Media Markt in Griechenland „wackelt“

19. September 2018 / Aufrufe: 462 1 Kommentar

Die Zukunft der Media Markt in Griechenland ist ungewiss und es zeichnet sich sogar die Möglichkeit einer Schließung ab.

Die deutsche Kette für elektrische und elektronische Geräte „Media Markt“ (Media Saturn Hellas) vollendet in diesem Jahr 13 Jahre ihrer Präsenz auf dem griechischen Markt.

Obwohl die griechische Wirtschaft – wenn auch kleine – Anzeichen eines Aufschwungs zeigt, soll der Mutterkonzern CECONOMY der Media Markt erachten, es gebe keine weiteren Spielräume für „rote“ Geschäftsjahre und keine Steigerung der Marktanteile ihrer Tochtergesellschaft in Griechenland. Eins der angeblich von ihr untersuchten Szenarien ist der Verkauf der Aktivitäten der „Media Markt“ an eine andere Gesellschaft der Branche.
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Was Griechenlands Konsumenten per Internet kaufen

18. September 2018 / Aufrufe: 382 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland tätigen immer mehr Konsumenten über das Internet grenzüberschreitende Einkäufe bei ausländischen Anbietern.

Den Ergebnissen einer Studie über grenzüberschreitende Kunden der PayPal & Ipos zufolge nimmt das internationale Online-Shopping mit schnellen Rhythmen zu. Unter den 31 Ländern, die an der Untersuchung teilnahmen, gaben ungefähr 55% der Internet-Konsumenten zu, Online-Einkäufe bei ausländischen E-Shops zu tätigen.

Wie die Nachrichtenagentur APE-MPE berichtet, sind die populärsten international eingekauften Produkte Kleidung und Schuhe (68%), gefolgt von elektronischen Massenkonsumgütern (53%) und Spielzeug (53%).
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Griechenland hat eine halbe Million Langzeitarbeitslose!

17. September 2018 / Aufrufe: 213 Kommentare ausgeschaltet

Im zweiten Quartal 2018 sank in Griechenland die offizielle Arbeitslosenquote auf 19 Prozent, bei zugleich ungefähr 500000 registrierten Langzeitarbeitslosen.

Laut den jüngsten Angaben der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) bleiben in Griechenland ungefähr eine halbe Million Bürger mehr als zwei und sogar vier Jahre arbeitslos.

Konkret sind 156.200 Personen länger als zwei Jahre und 320.900 Personen länger als vier Jahre, also insgesamt 477.100 Personen von sogenannter Langzeitarbeitslosigkeit betroffen.
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Griechenland in der „Schlinge“ der Memoranden

16. September 2018 / Aufrufe: 298 Kommentare ausgeschaltet

Unter dem Regime der Troika hat sich in Griechenland im Zeitraum 2010 – 2015 die mit rund 3000 Fällen verzeichnete Anzahl der registrierten Selbstmorde fast verdoppelt.

Laut den offiziellen Angaben der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) und der Selbstmord-Warte des Tageszentrums für Suizidprävention haben sich in Griechenland die Selbstmorde in den Jahren der sogenannten Troika fast verdoppelt.

Im selben Moment begehen in den letzten Jahren in Griechenland jährlich über 600 unserer Mitmenschen Selbstmord, wobei ab 2010 bis 2015 fast 3.000 Selbstmorde mit häufigster Methode das Erhängen verzeichnet wurden.
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USA wollen mehr Basen in Griechenland

15. September 2018 / Aufrufe: 606 1 Kommentar

Laut einer Reportage der WSJ wurden zwischen USA und Athen sondierende Gespräche über die Ausweitung der amerikanischen Militärpräsenz in Griechenland aufgenommen.

„Offiziellen“ zufolge, auf die sich die amerikanische Zeitung „Wall Street Journal“ (WSJ) beruft, soll das amerikanische Militär sich in „vorbereitenden“ Gesprächen mit Athen befinden, welche die Ausweitung seiner Präsenz in Griechenland einschließlich der Nutzung weiterer Luftwaffen- und Marinestützpunkte zum Gegenstand haben.

Laut den selben Amtsträgern sind die Gründe, aus denen Griechenland eine „attraktive Region“ darstellt, sowohl geopolitischer als auch geographischer Natur.
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Das sichere „Spiel“ der Gläubiger Griechenlands

14. September 2018 / Aufrufe: 493 1 Kommentar

Ab dem Moment, wo Griechenland in ein Memorandum eintrat, waren auch die Gläubiger des Landes für den Absturz der griechischen Wirtschaft verantwortlich.

