Vergütungen der Reinigungskräfte an Griechenlands Schulen

4. September 2017 / Aufrufe: 611 Kommentare ausgeschaltet

An Schulen in Griechenland unter Vertrag genommenen scheinselbständigen Reinigungskräften werden für das Putzen der Toiletten monatlich 2 Euro zugestanden!

Ein gemeinschaftlicher Ministerialbeschluss des Kultusministers und des Finanzministers setzt die Vergütung fest, die in diesem Jahr die Reinigungskräfte erhalten werden, die für die Sauberkeit der Schulen Griechenlands tätig sein werden.

Konkret wird gemäß dem Beschluss der beiden Minister die Höhe der Vergütung der mit einem Dienstleistungsvertrag mit dem öffentlichen Sektor verbundenen (sprich „scheinselbständigen) Reinigungskräfte der Schulen des primären und sekundären Bildungszweigs auf 2.230,04 Euro je Schuljahr (10 Monate) festgesetzt, sofern die Schule mit sechs (6) Klassenzimmern nebst den gemeinschaftlich genutzten Räumlichkeiten und „Hygieneräumen“ betrieben wird.
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Der große Raub an Griechenlands Rentnern

3. September 2017 / Aufrufe: 1.027 2 Kommentare

Millionen Rentner in Griechenland werden weniger als die Hälfte ihrer in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlten Beiträge als Rente zurückbekommen.

Nach den in Griechenland von der Regierung SRIZA – ANEL verhängten brutalen Kürzungen und Abzocken bei den Beiträgen wird die Mehrheit der gesetzlich Versicherten Renten erhalten, die sehr viel niedriger als die Beträge sind, die sie als Beiträge an die Rentenkassen eingezahlt haben. Dies macht  das Sozialversicherungssystem des Landes versicherungsmathematisch ungerecht und räuberisch.

Renten, die der Hälfte der eingezahlten Beiträge entsprechen, sind für Millionen Versicherte in Griechenland die neue schmerzhafte Realität. Es geht um den großen Umsturz im Verhältnis von Renten zu Beiträgen, den die Versicherungsreform bzw. sogenannte „Lex Katrougkalos“ herbeiführte, die 2019 mit dem Schnitt bei der sogenannten persönlichen Differenz bei allen Rentnern vollendet werden wird.
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Griechenland verspricht Verwaltungsreform

2. September 2017 / Aufrufe: 579 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Regierung will endlich eine Verwaltungsreform in Angriff nehmen, gegen die Vetternwirtschaft vorgehen und den öffentlichen Dienst entpolitisieren.

Die SYRIZA-Regierung in Griechenland kündigte an, endlich zu der von den Gläubigern des Landes schon seit eh und je vehement geforderten Verwaltungsreform schreiten zu wollen und den öffentlichen Sektor bis 2010 entpolitisieren“ zu werden.

Es ist aber kein Zufall, dass die Regierung unter Alexis Tsipras ausgerechnet jetzt bekannt gibt, die seit Jahren systematisch verschleppte Verwaltungsreform realisieren und gegen die Klientel-Beziehungen und Vetternwirtschaft auf dem öffentlichen Sektor vorgehen zu wollen.
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Griechenland: Tourismus gefährdet sozialen Zusammenhalt

1. September 2017 / Aufrufe: 1.283 4 Kommentare

Der ausufernde Massentourismus gefährdet den sozialen Zusammenhang und die Infrastrukturen auf der Insel Santorin in Griechenland.

Laut einem Artikel der britischen Zeitung Guardian lauern wegen des riesigen Volumens an Touristen, die Griechenlands Ägäis-Insel Santorin besuchen, signifikante Gefahren für den gesellschaftlichen Zusammenhang, die Infrastrukturen, aber auch die Umwelt.

Die zwei Millionen Touristen, die es in diesem Jahr auf die Insel führen wird, sind sicherlich eine Nummer, von der in einem Land, das vom Tourismus abhängig ist, und in einem Land, wo 23% der Bevölkerung arbeitslos sind und nicht einmal die grundlegenden Güter zu bezahlen vermögen, viele andere Inseln nur träumen könnten.
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Die großen Opfer der ENFIA in Griechenland

31. August 2017 / Aufrufe: 1.181 Kommentare ausgeschaltet

Die großen Verlierer bei der Immobilienbesitzsteuer ENFIA in Griechenland sind auch 2017 die Eigentümer von Immobilien in sogenannten großbürgerlichen Regionen.

