Eurogruppe warnt Griechenland

12. Februar 2019 / Aufrufe: 599 1 Kommentar

Auch die Eurogruppe warnt Griechenland, die erste postmemorandische Tranche von 750 Millionen Euro verlieren zu können.

Trotz der lauten Alarmglocken der Europäer wegen der beobachteten Verzögerungen ist man sich in Griechenland in Finanzministerium und Regierung sicher, es existiere nicht die allergeringste Furcht, die erste post-memorandische Tranche aus den Gewinnen des Eurosystems könne verloren gehe.

Dennoch hat das „Gespenst“ der verlorenen SMP – ANFA aus den vergangenen Jahren in Athen zu spuken begonnen.
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Griechenland ist wieder in Gefahr

11. Februar 2019 / Aufrufe: 452 Kommentare ausgeschaltet

Das amerikanische Netzwerk CNBC sieht eine neue Gefahr für Griechenlands Wirtschaft.

In einem am 08 Februar 2019 publizierten Artikel mit dem Titel „Griechenland läuft in Gefahr, kein frisches Geld zu bekommen, da die Reformen sich verzögern“ beherbergt das amerikanische Netzwerk CNBC eine Quelle der EU, die vertritt, Griechenland „liegt bei dem, was es zu liefern hat, hinter dem Zeitplan zurück„.

In dem Artikel wird unter anderem angeführt, „Griechenland befindet sich mittlerweile nicht mehr in einem Rettungsprogramm, sagte jedoch im Juli 2018 zu, in Gegenleistung für die Umstrukturierung seiner Verschuldung mit der Umsetzung bestimmter Reformen fortzufahren„.
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Das Exportproblem Griechenlands

10. Februar 2019 / Aufrufe: 530 1 Kommentar

Die Gründe der sehr niedrigen produktiven Extravertiertheit der Wirtschaft Griechenlands, die vor wenigen Tagen auch der SEB unterstrich, sind enthüllend und lehrreich.

Trotz des scheinbaren Anstiegs der Exporte existiert tatsächlich ein ernsthaftes Problem. Es geht um die sehr, sehr niedrige Exportfähigkeit der griechischen Wirtschaft, die auch der Schlüssel dafür ist, um den sieben Bankrotten des Landes in weniger als 200 Jahren auf die Spur zu kommen – aber auch denen, die folgen werden, wenn Griechenland keinen ausreichenden Export-Background erwirbt.

Und das ist überhaupt keine einfache Sache. Spezieller wiederum heute, wo Griechenland in den kommenden 42 Jahren unter Austerität stehen wird, wenn es nicht auf einen Wachstumskurs gerät.
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Griechenland muss Arbeitsproduktivität steigern

9. Februar 2019 / Aufrufe: 553 1 Kommentar

Wenn wie in Griechenland die Menschen im Vergleich zu anderen Ländern mehr Stunden arbeiten, jedoch viel weniger produzieren, läuft etwas überhaupt nicht gut.

Vor einigen Tagen gab die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Angaben für 2017 in Zusammenhang mit der Arbeitsproduktivität in Griechenland und seinen übrigen Mitgliedsländern an die Öffentlichkeit.

Unter insgesamt 36 Staaten rangiert Griechenland sich auf Platz 29, während Irland, das Ende 2013 aus dem Memorandum herauskam, den ersten Rang bei Arbeitsproduktivität belegt.
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Griechenland verhökert Grundstücke auf Inseln

8. Februar 2019 / Aufrufe: 1.069 Kommentare ausgeschaltet

Mittels elektronischer Ausschreibungen sollen in Griechenland unter anderem Grundstücke auf Inseln und in Urlaubsgegenden verscherbelt werden.

Die Öffentliche Immobiliengesellschaft (ETAD) in Griechenland schickt sich an, mit elektronischen Ausschreibungen mittels des Portals e-publicrealestate.gr Grundstücke auf Inseln, gewerbliche Immobilien in Athen und in anderen Städten des Landes sowie auch Einfamilienhäuser zu verkaufen.

Es handelt sich um einen äußerst kleinen Teil der zehntausende zählenden Immobilien, welche die Tochtergesellschaft des sogenannten Superfonds (EESYP / HCAP) verwaltet, die seit zwei Jahren die Bemühung um eine Bereinigung ihres riesigen Portefeuilles begonnen hat.
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Türkei schickt Griechenland Kopfgeldjäger

7. Februar 2019 / Aufrufe: 484 Kommentare ausgeschaltet

Ankara bietet ein Kopfgeld von 700000 Euro für jeden der 8 türkischen Militärs, die 2016 nach dem Putschversuch nach Griechenland flohen und dort politisches Asyl erwirkten.

