Erhöhung der Sondersteuer auf Immobilien in Griechenland

21. November 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 1.046 Kommentare ausgeschaltet

Mit einem am Freitag, dem 20. November 2009 in das Parlament gebrachten Gesetzesentwurf beschloss die neue griechische Regierung unter Jorgos Papandreou eine weitere Erhöhung der bereits Anfang November rückwirkend für das Jahr 2009 angekündigten Sondersteuer auf Immobilien in Griechenland.
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Neues Investitionsgesetz in Griechenland erwartet

21. November 2009 / Aufrufe: 176 Kommentare ausgeschaltet

Wie die griechische Ministerin Louka Katseli für Wirtschaft, Wettbewerb und Schiffahrt ankündigte, werden im Jahr 2010 über den Nationalen Strategischen Rahmenplan (ESPA 2007 – 2013) rund 7 Milliarden Euro in Investitionsförderung und Beihilfen zur Verbesserung der Wettbewerbssituation in Griechenland fließen.

Hinsichtlich des derzeitigen Investitions- bzw. Fördergesetzes kündigte Wirtschaftsministerin Louka Katseli allerdings nachhaltige Modifizierungen an. Frau Katseli sagte die zügige Bearbeitung der noch rund 2.000 nach den derzeit in Kraft stehenden eingereichten und anhängigen Investitionsanträge zu, wies jedoch parallel darauf hin, dass Investitionsanträge nach dem bisherigen Fördergesetz nur noch bis zum 31. Dezember 2009 akzeptiert werden.

Kraftfahrzeugsteuer 2010 in Griechenland bis Ende 2009 fällig

20. November 2009 / Aufrufe: 257 Kommentare ausgeschaltet

Die Besitzer von Kraftfahrzeugen und Krafträdern in Griechenland müssen bis zum 31. Dezember 2009 bei einer Bank, der staatlichen Hinterlegungsstelle, der Postbank oder einem Postamt die Steuervignette für das Jahr 2010 erwerben. Nach diesem Stichtag werden die Vignetten für die Kfz-Steuer 2010 nur noch bei den Finanzämtern erhältlich sein.

Obwohl die üblicherweise bereits Ende Oktober des jeweiligen Jahres beginnende Zustellung der Bescheide zur Autosteuer in Griechenland in diesem Jahr immer noch nicht angelaufen ist, wurde bisher von offizieller Seite nichts bezüglich einer Verlängerung der Frist bekannt. Ebenfalls liegen nach wie vor keine konkreten Informationen dazu vor, wie die für das Jahr 2009 fällige Sonderabgabe auf PKW in Griechenland mit einem Motorhubraum ab 1.929 ccm Hubraum zu entrichten ist.

Abgesehen von dem Fall der nicht fristgemäßen Entrichtung der Kraftfahrzeugsteuer 2010 (womit automatisch eine Verdoppelung der Steuerschuld einhergeht!) werden die Vignetten für die Kfz-Steuer auch dann ausschließlich von den Finanzämtern ausgegeben, wenn:

  • ein Fahrzeugbesitzer den Bescheid zur Kraftfahrzeugsteuer verloren hat,
  • das Kfz-Kennzeichen auf dem Steuerbescheid nicht korrekt angegeben ist,
  • die Höhe der Kfz-Steuer nicht den Eigenschaften des Fahrzeuges entspricht,
  • die Steuernummer des Fahrzeugbesitzers falsch angegeben ist,
  • irgendwelche sonstige Personendaten des Fahrzeughalters nicht stimmen,
  • ein Fahrzeug nach dem 01.10.2009 gekauft wurde und die maschinelle Zustellung des Steuerbescheides aus technischen Gründen nicht möglich ist.

Detaillierte Informationen: Kfz-Steuer und Abgaben auf Auto und Motorrad in Griechenland

Anstieg der Schweinegrippe-Infektionen in Griechenland um 300 Prozent

20. November 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 221 3 Kommentare

Die Frequenz der Neuinfektionen mit der Schweinegrippe hat sich in Griechenland innerhalb nur einer Woche um 300% erhöht. Auf Intensivstationen werden 14 Personen behandelt, von denen die Hälfte zusätzlich auch unter anderen ernsthaften Erkrankungen leidet.

Gemäß dem letzten Bericht des griechischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) wurden in der Woche bis zum 15. November 2009 von den speziellen Labors 975 neue Infektionen mit der Schweinegrippe bestätigt, während in der Vorwoche 332 neue Fälle gemeldet worden waren. Außerdem erweisen sich inzwischen mehr als die Hälfte aller zur Untersuchung auf den Virus H1N1 in die Labors geschickten Abstriche als positiv.
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Bestechung, Korruption und Intransparenz in Griechenland

19. November 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 1.720 4 Kommentare

Bestechung, Korruption, steuerliche Intransparenz und mangelndes Vertrauen in die Behörden gelten als die grundlegenden Hauptprobleme in Griechenland. Zu diesem Ergebnis kam die PricewaterhouseCoopers (PwC) im Rahmen einer in Kooperation mit der Business-School INSEAD durchgeführten internationalen Untersuchung zur Wirtschaftskriminalität. Laut der Untersuchung schafft die wirtschaftliche Rezession weltweit fruchtbaren Boden für den Anstieg der Gefahren des Wirtschaftsverbrechens.
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Gehaltsstopp auf dem öffentlichen Sektor in Griechenland

19. November 2009 / Aktualisiert: 02. Mai 2010 / Aufrufe: 158 Kommentare ausgeschaltet

Unter dem Druck aus Brüssel auf Griechenland, das Haushaltsdefizit 2010 auf 9,1 Prozent des nationalen Bruttinlandsprodukts zu reduzieren, hat der Ministerrat der griechischen Regierung unter anderem einen Gehaltsstopp auf dem öffentlichen Sektor beschlossen. Der anfängliche Entwurf des Haushaltsplans sah ein Defizit von 9,4 % vor.