Alle, die das Unglück hatten, in Griechenland in einer der sogenannten großbürgerlichen Regionen eine Immobilie zu erben oder auch einfach nur ein „Dach über dem Kopf“ zu kaufen, sind diejenigen, welche die größte „Liebkosung“ der sogenannten Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) verspüren werden,

Dies trotz der Tatsache, dass speziell in diesen Lagen die Marktpreise um bis zu 40% abgestürzt sind und mittlerweile in keinerlei Zusammenhang mehr mit den fiktiven Einheitswerten stehen, mit denen sie besteuert werden.
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Griechenland kippt wirtschaftliche Regeln

30. August 2017 / Aktualisiert: 30. August 2017 / Aufrufe: 658 Kommentare ausgeschaltet

Die deutsche Presse zeigt eine Besonderheit Griechenlands auf Ebene der Wirtschaft auf.

Die Griechen ziehen vor, Unternehmen anstatt dem Staat Geld zu leihen„, lautet der Titel eines Beitrags in der der deutschen Zeitung „Frankfurter Allgemeine“ (FAZ), der betont:

Es ist außerordentlich selten, dass staatliche Anleihen (…) deutlich höhere Zinssätze als die Anleihen von Unternehmen des selben Landes bieten müssen.
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Griechenlands Finanzämter sollen Immobilienvermögen plündern

29. August 2017 / Aufrufe: 1.090 2 Kommentare

Auf Druck der Gläubiger Griechenlands sollen fortan auch die Finanzämter gepfändete Immobilien zum Marktwert zur Zwangsversteigerung bringen.

In Kürze werden in Griechenland die Finanzämter beginnen, ihren Schuldnern gehörende Immobilien zum Handelswert unter den Hammer zu bringen, der meistens erheblich niedriger als der Einheitswert ist, der derzeit das Mindestgebot bei von dem Fiskus betriebenen Zwangsversteigerungen darstellt.

Innerhalb der kommenden Tagen wird auch der einschlägige Ministerialbeschluss ergehen, der den letzten und essentiellen Schritt darstellen wird, damit das Prozedere beginnt. Während also die Steuerpflichtigen insbesondere die sogenannte Einheitliche Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) weiterhin auf Basis des Einheitswerts ihrer Immobilie zahlen müssen, kann das Finanzamt im Fall einer Schuld die Immobilie zum niedrigeren Handelswert pfänden und einen entsprechenden Teil der Schuld streichen.
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Steuerbescheide zur ENFIA 2017 in Griechenland

28. August 2017 / Aufrufe: 1.152 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland ergingen die Bescheide zur diesjährigen Immobilienbesitzsteuer ENFIA.

In Griechenland wurden gemäß einer Bekanntmachung der „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) am Sonntag (27 August 2017) die Bescheide zur sogenannten „Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) für das Jahr 2017 in das TAXISnet eingestellt.

Wie in der Bekanntmachung angeführt wird, können die Steuerpflichtigen die festgestellte Steuerschuld in ihrem TAXISnet-Account in der Sektion „Individualisierte Informierung“ unter dem Punkt „Nicht regulierte Verbindlichkeiten“ einsehen. Die detaillierten Bescheide und (Raten-) Zahlungsbenachrichtigungen wiederum lassen sich auf der neuen Internet-Präsenz der AADE unter der Sektion „Deklaration E9 / ENFIA“ aufrufen und herunterladen.
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EU schickt Asylanten nach Griechenland zurück

27. August 2017 / Aufrufe: 937 1 Kommentar

Deutschland und andere Länder der EU wollen Asylbewerber zurück nach Griechenland schicken, das jedoch nicht weiß, wo sie bleiben sollen.

Griechenland ist mit der Rückführung von Flüchtlingen aus europäischen Ländern konfrontiert, da demnächst das Programm zur Rückkehr von Asylbewerbern auf griechischen Boden anläuft.

Einem Artikel der britischen Zeitung „Guardian“ zufolge bezieht das Programm sich auf Flüchtlinge, die erstmalig in Griechenland registriert wurden und sich im weiteren Verlauf in andere Staaten der EU begaben, nun jedoch zurückkehren werden. Deutschland hat bereits 400 Anträge gestellt und auch von England, Frankreich und Norwegen sind etliche erfolgt.
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Griechenlands Bürger schnallen Gürtel immer enger

26. August 2017 / Aufrufe: 783 Kommentare ausgeschaltet

Um ihren Verpflichtungen nachkommen zu können schränken die Bürger in Griechenland sich immer mehr ein.

Die privaten Haushalte in Griechenland schnallen den Gürtel immer enger und schränken sich überall ein, da die Griechen gemäß den von diversen Untersuchungen gezeigten Fakten den Konsum bei Lebensmitteln, Treibstoff und elektronischen Gütern reduzieren.

Laut den offiziellen Angaben des Ministeriums für Umwelt und Energie kauften die Griechen im ersten Halbjahr 2017 rund 56 Millionen Liter Benzin weniger, da das Umsatzvolumen bei Benzin auf Jahresbasis um 4% zurückging.
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