Kommission nickt Fraport-Deal mit Griechenland erneut ab

26. Januar 2017 / Aktualisiert: 26. Januar 2017 / Aufrufe: 718 2 Kommentare

Die Europäische Kommission erteilte der umstrittenen Übernahme 14 peripherer Flughäfen in Griechenland durch die Fraport erneut das grüne Licht.

Die EU-Kommissarin für Wettbewerb bestätigte erneut, der Vertrag über die Überlassung der 14 Flughäfen in Griechenland an die Fraport verletzte keine gemeinschaftliche Gesetzgebung. Die Gewerkschaft der griechischen zivilen Luftfahrtbehörde (YPA bzw. CAA) setzt ihren Kampf jedoch fort.

Der Konflikt zwischen der Fraport und der Dachorganisation der Verbände der zivilen Luftfahrtsbehörde (OSYPA) in Griechenland geht munter weiter. Vasilis Alevizopoulos, Präsident des Dachverbands, der sich von Anfang der Privatisierung besagter 14 griechischer peripherer Flughäfen widersetzte und dabei von einer „deutschen Kolonialherrschaft“ sprach, setzt den Rechtsstreit fort und hofft dabei zuversichtlich auf Hilfe der EU.
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Mehr Touristen brachten Griechenland weniger Geld

25. Januar 2017 / Aufrufe: 945 1 Kommentar

Obwohl die Anzahl 2016 in Griechenland eingetroffener Touristen im Vergleich zum Vorjahr deutlich anstieg, wurde bei den Einnahmen ein signifikanter Rückgang verzeichnet.

Im Vergleich zur entsprechenden Periode des Jahres 2015 zeigten in Griechenland die Einnahmen aus dem Tourismus während des Zeitraums Januar – November 2016 einen signifikanten Rückgang um 6,6%.

Gemäß den vorläufigen Angaben erreichten in dem besagten Zeitraum des Jahres 2016 die Einnahmen aus dem Tourismus insgesamt 13,02 Mrd. Euro. Ihr Rückgang reflektiert hauptsächlich den Rückgang der Einnahmen von Einwohnern der übrigen Länder außerhalb der EU-28 um 15%, die sich auf 3,5 Mrd. Euro gestalteten, während die Einnahmen von Einwohnern der EU-Länder sich auf 9 Mrd. gestalteten und einen Rückgang um 3,3% zeigten.
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Goldreserven in Griechenland werden zu Steuern

24. Januar 2017 / Aufrufe: 1.560 1 Kommentar

Die Bürger in Griechenland verflüssigen ihre letzten Vermögenswerte und Rücklagen, darunter speziell auch Goldmünzen, um Steuern zu bezahlen.

Die jüngst in der griechischen Tageszeitung „Kathimerini“ publizierten letzten Angaben der Griechischen Bank bezüglich der An- und Verkäufe sogenannter „Sovereigns“ (sprich englischer Goldmünzen) sind geradezu erschütternd.

Gemäß diesen Angaben verflüssigten die Griechen 2016, um ihren schweren wirtschaftlichen Verpflichtungen zu entsprechen, mehr als doppelt so viele Goldmünzen wie sie ankauften.
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Erneute Erhöhung der Gerichtsgebühren in Griechenland

23. Januar 2017 / Aufrufe: 706 3 Kommentare

Ab dem 23 Januar 2017 treten in Griechenland erneut Änderungen und Erhöhungen bei den Gebühren im Justizwesen in Kraft.

Gemäß dem Gesetz 4446/2016 werden in Griechenland ab dem 23 Januar 2017 die Abgaben, Gebühren sowie auch Gerichtskosten angeglichen, die in der Zivil-, Verwaltungs- und Strafjustiz erhoben werden.

Parallel werden die Abgaben, Gebühren und Gerichtskosten progressiv in das elektronische Gebührensystem („Ηλεκτρονικό Παράβολο / Ilektronikó Rarávolo“) des Generalsekretariats für Informationswesen integriert.
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Wie viel kann das Volk in Griechenland ertragen?

22. Januar 2017 / Aktualisiert: 02. Februar 2017 / Aufrufe: 1.722 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der andauernden Tragödie Griechenlands erhebt die Financial Times die Frage, wie viel ein Volk noch zu ertragen vermag.

Anlässlich der Beschreibung einer Reise durch Dörfer Efyra, Roviata, Ino der im Nordwesten der Peleponnes liegenden Präfektur Ilia (Elis) beherbergte die britische Zeitschrift Financial Times einen ausführlichen Artikel über die wirtschaftliche Krise in Griechenland acht Jahre nach ihrem Ausbruch, die Situation in den düstersten Farben „malend“ und sich fragend, wie viel die Griechen noch zu ertragen vermögen.