Griechenland trägt die größte Verantwortung für die Situation, in der es angelangte. Wie sich jeden Tag erweist, sorgten jedoch auch die Gläubiger dafür, kräftig nachzuhelfen.

Vielleicht werden wir anstrengend, es ist es jedoch wert, zur Vermeidung von Fehlinterpretationen und Missverständnissen gewisse Dinge klarzustellen.
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Griechenland erschreckt die EZB

13. September 2018 / Aufrufe: 770 1 Kommentar

Die europäischen Zentralbanker beunruhigt das Szenarium eines lang anhaltenden Ausschlusses Griechenlands von den internationalen Finanzmärkten.

Inmitten einer stetigen Verschlechterung der Umstände auf den internationalen Finanzmärkten und einer Investitionskapitalflucht aus Ländern mit einem hohen Risiko befürchten die Frankfurter Zentralbankiers mittlerweile eine Verlängerung des Ausschlusses Griechenlands von dem Zugang den Märkten, was eine Kette von Nebenwirkungen im griechischen Banksystem hervorrufen wird.

Die innerhalb weniger Tage aufeinanderfolgenden öffentlichen Interventionen seitens des Bundesbank-Präsidenten Jens Weidmann und des für die Beobachtung der griechischen Angelegenheit zuständigen Mitglieds des Exekutivrats der Europäischen Zentralbank (EZB), Benoit Coeuré, verraten die Beunruhigung der Zentralbanker über den Kurs Griechenlands nach dem Ausgang aus dem Memorandum und ohne präventive Kreditlinie.
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Warum die Märkte Griechenland wieder „verkauften“

12. September 2018 / Aufrufe: 391 Kommentare ausgeschaltet

Das dritte Memorandum scheiterte zumindest in einem seiner Hauptziele, nämlich der Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte.

Eine lang anhaltende Wahlkampfperiode, Leistungsversprechen anlässlich der Internationalen Messe in Thessaloniki, Befürchtungen bezüglich einer Umkehrung eines Teils der Reformen, Banken und „rote“ Kredite (NPL), ein schwaches Wachstum, aber auch die negativen internationalen Umstände setzten die griechischen Assets unter Druck, wobei die Finanzierungskosten des Landes auf den unerschwinglichen Niveaus von 4,4% bleiben, die Verluste der Banken bei nur sechs Börsensitzungen 1,5 Mrd. Euro erreichen und die Gesamtverluste an der Börse 3,5 Mrd. Euro übersteigen.

Der Tag nach dem „großen Ausgang“ (aus den Memoranden) am 20 August 2018 zeigt außerdem, dass das dritte Memorandum zumindest in einem seiner Hauptziele scheiterte: der Rückkehr Griechenlands an die internationalen Finanzmärkte.
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Energiekrieg USA – Russland in Griechenland!

11. September 2018 / Aufrufe: 730 1 Kommentar

Im Kampf zwischen den USA und Russland um die Versorgung Europas mit Erdgas scheint Griechenland sich auf die Seite der USA zu schlagen.

Griechenland befindet sich auf einem Kurs einer strategischen Kollision mit Russland, da es sich in einem signifikanten Energiekrieg zur Reduzierung der Abhängigkeit Europas von dem russischen Erdgas auf die Seite der USA schlägt.

Der „kalte Energiekrieg“ nimmt in der amerikanischen Strategie zur Dämpfung der russischen Aggressivität eine besondere Position ein, da die Russen ihre Macht bei der Erdgasversorgung wiederholt als politische „Waffe“ eingesetzt haben.
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Taschen der Bürger Griechenlands sind leer

10. September 2018 / Aufrufe: 508 Kommentare ausgeschaltet

Die zunehmend zahlungsunfähigen Steuerzahler Griechenlands ließen fast ein Drittel der im Juli 2018 fälligen ersten Rate zur Einkommensteuer unbeglichen.

Den Angaben über den Verlauf der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland zufolge ließen die Steuerpflichtigen im Juli 2018 insgesamt über 300 Mio. Euro aus der ersten Rate der Einkommensteuer natürlicher und juristischer Personen unbezahlt.

Diese nunmehr fällig gestellte Summe entspricht ungefähr 30% des Gesamtbetrags der Ende Juli fällig gewordenen ersten Rate zur Einkommensteuer natürlicher und juristischer Personen.
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