Mit der Zielvorgabe, auf dem öffentlichen Sektor insgesamt rund 2,4 Milliarden Euro einzusparen, sollen im Jahr 2010 die Bezüge der Angestellten und Beamten mit einem Monatseinkommen von bis zu 2.000 Euro in Höhe der Inflationsrate angeglichen werden, während die Empfänger monatlicher Bruttobezüge ab 2.000 Euro keinerlei Erhöhung erhalten werden. Nachdem auch schon 2009 eine ähnliche Regelung zur Anwendung gekommen war, müssen somit die besser verdienenden Staatsdiener für ein weiteres Jahr auf eine Erhöhung ihrer Bezüge verzichten.

Ebenso ist für das Jahr 2010 auf dem öffentlichen Sektor ein globaler Einstellungsstopp vorgesehen, von dem nur die Bereiche der Gesundheit, Bildung und Sicherheit ausgenommen bleiben. Ab 2011 soll dann für drei Jahre je drei Ausscheidungen nur eine Neueinstellung erfolgen, um die im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung außerordentlich hohe Anzahl staatlich bediensteter Gehaltsempfänger schrittweise abzubauen. Bezeichnenderweise ist bis heute nicht genau bekannt, wie viele Personen in Griechenland im Sold der öffentlichen Hand stehen.

Angebliche Terroristin der Kerne des Feuers freigelassen

18. November 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 157 Kommentare ausgeschaltet

Die am Samstag, dem 14. November 2009 in Athen – Griechenland unter großem Aufheben von der Polizei als angebliche Terroristin verhaftete und vorgeführte 22-jährige Studentin wurde am Mittwoch, dem 18. November 2009 auf Anweisung der zuständigen Untersuchungsrichterin unter Meldeauflagen freigelassen.

Die Polizei hatte die Frau der Zugehörigkeit zu der Terrororganisation „Kerne des Feuers“ beschuldigt und auch mit dem Bombenanschlag in Athen auf die Wohnung des Abgeordneten Mimis Androulakis am 13. November 2009 in Verbindung gebracht. Nach der auf Betreiben der Polizei zweimal verschobenen und deswegen erst am heutigen Mittwoch erfolgten Anhörung sahen allerdings weder die Untersuchungsrichterin noch der Staatsanwalt einen Anlass, die vorgeführte Frau in Untersuchungshaft zu nehmen, und verfügten die Freilassung unter einfachen Meldeauflagen und ohne Kaution.
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Griechische Kirche wehrt sich gegen ungerechte Besteuerung

17. November 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 424 Kommentare ausgeschaltet
Erzbischof TheoklitosErzbischof Theoklitos
Metropolit von Ioannina

Die beabsichtigte Haltung der griechisch orthodoxen Kirche in Bezug auf das Thema der Besteuerung umriss der Erzbischof Theoklitos, Metropolit von Ioannina, in seiner Eigenschaft als Leiter der zentralen kirchlichen Finanzverwaltung: „Es gibt weder Krieg noch eine  Katastrophe um einzuspringen. Wir werden nicht bezahlen, was andere verbockt haben„.

Der Bischof bezog sich auf die Leistungen der Kirche an den Staat und betonte, dass sich der Wert des heutigen Immobilienvermögens der Kirche laut kürzlich erfolgten Schätzungen von Banken auf 702.160.000 Euro beläuft und der Kirche damit letztendlich nur 4% ihres ursprünglichen Vermögens verblieben ist.
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Geringe Beteiligung an Schweinegrippe-Impfung in Griechenland

17. November 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 167 Kommentare ausgeschaltet

Obwohl die Neuinfektionen mit dem Virus der Schweinegrippe in Griechenland ständig zunehmen und die Erkrankungen inzwischen in etlichen Fällen tödlich verliefen, ist die Teilnahme an der angelaufenen Massenimpfung gegen die neue Grippe bisher minimal. Nachdem die Infektionen insbesondere auch an den Schulen übermäßig zunehmen, wird inzwischen in Betracht gezogen, den Beginn der üblichen Weihnachtsferien um ein oder zwei Wochen vorzuziehen und die Schulen früher zu schließen.
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Nullrunde bei Gemeindesteuern 2010 in Piräus Griechenland

16. November 2009 / Aufrufe: 421 Kommentare ausgeschaltet
Panagiotis Fasoulas
Panagiotis Fasoulas

Oberbürgermeister Panagiotis Fasoulas der Stadtgemeinde Piräus gab bekannt, dass auch für das Jahr 2010 keine Erhöhung der Gebühren und Gemeindesteuern erfolgen werde.

Im Gegensatz zu der Mehrzahl aller übrigen Städte und Gemeinden in Griechenland, wo die Gemeindesteuern Jahr für Jahr um sogar bis zu zweistellige Sätze steigen, wurden in Piräus bereits auch während der letzten drei Jahre die Abgaben und Steuern an die Gemeinde nicht erhöht und bleiben nun für ein weiteres Jahr konstant.

"Ich erachte unseren Zug in einer für die Arbeiter, Angestellten und in unserer Stadt aktiven Unternehmer dermaßen schweren Epoche der wirtschaftlichen Krise als absolut logisch. Auch wir wollen von unserer Seite gewissermaßen dazu beitragen, die Wirtschaft anzukurbeln und auf diese Weise das Einkommen der Bürger zu stützen."