Wir befinden uns in Gefahr„, sagt zur FT Angelos Petropoulos, Bäcker und Bürgermeister von Efyra. „Alles entwickelt sich zum Schlimmeren. Im nächsten Jahr noch mehr. Die alten Leute sterben. Die jungen Leute werden nicht bleiben. Wir brauchen Hilfe.
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Voraussetzungen für Griechenlands Rückkehr an die Märkte

21. Januar 2017 / Aufrufe: 607 Kommentare ausgeschaltet

Drei nicht verhandelbare Voraussetzungen für die Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte.

Die Vollendung der zweiten sogenannten „Bewertung“ (des griechischen Programms durch die „Institutionen“), die Sicherstellung politischer Stabilität sowie auch die Stärkung der Glaubwürdigkeit des Landes stellen drei primäre und nicht verhandelbare Voraussetzungen dar, damit Griechenland wieder auf einen Wachstumskurs kommt, an die Finanzmärkte zurückkehrt und neue ausländische Investitionen anzieht.

Auf die vorstehenden Voraussetzungen für Griechenlands Rückkehr an die Märkte liefen die Ansichten der Mitglieder der Leitung der griechisch-deutschen Industrie- und Handelskammer zusammen, so wie sie bei ihren Vorträgen bei dem Neujahrs-Empfang des Trägers in Thessaloniki zum Ausdruck gebracht wurden.
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Globaler Sonntagsbetrieb der Läden in Griechenland ist verfassungswidrig

20. Januar 2017 / Aufrufe: 435 Kommentare ausgeschaltet

Der Sonntagsbetrieb der Handelsgeschäfte in drei nicht spezieller definierten Regionen Griechenlands wurde für verfassungswidrig befunden.

Der Senat des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) in Griechenland befand den Ministerialbeschluss für verfassungswidrig, der (allgemein, also nicht nur in sogenannten touristischen Regionen) den Betrieb der Handelsgeschäfte an den Sonntagen gestattete.

„Das Ministerium beabsichtigt jedenfalls, Initiative zur Änderung der Gesetzgebung zu ergreifen, damit allgemeine Kriterien etabliert werden, auf deren Basis die touristischen Gebiete bestimmt werden. Für diese werden die stellvertretenden Bezirksgouverneure in Abstimmung mit den Handelsträgern über die Ausweitung des Betriebs der Geschäfte auch auf mehr Sonntage entscheiden als mit der bestehenden Gesetzgebung gilt (jährlich 8)“, führten Quellen des Finanzministeriums an.
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Griechenland heckt neue Steuer-Abzocke aus

19. Januar 2017 / Aufrufe: 1.452 1 Kommentar

Mit der Etablierung eines sogenannten Vermögensregisters wird in Griechenland der Weg zur Erhebung einer neuen Vermögensteuer vorbereitet.

In Griechenland kommen wieder die Szenarien bezüglich einer „Vermögensteuer“, also einer neuen Belastung aufs Tapet, die auf die Summe des Vermögens der Steuerpflichtigen erhoben werden wird.

Die Erstellung des elektronischen Vermögensregisters, sprich eines „Vermögensnachweises“ für alle Griechen, legt die Grundlagen für einerseits die Abschaffung der sogenannten Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA), andererseits aber auch für die breit angelegte Planung zur Realisierung einer einheitlichen Vermögensteuer.
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Kriterien für Bezug von Sozialhilfe in Griechenland

18. Januar 2017 / Aufrufe: 1.344 1 Kommentar

Wer Anspruch auf die ab 2017 in Griechenland erstmals landesweit eingeführte Grundsicherung beziehungsweise sogenannte soziale Solidaritätsbeihilfe hat.

In Griechenland beginnt nach Mitte Januar 2017 die Umsetzung der sogenannten sozialen Solidaritätsbeihilfe (KEA), die landesweit voraussichtlich bis zu ungefähr 700.000 Berechtigte decken wird, die unter Verhältnissen extremer Armut leben und folgende (Höchst-) Beträge beziehen können werden:

  • Für einen 1-Personen-Haushalt 200 Euro im Monat.
  • Für jedes weitere volljährige Mitglied des Haushalts zusätzlich 100 Euro pro Monat.
  • Für jedes minderjährige Mitglied des Haushalts zusätzlich 50 Euro pro Monat.


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Moody’s sieht Gefahr eines Zahlungsstopps Griechenlands

17. Januar 2017 / Aufrufe: 807 Kommentare ausgeschaltet

Laut Moody’s steigert die neue Spannung zwischen Griechenland und den Gläubigern das Risiko eines Zahlungsstopps im Juli 2017.

Die Rating-Agentur Moody’s charakterisiert die neue Spannung zwischen Griechenland und den Gläubigern des Landes als „finanzierungstechnisch negativ“ und schätzt ein, sie werde die Verzögerung der Vollendung der 2. Bewertung und der Auszahlung von ungefähr 6,1 Mrd. Euro seitens des ESM zum Resultat haben.

Wie die Agentur sogar warnt, erhöht eine solche Verzögerung die Risiken bezüglich der Auslösung von Anleihen im Juli 2017.
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