass

11. Januar 2017 / Aufrufe: 2.528 Kommentare ausgeschaltet

Die Bürger in Griechenland sind aufgerufen, während der Stunden mit hoher Nachfrage jeden unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden.

Das Ministerium für Umwelt und Energie in Griechenland rief – wie betont wurde, aus prophylaktischen Gründen – die Bürger auf, in der Zeit von 18:00 Uhr bis Mitternacht jeden unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden.

Der Energiekonsum (elektrischer Strom und Erdgas) ist in den letzten Tagen wegen der schlechten Witterungsverhältnisse erhöht, mit dem Resultat, dass ein Versorgungsengpass entsteht. Die zuständigen Träger untersagten bereits die Energieexporte an alle (ausländischen) Verbundnetze und befinden sich in Bereitschaft, einen Plan zur Abschaltung von Großverbrauchern umzusetzen, damit schlimmere Folgen verhindert werden.
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Einführung anonymer Parteispenden in Griechenland

10. Januar 2017 / Aufrufe: 287 Kommentare ausgeschaltet

Parteispenden in Höhe von bis zu 50 Euro sollen in Griechenland zukünftig anonym bleiben, während Beträge ab 500 Euro obligatorisch per Bank zu erfolgen haben sollen.

Die Datenschutzbehörde („Behörde für den Schutz von Daten persönlichen Charakters“) in Griechenland begutachtete die Einführung der Anonymität für die Spenden-Coupons der politischen Parteien bis zum Betrag von 50 Euro positiv, während Schenkungen in Höhe von über 500 Euro (derzeit über 1.500 Euro) per Bank erfolgen müssen, womit auch die Personendaten des Geldgebers erfasst werden.

Spezieller richteten das Innenministerium und das Finanzministerium angesichts der Ausarbeitung eine Gesetzentwurfs zur Änderung der Gesetzgebung auf dem Bereich der Finanzierung der politischen Parteien einschlägige Fragen an die Datenschutzbehörde.
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Kontinuierlicher Rückgang des Konsums in Griechenland

9. Januar 2017 / Aufrufe: 667 Kommentare ausgeschaltet

Sinkende Einkommen und wiederholte Steuererhöhungen bringen in Griechenland inzwischen acht Jahre lang die Konsumnachfrage zum Absturz.

Wie in dem Wochenbericht der Alpha Bank über die wirtschaftlichen Entwicklungen in Griechenland betont wird, folgte gemäß den letzten verfügbaren Angaben das Einzelhandelsvolumen einem fallenden Verlauf, trotz des sich erholenden Konsumvertrauens im dritten Quartal des Jahres 2016, des Anstiegs der Beschäftigung und des Verharrens der privaten Rücklagenbildung während des ersten Halbjahrs 2016 auf einer negativen Ebene.

Konkret erhält der Rhythmus der Änderung des Einzelhandelsvolumens (Umsätze in stabilen Preisen) im achten aufeinanderfolgenden Jahr ein negatives Vorzeichen bei und gestaltet sich in den ersten zehn Monaten des Jahres 2016 auf -1%. Dies war das Resultat des Rückgangs des verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte wegen der steuerlichen Belastungen und der Kürzung der sozialen Netto-Transfers.
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Solidaritätsabgabe in Griechenland steigt um bis zu über 300 Prozent

8. Januar 2017 / Aufrufe: 2.644 2 Kommentare

Die sogenannte Solidaritätsabgabe wurde in Griechenland rückwirkend speziell für niedrigere Einkommen um bis zu über 300 und der Höchstsatz auf 10 Prozent erhöht!

Rückwirkend ab dem 01 Januar 2016 werden in Griechenland die 12.000 Euro übersteigenden Jahreseinkommen des Steuerjahres 2016 (sowie entsprechend nachfolgender Steuerjahre) mit einer neuen Staffelung der – ursprünglich „außerordentlich“ erhobenen, inzwischen jedoch zu einem festen Bestandteil der Einkommensteuer mutierten – sogenannten Sonder-Solidaritätsabgabe belastet, deren Sätze fortan ab 2,2% beginnen und bis zu 10% erreichen!

Wie aus den nachstehenden Tabellen hervorgeht, steigt damit im Vergleich zum Jahr 2015 die Belastung insbesondere für niedrigere Einkommen um bis zu über 300%!
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Steuerhinterziehung muss in Griechenland fortan nachgewiesen werden

7. Januar 2017 / Aufrufe: 772 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland befand, die Steuerbehörden schulden, eine vermeintliche Steuerhinterziehung hinreichend zu dokumentieren.

Die 2. Kammer (mit 7-köpfiger Zusammensetzung) des Obersten Verwaltungsgerichtshof (StE) in Griechenland befand, um Strafen zu verhängen, schulden die Steuerbehörden dokumentiert zu beweisen, dass ein Freiberufler keine Dienstleistungsquittungen für die Beträge ausstellte, die sich auf seinem Bankkonto fanden und seine deklarierten Einkommen übersteigen.

Spezieller führte das Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) bei einem Athener Rechtsanwalt eine Kontrolle durch und schritt im weiteren Verlauf zu der Aufhebung seines Bankgeheimnisses und dem Abgleich der sich ergebenden Bankguthaben mit seinen deklarierten Einkommen. Aus der Gegenüberstellung der Bankguthaben des Rechtsanwalts und seiner deklarierten Einkommen ergab sich, dass seine Bankguthaben die von ihm deklarierten Einkommen überstiegen.
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