Die Türkei torpedierte Alexis Tsipras‘ Staatsbesuch in Ankara noch bevor er begann, indem sie dem griechischen Premierminister demonstrierte, dass sie selbst die Agenda bestimmt, sowie auch ihre wirklichen Absichten zeigte.

Auf Anweisung von Recep Tayyip Erdoğan setzte am frühen Morgen des 05 Februar 2019 das türkische Außenministerium eine Belohnung auf die acht türkischen Militärs aus, denen in Griechenland politisches Asyl gewährt worden ist und die Ankara als Putschisten und Terroristen betrachtet.
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Griechenland steht wieder mit Rücken zur Wand

6. Februar 2019 / Aufrufe: 671 Kommentare ausgeschaltet

Der Wirtschaftstab der Regierung Griechenlands muss innerhalb kürzester Zeit noch 16 anhängige Themen erledigen und steht wieder mit dem Rücken zur Wand.

Mit der Seite der Gläubiger Griechenlands in einem Zustand heftigen Missfallens wegen der für jene unerwarteten Höhe der Anhebung des Mindestlohns und der Zeit an den Fronten der Verpflichtungen mittlerweile erstickend drängend befindet der Wirtschaftsstab der griechischen Regierung sich wieder mit dem Rücken zur Wand.

Praktisch hat er nur noch wenige Tage dichter Beratungen per Telekonferenzen vor sich um bis zum 15 Februar 2019 zu schaffen, greifbare Ergebnisse bei den 16 anhängigen Reformen zu präsentieren, wobei die Lösung im Thema der Schlinge der „roten“ Kredite und die Abtretung der Egnatia-Autobahn dominieren.
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Griechenland vermisst … Arbeitslose

5. Februar 2019 / Aufrufe: 721 1 Kommentar

In Griechenland verschwanden in den letzten fünf Jahren hunderttausende Arbeitslose, die jedoch nach wie vor zu existieren scheinen.

Das Bild, das die ELSTAT präsentiert – und auf das sich Griechenlands Regierung beruft um davon zu überzeugen, die Wirtschaft des Landes habe sich „erholt“ -, scheint im Verhältnis zur Realität geradezu magisch zu sein:

Während der letzten fünf Jahre „verschwanden“ bei den Erhebungen der ELSTAT 337.907 Arbeitslose, die jedoch nicht aus den Listen der OAED gelöscht wurden. Stattdessen blieben sie sogar auch 2018 „beharrlich“ in den Arbeitslosenregistern eingeschrieben und hielten damit die Arbeitslosenrate auf einem minimal niedrigeren Niveau als im Jahr 2014.
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Provisionen für Griechenlands neue Anleihe

4. Februar 2019 / Aufrufe: 244 Kommentare ausgeschaltet

Wie viel Berater und Platzierungskonsortium sich im Rahmen der Emission der gesalzenen neuen Fünfjahresanleihe Griechenlands einstreichen.

Für die Träger der neuen 5-Jahres-Anleihe Griechenlands erwiesen sich die Bedingungen und Vergütungen der syndizierten Emission als äußerst vorteilhaft und lukrativ.

Gemäß dem Beschluss des stellvertretenden griechischen Finanzministers Giorgos Chouliarakis werden die ausländischen Häuser für ihre Dienste auf den gesamten Nennwert des Emissionsbetrags – also 2,5 Mrd. Euro – eine Provision 0,125% erhalten, was bedeutet, dass sie 3.120.000 Euro einstreichen werden.
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Warum Griechenlands Marktgang nötig war

3. Februar 2019 / Aufrufe: 239 Kommentare ausgeschaltet

Mit der erfolgreich platzierten Fünfjahresanleihe bewies Griechenland seinen Gläubigern, wieder Zugang zu den Finanzmärkten zu haben und sich finanzieren zu können.

Seit etlichen Monaten gibt es eine Frage, die nach einer überzeugenden Antwort sucht, und alles zeigt, dass sie in dem Geld liegt, das Griechenland aus dem Verkauf seiner 5-jährigen Anleihe sammelte.

Manche Dinge mögen für uns offensichtlich sein, für andere jedoch nicht. Um die Einwände der anderen zu verstehen, haben wir uns in ihre Position zu versetzen.
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